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Das Mathematikangstinterview (MAI): Erste psychometrische Gü

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by

Fried Helms

on 21 October 2017

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Transcript of Das Mathematikangstinterview (MAI): Erste psychometrische Gü

1. Zielsetzung der Studie:
Entwicklung und psychometrische Überprüfung eines kindgerechten und ökonomischen Verfahrens zur Erfassung der Mathematikangst im frühen Grundschulalter auch im deutschen Sprachraum ermöglichen
3. Empirie
Methode:
1. eine rechenspezifische Situation wird präsentiert und das Kind soll sich diese genau vorstellen →Erfragung der Angstintensität, wobei das Kind mittels eines Angstthermometers Ausmaß einordnet
2. die unterschiedlichen Ebenen der Angst werden thematisiert (affektiv, kognitiv, verhaltensbezogen und physiologisch)→Selbsteinschätzung
2. Ausgangslage:
Mathematikangst....
erfüllt die klassischen Merkmale einer spezifischen Phobie
ist deutlich von der allgemeinen Ängstlichkeit abzugrenzen und kann auch in Abwesenheit einer erhöhten Ängstlichkeitsausprägung auftreten
scheint lediglich schwach mit allgemeiner Intelligenz assoziiert zu sein
ist schon bei Grundschulkindern unterschiedlich stark ausgeprägt
korreliert mit Mathematikleistung (je größer die Angst, desto schlechter die Leistung)
Im deutschen Sprachraum bisher kein valides Instrument zur Erfassung der Mathematikangst im frühen Grundschulalter
Das Mathematikangstinterview (MAI): Erste psychometrische Gütekriterien
Autoren:
3. Empirie:
zentrale Ergebnisse

keine Geschlechtsunterschiede für die Rechen- und Leseleistungen sowie die Angstmaße → Kontrast zu Untersuchungen im Jugend- und Erwachsenenalter → Im Grundschulalter finden sich uneinheitliche Befunde
Erwartungsgemäß gehen geringere Rechenleistungen mit höheren Angstwerten einher und umgekehrt
Je höher die Mathematikangstwerte, desto geringer die Selbsteinschätzung der eigenen Rechenleistungen und desto negativer wird das Rechnen bewertet und umgekehrt
Zusammenhang zwischen der Mathematikleistung und der Mathematikangst ist nicht (bzw. moderat/gering) auf die allgemeine Ängstlichkeit oder die Schul- und Leistungsangst zurückführen
Juliane Kohn, Verena Richtmann, Larissa Rauscher, Karin Kucian, Tanja Käser, Ursina Grond, Günther Esser und Michael von Aster

Wie reliabel ist das Instrument?
Wie gut ist seine kriterienbezogene Validität?
Fragestellungen:
vier verschiedene Situationen (Vorabend der Mathematikarbeit, Mathehausaufgaben, Unterricht und Alltag/Einkaufen)
Bildmaterial ist geschlechtsspezifisch
Das Mathematikangstinterview (MAI)
Stichprobe:
136 Kinder im Alter von 7 bis 10 Jahren
89 Mädchen und 47 Jungen
mittleres Alter: 8.33 Jahre
zweite bis fünfte Klassenstufe
Rekrutierung der Kinder erfolgte über Projekt zu Rechentraining


+ weitere Diagnosetests wurden durchgeführt und die Ergebnisse anschließend verglichen
MAI weist eine hohe Reliabilität auf

zufriedenstellende Kriteriumsvalidität des MAI
4. Fazit und
eigene Positionierung
eine effektive Behandlung der Mathematikangst nötig
Untersuchung mit repräsentativer Stichprobe wünschenswert
Fokus noch stärker auf interindividuelle Unterschiede zwischen
Kindern mit und ohne Dyskalkulie
Entwicklung des Zusammenhangs von Mathematikangst und Rechenleistungen & eventuell später auftretenden
Geschlechtsunterschieden
→ Autoren betonen die affektive Komponente bei der Erfassung der Mathematikleistungen
→Neben den kognitiven Leistungen auch das sozioemotionale Befinden berücksichtigen
Veröffentlicht 2013
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