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Gott nahe zu sein ist mein Glück.

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Chris Osch

on 7 January 2014

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Transcript of Gott nahe zu sein ist mein Glück.

Gott nahe zu sein ist mein Glück. Psalm 73,28
1 Ein Lied Asafs. Ich weiß es: Gott ist gut zu Israel, zu allen, die ihm mit ganzem Herzen gehorchen. 2 Doch beinahe wäre ich irregeworden, ich wäre um ein Haar zu Fall gekommen:
Tun-Ergehen-Zusammenhang: Ich bin gut >> Es geht mir gut!
Was ist passiert?!
4 Ihr Leben lang kennen sie keine Krankheit, gesund sind sie und wohlgenährt. 5 Sie verbringen ihre Tage ohne Sorgen und müssen sich nicht quälen wie andere Leute.1 6 Ihren Hochmut tragen sie zur Schau wie einen Schmuck, ihre Gewalttätigkeit wie ein kostbares Kleid. 7 Ihr Luxusleben verführt sie zur Sünde,2 ihr Herz quillt über von bösen Plänen. 8 Ihre Reden sind voll von Spott und Verleumdung, mit großen Worten schüchtern sie die Leute ein. 9 Sie reißen das Maul auf und lästern den Himmel, ihre böse Zunge verschont nichts auf der Erde. 10 Darum läuft das Volk Gottes ihnen nach und lauscht begierig auf ihr Geschwätz.3 11 »Gott merkt ja doch nichts!«, sagen sie. »Was weiß der da oben von dem, was hier vorgeht?«
3 Ich war eifersüchtig auf die Menschen, die nicht nach dem Willen Gottes fragen; denn ich sah, dass es ihnen so gut geht.
12 So sind sie alle, die Gott verachten; sie häufen Macht und Reichtum und haben immer Glück.
Frust! Verbitterung!
Vers 13: "Es war ganz umsonst, Herr, dass ich mir ein reines Gewissen bewahrte und wieder und wieder meine Unschuld bewies. 14 Ich werde ja trotzdem täglich gepeinigt, ständig bin ich vom Unglück verfolgt."
Vers 21: "Als ich verbittert war und innerlich zerrissen."
Es wird nur materielles "Glück" erwähnt
Die Frage nach dem "Warum" sprengt unseren Verstand:
Vers 2:
Doch beinahe wäre ich irregeworden.
Vers 16:
Ich mühte mich ab, das alles zu verstehen, aber es schien mir ganz unmöglich.
Vers 22:
Da hatte ich den Verstand verloren, wie ein Stück Vieh stand ich vor dir.
Davids Chorleiter
17 Doch dann kam ich in dein Heiligtum.
Da erkannte ich, wie es mit ihnen ausgeht: 18 Du stellst sie auf schlüpfrigen Boden; du verblendest sie, damit sie stürzen. 19 Ganz plötzlich ist es aus mit ihnen, sie alle nehmen ein Ende mit Schrecken. 20 Herr, wenn du aufstehst, verschwinden sie wie die Bilder eines Traumes beim Erwachen.
Gegenwart Gottes suchen
Mit dem Zweiten sieht man besser >> Asaf erkennt:
Asaf erkennt: Manches ist auf den zweiten Blick ganz anders
Die Frage nach dem "Warum" wird trotzdem nicht geklärt
Trotzdem traurig: Hilft nur die Schadenfreude über das eigene Unglück!?
23 Und dennoch gehöre ich zu dir! Du hast meine Hand ergriffen und hältst mich; 24 du leitest mich nach deinem Plan und holst mich am Ende in deine Herrlichkeit. 25 Wer im Himmel könnte mir helfen, wenn nicht du? Was soll ich mir noch wünschen auf der Erde? Ich habe doch dich! 26 Auch wenn ich Leib und Leben verliere, du, Gott, hältst mich; du bleibst mir für immer!
Ich aber setze mein Vertrauen auf dich, meinen Herrn; dir nahe zu sein ist mein ganzes Glück. Ich will weitersagen, was du getan hast.
Vertrauen statt Verstehen
Etwas zu verstehen bedeutet, es kontrollieren zu können!
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