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Copy of Müll in den Weltmeeren

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by

Jonas Riemann

on 2 April 2014

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Transcript of Copy of Müll in den Weltmeeren

Budapest
San
Francisco
Belastungen des Menschen und seiner Mitwelt durch Abfall
Inhalt:
- allgemeine Informationen
- Woher kommt der Müll?
- Folgen / ökologischen Folgen
- Abfallbeseitigung
- Abfallvermeidung
„Marine Abfälle sind alle langlebigen, gefertigten oder verarbeiteten, beständigen Materialien, die durch Wegwerfen oder als herrenloses Gut in die Meeresumwelt gelangen“ 70% Plastikmüll
Von: UN-Umweltprogramm (UNEP)
http://d1.stern.de/bilder/wissenschaft/2004/kw11/muell_fitwidth_420.jpg
Von 240 Millionen Tonnen jährlich produzierten Müll landen nach UNEP davon mehr als 6,4 Millionen Tonnen in den Ozeanen
-> täglich etwa 8 Millionen Teile

13.000-46.000 Plastikteile pro Quadratkilometer Wasser

3-6 Kilogramm pro 1 Kilo Plankton
http://www.diveinside.de/edb/edb_uppics/2010-02-23.1266924173.jpg
Woher kommt der Müll?

- Großteil = Fischerei Rund 640.000 Tonnen, ein Zehntel der jährlichen Gesamtmenge

(Ausrüstung wie Netze und Angelschnüre mit Haken)

- „landbasierter Müll“ stammt von Mülldeponien und gelangt durch Wind und Wetter (Hochwasser) in Flüsse Meere

- Offshore-Industrie: Zu den Müllverursachern auf See gehören auch Forschungs-, Öl- und Gasplattformen oder Aquakulturanlagen für Fische und Schalentiere.

- Illegale Müllentsorgung und Touristen an der Küste Bsp. Nordsee 20.000 Tonnen/ Jahr

15% schwimmen davon an der Wasseroberfläche

70% sinken davon auf den Meeresgrund

15% werden davon an die Küsten und Strände gespült
Ökologische Folgen:
Gerade Tiere bekommen die Folgen direkt zu spüren
Nach Angaben von UNEP verenden jährlich:
- 1 Million Seevögel
- 100.000 Delfine, Wale, Schildkröten und andere Meereslebewesen
Weil sie sich in den Überresten von Netzen verfangen oder Müllteile als Nahrung halten
-> Ersticken oder verhungern mit vollem Magen-2.
-->Kunststoffteile werden von Organismen besiedelt, die dann in Gebiete außerhalb ihres natürlichen Lebensraums gelangen
-> Dort als „invasive Arten“ bestehende Ökosysteme dramatisch verändern können
http://greenseconds.com/wp-content/uploads/2012/04/go8f4013-copy1.jpg
Auch Menschen sind von der Vermüllung betroffen
- Fischerei, Aquakulturen, Kraftwerke zur Energiegewinnung aus dem Meer, die Hafenwirtschaft und die Viehwirtschaft im Küstenbereich
- Alleine an der Nord- und Ostküste kostet die Strandsäuberung viele Millionen Euro pro Jahr
Beispiel: 7 Kilometer Strand auf Sylt
-> täglich 2 Tonnen Müll
-> 23.000 Müllsäcke/ Jahr
-> Reinigung wird von den Kurabgaben der Gäste finanziert
http://trattoria-del-pesce.de/files/2010/11/lachs-2-586x390.jpg
Plastik- das Problem der Langlebigkeit
- Plastik = besonders langlebig
- Abbau von Kunststoff im Meerwasser dauert rund 450 Jahre
- Einwirken von Wind, Wellen und Sonnenlicht ... -> zersetzt Plastik in immer kleine Teile „Mikroplastik“
-> Großteil davon sinkt auf den Meeresboden ab, oder wird von Meerestieren aufgenommen
-> Befürchtung dass diese Partikel in die Nahrungskette des Menschen gelangen
(Bioakkumulation)
Abfallvermeidung im Meer

-Grundsätzlich ist es weltweit verboten, Kunststoff ins Meer zu entsorgen -> seit 1983 „Internationale Übereinkommen zur Verhütung der Meeresverschmutzung durch Schiffe“
-2008 Europäische Meeresstrategie-Rahmenrichtlinien
-> Jeder Mitgliedstaat soll eine Strategie entwickeln, um bis zum Jahr 2020 einen „guten Zustand“ für seine Meeresgewässer sicherzustellen
-> Doch die Müllmenge geht noch immer nicht zurück
-> wegen illegaler Müllentsorgung in die Meere
-> Bestrafung oder Verfolgung ist aufgrund von der Größe der Meere kaum möglich
-> Müll wird nachträglich an Stränden gesammelt
=> Teuer und nur ein kleiner Teil des Mülls wird erreicht
- Wichtig: Angemessene Abnahme des Mülls an Häfen (Momentan kostenpflichtig und unorganisiert)
- Recycling- und Nachfüllsysteme, z.B. für Reinigungsmittel und Verpackungen
--> Pfandsysteme
- Biologisch abbaubare Kunststoffe
--> wie wird Kunststoff tatsächlich im Meer abgebaut
--> erst im Stadium der Forschung und Entwicklung
- 1997 entdeckte Kapitän Charles Moore im Ozean eine große Ansammlung von schwimmendem Plastikabfall

-Weltweit etwa 5 dieser Müllstrudel
--> der Bekannteste „ Great Pacific Garbage Patch“ im Nordpazifik
--> Größe Mitteleuropas
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/6/64/North_Pacific_Gyre_World_Map.png/350px-North_Pacific_Gyre_World_Map.png
Quellen:
https://service.greenpeace.de/specials/meere_02/?bannerid=101110101503344&match=e
http://de.wikipedia.org/wiki/Plastikm%C3%BCll_in_den_Ozeanen
http://www.projectbluesea.de/muell-im-meer.html
http://www.taz.de/!108745/
Quarks und Co
http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/quarks_und_co/videomuellmaschinemensch102_size-L.html?autostart=true#banner
Vielen Dank für
eure
Aufmerksamkeit

Budapest
San
Francisco
Elektroschrott: 9kg/Jahr/Kopf
Die Biotonne
• 1983 im Nordhessischen Witzenhausen erfunden
• Einführung in ganz Deutschland Anfang bis Mitte der 90er Jahre
• Braune oder grüne Tonne (Behälter aus Kunststoff mit Deckel)
Gründe für den Deckel:
• Belastung durch Ungeziefer und Faulgase aus den offenen Behältern führte zu Beschwerden in der Bevölkerung
o Dies führte zur Erfindung verschiedener Behälter

• Bewährt hat sich der geschlossene Deckel bei dem darauf zu achten ist, dass der Behälterrand möglichst sauber gehalten ist
• Antimikrobielle Beschichtung des Behältnisses
o Vermeidung von Anhaftungen von Bakterien und Pilzen

Kompostierung
o Der biologische Abbau des Abfalls unter aeroben Bedingungen +Feuchtigkeit
o Biomüll im Kompostwerk:
1. Annahme+ Sichtung des Bioabfalls
2. Aussortieren von Schadstoffen über Magnetabschneider, Windsichter, etc.
3. Durchmischung der Bioabfälle
4. Umsetzten + Belüftung
5. Absiebung des Kompostmaterials


Gesundheitliche Aspekte:
- Abwehrgeschwächte Menschen die Leukämie oder eine COPD
- vorsicht bei der Müllentsorgung
- Luft anhalten und den Müll entsorgen
- Einatmen von Erregern (Aspergillus fumigatus ein humanpathogener Pilz) beim öffnen der Mülltonne zu vermeiden
- Nasse + trockene Bioabfälle mischen
- Reste von Fisch + Fleisch in Zeitung wickeln
-> Regulation der Feuchtigkeit in der Tonne
- Biotonne in den Schatten stellen um Temperaturanstieg zu vermeiden
-> Geruchsminimierung: da bei Temperaturanstieg die Zersetzungsprozesse der Abfälle zunehmen

Auch Sie können helfen – machen Sie mit:
• Werfen Sie Müll nicht achtlos weg, sondern stets in den Mülleimer
• Nehmen Sie alles wieder mit, was Sie für den Strandtag/Wandertag eingepackt haben
• Kaufen Sie langlebige Produkte – so schonen Sie wertvolle natürliche Ressourcen und vermeiden Müll
• Nutzen Sie plastikfreie Verpackungen, Mehrwegflaschen aus der Region und eigene Tragetaschen für den Einkauf
• Trennen Sie Ihren Müll.
o Nur so ermöglichen Sie, dass Plastik und andere Stoffe überhaupt recycelt werden können
Eventuell Einleitung der Postexpositionsprophylaxe (PEP)

Antiseptische Spülung bzw. Anlegen eines antiseptischen Wirkstoffdepots

Intensive Spülung mit z. B. Wasser, isotoner Kochsalzlösung*

Blutfluss fördern durch Druck auf das umliegende Gewebe
(länger als 1 Minute)

Stich- oder Schnittverletzung

Sofortmaßnahmen nach Kontakt
mit möglicherweise infektiösem Material

Kontamination
(z. B.: Auge, Mundhöhle)

Serologische Untersuchungen

Vorstellung bei Betriebsarzt oder D-Arzt mit Unfalldokumentation; Tel.: Betriebsarzt: / D-Arzt: Am Wochenende/nachts:

Junge in Jakarta
Quellen:

Glas
Das gehört in die Glascontainer:
->leere Flaschen und Gläser:
auch die mit dem grünen Punkt, für die kein Pfand bezahlt wurde (Marmeladengläser, Saftflaschen, Flaschen für Speiseöl, Essig, Soßen, Einweg-Weinflaschen usw.) alle Metall-Schraubverschlüsse vorher entfernen


ca. 14.000 Satelliten schwirren im ALL
7% der Satelliten sind aktiv
-> 1000 Satelliten die im Moment senden
dh. 93% (13.000 Satelliten) schwirren nutzlos im All und führen zu Koorlisationen

Nahrung: 82kg/Kopf/Jahr (Privatmüll)
134 kg/Kopf/Jahr Privatmüll + Müll aus Handel
32 kg/Kopf/Jahr im Haushalt
66 kg/Kopf/Jahr + Industrie
Fakten Fakten Fakten :
-> Jeder einzelne produziert in der Woche 10 kg direkten Müll
-> dazu kommen 70 kg indirekter Müll, die wir nie zu Gesicht bekommen
-> Im Krankenhaus sind es 6 kg am Tag
-> Weltweit werden jedes Jahr mehr als 500 Milliarden Plastiktüten produziert. Muss das wirklich sein?
-> Recycling hilft wertvolle Stoffe zurückzugewinnen und Rohstoffe zu schonen
-27000t Altglas >>25000t Primärstoffe wie Quarzsand, Kalkstein...eingespart
-15000t Altmetall >> 1,6 Mio Fahrräder können davon gebaut werden
-5000t Plastikflaschen >> 10000t Erdöl wird für die Herstellung von PET FL. eingespart!
-> Abfalleimer und Mülltrennung helfen dabei
-> am besten Überlegt einkaufen: Was brauche ich wirklich?
--> muss es alle 2 Jahre ein neues Handy sein?
Der „Punkt“ bedeutet, dass das Unternehmen, das die Verpackung auf den Markt gebracht hat, für die Entsorgung der Verpackung Lizenzentgelt an ein Sammel- und Verwertungssystem bezahlt hat.

Der Punkt sagt nichts über das Material der Verpackung oder das verpackte Produkt aus, er ist kein Zeichen für ein besonders ökologisches Produkts bzw. eine umweltschonende Verpackung.

Recycling
bis 1971 gab es 50000 Mülldeponien
-> 332 geordente Deponien für Hausmüll
- geeignete Standorte: z.B. Kies-,Sand-, oder Tongruben mit Wasserundurchlässigem Untergrund

Müllverbrennung
- Müllverbrennungsanlagen erzeugen Energie
- die Hitze erzeugt Wasserdampf und dieser treibt Generatoren zur Stromerzeugung an
Altglas
-kann mehrmals verwendet werden i.d.R. bis zu 30 - 50 mal
Altpapier
- jährlicher Verbrauch ca. 11 Mio. t. 4 Mio.t. davon werden nur wiederverwertet
- Karton und Pappe werden aus 70% , Zeitungspapier aus 45% Altpapier hergestellt
Metall
- 35% des in Deutschland produzierten Aluminium werden wiederverwertet:
->jährlich 450.000 t
-Eisenschrott aus Haus- und Sperrmüll sind ca 1,4 Mio. t
Kunststoff
- ca 1/2 t geht jährlich zurück in den Produktionskreislauf
- durch eine Hydroklontechnik-Anlage kann der Kunststoff-Abfall sortiert werden was eine bessere Rückgewinnung ermöglicht
- dann wird es zu Granulat geschmolzen und weiterverwertet
Biogas
- wird aus biologisch abbaubaren organischen Abfällen gewonnen
-> anaerobe Vergärung
nach 15 Tagen im Gärbunker sind 30-40% des Abfall in Biogas umgewandelt
Zusammensetzung: 70% Metan und 30% CO2
Glas
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