Introducing 

Prezi AI.

Your new presentation assistant.

Refine, enhance, and tailor your content, source relevant images, and edit visuals quicker than ever before.

Loading…
Transcript

Euthanasie im dritten Reich

Video

Gliederung

Gliederung

1. Definition

1.1. Ziele der Euthanasie

2. Propaganda

3. Zwangssterilisation

4. Kinder- und Erwachsenen-Euthanasie

4.1. Kinder- Euthanasie

4.2. Erwachsenen- Euthanasie

5. Verlauf der Tötungen

6. Die Opfer

7. Das Personal der Tötungsanstalten

8. Die Tötungsanstalten

9. Widerstand

10. Rechtfertigung

11. Quellen

Was bedeutet Euthanasie

1. Was bedeutet Euthanasie?

- Euthanasie griechisch "schöner Tod"

- Art Sterbehilfe um Leidene zu befreien

- erfolgt durch Medikamente, Narkotika

1.1. Die Ziele der Euthanasie zur NS- Zeit

- Schwache sterben, Starke überleben -> Sozialdarwinismus

- Förderung des nordischen Blutes

- Weitergabe des "schlechten" Erbgutes sollte verhindert werden

Propaganda

2. Propaganda

- Erbkranke immer als Belast dargestellt (oft finanziell)

- Bevölkerung überzeugen

Zwangssterilisation

3. Zwangsterilisation

- 14. Juli 1933 kurz nach Machtergreifung -> Verabschiedung vom "Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses"

- in jedem Landgerichsbezirk entstand "Erbgesundheitsgericht" aus Juristen und Ärtzen

- Opfer waren psychisch Kranke, Behinderte, Epileptiker und andere minderwertig Stigmatisierte

- 400 000 Menschen zwangssterilisiert

- 5 000 Menschen gestorben bei dem Eingriff

Kindereuthanasie und Erwachseneneuthanasie

4. Kindereuthanasie und Erwachseneneuthanasie

- ab 1938 : "Tötung lebensunwerten Lebens" wird offen propagiert, auch wenn Täter später Geheimhaltung versuchten

- 1.09.1939 Zustimmung Hitlers zur Gewährung des "Gnadentodes"

Erwachseneneuthanasie

Kindereuthanasie

4.1. Kindereuthanasie

- 18.8. 1939 Aufforderungen an Ärzte, Hebammen und Geburtshelfer behinderte Neugeborene zu melden

- galt rückwirken für Kinder bis 3 Jahre

- Tötungsmethoden: Phenobarbital, Unterernährung

- Eltern mussten zustimmen Eltern wussten meist nicht was passiert

- auf Totenscheinen wurde natürliche Todesursache angegeben

- geschätzt 5 000 Opfer

4.2. Erwachseneneuthanasie

- Aktion T4 Deckname für die Euthanasie (= Tiergartenstraße Nr. 4 in Berlin )

- Patienten aus Heilanstalten wegverlegt

- getötet durch Luftinjektionen oder Medikamenten

- ab 1940 Ermordung in Gaskammern

- Juden blieb ärztliche Untersuchung verweigert

- 1941 wurde Aktion T4 gestoppt

- über 90 000 Menschen getötet

- "wilde Euthanasie" bis Kriegsende

Ablauf der Tötungen

5. Ablauf der Tötungen

- Opfer werden untersucht

- mit grauen, verhängten Bussen abtransportiert

- nach Ankunft werden Opfer "zum Duschen" geschickt

- dabei Gutachten eines Arztes damit dieser glaubhafte Todesursache erfinden kann

- Opfer mit Zahngold markiert und nach Ermordung wurde Gold rausgebrochen

- 75 Opfer in die "Duschkammer"

- mit Gas getötet und verbrannt

- für Zusendung der Urne mussten Angehörige bis zu 5 Reichsmark zahlen

- wurde Urne nicht sofort zugesandt kassierten Täter weiterhin "Pflegegeld"

Die Opfer

6. Die Opfer

- psychisch Kranke

- geistig und körperlich Behinderte

- Taubstumme

- Blinde

- Tuberkolöse

- Arbeitsinvalide

- Zwangsverschleppte

- Ostarbeiter

- Flüchtlinge

- durch Bombenangriffe verwirrte Zivilisten

- schwerverwundete Soldaten

Personal der Tötungsanstalten

7. Personal der Tötungsanstalten

- ca 100 Personen tätig in 5 Bereichen: - Transportabteilung

- Aufnahmeabteilung

- Tötungsabteilung

- Verwaltungsabteilung

- Wirtschaftsabteilung

- jede zehntausendste Leiche mit Blasmusik, Ansprache und Besäufnis gefeiert

- regelrechter "Tourismus" da hohe Nazi-Funktionäre und Ärzte anreisten um Vergasung live mitzuerleben

Tötungsanstalten

8. Tötungsanstalten

- 6 Tötungsanstalten

- Hadamar

- Brandenburg

- Bernburg

- Sonnenstein

- Grafeneck

- Hartheim

Widerstand

9. Widerstand

- Leiter der Krankenanstalt Bethel in Bielefeld verweigerte Ausfüllen des Meldebogen beim Abtransport

- Lothar Kreyssig aus Brandenburg prangerte Euthanasiemorde an

- Heimleiter, Mitarbeiter, Angehörige, Kirche ->Proteste gegen Euthanasie

- Unruhe im Volk stieg

-Hitler befiehlt Einstellung der Aktion -> Wilde Euthanasie

Rechtfertigungen

10. Rechtfertigung

- nannten verschiedene Gründe

- Hitler bezeichnete es als "Gnadenakt" und

"Akt der Erlösung"

- Sozialdarwinismus

- Kosten-Nutzen -Rechnung

Quellen

Quellen

https://neueswort.de/euthanasie/

https://www.planet-wissen.de/geschichte/nationalsozialismus/nationalsozialistische_rassenlehre/pwieeuthanasieimdrittenreich100.html

https://www.t4-denkmal.de/Zwangssterilisation

http://bidok.uibk.ac.at/library/vanderlocht-essen.html#idp74599888

https://www.t4-denkmal.de/Rassenhygiene-im-Nationalsozialismus

https://www.ns-euthanasie.de/index.php/kinder-euthanasie

https://de.wikipedia.org/wiki/Aktion_T4#Ablauf_der_T%C3%B6tungen

https://www.t4-denkmal.de/Planung-und-Organisation

https://www.grin.com/document/95262

http://www.gedenkstaette-hadamar.de/webcom/show_article.php/_c-1168/_nr-2/i.html

http://www.dorsten-unterm-hakenkreuz.de/2012/05/28/euthanasie-landesheilanstalt-hadamar-arzte-schwestern-und-pfleger-ermordeten-mit-gas-luftspritzen-medikamenten-und-essenentzug-rund-15-000-frauen-manner-und-kinder/

https://de.wikipedia.org/wiki/Aktion_T4

https://www.mdr.de/zeitreise/ns-zeit/zwangssterilisation-in-der-ns-zeit-100.html

https://www.t4-denkmal.de/Vorgeschichte

https://sites.google.com/site/euthanasiestiftung/-euthanasie--propaganda

https://www.dhm.de/lemo/bestand/objekt/plakat-zu-eugenik-und-euthanasie-um-1938.html

https://www.planet-wissen.de/geschichte/nationalsozialismus/nationalsozialistische_rassenlehre/pwieeuthanasieimdrittenreich100.html

Learn more about creating dynamic, engaging presentations with Prezi