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Frauenemanzipation

Deutsch Lk 13 Referat
by

Martin Carl

on 9 December 2012

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Transcript of Frauenemanzipation

1791 Dritte Welle Zweite Welle Frauenemanzipation globale soziale Bewegung Emanzipation lat. emancipare: einen „Sklaven oder erwachsenen Sohn“ aus dem mancipium, der „feierlichen Eigentumserwerbung durch Handauflegen“, in die Eigenständigkeit zu entlassen. 17./18. Jahrhundert Bedeutungsverschiebung:
Selbstbefreiung (Mündigkeit) Judenemanzipation, Schwarze, Schwule, Lesben, ... (Ethnizität, Klasse, Geschlecht, Lebensweise) Pädagogik: Selbständig werden, abnabeln vom Elternhaus (gesellschaftliche Funktion, eigene Lebensperspektive, unabhängig für sich selbst sorgen) Frauenbewegung, Frauenrechtsbewegung Verbesserung der gesellschaftlichen Stellung und Rechte der Frau Zusammenhang mit sozialen und erzieherischen Reformbewegungen des 19. Jahrhunderts USA und Westeuropa --> breitet sich rasch aus Olympe de Gouges USA Deutschland Frankreich Schweiz Ägypten Japan Beginn Ende 19. Jhr Erfolge ab Ende 1970er seit französischer Revolution Beginn Ende 19 Jhr Stagnation Mit neuem Schub in 1968 Generation ernsthafte Erfolge Ab Vormärz Beginn: Ende des 19. Jhr Organisiert ab 1923 (ursprünglich wegen Erdbebenhilfe) Gleichstellung der Geschlechter
Neubewertung der tradierten Geschlechterrollen Zeit: Aufklärung, frz. Revolution 1791 Erklärung von Frauenrechten kurz nach Menschen- und Bürgerrechten 1989 2 Sichtweisen kristallisieren sich heraus:

1. dualistische bzw. differenzialistische (Unterschiede wissenschaftlich basiert)

2. generalistische bzw. egalitäre Sichtweise (natürlich gleich) --> Bürgerrechte müssen auch für Frauen gelten Erste Welle Beginn: 1848 mit Anti-Sklaverei-Bewegung Nicht nur die Afro-Amerikaner sind untergeordnet auch die Frauen Fordern selbe Rechte wie Männer Französische Revolution und Vormärz wecken das Thema in Westeuropa Anti-Sklaverei-Bewegung in der USA ebenso Ziele:
Recht auf Erwerbsarbeit
Recht auf Bildung, siehe Frauenstudium
Recht auf aktives und passives politisches Handeln - Frauenwahlrecht
eine Gesellschaft auf neuer sittlicher Grundlage 3 Richtungen:
bürgerlich-gemäßigte, bürgerlich Radikale und sozialistische Frauenbewegung Augelöst durch: gesellschaftlicher Umbruch und Wertewandel Ende der 1950er und 1960er Jahre Sudentenbewegung, 68-er Generation, Vitnamproteste Merkmale: bürgerlicher Ungehorsam als Protestform Sprechen über die individuelen Probleme (wie in Selbsthilfegruppen) Analysen der Ursachen der Diskriminierung und der Gewalt gegen die Frauen Themen: Schwangerschaftsabbruch ("Mein Bauch gehört mir"); Sexualität; Missbrauch Gegenbewegung: Männerbewegung (reaktionäre, maskuline Züge) 1990er Jahre Reaktion auf Antifeminismus (~"Frauenbewegung alle Ziele erreicht und jetzt überflüssig") Ausgleich angeblicher oder tatsächlicher Fehler der radikalen 2ten Welle (teilweiser Ausschluss der Männer, Fokus auf USA und Westeuropa - Rest der Welt hinkt hinterher) "Etappensiege" am Beispiel Deutschlands
1754 wird Dorothea Erxleben aufgrund einer königlich angeordneten Ausnahme als erste Frau – in Medizin – promoviert.

Ab 1896 werden Frauen als Gasthörerinnen an Universitäten in Preußen zugelassen.

1900 erlaubt das erste deutsche Land – das Großherzogtum Baden – das Frauenstudium uneingeschränkt.

1918 wird das Frauenwahlrecht gewährt.

1949 wird die Gleichberechtigung von Frauen und Männern in das Grundgesetz aufgenommen.

1954 wird das Beschäftigungsverbot verheirateter Frauen im öffentlichen Dienst aufgehoben.

1958 tritt das Gleichberechtigungsgesetz in Kraft.

Ebenfalls 1958 wird das Lehrerinnenzölibat aufgehoben.

1958 wird nach einem Bundesverfassungsgerichtsurteil das Ehegattensplitting anstelle der steuerlichen Gesamtveranlagung eingeführt.

1959 entscheidet das Bundesverfassungsgericht, dass die ins Gleichberechtigungsgesetz übernommene Regelung des Gehorsamsparagraphen nichtig ist.

Ab den späten 1950ern wird schrittweise die Koedukation eingeführt (seit 1945 in der Deutschen Demokratischen Republik). Österreich übernimmt diesen Grundsatz ab 1975.

1985 wird in Bayern die letzte Mädchenschule für Jungen geöffnet. Reine Jungenschulen existieren dagegen in Deutschland weiterhin.

1974 wird der Paragraph 218 so verändert, dass eine Abtreibung während der ersten drei Schwangerschaftsmonate straffrei ist.

1976 kommt die Gleichberechtigung bei finanziellen Angelegenheiten in der Ehe jenseits der Schlüsselgewalt.

Ebenfalls 1976 wird es möglich, den Namen der Frau als Familienname zu wählen.

1991 verwirft das Bundesverfassungsgericht den Grundsatz, dass der Nachname des Mannes Ehename wird, wenn das Paar sich nicht auf einen Nachnamen einigt.

Ab 1997 ist die Vergewaltigung auch in der Ehe strafbar, wird allerdings nur auf Antrag verfolgt. 2004 wird daraus ein Offizialdelikt, das von Amts wegen verfolgt wird.
Quellen http://de.wikipedia.org/wiki/Frauenbewegung http://de.wikipedia.org/wiki/Frauenbewegung_in_%C3%84gypten http://de.wikipedia.org/wiki/Feminismus_in_Japan http://de.wikipedia.org/wiki/Schweizer_Frauenbewegung
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