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Friedrich Schiller: Maria Stuart

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by

Grohmann Mathis

on 25 June 2015

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Transcript of Friedrich Schiller: Maria Stuart

William Cecil
erster Berater von Elisabeth I.
Schatzmeister, Vorsitzender des Parlament und des Gerichts
handelt immer im Interesse seiner Königin
plädiert für die Hinrichtung Maria Stuarts
übernimmt Entscheidungen für Maria
aufmerksam, wachsam
erfüllt seine Pflich gewissenhaft
äußerst korrekt - überschreitet sein Amt
lässt sich nicht zum Mord an Maria Stuart missbrauchen
tut ihr sogar einen Gefallen
wird von Maria respektiert
Robert Dudley
Liebhaber von Elisabeth I.
auch verliebt in Maria Stuart
Vertrauter von Mortimer
arrangiert Treffen der Königinnen
feige, redet sich geschickt aus Notsituation heraus und flieht nach Frankreich
Mortimer
verliebt in Maria Stuart
will sie aus der Gefangenschaft retten
nimmt als Vorwand Elisabeths Auftrag, sie zu ermorden, an
Treue zu Maria --> Selbstmord


Maria Stuart

Titel-Heldin
jugendliche Schönheit, Kraft
ist sich ihrer königlichen Würde bewusst
schneller Wechel der Stimmungen
mit Gott versöhnt, den Feinden verziehen
Maria Stuart
Geschichtlicher Hintergrund:
Elisabeth I.
Angst um ihre Macht und den Verlust ihrer Krone
will Maria Stuart hinrichten lassen
erteilt Mortimer den Auftrag sie umzubringen
schwankender Charakter
regiert wie ein Mann
Drama von Friedrich Schiller
Königin von Schottland
Königin von England
Baron von Burleigh
Graf von Leicester
Georg Talbot
Graf von Shrewsbury
zweitwichtigster Berater der Königin von England
human und gerecht
geringer Einfluss auf die Königin, da er seine eigene Meinung hat
achtet sowohl auf Staatsinteressen als auch auf individuelles Wohl

Maria Stuart
- *8.12 1542
-politische u. religiöse Unruhen in Schottland
-Königin von Schottland

-3x verheiratet
-1. Franz II. König von Fr.
-sie lebte bei ihm in Frankreich
-2. Cousin Lord Darnley
-Kritik
-Sohn Jakob
-Mann stirbt bei Explosion (evt. Mord)
-3. Lord Bothwall (evt. Mittäter?)

-flüchtet nach England
-schwieriges Verhältnis zu Elisabeth I.
aufgrund der Thronfolge (->Vertrag von Edinburgh)

Hanna Kennedy
ist stets besorgt; versucht Maria beizustehen
ist gegen Marias Hinrichtung
beweist Treue
steht ihr im Kerker und bei der Hinrichtung bei
Gliederung
Vorstellen der Literaturepoche

Entstehungsgeschichte

Werksanalyse

Begründete Zuordnung in die Epoche
Charakterisierung der Haupt- und Nebenfiguren
Entstehungsgeschichte
1782 - 1800

Veröffentlichung der Biographie Maria Stuarts -> Zeitschrift "Allgemeine Sammlung historischer Memoires"
ernsthafte Beschäftigung erst nach Abschluss des Dramas "Wallenstein"

->
25. April 1799 - Brief an Goethe
Ende 1799 - Fertigstellung des 3. Aktes + Umzug nach Weimar
1800 - schwere Erkrankung hindert ihn an Vollendung des Werks
9. Juni 1800 - 5. Akt fertig gestellt + Schauspieler beginnen zu Proben
14. Juni - Uraufführung in Weimar
April 1801 - Erscheinen der Buchausgabe

Klassik
1768 - 1832

Ausgangspunkt Weimar -> Weimarer Klassik
Merkmale:
Bewahrung des Schönen und Reinen
Vervollkommung zur Perfektion
Vorraussetzung - moralisches Handeln durch Benutzung des Verstandes und gleichzeitiger Schutz aller Tugenden
-> Parallelen zur Aufklärung
nur Anliegen der Oberschicht
Literatur = Repräsentation
Wichtige Vertreter
und zentrale Werke
Christoph Martin Wieland, Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich von Schiller, Johann Gottfried Herder
-> "Weimarer Viergestirn"
Wieland - Lobgesang auf die Liebe - 1751
Goethe - Faust - 1806
Schiller - Wilhelm Tell - 1804
Herder - Briefe zur Beförderung der Humanität-1797

Amias Paulet
Ritter und Hüter Marias
Amme der schottische Königin
Neffe von Amias Paulet
Thema
Veranschaulichung zentraler Ideen der Weimarer Klassik:
Bewahrung geistiger Freiheit
--> Loslösung von körperlichen u.
seelischen Bedürfnissen
Ablehnung von Rechtsbeugung
pessimistische Ansicht der Situation
bürgerliches Frauenbild
Aufbau des Dramas
wohl kalkulierte Architektonik
geschlossene Handlung
symetrische Anordnung der Akte
antithetische Verteilung um den Höhepunkt --> Hauptpersonensymmetrie
Symmetrie der Handlungsorte
antithetische Verwandlung der Schauplätze
Vergleich der historischen Figur und Werkfigur Maria Stuart
Die historische Persönlichkeit Maria Stuart
Die Figur "Maria Stuart" aus dem gleichnamigen Trauerspiel von Friedrich Schiller
Maria hat eine erfüllte Kindheit, sie erlernt
unter anderem das Reiten, die Falknerei, die Nadelarbeit, zwei Musikinstrumente, Scots, Latein, Spanisch, Italienisch; sie gilt als hübsch, intelligent und aufgeweckt
Ihre Amme Hanna Kennedy nennt sie die "weich Erzogene"
Maria wurde in England 19 Jahre lang gefangen gehalten.
Schiller "rafft" die Zeit ihrer Gefangenschaft auf drei Tage.
Maria weigerte sich stets den schottischen Thron abzugeben und scheute nicht vor militärischen Einsätzen zurück.
Elisabeth hätte Maria sogar wieder auf den schottischen Thron verholfen. Maria wollte jedoch nicht den Vertrag von Edinburgh unterzeichnen, in dem sie auf den englischen Thronanspruch formell verzichtet.

Maria Stuart: "Ich sterbe lieber tausend Tode, als anzuerkennen, dass ich Untertan von irgendjemand bin.“
Maria gibt im Gespräch mit Elisabeth jegliche Ansprüche auf den Thron ab. (wenn auch widerwillig)
III/4, V,2378-2381:
Regiert in Frieden!
Jedwem Anspruch auf das Reich entsag ich.
Ach, meines Geistes Schwingen sind gelähmt,
Nicht Größe lockt mich mehr-Ihr habt's erreicht.
Sie setzt sich nicht für die Belangen der Katholiken ein.
Maria klagt gegen die Protestanten
I/2 V,188-189: Ich will nichts vom Dechanten. Einen Priester von meiner eigenen Kirche fordre ich.
Im Dezember 1561 wurde ein Treffen zwischen Maria und Elisabeth vorbereitet, zu dem Maria eingeladen hatte, Elisabeth änderte jedoch ihre Meinung. Die offizielle Begründung für ihr wegbleiben war der französische Bürgerkrieg. Das Treffen sollte ursprünglich in Edinburgh oder York stattfinden sollen.
Eine Aussprache der beiden Königinnen fand nicht statt.
In der vierten Szene des 3. Aktes (III/4) Treffen sich die zwei Großcousinen im Schlosspark von Fotheringhay. Lord Leicester hatte das Treffen arrangiert.
Maria ist bei den Männern sehr beliebt. Man sagt ihr zahlreiche Affären nach. In ihrem Leben hat sie drei Ehemänner:
1. Franz II. von Frankreich
2.Lord Darnley
3.James Hepburn, Earl of Bothwell
III/4 V,2407: Ihr verführt mir keinen mehr. Die Welt hat andre Sorgen. Es lüstert keinen, Euer-vierter Mann Zu werden, denn Ihr tötet Eure Freier Wie Eure Männer!
Elisabeth sagt über Maria:
und
III/4 V,2417: Es Kostet nichts, die allgemeine Schönheit zu sein, als die gemeine sein für alle!
Graf Leicester spielt keine große Rolle in Marias Leben. Elisabeth wollte mit einer Heirat Marias mit Leicester die Spannungen in beiden ländern lösen. Der Graf zeigte kein Interesse an Maria Stuart.
Graf Leicester liebt Maria und Elisabeth. Er lehnte jedoch einmal die Heirat mit Maria ab.
Er wird als Elisabeths Liebhaber beschrieben.
Sie ist schuldig. Sie leistet mit anderen schottischen Adeligen einen Eid, Darnley "zu beseitigen".
Mortimer bedrängt sie aus Liebe
III/6 V,2478: Du bist das schönste Weib auf der Erde!
Mortimer bezieht sich auf wahre Begebenheiten
I/6,V,655-610 :Nicht Babingtons, nicht Tichburns blut'ge Häupter, Auf London Londons Brücke warnend aufgesteckt,
Nicht das Verderben der unzähl'gen andern,
Die ihren Tod in gleichem Wagstück fanden,
Sie fanden auch darin den ew'gen Ruhm,
Und Glück schon ist's, für Eure Rettung sterben.
Frühsommer 1586: Maria erhält ein Brief vom Verschwörer Anthony Babington. In der Nachrricht unterrichtet er Maria davon, dass er die Ermordung Elisabeth I. mit spanischer Hilfe plant. Der Brief, in dem sie (Maria) Babington antwortet wird von den Beratern der Königin abgefangen und Maria wird wegen Hochverrats verurteilt.
Maria ist in jedem Fall eine Mitwisserin der Tat:
I/4 V,273: Es ist der blutige Schatten Darnleys, Der zürnend aus dem Gruftgewölbe steigt, Und er wird nimmer Friede mit mir machen, Bis meines Unglücks Maß erfüllet ist.
sie bereut die Tat
I/4 V,292: Maria: Ich wusste drum. Ich ließ die Tat geschehen Und lockt' ihn schmeichelnd in das Todesnetz.
trotzdem, Marias Tod war beschlossen
Das Todesurteil gegen Maria Stuart wurde am 25. Oktober 1586 gesprochen. Elisabeth zögerte jedoch mit der Unterzeichnung bis zum 1. Februar 1587.
Maria ist am Mordanschlag unbeteiligt
Maria wird am 8.2.1587 enthauptet.
Im Stück wird sie am „Jahrestag“ Darnleys Ermordung hingerichtet. (in der Nacht vom 9.2. auf den 10.2.)
Maria stirbt mit 44 Jahren.
Maria wird vor ihrem Tod ein katholischer Priester verwährt. Sie stirbt in einem roten Unterkleid.
Maria wird im Alter von ungefähr 25 enthauptet.
In V/6 und V/7 legt Maria bei Melvil ihre Beichte ab.
Die Regieanweisung zu Beginn des sechsten Aktes gibt an :
Maria. Sie ist weiß und festlich gekleidet, am Halse
trägt sie an einer Kette von kleinen Kugeln ein Agnus Dei, ein Rosenkranz hängt am Gürtel herab, sie hat ein Kruzifix in der Hand und ein Diadem in den Haaren, ihr großer schwarzer Schleier ist zurückgeschlagen.
Handlung
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