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Dietrich Bonhoeffer

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by

Marcus Jankowski

on 8 June 2015

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Transcript of Dietrich Bonhoeffer

Dietrich Bonhoeffer
Breslau:
6.Februar 1906 als sechstes von acht Kindern geboren
wird zunächst zu Hause unterrichtet

Berlin:
1931: Doppelfunktion an der Universität als Assistant und Privatdozent
Entstehung des "Bonhoefferkreis"
Ordination + Hilfsdienstjahr als Stadtvikar; erste öffentliche Kritik an den Nationalsozialisten
Übernahme der ersten Konfirmatenklasse
1932:Gründung der Jugendstube; Jugendsekretär des ökonomischen Weltbundes

Berlin:
Berlin:
1912:Umzug
besucht Friedrich-Werdersche Gymnasium, später das Grunewaldgymnasium
1918: Soldatentod seines zweitältesten Bruders Walter
Berufswunsch: Pfarrer
1923: Abiturabschluss
Tübingen:
1924: Theologiestudium
Studeinaufenthalte in Rom und Berlin
Einflüsse von Adolf Harnack und Karl Barth
Wechsel nach Berlin



1927: Promotion
1928: 1. Theologisches Examen; Vikariat in Barcelona
1929: Assistant an der Friedrich-Wilhelm Universität
1930: Habilitation und 2. Theologisches Examen
New York:
1930: Studienaufenthalt an der Union Theological Seminary
Engagment in der Gemeinde Harlem
"Social Gospel"
Aufenthalte in Mexiko und Kuba
1931: Rückkehr nach Berlin

1933:
Machtergreifung Hitlers
zunehmende Judenverfolgung
Kritik Bonhoeffers
Frühjahr Kirchenkampf
Gründung des Pfarrernotbunds

Versuch Vorgänge in Deutschland in Auslandsseminare weltweit publik zu machen
England (1933-1935):
Betreuung der deutschsprachigen Gemeinden Sydenham und St. Paul
Friedensrede in Fanö

1935 Rückkehr nach Deutschland:
Predigerseminare in Zingst und Finkenwald
1936: Entzug der Hochschulerlaubis
1937: Schließung der Predigerseminare auf Befehl von Heinrich Himmler
Fortsetzung der Arbeit im Untergrund
Sammelvikariate in Groß-Schölwitz und Sigursdorf

1939: 2. USA-Reise
sollte deutsche Emigranten betreuen
kehrt aber aus Pflichtgefühl und Verbundenheit nach Deutschland zurück
Bonhoeffer und der Widerstand
Kontakte zur Widerstandsgruppe über seinen Schwager Hans Dohnanyi
aufgrund seiner Ökumenische Kontakte ins Ausland sollte er bei der Kontaktaufnahme mit den Allierten helfen
Reichsredeverbot und Meldepflicht
Unabkömmlichkeitsstellung schützt ihn vor dem Wehrdienst
beginnt seine Tätigkeit in München
gleichzeitig schreibt er an theologische Werke wie Ethik
1941: Rede - Schreib und Veröffentlichungsverbot
1941/1942: Reisen nach Norwegen, Schweden und Schweiz
1942: Verhör von Konsul Schmidthuber
1943: Verlobung Maria von Wedemeyer
13. und 21. März gescheiterte Attentate

Haftzeit
5. April Festnahme zusammen mir Hans Dohnanyi
genoß in der Untersuchungshaft einige Priviligien
Dohnanyi versuchte die größte Schuld auf sich zu ziehen
Abstimmung der Aussagen über geheime Mitteilung
1943: Anklage auf Wehrkraftzersetzung
Verschiebung der Anklage
Durch Fund geheimer Unterlagen Verschlechterung der Lage
Fliucht aufgrung gefürchteter Repressalien unmöglich
Verlegung ins KZ Buchenwald später nach Flossenbrüg
8. April Scheinprozess
9. April Tod durch den Strick
Dietrich Bonhoeffer: Theologie und Ethik
Diesseittigkeit Gottes
Religionsloses Christentum
Allgemeines:
Zentrale Institution Kirche
Ecumenicalism
Unified Church around globe
important connections
-World Alliance meeting in Sofia, Bulgaria
"At the moment when the terrible persecution of the Jewish population in Germany and in other Central European countries has come to a violent climax, it is our duty to remind ourselves of the stand which we have taken as an ecumenical movement against anti-Semitism in all its forms."
-Response from German Evangelical Church in Berlin
-Bonhoeffer refused
-important in Bonhoeffer's actions throughout life
Ideen und Vorstellungen in seinen Briefen und Werken veröffentlicht
Zentralfrage nach der Bedeutung Christus und Christentums
z.T. deutliche Kirchenkritik
"Schweigen im Angesicht des Bösen ist selbst Böse: Gott wird uns nicht als schuldlos betrachten. Nicht zu sprechen ist sprechen. Nicht zu handeln ist handeln."
" 1. Die Kirche hat den Staat zu fragen, ob sein Handeln von ihm als legitim staatliches Handeln verantwortet werden könnte...2. Die Kirche ist den Opfern jeder Gesellschaftsordnung in unbedingter Weise verpflichtet, auch wenn sie nicht der christlichen Gemeinde zugehören...3. Wenn die Kirche den Staat ein Zuviel oder ein Zuwenig an Ordnung und Recht ausüben sieht,kommt sie in die Lage, nicht nur die Opfer unter dem Rad zu verbinden,sondern dem Rad selbst in die Speichen zu fallen."
" Die Kirche ist nur Kirche wenn sie für alle da ist ."
betonte stets die Diesseitigkeit Gottes
Vorbild Jesu Christi
Ziel: für jeden einzelnen die Nachfolge Jesu Christi
lebte diesen Glauben bis zum Schluss selbst vor
"Wir gehen einer völligen reliogionslosen Zeit entgegen; die Menschen können einfach,so wie sie nun einmal sind, nicht religiös sein."
der mündige Mensch handelt als ob es Gott nicht geben würde - etsi deus non daretur-
Gott wird nicht länger als Lückenbüßer missbraucht
darin liegt Gottesstärke
nicht religiöse Interpretation




Friedensethik:
„Nur das eine große ökumenische Konzil der Heiligen Kirche Christi aus aller Welt kann es so sagen, daß die Welt zähneknirschend das Wort vom Frieden vernehmen muß und daß die Völker froh werden, weil diese Kirche Christi ihren Söhnen im Namen Christi die Waffen aus der Hand nimmt und ihnen den Krieg verbietet und den Frieden Christi ausruft über die rasende Welt … Die Stunde eilt, die Welt starrt in Waffen … die Kriegsfanfare kann morgen geblasen werden – worauf warten wir noch? Wollen wir selbst mitschuldig werden, wie nie zuvor?“
Bonhoeffers Nachwirken auf die Nachkriegskirche:
Zunächst in Deutschland unberücksichtigt
findet mehr Anklang als Mensch als als Theologe
Theologisches Nachwerk bietet Raum für Interpretation
beeinflusst die Ökumenische Bewgung nachhaltig

Von guten Mächten treu und still umgeben,
Behütet und getröstet wunderbar,
So will ich diese Tage mit euch leben
Und mit euch gehen in ein neues Jahr.

Noch will das alte unsre Herzen quälen,
Noch drückt uns böser Tage schwere Last.
Ach, Herr, gib unsern aufgescheuchten Seelen
Das Heil, für das du uns bereitet hast.

Und reichst du uns den schweren Kelch, den bittern
Des Leids, gefüllt bis an den höchsten Rand,
So nehmen wir ihn dankbar ohne Zittern
Aus deiner guten und geliebten Hand.

Doch willst du uns noch einmal Freude schenken
An dieser Welt und ihrer Sonne Glanz,
Dann wolln wir des Vergangenen gedenken
Und dann gehört dir unser Leben ganz.

Lass warm und still die Kerzen heute flammen,
Die du in unsre Dunkelheit gebracht.
Führ, wenn es sein kann, wieder uns zusammen.
Wir wissen es, dein Licht scheint in der Nacht.

Wenn sich die Stille nun tief um uns breitet,
So lass uns hören jenen vollen Klang
Der Welt, die unsichtbar sich um uns weitet,
All deiner Kinder hohen Lobgesang.

Von guten Mächten wunderbar geborgen,
Erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist mit uns am Abend und am Morgen
Und ganz gewiss an jedem neuen Tag.

Von Guten Mächten:
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