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Kommunikation und Kooperation in Tiergruppen

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by

Jean-Marie Zell

on 20 February 2014

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Transcript of Kommunikation und Kooperation in Tiergruppen

Kommunikation und Kooperation in Tiergruppen
4. Beispiel der Tanzbiene
2. Kommunikation, Signale
5. Nutzen von Kommunikation und Kooperation
3.1 Vorteile beim Nahrungserwerb

- viele Tiere suchen Nahrung und finden demnach auch mehr Ressourcen

- andere Gruppenmitglieder werden über Funde informiert

- in der Gruppe jagende Raubtiere sind erfolgreicher in der Nahrungsbeschaffung


3.2 Schutz gegen Feinde und Verteidigung

- in der Gruppe sind Tiere sicherer als alleine

- für Raubtiere sind die Beutetiere in der Gruppe schwerer auszumachen

- kranke und alte Tiere finden in der Gruppe Schutz

- alleine sind die Tiere den Räubern unterlegen in der
Gruppe können sie die Angreifer abwehren


6. Negative Folgen der Gruppenbildung
- Revierverteidigung -> hohe Energiekosten

- bei hoher Individuenzahl -> Intraspezifische Konkurrenz

- Nahrung muss geteilt werden

- Parasiten/Krankheiten verbreiten sich schnell

- sozialer Stress
1. Arten der Gruppenbildung
Quellen
Beispiele:


1
2
- Zusammentreffen vieler Tiere an einem Ort
- Eine oder verschiedene Arten
- Zufällig
- keine soziale Kooperation
- Jedes Tier strebt einzeln an den Ort
- Äußere Umstände, nicht Gruppe ist Auslöser
- Beispiele:
- Seeigel an Küsten mit guten Bedingungen
- Fledermäuse an geeigneten Schlafplätzen

II. Tierverbände
I. Aggregation
Vier verschiedene Arten:
1. offener anonymer Verband
- kein Erkennen unter Gruppenmitgliedern
- keine sozialen Strukturen
- Zusammensetzung kann sich jederzeit ändern
- <-> Aggregation: Gemeinsames Handeln möglich
- Beispiel: Fischschwarm

2. geschlossener anonymer Verband
- ebenfalls kein Erkennen unter Mitgliedern
- verschiedene allgemeine Gruppenmerkmale
- Gruppenmitglieder erkennen sich daran
--> nicht beliebig austauschbar
- Beispiel: Bienenschwarm
3. individualisierter offener Verband
- freies Wechseln der Mitglieder
- manche Mitglieder erkennen sich
- Beispiel: Pinguine

4. individualisierter geschlossener Verband
- alle Gruppenmitglieder kennen sich
- soziale Hierachien erkennbar
- feste Gruppe
--> keine beliebiger Mitgliederwechsel
- Reaktionen auf Verhalten anderer
- Beispiele: Löwen, Affen und Wolfsrudel
Campbell Biologie, Spektrum akademischer Verlag, Hrsg. Jürgen Markl, 1997
Cornelsen, Biologie Oberstufe
Die Sprache der Tiere,Goldmann Verlag,1994,Peter Baumann,Dieter Kaiser
Markl Biologie Oberstufe,Ernst Klett Verlag
http://www.biologie-lexikon.de/lexikon/aggregation.php
http://www.biologie-lexikon.de/lexikon/tierverband.php
http://img.posterlounge.de/images/wbig/paul-nicklen-ein-grosser-heringsschwarm-166170.jpg
http://img.galerie.chip.de/imgserver/communityimages/827200/827284/1280x.jpg
http://images.e-media.de/flbilder/max05/auto05/auto30/05301378/m1500.jpg
http://img.galerie.chip.de/imgserver/communityimages/1011800/1011863/1280x.jpg
http://www.klassewasser.de/content/language1/img_636/visual_Fledermaus.jpg
http://de.wikipedia.org/wiki/Pheromon
http://de.wikipedia.org/wiki/Insektenpheromone
http://blog.nz-online.de/tiergarten/files/2009/05/bisons.jpg
http://de.wikipedia.org/wiki/Insektenpheromone
http://de.wikipedia.org/wiki/Pheromon


3. Pheromone
Tierbeispiele :

1.Ameisen: informieren Nestgenossinnen über Lage ergiebiger Futterquellen
Duftspur zwischen Nest und Futterquelle

2.Weibl.Schwarmspinner: 1 Molekül pro 10-hoch-17 Gasmolekülen löst bei Männchen Verhaltensreaktion aus

3.Affen: Territorienmarkierung & Ankündigung der Paarungsbereitschaft

4.Bienen:Bienenkönigspheromone steuern soziales Verhalten,Instandhaltung der Waben& Ausbildung von Eierstöcken
Rundtanz

- wenn Nahrungsquelle in Nähe des Stockes bis zu 3km
- keine Infos über Richtung und Entferung
- Infos über Blütenart durch Blütenduft an Biene


Schwänzeltanz

- bei Futtermangel bis zu 10 km

- Information über Richtung & Entfernung,Qualität,Blütenart

- langsames Schwänzeln: Futterquelle weit entfernt

- schnelles Schwänzeln: Futterquelle nahe

- verschiedene Bienenarten haben verschiedene Frequenzen

- Länge der Schwänzelstrecke ist angeboren

1. Versuch

- markierte einige Bienen mit Farbe
- fütterte Bienen mit Blütenstaub des Alpenveilchens +Zuckerwasser
- Blumenstrauß mit Phlox daneben ( unbehandelt)
- später kommen markierte Bienen mit Bienenschwarm zum Alpenveilchen zurück

2. Versuch

- Phlox +Zuckerwasser / Alpenveilchen (unbehandelt)
- alle Biene fliegen zum Blumenstrauß Phlox
- Verblüffend: Bienen gehen sonst nie an Phloxblumen

Ergebnis:

-> Bienen geben Informationen nicht nur über
Standort
von Blumen weiter ,sondern auch über die
Art
und
Qualität

Versuch von Karl v. Frisch
Kommunikation
Signale
- Verständigung zwischen Tieren einer Art

- 3 Bestandteile:
- Sender
- Empfänger
- Signal

- Art und Weise Situationsabhängig

- Ziele:
- Fortpflanzung
- Revierverteidigung
- Täuschung
- Gruppenverständigung
Je enger die Gruppe zusammen lebt,
desto wichtiger und ausgefeilter wird diese Kommunikation
- Träger der Tierkommunikation
- Verschiedene Arten der Signale:
- Visuel
- Stimme
- Geruch
-> Pheromone
- Meistens ehrliche Signale
- unehrlich möglich
- Ziel --> Kommunikation erfolgreich
--> Möglichst "qualitativ"
- Weibchen bevorzugen deshalb oft überdimensional ausgeprägte Merkmale an Männchen
Aufgabe
1. Das Rebhuhn wird vom Habicht vorwiegend während der Balzzeit geschlagen. Im Herbst und Winter, wenn sich die Hühner zu Völkern zusammenschließen, erbeutet der Habicht nur noch selten ein Rebhuhn. Deuten Sie diesen Befund.

Botenstoff für intraspezifische Kommunikation
chemisches Signale ,rasch in Umwelt verteilt
in geringen Mengen sehr wirksam
löst bei Individuum der selben Art ,spezifische Reaktion aus
Funktion a) Paarungspartner anlocken(Sexualpheromone)
b) Territoriumsmarkierung
c) Nestgenossen alarmieren
enthält Information über :Brutfähigkeit & Alter
Releaser:bewirken Verhaltensänderung des Empfängers
Primer :bewirken physiologische Veränderung des Empfängers
- Aggregationspheromone :Anziehung von Artgenossen
- Alarmpheromone:Flucht/Aggression steigert sich
- Spurpheromone
- Markierungspheromone
- Bruterkennungspheromone:Larven&Puppen werden verpflegt

Gliederung
1.Arten der Gruppenausbildung
2.Kommunikation,Signale
3.Pheromone
4.Tanzsprache der Honigbienen
5.Nutzen von Kommunikation und Kooperation
6.Negative Folgen der Gruppenausbildung
7.Aufgaben
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