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Über die Grade unseres Wissens und weiteres

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Tanja Thielen

on 13 January 2014

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Transcript of Über die Grade unseres Wissens und weiteres

2. komplexe Ideen
(allerdings nicht die, der Substanzen):
Urbilder, die der Geist sich selbst geschaffen hat
Ideen haben keinen Bezug zur Außenwelt, sind also lediglich auf den Geist bezogen real/existent
Über die Grade
unseres Wissens
Locke
Geist beobachtet
seine eigenen Ideen
1. höchste Erleuchtung und
größte Gewissheit durch Intuition
Funktionsweise:
Geist gleicht zwei Ideen intuitiv miteinander ab und prüft diese auf Übereinstimmung oder Nichtübereinstimmung (intuitive Erkenntnis)
Funktionsweise:
Geist gleicht beliebige Ideen (Beweise) miteinander ab (mehrere) und prüft diese auf Übereinstimmung oder Nichtübereinstimmung (Beweise dienen dazu zu erkennen, ob zwei Ideen übereinstimmen)
intuitiv
mit der Möglichkeit die Schlussfolgerung nachzuvollziehen
2. Erkenntnis durch
Schlussfolgern anhand von Beweisen
Fähigkeit, Zwischenideen zu nutzen heißt "Scharfsinn"
Über die Realität
des Wissens
Geist erkennt die Dinge nur durch die Ideen
Notwendigkeit:
Idee und Ding muss übereinstimmen, damit es zum realen Wissen gehört
Locke's Theorie zu auf jedenfall übereinstimmenden Ideen mit den Dingen (reale Ideen):
1. einfache, nicht vom Geist selber erzeugte Ideen:
Produkt von Dingen, die auf natürlichem Weg auf den Geist einwirken
müssen von einem Schöpfer(gott) kommen

1. Bsp: Mathematik
im Geiste immer real und wahr, allerdings auf die Außenwelt nur anwendbar, wenn die Urbilder der Mathematik mit den Dingen übereinstimmen
Möglichkeit, Dinge mit Eigenschaften und Regelmäßigkeiten der Urbilder zu beschreiben, aber nicht garantiert dass die Dinge in ihrer Komplexität erfasst werden
2. Bsp: moralische Grundsätze
im Geiste gebildet und somit n diesem auch real (wie die Mathematik)
moralische Ideen sind auch Urbilder
Abgleichen durch intuitives Erkennen oder Demonstration/Schlussfolgern der Außenwelt mit den Urbildern kann zur realen Erkenntnis führen
Über unser Wissen
und die Existenz andere Dinge
1. Folgendes können wir wissen:
a) das eigene Dasein ist existent
begründet durch Intuition
b) ein Gott ist existent
begründet durch die Vernunft
Ursprung des Denkens muss durch einen Schöpfergott gegeben sein
die Vernunft setzt sich mit
den Ideen unseres Geistes auseinander
ausserdem:
2. Wertung des Wahrheitsgehaltes
mittel: Betrachtung der Dinge durch
unsere Sinne / Wahrnehmung
größte
Gewissheit
Wissen
höchstes: intuitive Erkenntnis / Urbilder
hoch: Betrachtung von Ideen
durch die Vernunft
Schlussfolgern

3. Äußere Ursachen und die Sinne
Wahrnehmung
Sinne
Ursachen
wirken auf
führen zur
Anmerkungen:
Sinne sind mit Organen verbunden
fehlende Sinnesorgane führen zu weniger komplexen Wahrnehmung
nicht die Organe selbst nehmen die Dinge /Ursachen wahr
Ursache
Sinn
Wahrnehmung
4. Einfluss auf die Ideen
Die Entstehung von Ideen kann nicht vermieden oder unterdrückt werden!
5. Widerlegung: Theorie der Täuschung durch die Sinne
Kritik:
Sinneswahrnehmung ist nur ein Traum und hat keinen Realitätsbezug zu den Dingen
Sinne täuschen
Infragestellung der Existenz der Dinge
Frage Locke's:
Ist es dann nicht auch fraglich, ob die Person, die die Existenz der Dinge anzweifelt, nicht bereits in ihrem Denken selber bereits getäuscht wird?
anders gesagt:
Ist nicht der Zweifel selbst eine Täuschung?
einfacher:
Muss der Zweifel nicht auch angezweifelt werden?
Antwort Locke's:
Der "Träumende" kann zwar durch
reines Denken
, die Existenz der Dinge anzweifeln, kann jedoch nicht leugnen, dass die Sinne etwas wahrnehmen.
eine gewisse Existenz, in welcher Form auch immer, ist für den Zeitraum der Sinneswahrnehmung unumgänglich
anzweifelbar!
HEISS!
nicht anzweifelbar!
existent in der Außenwelt?
Sinneswahrnehmung
Fazit Locke's:
(Gewissheit über die Existenz der Dinge)
sicher ist, dass außerhalb unseres Denkens die Existenz von Dingen nachgewiesen werden kann
wir können also Gefahr und Sicherheit von Dingen einstufen und die Dinge sinnvoll für uns nutzen
einziger Zweck der Sinneswahrnehmung ist
das Erlangen des Guten und Vermeidung des Bösen
6. Fazit Locke's Theorie
Wenn die
Sinne in unserem Verstand eine Idee kreieren
, welche in unserem Denken anschließend vorliegt,
können wir mit Gewissheit sagen, dass in dem Augenblick der Wahrnehmung etwas außerhalb unseres Denkens existiert hat.
Wichtig: nicht bezogen auf Gruppen von Ideen,
sondern nur auf
einzelne, von einzelnen
Sinnen wahrgenommene Ideen, also nur einzelne Objekte
nicht aber:
Das sog.
Schlussfolgern aus Beweisen
(abgleichen der Beweise miteinander) nennt man im Gesamtprozess:
Demonstration.
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