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Der geteilte Himmel

a presentation about the book, we had to read in school
by

Christian Kämpf

on 13 January 2013

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Transcript of Der geteilte Himmel

- Christa Wolf -
Der geteilte Himmel Biographie: 1929 Geburt Christa Wolf in
Landsberg/Warthe (Polen)
1945 Flucht der Familie nach
Mecklenburg 1949 Eintritt SED 1949-53 Germanistik Studium
1951 Heirat mit Gerhard Wolf 1962 „Der geteilte Himmel“ 1963-1967 Kandidatin des Zentralkomitees der SED 1980 Auszeichnung mit dem Georg-Büchner-Preis 1989/90 Austritt aus der SED Gegnerin der Wiedervereinigung weitere Werke:
Weitere Werke:
1979 „Was bleibt“
1996 „Medea – Stimmen“
1999 „Hierzulande, Andernorts“
2002 „Leibhaftig“
2003 „Ein Tag im Jahr: 1960-2000“ Inhalt: Manfred zeigt Rita die Wohnung seiner Eltern: "Mein Lebenssarg. Eingeteilt in Wohnsarg, Esssarg, Schlafsarg, Kochsarg."
"Warum?" fragt Rita. [...]
"Weil hier nie was Lebendiges passiert ist", sagt er. Personen: Familie Herrfurth mit Rita Manfred Herrfurth Tante u. Mutter Brigade Rolf Meternagel
Ernst Wendland
Hänschen Martin
Jung Marion "Wir bauen den neuen Wagen nicht!" Nicht? [...]
"Nein", sagte Wendland. "Bestimmte Metalle,
die wir brauchen und aus dem Westen bezogen,
sind uns gekündigt. Die wissen immer ganz gut,
womit sie uns gerade drücken können." "Das Unvergängliche in ihrer Liebe trat immer schärfer hervor, frei von Täuschung, Wunsch und Irrtum, durch Wissen und Entschluss gesichert. Das ist kein schwankender Boden mehr, auf dem ich gehe, dachte Manfred. Zum erstenmal betrete ich festes Land. Sie schafft es, sie macht mich im Leben fest. Wie habe ich nur denken können, man könnte das Vermögen, glücklich und unglücklich zu sein, durch irgend etwas anderes ersetzen? Wie kann man sich nur an Teilnahmslosigkeit gewöhnen?" Sie öffnete den Brief, sie las ihn, aber sie verstand kein Wort. Sie verstand erst als seine Mutter sagte: "Er hat endlich Vernunft angenommen. Er ist dort geblieben." Sie war zufrieden. Sie hatte ihr Werk getan. Rita las: "Ich gebe Dir Nachricht, wenn Du kommen sollst. Ich lebe nur für den Tag, da Du wieder bei mir bist. Denk immer daran." DDR-Aspekte/ eine spezifische DDR-Identität 1. Folgen des Krieges bzw. der NS-Zeit seine Verarbeitung „Lässig beendeten wir die Schule. Damals waren wir Fünfzehnjährigen die älteste Klasse, in der keine Gefallenenliste hing…“ Was hatten sie alles hinter sich gelassen! Gefallene Brüder, in Gefängnissen erschlagene Freunde, Frauen in manchem Land Europas und allerhand Spuren in vielen Gegenden der Welt. („Glücklich ihist, wer das vergihihißt was nun einmal nicht zu ähändern ist!“) Seiffert gehörte zu jener Generation, die von Anfang an in den Krieg hineingezogen, von ihm schrecklich dezimiert, nachher besondere Anstrengungen nötig hatte, wieder festen Boden unter die Füße zu kriegen. Diese Art Anstrengung ist nicht jedermanns Sache. 2. Distanz zur älteren Generation „Warum wollen sie nicht wahr haben, dass wir alle ohne Eltern aufgewachsen sind.“ Manfreds erzählt über seinen Vater: „Natürlich trat er frühzeitig in die SA ein.“
[...] Ich ging noch nicht zur Schule, da hasste ich ihn schon. „Hänschen erzählte leise, dass er nun von seiner Schwester weggehen würde, die ihn seit dem Tode der Eltern aufgezogen hatte.“) 3. Stasi: Überwachung Gelungen. Da schweigst du, mein Lieber. Mit deiner Parteistrafe aus der FDJ-Bezirksleitung herausgeflogen, bei uns gelandet und nun, um dich wieder lieb Kind zu machen, uns auf Kreuz legen wollen … Rudi war feuerrot geworden. Das wusste also jeder. Wie sollte man da arbeiten. 4. DDR-Alltag Der war, seit Manfred ihn als Kind verlassen hatte, nützlicher und unfreundlicher geworden: Er führte watteweißen Schaum mit sich, der übel roch und vom Chemiewerk bis weit hinter die Stadt die Fische vergiftete.

„Volkseigen war“

Was da seit mehr als einem Jahrzehnt außerhalb ihrer vier Wände geschah, hatte sie bisher sie bisher für lästig gehalten, weil es einen zu gewissen Anpassungsmanövern zwang. 5. Spannungen/Distanzen zwischen Sozialismus und Kapitalismus Trennung im Bereich Sprache u. Erfahrung „Kein heimlicher Händedruck unter der steif und weiß herabhängenden Tischdecke. Kein Lächeln, kein Blick nur für sie.“ S. 127 „Er lächelte jetzt öfter über sie, wie Erwachsene über Kinder lächeln. Sie sagte nichts dazu. Sie hatte damals noch keine Angst um sich und ihn. Er aber – vielleicht hatte er insgeheim schon gewählt und richtete all seine Energie nur noch darauf, sie beide zugrunde zu richten?“ S.160 „Sie gingen schweigend dicht nebeneinander, aber sie berührten sich nicht. Einmal streifte seine Hand ihren nackten Arm, da sah sie ihn ganz schnell an, ob das Absicht war. Diesen verletzten Stolz, mit dem er ihr den Blick zurückgab, kannte sie zu genau.“ Kritik an
Westdeutschland "Sie wurde von gewöhnlichen Leuten bewohnt, war aber keine gewöhnliche Stadt. Ihre Tage und Nächte waren aus einem anderen Stoff als anderswo: aus dem Stoff fremden Lebens. Als ob die millionenfache Menschenmühe, sich täglich neu die Unordnung, das Chaos vom Leibe zu halten, nicht ausgereicht habe gerade für diesen Ort. Eine Stadt in der Umarmung des Augenblicks, zitternd vor dem unausbleiblichen Einbruch der Wirklichkeit. Hundertmal Ausprobiertes, Verworfenes wurde hier abermals wie solide Ware auf den Markt gebracht. Und der Mensch, diesem Ausverkauf ausgeliefert, merkte nicht, dass er nur noch wenige wohlberechnete Figuren abschritt ..." Quellen:
Buch der geteilte Himmel von Christa Wolf
http://www.hdg.de/lemo/html/biografien/WolfChrista/index.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Christa_Wolf
http://faculty.vassar.edu/vonderem/g301/project/Wolf/biographie.html
http://www.buecher-wiki.de/uploads/BuecherWiki/wolf_medea_cover.jpg
http://www.zum.de/Faecher/D/BW/gym/cwolf/index.html
http://www.deutschserver.mpgmuenchen.de/site/material-main/werke/wolf_himmel.pdf
http://www.youtube.com/watch?v=_0lksaUtfrU
Film: Der geteilte Himmel
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