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Der Raum als Bildungsraum

Kann ein Raum bilden?

  • Das Bild der Selbstbildung ist zentral.
  • Selbstbildungspotenziale lassen uns lernen. (Gerd E. Schäfer 2005)
  • Reggio-Pädagogik

  • Körper und Sinne lassen Kinder erfahren
  • Vorraussetzung dafür sind die entsprechenden Räume (Von der Beek,2001)

Der Raum als Entwicklungsbegleiter

  • flexible Räume
  • Variabilität,Entwicklung,Unterschiede
  • Das genaue Beobachten ist eine unumgägliche Aufgabe für ErzieherInnen (von der Beek 2010,50f.)
  • Lernen und Bildung als ganzheitlicher Prozess
  • die Komplexität der Sinneswahrnehmungen in ihrer Gesamtheit = Grundlage für Bildungs- und Lernprozesse
  • Spuren hinterlassen
  • Matschiges und flüssiges besonders geeignet
  • Entwicklungspsychologisch "Das habe ich gemacht"
  • Atelier
  • Praxistipp: Bohnenbecken

Raum für Bewegung

  • Bewegung - eines der wichtigsten Bedürfnise innerhalb der ersten drei Lebensjahre
  • "sechster Sinn"
  • sensible Phasen für motorische Entwicklung
  • erste Phase: liegen
  • zweite Phase: krabbeln
  • dritte Phase: sitzen
  • vierte Phase: aufstehen und laufen
  • fünfte Phase: alles zusammen
  • So wie das Kind in seiner Entwicklung stets aufrechter wird, so kann auch im Raum ein Berg errichtet werden(vgl. von der Beek 2010,52)

"Der Raum als dritter Pädagoge"

Raum für Rückzug und Schlaf

  • "Inseln der Ruhe"
  • Kontakt zu Fachkräften
  • kleinere Kinder brauchen häufiger Sichkontakt
  • größere Kinder brauchen mehr Raum für sich

Psychomotorik

  • Bewegung fördert nicht nur körperliche Entwicklung
  • ebenso: emotionale,kognitive,soziale
  • Bewegung bringt Unsicherheiten z.B. Schwingungen, Drehungen
  • Psyche gleicht innere Unsicherheit aus
  • Bewältigung neuer Situationen dadurch erleichtert
  • z.B. Übergänge, KiTa-> Schule

Raum für Pflege

  • individuelle Zuwendung
  • erleichtertet Arbeit für Fachkraft am Wickeltisch
  • groß und tief genug
  • Waschbecken in Reichweite
  • leichter Zugang zu Pflegemitteln
  • separater Raum unbedingt notwendg

Literatur

  • Schäfer, G. E. (Hrsg.) (2005): Bildung beginnt mit der Geburt. Ein offener Bildungsplan für Kindertageseinrichtungen in Nordrhein-Westfalen. Weinheim: Beltz.
  • Schäfer, G. E. (Hrsg.) (1995): Bildungsprozesse im Kindesalter. Selbstbildung, Erfahrung und Lernen in der frühen Kindheit. Weinheim: Beltz.
  • von der Beek, A. (2001): Kinderräume bilden. Ein Ideenbuch für Raumgestaltung in Kitas. Weinheim: Beltz.
  • von der Beek, A. (2010): Bildungsräume für Kinder von Null bis Drei. Weimar: das netz, 5. Auflage.

Literaturhinweise

  • Lange, U. & Stadelmann, T. (2001): Das Paradies ist nicht möbliert. Räume für Kinder. Weinheim: Beltz. von der Beek, A.; Schäfer, G. E. & Steudel, A. (2006): Bildung im Elementarbereich – Wirklichkeit und Phatasie. Weimar: das netz.
  • Film: Gerwig, K. & Schneider, K. (2009): KiTas kleinkindgerecht bauen und ausstatten. Anregungen und Tipps für die Neu- oder Umgestaltung von Kitas.

Farben

Licht

  • je kleiner der Raum, umso heller der Anstrich
  • Multifunktionsräume nicht bunt
  • Farben vermitteln Gefühle
  • Ruheraum z.B. Auberginenton
  • Essensraum z.B. aprikosenfarbene Töne
  • Böden mit schlichtem Muster
  • Sanitärräume mit fröhlichen Farben
  • keine Pauschallösung
  • Tageslicht unersetzlich,soviel wie möglich
  • Innenfenster, Türen mit Glausausschnitten
  • Bsp. Reggio, bodentiefe Fenster ohne Basteleien etc.

Akustik

Materialien

  • Kindertagesstätten sind laut
  • Geräuschbelastung minimieren
  • alltägliche Gegenstände aus der Welt der Erwachsenen
  • Material aus der Natur (Blätter,Äste,Steine,...)
  • keine schallharten Oberflächen
  • naturbelassene Möbel
  • Gardinen,Decken,Kissen,Tücher

Zusammenfassung

  • Mittelpunkt Eigenaktivität -> Selbstbildung
  • Selbstbildungsprozesse durch Räume besonders bei den kleinsten
  • Aufforderung zu Spiel,aktives Handeln, Erfahrung sammeln und Rückzug
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