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Transcript

Gliederung

Die Ausgangslage

Ist die Pro-und Contra Debatte eine geeignete Methode für den Politikunterricht?

Forschendes Lernen im Politikunterricht

1. Beschreibung der Ausgangslage

2. Didaktische Grundlagen

2.1 Forschendes Lernen im Politikunterricht

2.2 Didaktische Ansätze

2.3 Thematische Einordnung ins KC

3. Methodische Grundlagen

3.1 Auswahlbegründung

3.2 Probleme und Schwierigkeiten

3.3 Die Durchführung

4. Auswertung der Methode/Fazit

5. Diskussion

  • Einführung und Durchführung der PCD an der Oberschule Lastrup
  • 10. Hauptschulklasse (9 Schülerinnen u. 8 Schüler, 15-18 Jahre)
  • heterogenes Leistungsniveau
  • Erarbeitung, Vorbereitung und Durchführung der PCD in vier Schulstunden

Auswahlbegründung

  • Forschendes Lernen = Schaffung einer offenen Lern- und Lehrkultur, in der die Lernenden selbstständig Sachverhalte und Probleme erarbeiten
  • gemeinsames Ziel: SuS zu mündigen und selbstbestimmten Bürgern erziehen
  • politische Probleme und Konflikte als Basis des Forschenden Lernens im Unterricht
  • aus der Lebens-und Interessenswelt der SuS
  • Förderung der Analyse-, Denk-, Urteils-und Transferfähigkeit
  • Methode verbindet das Forschende Lernen mit fachdidaktischen Prinzipien

  • Ermöglichung eines problemorientierten Unterrichts mit unterschiedlichen Perspektiven, Meinungsbildungen und demokratischen Richtlinien

  • heterogenes Leistungsniveau der 10. Hauptschulklasse eignete sich für die Durchführung der PCD

  • Förderung einer offenen Lehr-und Lernkultur für die SuS aber auch LuL

Ist die Pro-und Contra Debatte eine geeignete Methode für den Politikunterricht?

Ja, mit Einschränkungen.

Auswertung

Didaktische Ansätze

Probleme und Schwierigkeiten

selbstständige Auseinandersetzung mit politischen Problemen und Sachverhalten mithilfe didaktischer Ansätze:

  • Problemorientierung
  • Handlungsorientierung
  • Schülerorientierung

Didaktische Grundlagen

Methodische Grundlagen

Während der Vorbereitung:

  • fehlende und mangelnde Materialien

  • hoher Zeitaufwand
  • für die Vorbereitung (Lehrkraft)
  • Recherche und Eigenarbeit (SuS)

  • Notwendigkeit einer didaktischen Reduktion

  • Didaktische Reduktion dämpft die selbstständige Arbeit der SuS ein

Während der Durchführung:

  • Kommunikationsprobleme

  • mangelndes Reaktionsvermögen der SuS

Abschluss der Methode durch eine Reflexion:

  • Entlassung der SuS aus ihren Rollen
  • Übernahme der Gesprächführung durch die Lehrkraft
  • Reflexionsgespräch mithilfe von Reflexionsbögen
  • Lob/Kritik an die aktiven SuS in den Rollen
  • Bewertung der Phasen (Vorbereitung, Durchführung)
  • Bewertung der Methode
  • Bewertung der Lehkraft

Thematische Einordnung ins KC

Durchführung der Methode

Die Pro-und Contra Debatte wurde für vier Schulstunden geplant und durchgeführt.

4. Stunde

3. Stunde

2. Stunde

1. Stunde

  • konkrete Durchführung der PCD
  • SuS hatten schon in der Pause den Raum vorbereitet
  • nach einer kurzen Einführung, übernahm die Moderatorin die Führung der "Stunde"
  • kurze Hinführung in das Thema und Vorstellung der Pro-und Contra Rollen durch die Moderatorin
  • kurzes Pladöyer der beiden Seiten durch die jeweiligen Rollen
  • anschließend wurde in abwechselnder Form argumentiert und diskutiert (leichte Führung durch die Moderatorin)
  • kurze Zusammenfassung der Debatte durch die Moderatorin
  • abschließende Plädoyers der beiden Seiten für eine Abstimmung durch das Publikum
  • Erklärung und Verdeutlichung der Pro-und Contra Debatte als Unterrichtsmethode
  • Aufteilung der Klasse in 5 Gruppen
  • 2 Gruppen übernahmen die PRO-Argumente
  • 2 Gruppen übernahmen die CONTRA- Agrumente
  • 1 Gruppe (ein Schüler) übernahm die Moderatorenrolle
  • jede Gruppe wurde mit bestimmten Arbeitsblättern und Informationen zu ihrem Standpunkt ausgestattet.
  • Erarbeitung der Argumente und Gegenargumente innerhalb der Gruppenarbeit
  • Strukturierung der Gruppenarbeit durch Rollenkarten
  • Aufzeigen des Ablaufs der PCD sowie die geplante Raumaufteilung

Nach der demokratischen Entscheidung für eine Problemstellung:

  • SuS recherchieren in Eigenarbeit das Thema (PC-Raum)
  • Austausch über gesammelte Informationen im Stuhlkreis
  • wichtig, damit die SuS die Materie kennen lernen und die unterschiedlichen Perspektiven erkennen und verstehen

Erarbeitung der Problemstellung für die Pro- und Contra Debatte:

  • gemeinsam im Klassenverband
  • anhand von aktuellen Zeitungsartikeln
  • Ausformulierung von vier möglichen Problemstellungen:

1. Darf ein demokratischer Staat Terroristen gezielt töten?

2. Freiheit vs. Sicherheit: Geheimdienste nutzen private Daten für den Schutz vor Terrorangriffen. Dürfen sie das?

3. Darf ein demokratischer Staat die Staatsbürgerschaft aufgrund von Terrorgefahr entziehen?

4. Ist der globale Terrorismus Produkt der US-Politik?

Abstimmung im Plenum nach demokratischen Richtlinien

Darf ein demokratischer Staat Terroristen gezielt töten?

  • Bereich "Internationale Sicherheit"
  • Förderung der Kernkompetenzen für das Fach Politik:
  • Analysekompetenz
  • Urteilskompetenz
  • Handlungskompetenz
  • Meinungsbildung

Einteilung der Thematik in Bedeutungsebenen (nach Klafki):

1. Gegenwartsbedeutung

2. Zukunftsbedeutung

3. Exemplarische Bedeutung

Diskussion

Was denkt ihr: Ist die Pro-und Contra Debatte eine geeignete Methode für den Politikunterricht?

Universität Vechta

Institut für Politikwissenschaften

Wintersemester 2015/2016

Modul: PJM

Dozent: Prof. Dr. Karl-Heinz Breier

Referentin: Linda Beelmann

Danke für eure Aufmerksamkeit!

Die Pro-und Contra Debatte im Politikunterricht

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