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InfoCarrier EnMS

Durchgängiges Energiemanagementsystem; Datenerfassung, ERP Anbindung, KPI, Dashboards, automatische Reports
by

ludger alberding

on 5 May 2013

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Transcript of InfoCarrier EnMS

Ein Energiemanagementsystem trägt dazu bei:
die Kosten zu reduzieren
die Umwelt zu schützen
eine nachhaltige Wirtschaftsweise zu praktizieren
das Unternehmensimage zu verbessern
Förderungen und gesetzliche Erleichterungen zu nutzen Warum Energiemanagement? Energiekosten nachhaltig reduzieren
die Umwelt schonen
das Unternehmensimage verbessern
Mitarbeiter integrieren: KVP
Mitarbeiter Schulung Effizienzmaßnahmen Transparenz über die Energieverbräuche zu gewinnen,
Energiekosten verursachergerecht zuzuordnen,
die energetische Relevanz von Unternehmensveränderungen (Produktionsänderungen, andere Materialien, andere Anforderungen …) schnell zu erfassen und Maßnahmen abzuleiten,
die Energieversorgung bedarfsgerecht sicherzustellen,
die Mitarbeiter energetisch zu sensibilisieren,
Ihre CO2-Emissionen zu ermitteln und zu minimieren Ein systematisches und kontinuierliches EnMS unterstützt Sie dabei: Seit Juni 2011 gilt die weltweite Norm ISO 50001:2011 Die Geschichte des EnMS Wichtig ist eine systematische Vorgehensweise
Sie müssen organisatorische und strukturelle Maßnahmen einleiten, um einen kontinuierlichen Energiemanagement-prozess aufzubauen.
So lassen sich Einmaleffekte vermeiden und dauerhaft Energieeffizienzsteigerungen realisieren. Einführung von EnMS Im InfoCarrier ist ein Muster Prozess zur Einführung eines EnMS hinterlegt
So begleitet der InfoCarrier Sie von der Idee bis zur Zertifizierung Einführung mit System Aufgabenkataloge
und Kommunikation Messstellenkonzept
Integration in InfoCarrier
automatische - und/oder manuelle Erfassung
Zählerrundgang Datenerfassung und
Systemübersicht das Hauptaugenmerk im Rahmen des Energie-managements liegt auf der Steigerung der Energieeffizienz
es nicht Sinn und Zweck, ein aufwendiges und aufgeblähtes System zur Lenkung der Dokumente in Ihrem Unternehmen zu implementieren Dokumentation
und Zertifizierung die Auswertung der Energiedaten muss geplant werden
sie ist dezentral organisiert:
Jeder Bereich hat die Möglichkeit „seine“ Energiedaten selbst einzusehen und ggf. auch analytisch zu bewerten.
die Auswertungen können jederzeit anpasst werden
es erfolgt eine Softwaregestützte Analyse der Daten Energiecontrolling mit
Dashboard und KPI Mit dem InfoCarrier™ bringen Sie vom ersten Tag an Struktur in Ihr EnMS Projekt.
Der Einführungsprozess wird in einzelne Aufgaben gegliedert – analog zur ISO 50001.
Alle Dokumente, Aktivitäten und Informationen werden mit dieser Aufgabe in der Datenbank gespeichert.
Einzelne Aufgaben können in Kataloge zusammengefasst werden – z.B. Einführung EnMS Einführung eines EnMS mit System Sie haben alle Aufgaben im Überblick
Datum der Erstellung
Priorität
Aktueller Status / Schritt
Verantwortlicher und Terminfrist
Bereich, den diese Aufgabe betrifft Vorteile Aufgabenkatalog Detailansicht einer Aufgabe Aufgabendetails
Ersteller mit Datum
Terminfrist und Terminüberwachung mit Alarmierung
Priorität
Zugewiesen zu – wer soll sich darum kümmern
Wiederholungsintervall für Routineaufgaben wie z.B. Zählerrundgang
Zuweisung zu Bereichen, Anlagen, etc.
Dokumente zur Aufgabe werden in zentraler DB gespeichert
Verknüpfung zu anderen Aufgaben
Aufgaben können einen oder mehrere Schritte haben
die Struktur der Aufgaben können Sie konfigurieren immer alle Informationen im Griff die Kommunikation läuft direkt aus dem System
sie ist dem jeweiligen Thema direkt zugeordnet
sie hat einen Status: Frage oder Antwort
Wer soll antworten oder ist zuständig?
Erweiterte Funktionen wie:
das Einfügen von Grafiken oder Tabellen
Dateien anhängen
zentrale Speicherung in der Datenbank Vorteile Kommunikation mit System Detailansicht Kommunikation Mit einer strukturierten Energiedatenerfassung können Sie:
Ihren Energieverbrauch überprüfen
Ihren Energiebedarf prognostizieren
Optimierungsmöglichkeiten identifizieren
die Wirkung von umgesetzten Maßnahmen kontrollieren
energetische Schwerpunkte in Ihrem Unternehmen erkennen
Ihre Energiekosten verursachergerecht Kostenstellen zuordnen Datenerfassung und Messstellenkonzept das Datenerfassungskonzept wird als eine Aufgabe verwaltet
hier wird auch die Messstellenstruktur geplant Integration in InfoCarrier Anschließend werden die geplanten Messstellen direkt im InfoCarrier™ angelegt Messstellen im InfoCarrier Systemübersicht Als Messwerte können Verbrauchsmessungen für z.B. Strom, Gas, Wasser oder Öl verwaltet werden aber auch für andere energierelevante Parameter wie z.B. Produktionsmengen, Kosten für Energieverbräuche, Anlagenzustände, etc.
Es gibt die Erfassungsarten:
automatische Erfassung aus PLS, GLT, Datenbanken, ERP, Daten Ihres EVU, etc.
manuelle Erfassung von Zählerständen, Produktionsdaten, Prognosedaten, …
mobile Erfassung über Zählerrundgang
Übernahme von Altdaten Messwerterfassung im InfoCarrier nicht vernetzte Zähler ablesen:
Zählerundgang auf Scanner laden
Zähler via Barcode identifizieren
Wert eingeben und automatisch ins System einlesen
integrierte Grenzwertüberwachung Zählerrundgang Zähler anbinden Lastmanagement Dennoch sollen Sie einen Prozess aufbauen, der sicherstellt, dass die aus der Norm heraus geforderten Dokumente
eindeutig identifiziert werden können,
regelmäßig und bei Bedarf überarbeitet werden,
freigegeben werden,
aktuell sind,
zur Verfügung stehen,
veraltete Dokumente klar erkennbar sind (Kennzeichnung des Revisionsstands) sowie
veraltete Dokumente archiviert werden. Lenkung der Dokumente mit dem InfoCarrier™ haben Sie alle Dokumente immer im Zugriff – sie liegen alle in der Datenbank
über benutzerdefinierte Felder steuern Sie die Struktur Ihres ISO 50001 Handbuches Dokumente im InfoCarrier Beispiel Datenanlayse mit InfoCarrier Beispiel Datenanalyse mit InfoCarrier Kommentare eingeben und anzeigen
freie Konfiguration der Anzeige
Fadenkreuz ein- oder ausblenden
anwenderspezifisch speichern
Korrelation und Approximation
Werte miteinander verrechnen
Stammdaten wie Gebäudekennzahlen, CO2-Aquivalente, etc.
KPI Berechnung
Automatisches Reporting
Sankey Diagramme Nach den Energiemanagementnormen muss ein Unternehmen im Rahmen seines Energiemanagementsystems geeignete Kennzahlen ermitteln.
diese Kennzahlen (KPI) werden in sogenannte Dashboards zusammengefasst Dashboard und KPI EnMS Einführung in vier Phasen Effizienzmaßnahmen durchführen die integrierten Excel-Vorlagen ermöglichen den Vergleich unterschiedlicher Maßnahmen miteinander
vor der Realisierung und
im laufenden Betrieb Wirtschaftlichkeit einer Maßnahme Ihre Mitarbeiten können eigene Effizienzmaßnahmen vorschlagen
diese werden durch die jeweiligen MA direkt im InfoCarrier™ angelegt
in einem anschließenden Prozess wird der Vorschlag bewertet und ggf. umgesetzt Kontinuierlicher Verbesserungs Prozess (KVP) mit InfoCarrier Schulen Sie direkt am System und verwalten Sie die Mitarbeiterqualifikation
mit integriertem Ausführungsplaner Schulung und Qualifikation InfoCarrier: EnMS von der
Idee bis zur Zertifizierung Diese Referenz kann auf Wunsch auch in einer Life Demo präsentiert werden. Referenzen alle Prozesse werden in einzelne Aufgaben gegliedert
eine Aufgabe hat einen oder mehrere Schritte
alle Informationen werden mit dieser Aufgabe gespeichert Reporting Optionen Funktionen PDC Messwerterfassung via OPC
Redundanzkonzept
Lokale Messwertspeicherung – Zwischenpuffer
Unterschiedliche Erfassungszyklen / Konfigurationen
Zeitgesteuert oder Eventgesteuert Funktionen IC Server Alle Daten in eine zentrale Datenbank
Langzeitspeicherung
Mehr als 100.000 Tags pro Minute
Schneller Datenzugriff
Hohe Verfügbarkeit durch Einsatz von Standards EnMS Warum Energiemanagement?
Einführung eines EnMS
Geschichte des Energiemanagement Einführung, Nutzen, Geschichte Die Politik in Deutschland und in Europa hat sich klar zum Thema Energiemanagement aufgestellt.
Die Energiepolitik hat die höchste Priorität. Rechtliche Hintergründe alle Effizienzmaßnahmen immer im Überblick
aktueller Status und Verantwortlichkeiten
Terminfristen überwachen
Integriertes Alarmmanagement Effizienzmaßnahmen verwalten 2. Schritt: Energiedaten erfassen 2. Schritt: Dokumente anhängen Termine und Fristen mit Alarmfunktion
Verantwortlichkeiten
Kategorie der Maßnahme wie z.B. Strom, Gas, Wärme, etc. 2. Schritt: Details zur Aufgabe erfassen Workshop Energiemanagment 1. Schritt: Maßnahme erfassen Workshop Energiemanagment Kommunikation zur Aufgabe Prüfung der Maßnahme
Genehmigung
Ausdruck 3. Schritt: Workshop Energiemanagment 4. Schritt: Bewertung der Maßnahme Workshop Energiemanagment Liste der Energieeffizienzmaßnahmen Das Energiemanagement ist geprägt von gesetzlichen und anderen Anforderungen, mit welchen Sie spätestens beim Aufbau eines eigenen Energiemanagementsystems in Berührung kommen werden.
Da ist insbesondere die Norm ISO 50001 anzuführen. Ebenso kann es sein, dass Sie sich in energetischer Hinsicht bereits jetzt Selbstverpflichtungen gegeben oder durch Lieferanten / Kunden / Verbände etc. auferlegt bekommen haben, die Sie berücksichtigen müssen.
Sie werden im Rahmen Ihres Energiemanagementsystems in aller Regel (in Deutschland) u.a. mit folgenden Vorgaben zu tun haben bzw. in Berührung kommen:
Energiewirtschaftsgesetz (EnWG)
Stromsteuergesetz (StromStG)
Energiesteuergesetz (EnergieStG)
Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)
und weitere … Energierecht Das heutige deutsche Energiewirtschaftsgesetz hat seinen historischen Hintergrund in dem am 13.12.1935 in Kraft getretenen „Gesetz über die Elektrizitäts- und Gasversorgung“. Dieses wurde damals zur Sicherung der Gebietsmonopole der Energieversorger entwickelt.
Im Jahr 1998 wurde das Gesetz in „Energiewirtschaftsgesetz“ umbenannt und verfolgt seitdem den Zweck,
"[…] eine möglichst sichere, preisgünstige, verbraucherfreundliche, effiziente und umweltverträgliche
leitungsgebundene Versorgung der Allgemeinheit mit Elektrizität und Gas“
sicherzustellen. Dabei dient die Regulierung der Strom- und Gasnetze den
„Zielen der Sicherstellung eines wirksamen und unverfälschten Wettbewerbs bei der Versorgung mit Elektrizität und Gas und der Sicherstellung eines langfristig angelegten leistungsfähigen und zuverlässigen Betriebs von Energieversorgungsnetzen“.

Mit dem Energiewirtschaftsgesetz in der Fassung von 1998 wurden der Elektrizitätsmarkt geöffnet und die Gebietsmonopole abgeschafft. Der Elektrizitätsmarkt wurde liberalisiert. Seitdem können die Kunden in Deutschland Ihren Energieversorger frei wählen.

Die Neufassung vom April 1998 beinhaltet die Umsetzung der EG-Richtlinie zum Energiebinnenmarkt (96/92/EG). Die Novelle des EnWG im Jahr 2003 wurde erforderlich, um die Gasbinnenmarktrichtlinie der EG umzusetzen, und die Novelle 2005 diente der Umsetzung der EG-Beschleunigungsrichtlinien Strom und Gas.

Das Energiewirtschaftsgesetz wurde 2005 zuletzt neu gefasst und im August 2009 zuletzt geändert. Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) Im Jahr 2003 wurde auf EU-Ebene die Richtlinie 2003/96/EG zur Restrukturierung der gemeinschaftlichen Rahmenvorschriften zur Besteuerung von Energieerzeugnissen und elektrischem Strom (kurz: „Energiesteuerrichtlinie“) beschlossen.

Die Richtlinie hatte zum Ziel, dass die Mindestbesteuerung für elektrischen Strom und Energieerzeugnisse aus anderen Energiequellen als Mineralöl harmonisiert wird. Dafür hat man in der Richtlinie Mindeststeuersätze für die einzelnen Energieträger festgelegt und vereinbart, dass diese Steuer nur fällig wird, wenn der entsprechende Energieträger als Heiz- oder Kraftstoff verwendet wird. Außerdem enthält die Richtlinie Vorschläge für Steuerbefreiungen und -ermäßigungen.

Die Richtlinien der EU müssen innerhalb einer gesetzten Frist in nationales Recht der einzelnen Mitgliedstaaten umgewandelt werden. In Deutschland ist dies durch die Integration der EU-Vorgaben in das Energiesteuergesetz und das Stromsteuergesetz geschehen. Energiesteuerrichtlinie Mit Inkrafttreten des Energiesteuergesetzes im Jahr 2006 wurde das bis dahin geltende Mineralölsteuergesetz abgelöst. Auch das Gesetz wurde im Dezember 2010 das letzte Mal geändert. Während das Stromsteuergesetz ausschließlich Regelungen für die Elektrizität beinhaltet, regelt das Energiesteuergesetz die Besteuerung aller Energiearten
fossiler Herkunft (Mineralöle, Erdgas, Flüssiggase, Kohle)
und nachwachsender Energieerzeugnisse (Pflanzenöle, Biodiesel, Bioethanol etc.).
Die Energiesteuer gehört ebenfalls zu den Ökosteuern und wird als Verbrauchssteuer identisch zur Stromsteuer durch die Zollämter erhoben.

Die den Regelungen des Energiesteuergesetzes unterliegenden Energieerzeugnisse werden anhand der kombinierten Nomenklatur beschrieben. Darunter ist eine EU-weit einheitliche achtstellige Warennomenklatur zur verstehen, die für den Außenhandel im Rahmen der gemeinsamen Handelspolitik existiert.

Wie bereits erwähnt, stellt das Energiesteuergesetz in etwa das Pendant zum Stromsteuergesetz dar. Auch dort werden Anwendungsbereiche benannt, Begriffe bestimmt und die Regelungen für die Erhebung und Fälligkeit der Energiesteuer aufgeführt.

Ebenfalls gibt es in den §§ 54 und 55 Regelungen zur Erstattung und Vergütung der Energiesteuer für das produzierende Gewerbe, die als äquivalent zu den §§ 9 bis 10 des Stromsteuergesetzes gesehen werden können.
Diese Regelungen sind ebenfalls seitens der EU nur bis zum 31.12.2012 genehmigt. Derzeit ist die Bundesregierung daran, Regelungen zu treffen, die auch nach dem 31.12.2012 noch gelten. Steuervergünstigungen, -erstattungen etc. sollen zukünftig nur noch gewährt werden, wenn die Unternehmen einen effizienten Umgang mit Energie nachweisen. Es ist bereits im Gespräch, als Nachweis ein zertifiziertes Energiemanagementsystem zu verlangen. Energiesteuergesetz (EnergieStG) Im Jahr 1999 wusste man bereits, dass durch die Knappheit der Rohstoffe die Energiepreise für fossile Energieträger langfristig steigen werden. In Deutschland führte diese Tatsache zu der Überlegung, dass die damaligen Energiepreise zu niedrig waren, die zukünftigen Preise dann entsprechend zu hoch werden würden.

Mit der Einführung der Ökosteuer sollte in Deutschland der Preisanstieg quasi vorweggenommen und zusätzlich ein Anreiz für Innovationen geschaffen werden. Man entschied im Rahmen der ökologischen Steuerreform, dass
die Mineralölsteuer aufgestockt,
eine Stromsteuer erhoben
und die Rentenversicherungsbeiträge gemessen am Referenzjahr 1998 gesenkt
werden sollten.

Die aus der Steuer resultierenden Einnahmen sollten in erster Linie dafür genutzt werden, die Rentenversicherung in Deutschland zu subventionieren.

Das Stromsteuergesetz trat also im März 1999 in Kraft und wurde im Dezember 2010 das letzte Mal geändert.
Die Stromsteuer zählt zu den Verbrauchssteuern und wird durch die Zollämter erhoben. Stromsteuergesetz (StromStG) Das Erneuerbare-Energien-Gesetz ist ein Gesetz, welches Regelungen zum Vorrang erneuerbarer Energien beinhaltet. Es trat im Jahr 2000 in Kraft und löste damit das bis dahin bestehende Stromeinspeisegesetz von 1990 ab.
Die letzte Neufassung ist von 2009, die letzte Änderung von April 2011.

Das EEG dient den Bestrebungen der deutschen Bundesregierung, im Interesse des Klima- und Umweltschutzes eine nachhaltige Entwicklung der Energieversorgung zu ermöglichen. Durch diese Bemühungen sollen die Ziele der Bundesregierung erreicht werden, den Anteil der erneuerbaren Energien am Energieverbrauch zu verdoppeln.
Zu den regenerativen Energien zählen in dem Zusammenhang:
Solarenergie
Wasserkraft
Windkraft onshore/offshore
Biomasse
Geothermie
Grubengas, Klärgas und Deponiegas

Im EEG finden sich neben den allgemeinen Vorschriften zum Zweck des Gesetzes, dem Anwendungsbereich und den Begriffsbestimmungen auch Regelungen zum Anschluss regenerativer Erzeugungsanlagen und zur Abnahme, Übertragung und Verteilung des regenerativ erzeugten Stroms. Darüber hinaus wird im EEG geregelt, wie die Vergütung des regenerativ erzeugten Stroms erfolgen soll, und vor allem, zu welchen Vergütungssätzen.

Die dadurch entstehenden Kosten werden per Ausgleichsmechanismus auf die Endverbraucher umgelegt, sodass letztendlich jeder mit seinem Strompreis auch eine sog. EEG-Umlage in Rechnung gestellt bekommt. Wie genau dieser Ausgleichsmechanismus funktioniert und welche Verpflichtungen zur Schaffung von Transparenz existieren, wird ebenfalls im EEG geregelt. Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) Strom- und Geldfluss im EEG www.foerderbank.de Die Energie- und Umweltziele der EU sehen vor, die Energieeffizienz bis zum Jahr 2020 EU-weit um 20 % zu steigern. Um Anreize für energieeffizientes Handeln zu geben, existieren für die Einführung von Energiemanagementsystemen, aber auch für konkrete Optimierungsprojekte verschiedenste Fördermöglichkeiten.

Die wichtigsten Förderer in Deutschland:
KfW Bankengruppe
Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)
Landwirtschaftliche Rentenbank (LR)
Umweltbundesamt (UBA)
Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR)
Bundesamt für Naturschutz
Projektträger Jülich (PtJ)
Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)
Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU)
Landesministerien (Umwelt, Wirtschaft etc.)
Energieagenturen
(Landes-)Banken
diverse Stiftungen und Vereine Fördermittel im Bereich Energiemanagement Mit dem Sonderfonds Energieeffizienz der KfW Bankengruppe gibt es auch eine Fördermöglichkeit, die Sie zumindest für Teilbereiche Ihres Energiemanagementsystems in Anspruch nehmen können. Der Sonderfonds Energieeffizienz ist eine Initiative des BMWi und der KfW für Unternehmen aus dem Bereich der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU).
Als KMU werden Unternehmen bezeichnet mit:
einer Mitarbeiterzahl < 250 und
einem Jahresumsatz von max. 50 Mio. € (oder einer Jahresbilanzsumme von max. 43 Mio. €).

Förderkriterien
Für die Inanspruchnahme der Förderung sind folgende Kriterien zu erfüllen:
Der Berater muss in der KfW-Beraterbörse gelistet sein.
Der Berater muss eine Zulassung als Energieeffizienzberater besitzen.
Das Vorhaben muss ausschließlich förderfähige Beratungsleistungen enthalten.
Mit dem Vorhaben darf noch nicht begonnen worden sein und
es muss eine Zusage der KfW für die Beratung vorliegen. Sonderfonds Energieeffizienz (KfW) Förderumfang Initialberatung:

Gefördert werden maximal zwei Beratertage, wobei der maximal förderfähige Tagessatz bei 800 € liegt. Die Förderung beträgt 80 % des vereinbarten Tagessatzes, also max. 640 €/Tag.

Zu beachten ist, dass die Beratung innerhalb von acht Wochen nach Zusage der Förderung durch die KfW erfolgen muss. Der Zuschuss kann pro Standort nur einmal in Anspruch genommen werden.

Förderumfang Detailberatung:

Gefördert werden maximal zehn Beratertage, wobei der maximal förderfähige Tagessatz bei 800 € liegt. Die Förderung beträgt 60 % des vereinbarten Tagessatzes, also max. 480 €/Tag.

Zu beachten ist, dass die Beratung innerhalb von acht Monaten nach Zusage der Förderung durch die KfW erfolgen muss. Der Zuschuss kann pro Standort nur einmal in Anspruch genommen werden.

Um eine Detailberatung gefördert zu bekommen, müssen Sie nicht zwingend vorher eine (geförderte) Initialberatung durchgeführt haben. Sonderfonds Energieeffizienz (KfW) Vergünstigungen aus dem Stromsteuergesetz
Rechtsgrundlage
Erlass, Erstattung oder Vergütung der Steuer für bestimmte Prozesse und Verfahren (§ 9a StromStG)
Steuerentlastung für Unternehmen (§ 9 StromStG)
Erlass, Erstattung oder Vergütung in Sonderfällen (Spitzenausgleich) (§ 10 StromStG)
Antragsverfahren
Die Steuerentlastungen nach oben genannten Paragraphen sind beim zuständigen Hauptzollamt zu beantragen.
Die Antragsformulare inkl. den notwendigen Erläuterungen finden Sie hier: → www.zoll.de
Voraussetzungen
Unternehmen des produzierenden Gewerbes bzw. der Land- und Forstwirtschaft
Sonstige Informationen
Die Stromsteuer beträgt derzeit 20,50 € je MWh.
Die mögliche Entlastung nach § 9b beträgt 5,13 € je MWh.
Die mögliche Entlastung nach § 10 beträgt 90 % des Saldos zwischen der Entlastung des Unternehmens durch Senkung der Rentenversicherungsbeiträge gegenüber dem Referenzjahr 1998 und der tatsächlichen Belastung des Unternehmens durch die Stromsteuer. Finanzielle Vergünstigungen für Unternehmen des produzierenden Gewerbes Rechtsgrundlage
Besondere Ausgleichsregelung für stromintensive Unternehmen des produzierenden Gewerbes (§ 41 EEG)
Begrenzung der EEG-Umlage
Auf Antrag bei Bafa  www.bafa.de
Voraussetzungen laut neuem EEG 2012 (für Antragsjahr 2012)
Unternehmen des produzierenden Gewerbes
Verbrauch > 1 GWh EEG-belasteten Stroms an einer Abnahmestelle
Anteil Stromkosten an Bruttowertschöpfung >14 %
Höhe der Begrenzung im Bezugsjahr 2013
Die EEG – Umlage wird mehrstufig begrenzt
Strommenge < 1 GWh  keine Begrenzung
Strommenge 1 – 10 GWh  Begrenzung auf 10% der EEG – Umlage
Strommenge 10 – 100 GWh  Begrenzung auf 1% der EEG – Umlage
Strommenge > 100 GWh  Begrenzung auf 0,05 Ct/kWh Finanzielle Vergünstigungen aus dem EEG /4 = 491.944 13.02.2013 13.02.2013 Lastganganalyse
Messung und EVU
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