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COIN - 10 Jahre BOKU-u-Kooperation

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by

Martin König

on 16 June 2015

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Transcript of COIN - 10 Jahre BOKU-u-Kooperation

- Überblick
SSP/SPA
COIN Klimaszenario
COIN-Szenario basiert auf SRES A1B
ökonomische Bewertungsmethoden
sektorale Impaktmodelle
demografische Szenarien
Landnutzungsszenarien
BIP-Wachstums- und Weltmarktpreisannahmen
EU 'schlägt sich durch'

realer Rückgang der EU-Agrarsubventionen
nur große gesamteuropäische Infrastrukturprojekte (TEN-E/TEN-T) werden fortgeführt
Anteil der Europaschutzgebiete (Natura2000) bleibt gleich

Innovation & technologische Entwicklung

keine technischen Quantensprünge oder Revolutionen, keine Wunder
beobachteter und erwarteter Trend für bebaute Gebäude- und Verkehrsflächen in Österreich 2001, 2010, 2020-2050, Daten: Umweltbundesamt, BEV Projektionen: AIT
Trend des BIP-Wachstums in % p.a. (links) nach Schimann & Orischnig (2012) sowie Weltmarktpreisannahmen (rechts) nach IEA/FAO/OECD (2010/2011)

COIN-Referenzannahme: mittleres jährliches BIP-Wachstum 2010-2050 bei 1,65%
Erwartete Veränderung der Bevölkerungsdichte in
E/km² 2010-2030, Daten: Statistik Austria & ÖROK, Disaggregierung und Verarbeitung: AIT
Produktivitätsänderungen
und Produktionskosten:
Delta output:
für Marktgüter
für Dienstleistungen
Generierung von Einkommen
(z.B. Ernten oder Produktion von Gütern)

Delta input:
z.B. mehr Dünger/Energie/Wasser

Nachfrageänderungen:

z.B. für Heizen & Kühlen


Wiederherstellungs-/Instandsetzungskosten:
z.B. für Straßennetz
Erhaltungs-/Ersatzkosten:
in COIN z.B. für technische Schutzmaßnahmen zur Kompensation
der Schutzwald-
degradation
genutzt
individuelle Bepreisungs-Methoden
wie willingness-to-pay, loss-of-time/travel cost, contingent valuation - in COIN für Hitzeopfer genutzt: LYL & VSL
benefit transfer-
Methoden
-
Übertragung von Studien-Ergebnissen z.B. in vergleichbaren Ländern auf Ö
nicht-marktlich:
marktbasiert:
längere Veg.periode
Wasserverfügbarkeit (keine zus. Bewässerung)
verändertes Niederschlags-regime während der Veg.periode
längere und intensivere Dürren
Bodenerosion
keine untertäglichen Extremereignisse berücksichtigt!
längere Veg.periode
verändertes Niederschlagsregime
Dürrestress, höhere Temperatur
Borkenkäferschäden
Schäden für Produktions-
und
Schutzfunktion
nicht inkludiert:
künftige Sturm- und Waldbrandschäden
(benefit transfer von u.a. Losey & Vaughan 2006 sowie Hegland et al. 2009)

von den 13 ökonomisch relevanten ÖS-DL wurden zwei bewertet - Bestäubungsleistung und Nützlinge (Schädlingskontrolle)
beide sind in Ö rund 0,5 Mrd./Jahr wert, ca. 20% dieser Leistung bis 2050 gefährdet
eingegangener Parameter: vorzeitiges hitzebedingtes Ableben
Hitzeopferzahlen modelliert auf Basis Klima- und demografischen Szenarien
durch VSL und LYL dargestellt
keine Bewertung anderer EWE-Opfer, keine Morbiditätsbewertung
weniger Grundwasserneubildung
Schäden nach Extremniederschlägen
mehr Wasserentnahme
mehr Sedimentation
nicht inkludiert:
Hochwasserschäden & stärkere Abwasserbehandlung (wg. Dürren und T-Erhöhung)

weniger Heizlast
mehr Kühllast
nicht inkludiert:
weniger therm. Komfort während Hitzewellen
Sturmschäden
Änderungen in Hydropower-potenzialen
Änderungen in Wind- und PV-Potenzialen
Investitionen, um erhöhte Sommerspitzen zu decken
zusätzliche Black-Out-Risiken nicht inkludiert
Wiederinstandsetzungskosten für Niederschlagsbedingte Schäden am Straßennetz
nicht inkludiert:
Transportinfrastrukturen Schiene, Wasser, Luft
indirekte Folgekosten von Unterbrechungen (loss-of-time, Produktionsausfälle,...)
T- und Frostverw. an Straßendecke
Transport und Mobilität
Elektrizität
Gebäude/Energie
Trinkwasser und
Abwasser
Gesundheit - Hitzetote
Ökosystem-
dienstleistungen
Wald
Landwirtschaft
Produktion
und Handel
nur Arbeitsproduktivität
nicht inkludiert:
klimawandelinduzierte Änderungen in Produktionsprozessen
Kostenänderungen für Kühlen/Heizen
geänderte Nachfragestrukturen
direkte Schäden an Produktionsinfrastruktur
urbane
Grünräume
Ausweitung urbaner Grünflächen, um thermischen Komfort in städtischer Wärmeinsel aufrecht zu erhalten

nicht inkludiert:
Auswirkungen auf Städtetourismus
hitzebedingte Schäden an städtischer Infrastruktur
Kat.management
(Hochwasser)
hochwasserbedingte Schäden an der Gebäudeinfrastruktur

nicht inkludiert:
weitere Extremereignisse (z.B. Sturm, Massenbewegungen, Dürre)
Kosten für Katastropheneinsatzkräfte und (indirekte) Kosten für Freiwillige
Tourismus
Änderungen in den Übernachtungen für Winter-/Sommersaison durch geänderte Schneesicherheit, Niederschlag und Temperatur
nicht inkludiert:
Extremereignisse, Änderungen in Energie-/Wassernachfrage, Folgen für natürliche Ressourcen
räumliche Verteilung der Anzahl von Tagen, die sich innerhalb von einer 7-Tages-Trockenperiode befinden (a) und deren relative Änderung (in %) für 2030er (b), 2050er (c) und 2085er (d).
Schadensauszug Österreich 1980-2013 aus
MunichRe NatCatService/GeoRisk group (2014)
als Teil des dzt. Klimaschadenssockels
makro-ökonomisches CGE-Modell:
Hitzetote (Schwerpunkt 2003) ergeben 145-385 Millionen EUR
Spannweite erklärt sich durch unterschiedliche Opferzahlen und vor allem Monetarisierungsmethode:
VSL = 1,6 Millionen EUR gesamt
LYL = 63.000 EUR/Jahr
Ergebnis: Rund 1 Mrd. EUR/Jahr entstehen dzt. an Kosten auf Basis der (unvollständigen) Ereignisdokumentation
dzt. Klimaschadenssockel
Gesamtergebnis COIN
Präsentation basiert auf 18 Monats-/42 ForscherInnen-Projekt COIN (COsts of INaction) finanziert durch das ACRP-Programm des Klima- und Energiefonds
finden Sie alle unsere Ergebnisse und Produkte unter
coin.ccca.at
Präsentation: König, M. / Umweltbundesamt, Karl Steininger & Birgit Bednar-Friedl / Wegener Center, Universität Graz
basierend auf Steininger K., König M., Bednar-Friedl B., Loibl W., Kranzl L., Prettenthaler F. (eds.)(2015): Economic Evaluation of Climate Change Impacts – Development of a Cross-Sectoral Framework and Results for Austria. Springer. Cham, Heidelberg,
New York, Dordrecht, London. ISBN 978-3-319-12456-8
StatistikAustria Hauptszenario = COIN Referenzszenario der Bevölkerungsentwicklung in Österreich (2030/links, 2050/rechts), aggregiert auf nationale Ebene

demnach Gesamtbevölkerung 2030 (2050): 9 Mio. (9,33 Mio.), entscheidend: Anteil > 65-jähriger (Variationsbandbreiten)
1,65%
räumliche Verteilung der Anzahl Hitzetage (Tmax > 30°C) für die jeweils 10 heißesten km² jeder NUTS3-Region. Beobachtungsperiode (oben links), 2030er (oben rechts), 2050er (unten links) und 2085er (unten rechts)
ökonomisch relevante politische Annahmen
Szenario der Anzahl Hitzetage (Tmax > 30°C) für Wien - ausgehend von der Beobachtungsperiode 1981-2010.
Kühlste
,
MoR
und
wärmste
Realsierung.
Basisannahme:
INACTION
keine Implementierung der nationalen Anpassungsstrategie
keine darüber hinaus gehenden öffentlichen Anpassungsinitiativen
bzgl. Klimaschutz: Emissionspfad A1B (bis 2050 kaum relevant)
Zielsetzung:
- Bewertung der Aktivitätsfelder der österreichischen Anpassungsstrategie
- konsistentes Rahmenwerk (gemeinsame Annahmen zur sozioökonomischen
Entwicklung und konsistente Klimawandelszenarien)
Klimawandelfolgekosten für verschiedene Aktivitätsfelder bereits vorhanden, jedoch Unterschiede in zentralen Annahmen, Szenarien, Reifegraden
öffentliche Ausgaben/öffentlicher Haushalt
Auswirkungen auf öffentlichen Haushalt

- Steuermindereinnahmen
- Reparatur öffentlicher Infrastruktur
- Belastung Katastrophenfonds

d.h. Änderungen bei öffentlichen Ausgaben:
- Umschichtungen in öffentlichen Haushalten
(d.h. Einsparungen durch klimabedingte Kosten) oder:
- Neuverschuldung
10 Jahre
BOKU
-
u
-Kooperation
Martin König
Herbert Formayer
'Klimakosten-Rad'
beteiligte Personen:

Institut für Meteorologie:
Herbert Formayer
- Koord. Klimaszenarien (inkl. COIN1.5), Schnittstelle Klimafolgenmodelle
Imran Nadeem
- Klimaszenarien (inkl. COIN1.5)

Institut für Nachhaltige Wirtschaftsentwicklung:
Hermine Mitter
- Landwirtschaft (inkl. Dürreszenarien in COIN1.5)
Martin Schönhart
- Landwirtschaft (inkl. Dürreszenarien in COIN1.5)
Erwin Schmid
- Landwirtschaft

Institut für Siedlungswasserbau, Industriewasserwirtschaft und Gewässerschutz:
Roman Neunteufel
- Wasserwirtschaft
Reinhard Perfler
- Wasserwirtschaft

Institut für Waldbau:
Manfred J. Lexer
- Produktions- und Schutzwald
Werner Rammer
- Produktions- und Schutzwald
Abteilung Umweltfolgenabschätzung & Klimawandel:
Martin König
- Co-Lead COIN gesamt, Koord. soz.-ökon. Szenarien, Koord. Biores., Dissemination (COIN1.5), Damage stocks, Klimafolgeketten, Verkehrsinfrastruktur
Andrea Prutsch
- Dissemination (COIN1.5)
Ivo Offenthaler
- Verkehrsinfrastruktur

Abteilung Biologische Vielfalt & Naturschutz:
Klaus Peter Zulka
- Ökosystemdienstleistungen (Bestäuber und Nützlinge)
Martin Götzl
- Ökosystemdienstleistungen (Bestäuber und Nützlinge)
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