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Interkulturelles Management

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by

Henryk Balkow

on 13 January 2014

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Transcript of Interkulturelles Management

Interkulturelles und intern. Management
Warum interkulturelles Management?
Wirtschaft und Politik immer globaler vernetzt
immer mehr Unternehmen und Produktionsketten sind internationalisiert (multinational cooperations)
Deutschland gehört zu den größten Export-Nationen
Gesellschaften setzen sich auch lokal immer multikultureller zusammen
Vielfalt macht stark
Globalisierung: Herausforderungen für transnationale Unternehmen / "Global Player"
Diversity Management: Beispiel Ford-Werke in Köln
sprachliche Barrieren
kulturelle Sitten/Gepflogenheiten
unterschiedliche Uhr- und Tageszeiten
politische Systeme
religiöse Werte/Überzeugungen
gesellschaftliche Rahmenbedingungen wie Demografie, sozialer Wandel, Bildung etc.
Sicherheit/Kriminalität
Qualitätsmanagement (QM)
Kompetenzen im
interkulturellen Management
soziale Kompetenzen, angepasst an kulturelle Diversitäten
ethnografisches, kulturelles, geschichtliches Wissen
die aktuelle politische und soziale Lage kennen (global news verfolgen)
Methoden der Integration und des kommunikativen Handelns
globale Gestaltung einer Unternehmenskultur zwischen Identität(en) und Diversität(en)
Was ist Globalisierung?
Auflösung von politischen und wirtschaftlichen Grenzen und Barrieren
Liberalisierung des Welt-/Außenhandels, des Güter- und Geldverkehrs (mehr Direktinvestitionen), des Reisens und der Kommunikation
gemeinsame Währungen wie Euro
Beschleunigung von Technologien, Prozessen
Entbettung von Strukturen, Zeit und Raum (Giddens)
Neuordnung der Welt
Herausforderung des Miteinanders in Wirtschaft, Politik, Religionen und Kulturen
Henryk Balkow, M.A.
Ein Beispiel: Autoherstellung http://www.pm-magazin.de/a/das-globalisierte-auto
Globalisierung in Zahlen
Herausforderungen
Migration
Armut trotz Arbeit
Kinderarbeit
Ökosystem
Sicherheit
Demografie
Urbanisierung
...
Kulturelle Globalisierung und Kultur-Imperalismus
Fast-Food-Ketten wie McDonalds und Burger King
TV- und Radiosender wie RFI, BBC und CNN
Facebook
Jugendaustausch / Work and Travel
Musik-Industrie und Werbung
Mode-Industrie und Werbung
Kunstmarkt
Wer regiert die Welt?
United Nation (UN) et al.
Weltbank
WTO (World Trade Organization)
IMF
NGOs
intern. Gerichte
intern. Verträge/Abkommen
Google, Facebook,...
Finanzmarkt
Kommunikation
als Schlüssel und Brücke
Differenzierung
internationales
interkulturelles
Management
internationales
Management
grenzüberschreitende Aktivitäten von Unternehmen im Waren-, Güter-, Dienstleistungs- und Geldverkehr
betriebswirtschaftliche Aspekte der Planung, Organisation, Prozesse, Führung, Kontrolle etc.
politische, gesellschaftliche, rechtliche, steuerliche Aspekte
interkulturelles
Management
transnationale Aktivitäten lösen Herausforderungen durch kulturelle Unterschiede aus
Verhalten, verbale und non-verbale Kommunikation, Normen, Sitten, Werte, Traditionen, Bräuche, Politik, Religion, Gesellschaft...
Kontraste als Pole einer Einheit verstehen und Vielfalt nutzen
Globalisierungskritiken
Gruppenaufgabe:
Stellen Sie kulturelle Aspekte vor für:
Deutschland
Bulgarien
USA
Japan
Russland
Ghana
Indien
Religion(en)
pol. System
Wirtschaftssystem
Wohlstand
Medien
Sprache(n)
Kulturgüter
Bildungsstand
medizin. Versorgung und Hygiene
Sicherheit
Infrastruktur
Zufriedenheit/Lebensqualität
Geschlechterrollen
Umgangsformen/Verhaltenskodex
Vielen Dank für die
Aufmerksamkeit
und das aktive Mitwirken!
Aufgabenfelder im
interkulturellen Management
Marketing, PR, Messen...
Vertragsverhandlungen
Kooperationsverhandlungen
Recruiting
Expansion
Personalmanagement (Führung, Anreizsysteme, Team-Bildung, Diversity Management,...)
Stufen des Lernprozesses im IKM
nach Hoopes, 1981
Ethnozentrismus
Aufmerksamkeit/Neugier für etwas Neues
Verständnis
bewusste Bewertung
Akzeptanz
selektive Aneignung
Ideen für interkulturelle Lernprozesse im Unternehmen?
Brainstorm
Wissensvermittlung
Sensibilisierung
Befähigung / Handlungskompetenz
Erfahrung
Multiplikation / organisationales Lernen
Was ist eine internationale Unternehmung?
"Eine Unternehmung gilt als international,
wenn sie in mehreren Staaten
als Produzent tätig ist" (Glaum 1996, S.10)
"Wesentlich für eine internationale Unternehmung ist,
dass nicht lediglich Waren,
sondern Investitionskapital und v.a. Management
in andere Länder exportiert
und dort dauerhaft eingesetzt werden." (Borrmann 1970, S. 21)
Beispiel
entwickelt, produziert und vertreibt Peripheriegeräte an der Schnittstelle zwischen Mensch und Computer
1982 gleichzeitig in der Schweiz und Kalifornien gegründet
7 Jahre später Weltmarktanteil bei PC-Mäusen 30 Prozent
Produktion in Taiwan und China
Logitech verstand sich von Anfang an als internationales Unternehmen (vgl. Kutschker/Schmidt: Internationales Management)
Beispiel II: EADS
Streubesitz: 34,5%
Holding: 65,5 %
DaimlerChrysler: 30 %
spanische Staatsholding: 5,5%
französische Pool-Gesellschaft: 30%
franz. Holding
Lagardére-
Konzern
Banque
Nationale
de Paris
außenorientierte Internationalisierung
Export Waren, Dienstleistungen
Lizenzvergabe ins Ausland
Aufbau Franchise-Netz
Joint Venture
strategische Allianz
Niederlassungen, Satelliten, Betriebsstätten
rechtl. selbstständige Tochtergesellschaften
vgl. Kutschker/Schmidt
binnenorientierte Internationalisierung
Import Waren, Dienstleistungen
Lizenzverwertung einer ausl. Unternehmung
Franchising eines ausl. Anbieters
Joint-Venture im Inland mit ausl. Partner
strategische Allianz zur Bearbeitung eines Binnenmarktes
Betriebsstätte, Niederlassung,...
rechtl. unabhängige Tochtergesellschaft einer ausl. Muttergesellschaft
Welche Organisationsstrukturen?
Stellung des Auslandsgeschäfts
In- und Auslandsgeschäft getrennt oder (segregiert)
zusammengefasst? (integriert)
Spezialisierung:
Funktionen
Geschäftsbereichen/Produkten
Regionen
Kunden
Unspezifische
Organisationsformen
z.B. Tochtergesellschaft
Integrierte
Organisationsstrukturen
z.B. Controlling-Bereich
segregierte
Organisationsformen
z.B. Division im Ausland
Grundformen von Organisationsstrukturen
Unternehmensleitung
Beschaffung
Produktion
Absatz
Finanzen
Internationale
Division
Unternehmensleitung
Region Südost
Region Nord-Ost
Region Süd-West
Region Nord-West
Internationale
Division
Formen der
Organisation von
Wirtschaftsaktivitäten
Markt
z.B. Agenturvertrag zwischen Produzent und Marketing-/Vertriebsagentur
Netzwerk
inter-organisational z.B. wachsende High-Tech-Unternehmen in einem Gründerzentrum oder intra-organisational zwischen Mutter- und Tochtergesellschaften
Hierarchie
z.B. funktionale Organisationsstruktur oder Divisionen
Gestaltungsformen
Konzern
Zusammenfassung rechtlich selbstständiger Unternehmungen unter einheitliche Leitung
z.B. Funktional-, Divisional- oder Matrixkonzern
Holding
kann entweder die Dachgesellschaft eines Konzerns sein
sie hat Beteiligungen an mehreren Unternehmungen
Holding kann auch ähnliche Form eines Konzerns sein, z.B. als operative Holding
als strategische Holding v.a. ausgerichtet auf konzertierte Unternehmensentwicklung, z.B. hinsichtlich Visionen/Leitbild oder Produktpolitik
Finanz- und Beteiligungsholding
Der Weg zu Konzern und Holding
Ausgliederung ("Spin-Off"), Aufspaltung, Abspaltung, Zukauf/Akquise
daraus entstehen rechtlich selbstständige Unternehmungen innerhalb eines "Netzes", die in Konzern- oder Holding-Strukturen gemanaged werden
meistens Schaffung von Zentralbereichen für gemeinsame Aufgaben wie Verwaltung, Persoal, Recht, PR, Umweltschutz, Volkswirtschaft, Technik, Controlling, etc.
z.B. als Cost Center, Service Center, Profit Center, Investment Center usw.
oder (zunehmend) Projektorganisation (zeitlich befristet, Team, Budget, klare Ziele)
Beispiel: GORE: Die Mitarbeiter sind nur zu 70 % in Unternehmen eingebunden, 30 Prozent in Projekte, z.B. kulturell verankert vor Ort
Rechts-, Kapital- und Beteiligungsstruktur
oft Überlappung mit Organisationsstruktur oder Geflecht (z.B. bei Bertelsmann Stiftung und Konzern)
zunehmend Versuch bei Konzernen, durch ihre rechtliche Struktur nicht nationalem, sondern EU-Recht zu unterstehen
Struktur hat oft steuerliche Aspekte
Kriterien: Beteiligungsmöglichkeiten, Kapitalbeschaffungsmöglichkeiten, Haftungsgesichtspunkte, Publizitätsaspekte, Mitbestimmungsregelungen, Besteuerunsargumente, Standing im Ausland
Internationalisierungs-
Strategien
Koordinations-
Strategien
Markt-Eintritts/-Bearbeitungsstrategien
Zielmarktstrategien
Allokationsstrategien
Timing-Strategien
Industrial-Organization-Ansätze
oder
Ressourcenbasierte Ansätze?
SWOT-Analyse!
Stärken
Schwächen (Weaknesses)
Chancen (Options)
Risiken (Threats)
Gruppenarbeit
"Expansion"
Überschrift
Probeklausuren
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