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Transcript

Facharbeit im Seminarfach:

"Erinnerungskultur"

Verfasser: Luissa Cara Hansen

 

Fachlehrer: Joachim Kasten

 

Abgabedatum: 04.03.2019

Kurs: Kt / Q20_sf4

Persönliche Motivation

Motivation

  • Interesse an Zeit des Nationalsozialismus und Aufarbeiten dieser

  • Kindheit Großmutter in beiden Teilen

  • Unterschiedliche Ausprägung der Erinnerungskultur in alten und neuen Bundesländern Hochaktuell

Ideenfindung

Ideenfindung

  • Erster Impuls: Kindheit Großmutter (individuelles Gedächtnis) mit Überlieferungen (kulturelles Gedächtnis) vergleichen

  • Problem: Kindheit sowohl BRD als auch DDR

  • Idee: Unterschied Ost/West Erinnerungskultur nach zweitem Weltkrieg

Fragestellung

FRAGESTELLUNG

Welche erinnerungskulturellen Unterschiede bezüglich der NS-Zeit gibt es zwischen Ost- und Westdeutschland?

Vorgehen

Vorgehen

  • Organisation/Struktur

  • Internetrecherche
  • Internetartikel
  • Literatur

  • Bibliotheksbesuch

  • Überfliegen der Literatur

  • Quellendokumentation

Methodik

Methodik

Vor dem Schreiben:

1. handschriftliches stichpunktartiges Herausarbeiten inhaltlicher Themen relevanter Aspekte

2. sortieren in BRD und DDR

Vorher

Während des Schreibens:

Während

3. Einordnen der DDR/BRD Stichpunkte in Überschriften Struktur und hinzufügen thematisch relevanter Unterpunkte

4. sortieren der Stichpunkte nach sinnvollem Zusammenhang

5. „runterschreiben“ des Textes

6. selbiges für BRD Stichpunkte

-> Zusammenfassen der Erkenntnisse

Aufbau der Facharbeit

1. Einleitung

2. Historischer Kontext

3. Umgang mit der nationalsozialistischen Vergangenheit

Aufbau & Inhalt

7. Fazit

8. Quellenverzeichnis

9. Anhang

9.1 Bilder

9.2 Zeitzeugen Interview

4. Umgang mit der nationalsozialistischen Vergangenheit in der DDR

Die Gleichsetzung des Nationalsozialismus mit dem Faschismus

Die Rolle des kommunistischen Widerstands

4. DDR

Das Rechtfertigen des eigenen Systems

Offizielles Gedenken

Die "Frage der Schuld"

4.1

4.1 Die Gleichsetzung des Nationalsozialismus mit dem Faschismus

  • Gleichsetzung Nationalsozialismus mit Faschismus

  • DDR kein Nachfolgestaat "drittes Reich"

  • NS-Zeit wurde verdrängt

  • Feindbild "Westdeutschland" verschärft

  • Fixierung Antifaschismus

4.2

4.2 Die Rolle des kommunistischen Widerstands

  • Kommunistischer Widerstand während Nationalsozialismus erhielt übergeordnete Rolle

  • Opfer des Holocaust in Schatten Widerstandskämpfer

4.3

4.3 Das Rechtfertigen des eigenen Systems

  • Kommunistischer Widerstand als Rechtfertigung für Schuldlosigkeit

  • Fixierung Feindbild Westdeutschland als Rechtfertigung

  • Die Schuld der Deutschen am Nationalsozialismus als Rechtfertigung der autoritären Herrschaft

4.4

4.4 Offizielles Gedenken

  • Erinnerungsorte trotz nicht aufarbeiten der Vergangenheit

  • "Neue Wache" -> "Opfer Faschismus und Militarismus"

  • 50er Jahre intensive Errichtung Gedenkstätten und Mahnmale

  • lediglich kommunistische Opfer faschistischer Verbrechen

4.5

4.5 Die "Frage der Schuld"

  • Frage nach Mitschuld am Nationalsozialismus verdrängt

  • Kollektivschuld ausgeschlossen

  • Antwort auf Schuldfrage modelliert

5. Umgang mit der nationalsozialistischen Vergangenheit in der BRD

Gedenken an den Widerstand während der NS-Zeit

Die Rolle der 68er

5. BRD

Gedenkarbeit

Die "Frage der Schuld"

Nachkriegsgenerationen und das Erinnern

5. Umgang mit der nationalsozialistischen Vergangenheit in der BRD

  • Identitätswandel von Regierung abgenommen

  • Konflikt biographisches und offizielles Gedächtnis

  • Gesellschaft unter Druck -> Unempfindsamkeit und Schweigen

  • In Gesellschaft Kontinuität

  • Nationalsozialismus verdrängt

  • Geschichtspolitik plural

5.1

5.1 Gedenken an den Widerstand während der NS-Zeit

  • Widerstand Beginn 50er Jahre durch Prozess thematisiert

  • Aufmerksamkeit Öffentlichkeit und Medien

  • nur "westliche" Seite Widerstand thematisiert

5.2

5.2 Die Rolle der 68er

  • Konsequenz nicht aufgearbeiteter Vergangenheit

  • Grundlage für intensivere und offenere Auseinandersetzung mit NS-Regime

  • personelle Kontinuität kritisiert

  • extremer Konservativismus wurde gelockert

  • Deutschlands ansehen wuchs

  • offizielle Gedenkkultur wurde etabliert

5.3

5.3 Gedenkarbeit

  • Straftat "Volksverhetzung"

  • Errichtung zahlreicher Gedenkstätten

  • negative Resonanz Bürger

5.4

5.4 Die "Frage der Schuld"

  • Kollektivschuldthese stößt auf Empörung

  • Einnahme Opferrolle

  • Gegenentwurf: Schuld des einzelnen zu prüfen

5.5

5.5 Nachkriegsgenerationen und das Erinnern

1. Beschweigen Nationalsozialismus

2. Last Vergangenheit als eigene Angenommen

3. Integration deutscher Täterschaft

6. G&U

6. Gemeinsamkeiten und Unterschiede der zwei deutschen Staaten

Gemeinsamkeiten:

  • verdrängen des Nationalsozialismus
  • Einnahme der Opferrolle nach Kriegsende

Unterschiede:

  • Geschichtspolitik
  • Einfluss der beiden Staaten
  • Umgang mit dem jeweils anderem Staat
  • Erinnerungsarbeit
  • Aufarbeitung der nationalsozialistischen Vergangenheit

Fazit

  • größter Unterschied in Herrschaftssystem

  • Gemeinsamkeiten verschieden motiviert

  • Unterschiede der Erinnerungskultur lassen sich auf Wirtschafts- bzw. Gesellschaftsordnung zurückführen

Erkenntnisse

  • Thema der Erinnerung Hochaktuell

  • besseres Verständnis politische & gesellschaftliche Diskussion

DDR

Fazit Erinnerungskultur DDR

  • Fokus Ausübung Antifaschismus & kommunistischer Widerstand

  • Regierung hat Bevölkerung manipuliert um eigenes System zu rechtfertigen

  • Ausblick: System konnte nicht funktionieren

  • derzeitige Situation neue Bundesländer auf Nichtaufarbeitung der Vergangenheit zurückzuführen

  • Moral allgemeingültig und bedeutungsvoll

BRD

Fazit Erinnerungskultur BRD

  • auch Fehler in BRD

  • Kollektivschuldthese -> Scham, Überforderung

  • Trauma Bevölkerung -> Nichtaufarbeitung

  • erst zweite Generation Veränderung

Quellen

Quellen

Primärquellen:

  • Adenauer, Konrad, Ansprache des Oberbürgermeisters Adenauer vor der britischen Militärregierung ernannten Kölner Stadtverordneten-Versammlung, 01. 10. 1945, in: H.P. Schwarz (Hg.): Konrad Adenauer. Reden 1917-1967. Eine Auswahl, Stuttgart 1975.
  • Apitz, Bruno, Nackt unter Wölfen, Halle (Saale) 1958.
  • Jaspers, Karl, Die Schuldfrage, Heidelberg 1946.
  • Müller-Meiningen jr., Ernst, Die Parteigenossen. Betrachtung und Vorschläge zur Lösung des „Naziproblems“, München 1946.
  • Schuhmacher, Kurt, Politische Richtlinien für die SPD in ihrem Verhältnis zu den anderen politischen Faktoren, in: W. Albrecht (Hg.): Reden – Schriften – Korrespondenzen 1945-1952, Berlin 1985.
  • Schuhmacher, Kurt, „Wir verzweifeln nicht!“ Rede von sozialdemokratischen Funktionären Hannovers. in: W. Albrecht (Hg.): Reden – Schriften – Korrespondenzen 1945-1952, Berlin 1985.

Sekundärliteratur:

  • Bode, Sabine, Kriegsspuren. Die deutsche Krankheit German Angst, Stuttgart 2016.
  • Frei, Norbert, Vergangenheitspolitik. Die Anfänge der Bundesrepublik und die NS Vergangenheit, München 1996.
  • Frevert, Ute / Assmann, Aleida, Geschichtsvergessenheit – Geschichtsversessenheit. Vom Umgang mit deutschen Vergangenheiten nach 1945, Stuttgart 1999.
  • Giersberg, Sonja, u.a., Durchblick. Gesellschaftslehre 9 10. Differenzierte Ausgabe, Braunschweig 2010.
  • Gryta, Jan, Gedenkstätten in den nationalsozialistischen Vernichtungslagern, in: B. Pybaś, T. Kranz, I. Nöbauer, H. Uhl (Hg.): Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus in Polen und Österreich. Bestandsaufnahmen und Entwicklungsperspektiven, Frankfurt a. M. 2013.
  • Iden, Susanne, Kann Erinnern Frieden schaffen, Aleida Assmann?, in: Wolfsburger Allgemeine Zeitung vom 6.10.2018, S. 3.
  • Kämper, Heidrun, Kollektivschuld – Die diskursive Instrumentalisierung eines gesellschaftlichen Konstrukts, in: C. Dutt (Hg.): Die Schuldfrage. Untersuchungen zur geistigen Situation der Nachkriegszeit, Heidelberg 2010.
  • Matz, R., Gedenken im Zeichen. Kunst und Denkmäler, in: R. Matz (Hg.): Die unsichtbaren Lager. Das Verschwinden der Vergangenheit im Gedenken, Hamburg 1993.
  • Rüsen, Jörn, Die Menschlichkeit der Erinnerung. Perspektiven der Geschichtskultur, in: M. Fröhlich, U. Jureit, C. Schneider (Hg.), Das Unbehagen der Erinnerung. Wandlungsprozesse in Gedenken an den Holocaust, Frankfurt a.M. 2012.
  • Spielmann, Jochen, Museen, Orte, Eintrittszeiten, in: R. Matz (Hg.): Die unsichtbaren Lager. Das Verschwinden der Vergangenheit im Gedenken, Hamburg 1993.

Internetquellen:

  • Assmann, Aleida, Gedächtnis ohne Erinnerung? Gedenkstättenrundbrief 97. S. 3-13. Die Probleme der Deutschen mit ihrer Geschichte, in: https://www.gedenkstaettenforum.de/nc/gedenkstaetten-rundbrief/rundbrief/news/gedaechtnis_ohne_erinnerung/; Zugriff vom 20. 01. 2019, 17:30 Uhr.
  • Gössel, Sylvia, Den Faschismus „mit Stumpf und Stiel ausgerottet“ – Vergangenheitspolitik und Erinnerungskultur in der DDR, in: http://d-a-s-h.org/dossier/11/03_DDR.html; Zugriff vom 20. 02. 2019, 18:30 Uhr.
  • Hamann, Katharina, Offizielles Erinnern in der Bundesrepublik Deutschland, in: http://d-a-s-h.org/11/02_offizielles_erinnern.html; Zugriff vom 20. 02. 2019, 18:30 Uhr.
  • Hammerstein, Katrin, Wider den Muff von 1000 Jahren. Die 68er Bewegung und der Nationalsozialismus, in: http:// www.bpb.de/geschichte/deutsche-geschichte/68er-bewegung/51791/wider-den-muff-von-1000-jahren; Zugriff vom 18. 02. 2019, 15:30 Uhr.
  • Leo, Anette, Keine gemeinsame Erinnerung. Geschichtsbewusstsein in Ost und West, in: http://www.bpb.de/geschichte/Zeitgeschichte/geschichte-und-erinnerung/39821/keine-gemiensame-erinnerung; Zugriff vom 20. 01. 2019, 17:30 Uhr.
  • Maier, Martin, Von der „Aufarbeitung der Vergangenheit“ zum Totalitarismus?, in: http://www.bpb.de/geschichte/zeitgeschichte/deutschlandarchiv/162703/von-der-aufarbeitung-der-vergangenheit-zum-totalitarimus; Zugriff vom 20. 01. 2019, 17:30 Uhr.
  • Wolfrum, Edgar, Geschichte der Erinnerungskultur in der DDR und BRD, in: http://www.bpb.de/geschichte/zeitgeschichte/geschichte-und-erinnerung/39814/geschichte-der-erinnerungskultur; Zugriff vom 20. 01. 2019, 17:30 Uhr.

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