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Gesundheitssystem Frankreich

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by

Patricia Nau

on 11 June 2014

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Transcript of Gesundheitssystem Frankreich

von Anne-Marie Merkel, Patricia Nau
& Clara Zimmermann
Gliederung
1. Gesundheitsziele
1.1 Was sind Gesundheitsziele?
1.2 Wer legt sie fest?
1.3 Welche gibt es?
2. Vergütungssystem
3. Finanzierungssystem
4. Ökonomische Effizienz
5. Gesundheitliche Wohlfahrt Bevölkerung
6. Gerechte Verteilung der Gesundheitsleistungen
7. Fazit
von Michelle Boßhammer, Dörte
Erxleben & Lisa Hinkelthein
1. Gesundheitsziele
2. Vergütungssystem
3. Finanzierungssystem
5. Gesundheitliche Wohlfahrt Bevölkerung
6. Gerechte Verteilung der Gesundheitsleistungen
4. Ökonomische effizienz
Anteil der Ausgaben des Gesundheitssystem am BIP: 11,6% (2011)
Pro-Kopf-Ausgaben: 4,118 US-Dollar (2011)
Platz 6 in WHO-Rangordnung nach Erfüllung folgender Kriterien:
Gesundheitsniveau
Bedürfnisorientierung
Finanzierungsgerechtigkeit

Platz 1 in WHO-Rangordnung im Vergleich der verwendeten Ressourcen
beide Rangordnungen auf Datenbasis aus dem Jahr 1997
Seit 1990 versucht Frankreich präventiver zu arbeiten, um Effizienz zu steigern
Seit 2003 werden Medikamente nach Effizienz überprüft und ggf. aussortiert
Lebenserwartung: 82,5 Jahren (2012)
Säuglingssterberate: 4,21 pro 1000 Neugeborene
mit 2,01 Kindern pro Frau eine der höchsten Geburtenraten Europas
3,5 Ärzte pro 1000 Einwohner (2008)
Bettendichte: 6,6 Betten pro 1000 Einwohnern (2009)
2002: Einführung persönlicher Pflegebeihilfe für pflegebedürftige Senioren (Ü60)
--> APA (Allocation personnalisée d’autonomie)
meist beanspruchteste Leistung

Instrument der Gesundheitspolitik
festgelegte Maßnahmen
verbessern Gesundheit v. Bevölkerung
Was sind Gesundheitsziele
Gesundheitspolitik seit 90er Jahre
lange Zeit nur kurative Medizin
Gründung des HCSP
untersucht Gesundheitszustand der Bevölkerung
unterstützt Politik bei Definition v. Zielen
regionale Gesundheitspläne
seit 2002 Unterstützung v. 80 Experten
Hilfe bei der Definition
(zwischen 2001-2002)
Ziele:
Asthma senken
Diabetes reduzieren
Ernährung verbessern
Alzheimer verringern
Brustkrebsfrüherkennung optimieren
ziele:
(ab 2004)
Verringerung von bösartigen Tumorerkrankungen
Reduzierung von Gewalt-, Sucht und Risikoverhalten
Förderung von Umweltmedizin
Verbesserung der Lebensqualität v. chronischen Erkrankungen
angepasste Versorgung v. Patienten mit seltenen Krankheiten
bessere/mehr Aufklärung
Verbesserung der Schmerzversorgung
Ärztliche Fehler reduzieren, Antibiotikaresistenz verringern
Einschränkungen für Behinderte reduzieren, Lebenserwartung steigern
soziale Ungleichheiten reduzieren, besseren Zugang zu Gesundheitsleistungen
reduzieren von Lärm, Umweltverschmutzung, bessere Atmosphäre schaffen
ca. 100 Ziele festgelegt, Laufzeit v. 5 Jahren
Geld- & Sachleistungen erbracht
Zus. Versicherungsschutz für Arbeitsunfälle, Invalidität, Falle des Todes
Patienten nur Teil der Kosten für Leistungen übernehmen
2000 Schaffung des CMUC
gratis, unterstützt Personen die sich keine Zusatzversicherung leisten können
Schaffung von Krankenversicherungsgutscheinen
für Personen die CMUC nicht in Anspruch nehen können
Beurteilung:
sehr gut & gerecht verteilt
jede Schicht beachtet
setzt Anreize für Gesundheitspersonal zu Verbesserung unterversorgter Gebiete
Danke für Ihre Aufmerksamkeit!
Quellen
http://www.connexion-emploi.com/de/a/krankenversicherung-in-frankreich-wie-kann-man-sich-richtig-versichern
https://www.vile-netzwerk.de/frankreich/articles/das-franzoesische-gesundheitssystem.html
http://www.aok-bv.de/politik/europa/index_01352.html
http://www.hpm.org/Downloads/Gesundheitspolitik_in_Industrielaendern_Ausgabe_4.pdf
http://www.hpm.org/Downloads/HPDs/HPD_13_deutsch_final.pdf
http://de.wikipedia.org/wiki/Gesundheitssystem
http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=2&ved=0CDUQFjAB&url=http%3A%2F%2Fwww.oecd.org%2Fels%2Fhealth-systems%2FBriefing-Note-DEUTSCHLAND-2013-in-German.pdf&ei=lQWLU7LROoOh4gTmxYCgBA&usg=AFQjCNG6OPU4smnvmAk2ZZBypvLadX61mA&sig2=uY8b5vT07_EIL1DGkNGzOg&bvm=bv.67720277,d.bGQ
http://hpm.org/de/Publikationen_und_Downloads/Gesundheitspolitik_in_Industrielaendern.html
http://www.welt-in-zahlen.de/laendervergleich.phtml?indicator=38
http://www.aok-bv.de/politik/europa/index_01352.html
https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/LaenderRegionen/Internationales/Thema/Tabellen/Basistabelle_Aerzte.html#AnkerEuropa
http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=1&ved=0CCkQFjAA&url=http%3A%2F%2Fwww.ihs.ac.at%2Fdepartments%2Ffin%2FHealthEcon%2Fwatch%2Fhsw12_4d.pdf&ei=RsOMU5HeNMGD4gTI_oHoBg&usg=AFQjCNFxJMaaGvIHLJaoUCSK07yWhySreA&sig2=FQSM_nYl2Tf4Va4lMEqHDg&bvm=bv.68191837,d.bGE
http://www.ambafrance-de.org/Pflege-in-Frankreich-Die-Beihilfe
http://www.ambafrance-de.org/Keine-Legalisierung-von-Cannabis


Gliederung
1. Gesundheitsziele
2. Vergütungssystem
3. Finanzierungssystem
4. Ökonomische Effizienz
5. Gesundheitliche Wohlfahrt Bevölkerung
6. Gerechte Verteilung der Gesundheitsleistungen
1. Gesundheitsziele
2. Vergütungssystem
3. Finanzierungssystem
4. Ökonomische Effizienz
5. Gesundheitliche Wohlfahrt Bevölkerung
Gerechte Verteilung der Gesundheitsleistungen
• freie Wahl von Hausarzt
• Versicherte bekommen keine Infos über Qualität der Leistung
• gleiche Leistungen werden gleich vergütet
• in Kanton werden Behandlungskosten zwischen Ärzteassoziation und Versicherungsassoziation verhandelt

• seit 2012 flächendeckende fallpauschalen
1.01.12 Einführung von SwissDRG (Swiss Diagnosis related groups) & spitalfinanzierung
einheitliches Diagnosegebundenes fallpauschalen-System
Ziel: mehr Transparenz in Behandlungen & leistungsgerechte Vergütung von Spitälern und Kliniken
Qualität verschiedener Leistungen soll vergleichbar werden/ Patienten sollen mehr Informationen über Qualität der Leistung/Preis bekommen
Patienten werden für Abrechnung in Gruppen eingeteilt
Gruppen richtet sich nach medizinischen und demographischen Daten
Behandlungskosten können schneller und einfacher festgelegt werden

Ziele:
Solidarität für die Gesundheit in der europäischen Region
Gesundheitliche Chancengleichheit
Ein gesunder Lebensanfang
Konsum von Alkohol, Drogen und Tabakwahren soll bis 2020 soll verringert werden
Lebenserwartung soll verlängert werden
Verbesserung der psychischen Gesundheit
Ziele:
Verringerung übertragbarer Krankheiten
Verringerungen von Gewalteinwirkungen und Unfällen
Eine gesunde und sichere natürliche Umwelt
Gesünderer Lebensstil
Verringerung der durch Alkohol, Drogen und Tabak verursachten Schäden
Settings zur Förderung der Gesundheit
Multisektorale Verantwortung für die Gesundheit
Ziele:
Ein integrierter Gesundheitssektor:
Qualitätsbewusstes Management der Versorgung
Finanzierung des Gesundheitswesens und Ressourcenzuweisung
Qualifizierung von Fachkräften für gesundheitliche Aufgaben
Forschung und Wissen zur Förderung der Gesundheit
Mobilisierung von Partnern für gesundheitliche Belange
Konzepte und Strategien zur „Gesundheit für alle
Die Kopfprämie ist vom Gehalt unabhängig
Die Beitragshöhe ist von Kanton zu Kanton unabhängig
Werte sind von 2010→ Bundesweiter Durchschnitt ca. 351 CHF (245€, Kinder und Jugendliche im Alter 19-26 ca. 294 CHF (204€)/ unter 18 ca. 84CHF (58€)
Prämie in dem Kanton Basel ca. 420 CHF (292€) / im Kanton Nidwalten ca. 230 CHF (160€)
großer Wettbewerb zwischen Kassen
weil Prämie jedes Jahr neu festgelegt von Bundesamt für Gesundheit
Höhe ist abhängig davon, wie Kasse in dem letzten Jahr gewirtschaftet hat
besondere Regelung!!
jeder Bürger muss Versichert sein
jeder Bürger darf selbst auswählen wo er sich versichert, außer man versichert sich nicht rechtzeitig
nur Private Krankenkassen vorhanden
gute Qualität
andere Länder erzielen mit weniger Aufwand gleich gute Gesundheitsresultate
trotz hoher Selbstbeteiligung der Bevölkerung sehr teuer
Schweiz leistet sich das zweitteuerste Gesundheitssystem
Allgemein:
83% der Bevölkerung schätzen ihren Gesundheitszustand zufriedenstellend ein
Anteil der Personen, die Gesundheit als gut bezeichnen, nimmt mit zunehmendem Alter ab
Bildungsstand
Sterberate:
Männer werden nicht so alt
fast alle Männer im alter zwischen 65-84 sterben an Krebskrankheiten oder Herzkreislaufkrankheiten
Frauen werden meistens mindestens 85 Jahre
häufigste Todesursache sind Herzkreislauferkrankungen
Menschen werden immer älter
Geburtenrate:
Geburt bei den meisten schwangeren Frauen normal
Frühchen gibt es nur sehr selten
lebenden Babys sind ausschlaggebend für das natürliche Wachstum der Bevölkerung
Frauen kriegen immer später Kinder
Altersrate übersteigt Geburtenrate
Ärztedichte
Anzahl der Ärzte in der Schweiz hat enorm zugenommen
wenige im Bereich der Chirurgie und Anästhesie
meisten Menschen in der Schweiz sterben im Alter an Krebs oder Herz-Kreislauf-Krankheiten, deshalb ist die Rate der Ärzte dort besonders hoch und gefragt, weil diese Spezialisierung dort gebraucht wird
Keine Mehrklassen-Medizin
Grundversicherung und Zusatzversicherungen
müssen selbst bezahlt werden
Im Falle eines niedrigen Einkommens wird ein Teil der kosten der Grundversicherung übernommen
dadurch können nicht alle Gesundheitsleistungen übernommen werden
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Fazit
Gesundheitsziele
Vergütungssystem
Finanzierungssystem
Ökonomische Effizienz
Gesundheitliche Wohlfahrt
Verteilungsgerechtigkeit
Leistungserbringer:
frei niedergelassene Ärzte
Allgemeinmediziner
Fachärzte
Zahnärzte
Krankenschwestern (Hebammen)
medizinische Labore
sozialmedizinische Einrichtungen
Psychiater/ Psychologen
Zugang zur Versorgung:
ist für den Patienten völlig frei
frewilliges Hausarztsystem für über 16 jährige existiert
Hausarzt kann jeder Zeit gewechselt werden
Zugang zum Psychiater ist nur im Alter von 16-25 Jahren möglich
Wie funktioniert die Versorgung:
große Entscheidungsrechte des Staates
starke staatliche Interventionen
Kankenkassen spielen auch eine bedeutende Rolle
allgemeiner Gesundheitsschutz (CMU)
Organisation der Versorgung:
gesetzl. Krankenkassen sorgen für den Kankenversicherungsschutz
4 bedeutende Kassenarten
Kasse für lohnabhöngige Arbeiter
Kasse für Landarbeiter
Kasse für selbstständige Arbeiter
Kassen für Beamte und Arbeitnehmer des öffentlichen Sektors
Staat hat großen Einfluss auf die Krankenkassen
legt Beiträge fest
kann Entscheidungen der Krankenkassen aufheben
kontrolliert die Haushaltspläne
uneingeschränkter Eingriff auf gesundheitliche Versorgung gewährleistet
Kostenerstattungsprinzip
es müssen Zuzahlungen der Versicherten geleistet werden
Organisation der Versorgung:
Wie wird das Gesundheitssysten finaniziert:
Gesundheitliche Chancengleichheit schaffen, besseren Zugang zu Gesundheitsleistungen gewährleisten

Reduzieren von Gewalt- & Suchtverhalten (v.a bei jungen Menschen)

Lebensqualität von Menschen mit chronischen Erkrankungen verbessern, Krankheit & Todesfälle reduzieren

Förderung der Umwelt

Gesünder Leben, Ernährung verbessern

Besseres & gesünderen Umfeld schaffen, bessere Atmosphäre

Lebenserwartung verlängern

durch Arbeitgeberbeiträge
durch Arbeitnehmerbeiträge
Sozialbeiträge
Steuer zur Tilgung der Sozialschuld
Steuern auf Mischgetränke und Werbung
Honorarstruktur:
Sektor 1: strikte Einhaltung der Kassentarife
Sektor 2: freie Tarife, die „mit Takt und Maß“ mit dem Patienten vereinbart werden
Wahl-Sektor
Frankreich
Schweiz
Lebenserwartung

Geburtenrate pro Frau

Säuglingssterberate pro 1000
Lebendgeburten

Bettendichte pro 100 Einwohner

Ärztedichte pro 1000 Einwohner

Medizintechnische Geräte pro 1 Mio.
Einwohner
82,5 Jahre (2012)

2.03 (2011)

3,34 (2013)
82,7 Jahre (2011)
1,25 (2011)
2,8 (2013)
5,7 (2004)
Ärztedichte pro 1000 Einwohner
4,0 (2013)
5,7 (2007)
Verbessern der psychischen Gesundheit (Schweiz)

Verringern von übertragbaren Krankheiten (Schweiz)

Mitgliedsstaaten müssen für einen besseren Zugang sorgen, lokale Konzepte für „Gesundheit für alle“ ausarbeiten, Mechanismus zum Finanzierungs- & Ressourcenzuweisungssystem entwickeln (Schweiz)

Angepasster Versorgung für Patienten mit seltenen Krankheiten (Frankreich)

Bessere Aufklärung (Frankreich)

Verbesserung der Schmerzversorgung (Frankreich)

Ärztliche Fehler reduzieren

Gemeinsamkeiten
Unterschiede
6,6 (2009)

3,5 (2008)

5,7 (2007)

14,4 (2007)
Vergleich der Länder

Anteil der Gesundheitsausgaben am BIP

Pro-Kopf-Ausgaben für Gesundheitsleistungen in US-Dollar

WHO-Rangordnung der 191 Mitgliedsländer nach Erfüllung der WHO-Kriterien* (1997)

WHO-Rangordnung nach Erfüllung der Kriterien im Vergleich der verwendeten Ressourcen


Frankreich
Schweiz
11,6 % (2011)
Wie beurteilen Sie das Gesundheitssystem in Frankreich?
4,118$ (2011)
Platz 6


Platz 1


11,5% (2012)

5,643$ (2011)

Platz 2


Platz 20

kann stellenweise verbessert werden
weit entwickeltes System
viele hilfreiche Aspekte
wir befürworten das französische Gesundheitssystem
Gemeinsamkeiten
Grundversicherung vorhanden, Zusatzversicherung zubuchbar

Unterstützung im Falle von niedrigen Einkommen

Zusatzversicherung
Selbstfinanzierung


Unterschiede
Welches würden sie Befürworten und warum?
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