Ein-Kind-Politik in China
Was ist die Ein-Kind-Politik?
- War eine politische Maßnahme zur eindämmung des Bevölkerungswachstums.
- Jede chinesische Familie darf nur ein Kind haben.
- Wer gegen dieses Gesetz verstoßen hat wurde bestraft.
Gründe für die Ein-Kind-Politik
Gründe
- Chinas Bevölkerungswachstum wurde Jahrhunderte lang durch Faktoren wie Hungersnöte oder Kriege in Grenzen gehalten
- Nach 1949 begann ein explosionsartiger Bevölkerungswachstum
- Aufgrund des starken Anstiegs wurde 1979 die Ein-Kind-Politik eingeführt
Umsetzung
- Für die Heirat benötigt ein Paar eine Heiratserlaubnis.
- Die Frau muss nachweisen, dass sie über Verhütung informiert ist.
- Das Mindest-Heiratsalter wurde für Frauen auf 20 Jahre, für Männer auf 22 Jahre festgesetzt.
- Wer ein Kind haben will muss es vorher beim Amt für Bevölkerungskontrolle beantragen
Umsetzung
Soziale Folgen
- Enstehung einer Generation von Einzelkindern, die sehr verwöhnt sind und somit weniger soziale Kompetenzen entwickeln.
- Durch Überalterung der Gesellschaft enstehen Probleme bei z.B. der Rente.
- Zunahme von Menschenhandel auf Grund von Frauenmangel.
Ungleichgewicht zwischen Jungen und Mädchen
- Konfuzianischen Tradition, die männliche Erblinie zu erhalten.
- Schwangerschaftsabbruch wenn die Eltern erfahren das es ein Mädchen wird.
- 2009 kommen auf 120 Jungen 100 Mädchen.
- Zeitweilig kamen auf 100 Lebendgeborene 30 bis 50 Abtreibungen.
- Die chinesische Regierung reagierte mit einem Verbot von dem bestimmen des Geschlechtes des Kindes vor der Geburt,
Pro
- Keine Hungersnöte
- Keine Überbevölkerung
- Verbesserte Aufklärung
Kontra
- Nimmt den Menschen die Autonomie.
- Mädchen werden abgetrieben.
- Verwöhnte Einzelkinder.
- Hoher Druck einen Jungen zu bekommen.
Quellen
https://de.wikipedia.org/wiki/Ein-Kind-Politik#Bev%C3%B6lkerungsentwicklung_in_China_1700_bis_2006
https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2015-10/china-ein-kind-politik-abschaffung
https://www.youtube.com/watch?v=fL1FKRLjxd8
Quellen