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Erreger
Pestsepsis
Symptome
- Fieber
- Schüttelfrost, Kopfschmerzen
- Blutvergiftung
- Schock, Haut- und Organblutungen
- stäbchenförmige
Bakterien
- sehr anpassungsfähig
- durch Abkapselung im
Körper nicht angreifbar
- Infektionskrankheit durch Bakterium
Salmonella Typhi
- meldepflichtig in Deutschland und
Österreich
- heute oft in: Afrika, Südostasien,
Lateinamerika
- Ursache: Mangelnde Hygiene (Trinkwasser)
Beulenpest
- Fieber 40°
- Kopf- und Gliederschmerzen
- Entzündung der Lymphknoten
typische schwarze Beulen
- Übertragung:
- fäkal-oral (Nahrungsmittel, die durch
Fäkalien verunreinigt wurden)
- Inkubationszeit: 3-60 Tage, meist ca. 10
- behandelbar mit Antibiotika
Abortive Pest
- leichtes Fieber
- Schwellung der Lymphknoten
sehr leichte Form:
Lungenpest
Körper bildet Antikörper
Atemnot, Husten
Blaufärbung der Lippen
Schutz gegen Pesterkrankungen
Krankheitstypen
Bluthusten
Lungenödem mit Kreislaufversagen
Tod
- Angst-Störungen
- Schizophrenie (gespaltener Geist)
- Autismus
- Depressionen
- Demenz
Perspektiven
Um 1800
Behandlung
- Erkrankungen werden als "Teufelswerk" gesehen
- Betroffene werden aus der Gesellschaft ausgegrenzt
und in abgelegenen Anstalten festgehalten
mehr Gefängnis als Krankenhaus
- an manchen Orten wurden psychisch
Kranke einem zahlenden Publikum
vorgeführt
1850
1750
Letzte Epidemien
1800
- Desinfektion durch Essig, Rauch,
Schwefel und Parfüm
- keine Behandlung bekannt
--> verzweifelte Maßnahmen
und Eingrenzungsversuche
- Beten zu Pestheiligen
- Aderlass
- Isolation, Quarantäne
- Bekämpfung der Überträger (Ratten -->
Rattenfloh)
Heute: Antibiotikum (und Impfung)
Große Pest in Preußen
1709
-
1711
--> Ein Drittel der Bevölkerung starb
- Verhältnis zu den nun als geisteskrank
bezeichneten Menschen veränderte sich mit
dem Aufkommen wissenschaftlicher Studien
über Krankheitsbilder
- "Geisteskranke" wurden in ihrem Verhalten
beobachtet und Leichen zum Zweck der
Forschung seziert
- zunehmend wurden die "Geisteskranken"
von den körperlich Kranken abgesondert
und in eigenen "Irrenanstalten"
untergebracht
kleinere Ausbrüche der Pest
bis 1713
Symptome:
o hohes Fieber (>40°C)
o Müdigkeit
o Kopfschmerzen
o niedrige Herzfrequenz
o Verstopfung, Durchfall
o Atembeschwerden
o Milzvergrößerung
o grau-gelb belegte Zunge
o Roseolen (Ausschlag) an der Bauchwand
o verminderte Anzahl von weißen Blutkörperchen
--> schwächere Immunabwehr
Auswirkung auf die Bevölkerung
Behandlungen
- Flucht: familiäre, soziale und gesellschaftliche
Bindungen brechen, Plünderungen
- unruhige und gefährliche Patienten wurden in Ketten
gelegt und geprügelt
- früher bestand die psychiatrische „Therapie“ in Auf– und
Abhängung, Wasserfolter, Klitorisentfernung,
Verbrennung, Rotationsmaschinen, sowie Eis, Kälte - und
Wärmefolter
1750
- Judenverfolgung
- Bedeutung von Religion wuchs
--> Pest als Strafe Gottes
- Infizierte werden verbannt
- Ärzte genießen großes Ansehen
- mechanischen Zwangsmaßnahmen wichen anderen
Behandlungsmethoden, die auf Verständnis sowie
auf weitgehender Freiheit und manueller
Beschäftigung der Patienten beruhten
1850
Schnelle Ausbreitung
Postprimäre Tbc
- überfüllte Gebäude
- schlechte hygienische Bedingungen
- Unterernährung
- Konflikt zwischen erblich bedingter
und infektiöser Erkrankung
- zu 10 % Ausbrechen
- Wochen anhaltender Husten
- Müdigkeit, Schmerzen beim Husten,
Nachtschweiß, Atemnot
- Pockenviren sind mit einer Größe von bis zu
450 nm die größten Tierviren, die es gibt
- sie ähneln in ihrer Form einem Ziegelstein
und sind unter dem Lichtmikroskop
erkennbar
offene Tuberkulose
Symptome
- Tbc - Bakterien zerstören das Gewebe,
Infektion weiterer Organe
- Schwellungen an Gelenken, Wirbelsäule, ...
Primäre Tbc
- kleine Entzündungen in Lunge und Lymphknoten
- kleine Knötchen (Tuberkel) bilden sich
--> keine Beschwerden, geschlossene Tbc (nicht ansteckend)
- Müdigkeit, Schwäche, Appetitlosigkeit, Gewichtsabnahme
geschwollene Lymphknoten, leichtes Fieber, Nachtschweiß
Hüsteln, Luftnot, Hirnhautentzündungen, Halluzinationen
Bewusstseinsstörungen
Unbehandelt: Krampfanfälle, Koma, Tod
- von Viren ausgelöste Infektionskrankheit
- hochansteckend --> in der Vergangenheit
Auslöser von vielen Epidemien
- durch weltweite Impfprophylaxe ist die Welt
seit 1980 pockenfrei
- 2 Formen von Pocken beim Menschen:
o Echte Pocken (Todesrate bei 30%)
o Weiße Pocken (ungefährlicher)
Extrapulmonale Tbc
Haut - Tbc: - nicht heilende Wunden, Risse,
eiternde Geschwüre
Tbc des Gehirns: - Schädigung der Hirnnerven
Urogenital - Tbc: - Nieren, Harnwege, Genitaltrakt
Knochenmark - Tbc: selten, Infektion durch Blutwege
Darmtuberkulose: - Infektion durch Bakterien, Milch
Pockenimpfung:
Infektionsmöglichkeiten
Symptome:
Der Engländer Edward Jenner entwickelte im Jahr 1796 eine wirksame Schutzimpfung gegen die Pocken.
Er beobachtete, dass Menschen, die sich bei Rindern mit Kuhpocken angesteckt hatten, anschließend immun gegen die Pocken waren. Die von ihm entwickelte Pockenimpfung basierte damit auf einer Infektion mit Kuhpocken.
- Fieber
- Gliederschmerzen
- Entzündung der Atemwege
- erster, kurzer Hautausschlag
- infektiöser Tropfen
- Nahrungsmittel
- Blut und Sekret
- Organspende
- sexuell
- Schmierinfektion
- Infektion der Gebärmutter während der Geburt
- Kakerlaken
- Fieber sinkt, der für Pocken typische
Hautausschlag breitet sich vom Gesicht
abwärts aus
- Fieber steigt treppenförmig an, Wahnvorstellungen
- starker Juckreiz, Pusteln verkrusten und
hinterlassen Narben
- innere Blutungen führen zum Tod
Umgang mit Kranken
- Verbannung aus den Städten
- Meldepflicht bei Erkankung
- Verbrennung nach dem Tod
- Aufklärung der Kranken
Auch heute ist noch keine wirksame Behandlung der Pocken bekannt. Es können lediglich die Symptome gelindert werden.
"Unheilbar und tödlich"
Geschichte der Seuchenbekämpfung
2. Gesundheitspolizei
3. Schutzkleidung und Kennzeichnung
1. Flucht
- Gesichtsmaske, dessen Schnabel mit Kräutern gefüllt ist
Hippokrates:
- langes Lederkleid
- Handschuhe
Notwendigkeit zur Einsetzung von kompetentem Personal mit entsprechenden Befugnissen zur Verhütung und Bekämpfung übertragbarer Krankheiten
Peststab als Zeichen für den Umgang mit Pesterkrankten
Beispiel: Priester
Einrichtung von Gesundheitsmagistraten
„Fliehe bald, fliehe weit weg, komm spät zurück – das sind drei Kräuter in der Not!“
Warnzeichen Pest
Pestfahne
4. Absonderung (Quarantäne)
6. Absolutes Versammlungsverbot
5. Desinfektion und Entwesung
7. Absperrung (Bann-, Handels- und Reiseverbot)
Auch wenn man noch keine Ahnung über die tatsächliche Ursache der Seuchen hatte, versuchte man mit Räucherungen und Essigwasser-Waschungen die Erreger zu eliminieren.
Über Städte, in denen die Pest auftrat, wurde der Bann verhängt, d.h. der Personen- und Warenverkehr unterbunden.
Aus der Erkenntnis heraus, dass die Pest nach 40 Tagen (italienisch: quarantena) nicht mehr auftrat, wurden Personen und Waren entsprechend lange abgesondert.
Ansteckungsverdächtige und Kranke landeten in Venedig auf einer eigenen Insel mit dem Kloster Nazareth. Aus diesem Namen entwickelte sich der Begriff „Lazarett“ (Krankenhaus).
Wo keine Absonderungseinrichtungen vorhanden waren, wurden Kranke und Gesunde in ihrem Haus isoliert und von Nachbarn oder eigens bestelltem Personal versorgt.
Von der Pest befallene Dörfer wurden vom Militär abgeriegelt.
Zur Kontrolle, ob Stoffe und Waren infektiös waren, mussten Reinigungsknechte mehrmals täglich mit bloßen Armen darin herumwühlen und abwarten, ob sie krank wurden.
9. Vorbeugung, Impfung und Behandlung
10. Information und Aufklärung
8. Beten und Gelübde
Der Versuch eines Gegengifts gegen die Pest war das Theriak, eine Mischung aus Opiaten, Schlangengift, getrocknetem Krötenpulver u.a. Zusätzlich schwächte der Aderlass die Patienten des 14. Jh.
Aufklärerische Pfarrer predigten gegen die öffentliche Meinung, dass Seuchen eine Strafe Gottes seien: Es könne nur im Sinne Gottes sein, sich und seine Kinder gesund zu erhalten, auch durch Impfungen.
Mangelnde Aufklärung gab Verschwörungstheorien Raum: Aus der Beobachtung, dass Seuchen meist in Armenvierteln ausbrachen, leitete man absichtliche Vergiftungen durch die Oberschicht ab.
Seuchen wurden immer wieder als Strafe Gottes betrachtet. Deshalb hielt sich die Bevölkerung häufig auch nicht an das Verbot kirchlicher Veranstaltungen.
„Not lehrt Beten.“
Martin Luther empfahl 1527 in seiner Schrift „Ob man vor dem Sterben fliehen möge“ regelmäßigen Kirchgang und Predigthören, alle acht oder vierzehn Tage Beichte und Sakrament sowie sicherheitshalber die Hinterlegung eines Testaments.
Jede Impfung fand ihre begeisterten Fürsprecher als auch wegen der oft erheblichen Nebenwirkungen entschiedenen Gegner.
Krankheiten... - Pest
- Typhus
- Tuberkulose
- Pocken
- psych. Krankheiten
...und ihre Behandlungsmethoden