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Transcript

Epochen

900 - 1400

1400 - 1600

1800 - 1840

1600 - 1750

1750 - 1820

Mittelalter

  • Ständegesellschaft
  • Religion ist ein wichtiger Bestandteil der Lebenswelt der Menschen
  • septem artes liberales:

Musik als Teil der mathematischen Wissenschaften

  • Entwicklung der Notenschrift
  • viele Musik wird aber immer noch mündlich tradiert
  • Minnegesang: Musik des Adels

Notation

  • Neumen (um 900 n. Chr.)
  • Einführung der Notenlinien durch Guido von Arezzo (um 1000 n. Chr.)
  • Quadratnotation (12. Jhdt)
  • Mensuralnotation (13. Jhdt)

Gregorianik

  • einstimmiger, unbegleiteter Gesang
  • melismatische Musik
  • metrisch relativ ungebunden
  • keine fest vorgegebenen Tonhöhen
  • sakrale Musik
  • Text steht im Vordergrund
  • Frauen durften in der Kirche damals nicht singen, deswegen ausschließlich Männergesang
  • Musikbeispiel:

https://www.youtube.com/watch?v=kK5AohCMX0U&list=PLaXdVDq24qAtcKvjqvnAdrMrcBeiNWae1

Organum

  • früheste Form mehrstimmiger Musik
  • anfangs improvisiert
  • um 1000 n. Chr. auch in notierter Form
  • cantus firmus (Hauptstimme, anfangs meist Melodie eines schon bestehenden Gregorianischen Chorals)
  • vox organalis (2. Stimme, verstärkt und umspielt den cantus firmus)
  • Anfangs vor allem parallel in Oktaven, Quinten und Quarten geführt
  • Zwei verschiedene Kompositionsweisen in der Notre Dame Schule (ca. 1160-1250):
  • Haltetonfaktur
  • Diskantfaktur

Renaissance

  • Wiederentdeckung der Antike und deren Ästhetik
  • es herrschte die Vorstellung vor, dass das dunkle, kulturlose Mittelalter nun von der Neuzeit abgelöst würde (die Vorstellung hat sich sehr lange gehalten)
  • der Künstler beginnt sich aus seiner Anonymität zu lösen
  • Wissenschaftliche Entdeckungen und ein neues Selbstverständnis der herrschenden Schichten stellt die Autorität der Kirche in Frage
  • Höhepunkt der Vokalpolyphonie, weltliche Musik gewinnt an Bedeutung, Aufstreben der Instrumentalmusik

musikalische Neuerungen

  • weniger rational durchkonstruiert, sondern Klanglichkeit stärker im Vordergrund
  • stärker akkordisch gedacht
  • Simultankonzeption statt nacheinander komponieren der einzenen Stimmen
  • Verstärkter Einsatz von Terzen und Sexten
  • einfachere Rhythmik
  • Musik unterstützt die Textaussage

Satztechniken

Satz-

techniken

  • Polyphonie
  • Stimmen werden unabhängig voneinander geführt und sind gleichwertig
  • kompliziertes Geflecht der einzelnen Stimmen mit verschobenen Einsatzfolgen
  • Kanon als einfachste Form der Polyphonie
  • Homophonie
  • quasi akkordischer Satz
  • Stimmen werden rhythmisch mehr oder weniger parallel geführt
  • Melodie und Bass sind die wichtigsten Stimmen

Barock

  • prunkvoll, viele Verzierungen (in Musik, Literatur und Architektur)
  • höfische Musik entwickelt sich neu
  • kirchliche Musik entwickelt sich weiter
  • Bewusstsein für den Tod, Tod war allgegenwärtig
  • 30-jähriger Krieg (1618-1648: zwischen Protestanten und Katholiken)
  • Pest, Hexenverbrennungen
  • religion als zentraler Bestandteil der Lebenswelt der Menschen
  • dagegen steht der Wunsch die Natur und auch die Musik rational zu verstehen

Vanitas, memento mori, carpe diem

Vanitas

  • vanitas:
  • lat.: Nichtigkeit
  • keine Macht über das irdische
  • 30-jähriger Krieg
  • häufig wiederkehrendes Motiv
  • bildliche Darstellung: Schädel, Sanduhr
  • memento mori
  • lat.: Gedenke, dass du sterblich bist, Vergänglichkeit
  • carpe diem
  • lat.: nutze den Tag
  • Appell das Beste aus seinem irdischen Leben zu machen

Affektenlehre

  • von lat.: affectus: Gefühl, jmnd. in einen Zustand versetzen
  • Ursprung in der griechischen Antike
  • Affekte (v.a. Freude, Trauer, Schmerz) lassen sich durch Musik beim Zuhörer auslösen
  • Regeln und allgemein bekannte Stilmittel werden verwendet
  • Teil der Musiktheorie des Barock
  • Affekte sind angepasst an den Text, deuten diesen

Klassik

  • französische Revolution (Auflehnung gegen die Monarchie)
  • Aufstreben des Bürgertums
  • Klarheit und Struktur in der Musik (Symmetrie wurde als natürlich empfunden)
  • Rückbezug zur Antike
  • Aufklärung (Immanuel Kant)
  • Sonatenhauptsatzform als Ausdruck des Kunst und Philosophieverständnis der Klassik (These, Antithese, Synthese)

(Früh-) Romantik

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(Früh-)

Romantik

Politik und Gesellschaft

Politik

  • Wiener Kongress (1814/15) -> zurück zur "alten Ordnung", Restauration, Repressionen
  • Julirevolution (1830) -> liberalere Ordnung, löst neue Revolutionswelle in Europa aus
  • Märzrevolution (1848) -> Aufstand gegen den preußischen König, Frankfurter Paulskirchparlament
  • Vormärz: Zeit zwischen Juli und Märzrevolution (Nationalismus, Liberalismus, "Sozialismus")

Kunst und Kultur

  • Weltflucht: Abkehr von gesellschaftlichen Entwicklungen
  • Gegenwelt zum Rationalismus (Traumwelten, Phatansie, Fabelwesen)
  • Hinwendung zur Natur (Naturmensch)
  • Motive (Fernweh, Sehnsucht nach anderen Welt, blaue Blume und die Farbe Blau, Wanderer- und Reisemotiv)

Kunst

(Hoch-/ Spät-)

Romantik

Moderne

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