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Mobbing

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by

Eric Appelhans

on 5 April 2014

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Transcript of Mobbing

Mobbing

in der Schule
Inhaltsverzeichnis
Definition
Zahlen und Fakten
Täter und Opfer
Formen von Mobbing
Folgen
Was tun gegen Mobbing?
Definition
der Begriff stammt aus dem Englischen
mob
= (Pöbel, Haufen, Meute)
to mob
= (angreifen,anpöbeln, über jemanden herfallen)
,,Der Begriff Mobbing beschreibt negative kommunikative Handlungen, die gegen eine Person gerichtet sind (von einer oder mehreren anderen) und die sehr oft über einen längeren Zeitraum hinaus vorkommen und damit die Beziehung zwischen Täter und Opfer kennzeichnet."
(Heinz Leymann 1993)
Was ist Mobbing genau?
eine Art Psychoterror
Täter sind Schüler, Lehrer, Eltern
systemische Ausgrenzung (du spielst nicht mit)
schwerwiegende Erniedrigungen (auslachen, schlagen, etc..)
andauernd, immer wieder
Schule, Heimweg, bestimmten Fächern
offensichtlich oder ganz subtil
heruntergespielt werden
Zahlen und Fakten
Olweus (1991): Norwegen Stichprobe = ca. 130.000 Schüler

Whitney & Smith (1993): England Stichprobe = nicht bekannt

Hanewinkel & Knaack (1997): Deutschland, Schleswig-Holstein Stichprobe = 14.788 Schüler

Weiß (2000): Deutschland, Baden Württemberg Stichprobe = 900 Schüler

Kasper (2002): Deutschland, Baden Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland Pfalz, Sachsen
Stichprobe = 1.933 + 982 (Kontrollstichprobe) Schüler
Anzahl der Mobbingfälle
ca. 10% aller Schüler wurden/werden gemobbt
17% aller Schüler in Deutschland
etwa 1,5 Millionen Kinder und Jugendliche
Psychologe und Konfliktforscher Gerd Arentewicz
Haupt- und Gesamtschulen bis zu 12%
an Gymnasien bis zu 6%
Täter Opfer
positivere Einstellung gegenüber Gewalt
Impulsiv, Manipulativ, Dominant
verhältnismäßig starkes Selbstvertrauen
oft beliebt in der Klasse
dem Opfer überlegen (Grundschule-->Körperlich)
gering sozial Kompetent
mangel an Empathie
oftmals schwieriges Elternhaus
passives Opfer
provozierendes Opfer
ängstlich
unsicher
empfindlich
vorsichtig
lehnen Gewalt ab
seltener
nervös
unkonzentriert
provozierendes Verhalten
vorlaut
teilt selber gerne aus
Formen von Mobbing
aktives und körperliches Mobbing

- die körperliche Gewalt in unterschiedlichem Ausmaß
- die Erpressung von sogenannten Schutzgeldern
- der Diebstahl oder die Beschädigung von Gegenständen des Opfers
- das Zerstören des im Unterricht erarbeiten Materialien
- das Beschädigen und Stehlen von Kleidungsstücken und Schulmaterial
- das Knuffen und Schlagen auf dem Pausenhof und in den Gängen
- sexuelle Belästigungen

passives und psychisches Mobbing

- Ausgrenzen von Schülerinnen und Schülern aus der Schulgemeinschaft,
- Zurückhalten wichtiger Informationen
- Auslachen
- verletzende Bemerkungen
- ungerechtfertigte Anschuldigungen
- Erfinden von Gerüchten und Geschichten über den Betroffenen (zunächst Diskriminierungen
hinter dem Rücken, später umso offener)
- Verpetzen
- Androhung von körperlicher Gewalt
- das Ignorieren und Schneiden des Opfers (stummes Mobbing)
Esther Lauper (2001)
Folgen
Es wird von Experten vermutet, dass ca. 20% aller Selbstmordfälle auf Mobbing zurück zu führen sind.
Opfer

grübelnde Gedanken-Verläufe, wie Gedächtnisstörungen, Konzentrationsschwierigkeiten, Niedergeschlagenheiten, Apathie, Initiativlosigkeit, Gereiztheit, Ratlosigkeit, Aggressionen, Gefühle der Unsicherheit, Übersensibilität
psychosomatische Symptome wie Alpträume, Bauchschmerzen, Magenschmerzen, Durchfall, Erbrechen, Übelkeit, Appetitlosigkeit, Kloß im Hals, Weinen, Einsamkeit, Kontaktarmut
Erschreckenssymptome, wie Druck auf der Brust, Schweißausbrüche, trockener Mund, Herzklopfen, Atemnot mit Asthma, Blutwallungen
Schmerzen des Rückens, des Nackens und der Muskeln
posttraumatische Störungen, insbesondere Schlafstörungen
Täter

unbeliebter als das Opfer
schlechtes Konflikt Verhalten
Probleme im Arbeitsleben
zunehmende Aggressivität
delinquentes Verhalten
Gefängnis
Was tun gegen Mobbing?
1. Mobbing erkennen!
Die Kinder gehen nicht mehr allein in die Schule (der größte Teil des körperlichen Mobbings spielt sich auf dem Schulweg ab).
Die Kinder möchten gar nicht mehr in die Schule.
Häufiges Klagen über Kopfschmerzen.
Die Leistungen lassen rapide nach.
psychosomatische Symptome
zunehmende Isolation
verschwindendes Selbstbewusstsein und Absinken des Selbstwertgefühls
2. Handeln !
systemisches Handeln ist sehr wichtig (Familie,Schulklasse, Schulsystem, Gesellschaft)
Kompetenzen, des Täters und des Opfers, stärken.
Klassenklima verbessern
klärende Gespräche mit dem Lehrer und Schulsozialarbeiter
soziale Kompetenz-Trainings
Trainings zur Persönlichkeitsentwicklung
Kommunikationstrainings
Konfliktbewältigungstrainings
Anti-Aggressionstrainings
Quellen
Leymann
1993. Mobbing: Psychoterror am Arbeitsplatz und wie man sich dagegen wehren kann
Arentewicz
2009. Mobbing: Psychoterror am Arbeitsplatz, in der Schule und im Internet - Tipps und Hilfsangebote
Hiller, Weber
2007. Das mobbingfreie Klassenzimmer: Ein Anti-Mobbing-Programm, Anleitung in 7 Schritten, Handreichung für Lehrpersonen
Jannan
2010. Das Anti-Mobbing-Buch: Gewalt an der Schule - vorbeugen, erkennen, handeln. Mit Elternheft und Materialien zum Cyber-Mobbing
Olweus
1991. Gewalt in der Schule. Was Lehrer und Eltern wissen sollten - und tun können
http://www.schueler-gegen-mobbing.de/mobbing-in-der-schule/
http://www.lwl.org/psychiatrie-marsberg-download/PDF/Praesentation_Statistik_fertig.pdf
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