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- Multiple Sklerose -

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by

Melis Akman

on 18 November 2014

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Transcript of - Multiple Sklerose -

- Multiple Sklerose -
die "Krankheit mit 1000 Gesichtern"

WAS IST MS?
VORKOMMEN

Ziel: Erhaltung der Lebensqualität durch therapeutische Mittel
individuelle Therapieformen


Bei der Multiple-Sklerose-Therapie unterscheidet man die drei folgenden Behandlungen:

Schubtherapie: Behandlung eines akuten Schubs
Basistherapie: Dauerbehandlung, die das Fortschreiten der multiplen Sklerose hemmen soll
Symptomatische Therapie: Behandlung der durch MS bedingten Symptome
URSACHEN
leitet sich aus dem lateinischen
multiplex
für vielfach
und dem griechischen
skleros
für hart ab

chronisch-entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems (ZNS)
--> wirkt somit auf Rückenmark und Gehirn

zählt zu den Autoimmunkrankheiten:

SYMPTOME
THERAPIE
DIAGNOSE
Vielen Dank für
Eure Aufmerksamkeit!
Quellen:
Die Diagnostik besteht aus mehreren Untersuchungen,
die Hinweise auf MS liefern.
Zu den wichtigsten Untersuchungsmethoden zählen:

Neurologische Untersuchung
evozierte Potentiale (EP)
Lumbalpunktion
Magnetresonantomografie (MRT)
"Ein folgeschwerer Fehler im Reifungsprozess"
"Die Überwindung der Blut-Hirn-Schranke"
"Die Zerstörung von körpereigenem Gewebe"
Im ZNS treffen sie erneut auf ein Antigen (welches wahrscheinlich Bestandteil der Myelinscheide ist)

Da sie es nicht identifizieren können & es dem ersten Antigen ähnlich ist, werden Prozesse in Gang gebracht um das vermeintliche Antigen zu zerstören:

Ziel: Oligodendrozyten (Verantwortlich für: Bildung, Erhaltung & Reparatur)
T-Zellen senden Cytokine aus, um weitere Komponenten der Immunabwehr anzulocken
--> Es kommt zu einer Enzündungsreaktion
gleichzeitig vervielfältigen sich die T-Zellen und attackieren weitere Myelinscheiden
--> Entstehung von Entzündungsherden
Isolierung der Nervenfasern wird durch angegriffene Markscheide zerstört

Durch ein Fehler im Ausleseprozess wird eine falsch programmierte T-Zelle übersehen und entlassen.
Diese "autoimmune" T-Zelle, zirkuliert dann frei im Organismus.
die aktive T-Zelle ist unüblicherweise in der Lage die Blut-Hirn-Schranke zu überwinden

Wie der falsch programmierten T-Zelle der Übergang gelingt ist noch nicht abschließend erforscht

Entzündungszellen könnten diese Barriere nur überschreiten, wenn sie sich tarnen oder den Code zur Durchdringung knacken
T-Zellen durchlaufen im Thymus während ihrer Reifung mehrere Tests
Immunzellen werden dort mit körpereigenen und körperfremden Substanzen konfrontiert:

T-Zellen die nicht auf körpereigene Zellen andocken werden entlassen
T-Zellen die auf körpereigene Zellen reagieren (ein passendes Antigen finden) werden vernichtet
FOLGE:
Nervenimpulse werden langsam oder überhaupt nicht weitergeleitet.
Häufige Symptome:
Empfindungsstörungen
z.B. Kribbel-,Taubheitsgefühle an Armen & Beinen
Sehstörungen
z.B. Schleiersehen, Augenzittern und Doppelbilder
Lähmung der Muskulatur
z.B. Kraflosigkeit,
Steifheit, Schmerz


Behinderung & Bewegungstörungen
z.B Spastik, unsicheres Gehen
Starke Müdigkeit (Fatigue-Syndrom)
Weltweit ca. 2,5 Mio MS-Fälle

In Deutschland ca. 130.000 Betroffene

Nach der Epilepsie die zweithäufigste neurologische Krankheit

Häufigkeit der Krankheit steigt mit der geographischen Entfernung vom Äquator

Erkrankung kommt bei Frauen doppelt bis dreimal so oft vor als bei Männern

wird häufig im Alter von 20-40 festgestellt
Nach Vermutungen hat MS eine multifaktorielle
Krankheitsentstehung:

Virusinfekt in der Kindheit
Körperzellen mit Oberflächenmerkmalen, die Virusantigenen ähneln
Veränderung der T-Zell-Rezeptoren durch Virusinfektion
Virenbefall von Thymuszellen

Erbfaktor
(ähnliche Struktur des Myelins)
Multiple Sklerose ist NICHT heilbar

MS wird durch das Angreifen körpereigener Entzündungs- und Abwehrzellen auf den Körper verursacht. Die Entzündungen in Gehirn und Rückenmark zerstören die Markscheiden der Nervenfasern.
http://www.dmsg.de/multiple-sklerose-news/index.php?w3pid=news&kategorie=aktuelles&kategorie2=uebersicht
http://www.kompetenznetz-multiplesklerose.de
http://sprechzimmer.ch/sprechzimmer/Fokus/Multiple_Sklerose/Multiple_Sklerose_Autoimmunerkrankung_Zentralnervensystem_Demyelinisierung_Interferon.php
http://www.ms-life.de
http://www.amsel.de/bildarchiv/ms_nachempfinden_taxi_sehstoerung_410.jpg
http://de.academic.ru/pictures/dewiki/84/Typen_der_MS.png

Literatur:

"Multiple Sklerose - Eine Einführung in 30 Kapiteln - 4. Auflage von Wolfgang Weihe; erschienen 2007 im Carl August Verlag
"Neurologie und Psychatrie für Pflegeberufe" - 9. Auflage von Walter F. Haupt, Kurt-Alphons Jochhein und Helmit Remschmidt;
erschienen 2002 im Georg Thieme Verlag
VERLAUF
Schubförmig
-remittierender Verlauf


Sekundär progredienter
Verlauf


Primär progredienter
Verlauf



Selbsttoleranz
=
eingebauter
Selbstschutz
Prägung im Thymus spielt dabei eine wichtige Rolle:

T-Zellen werden als unreife Zellen im Knochenmark gebildet.
Im Thymus reifen sie zu differenzierten T -Zellen heran (T-Killerzelle, T-Unterdrückerzelle, T-Helferzelle)
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