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"Miteinander reden"

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by

Louis Scd

on 30 January 2014

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Transcript of "Miteinander reden"

"Miteinander reden"
Gliederung
Sachohr
Beziehungsohr
Appellohr
Selbstoffenbarungsohr
4. Probleme innerhalb der zwischenmenschlichen
Kommunikation
1. Vier Seiten einer Nachricht
1.1. Einführung
1.2. Sachinhalt
1.4. Beziehung
1.5. Appell
1.6. Kommunikationsdiagnose
2. Mit 4 Ohren empfangen
2.1. Einführung
2.2. Das "Sach-Ohr"
2.3. Das "Beziehungs-Ohr"
2.4. Das "Selbstoffenbarungs-Ohr"
2.5. Das "Appell-Ohr"
2.6. Empfangsfehler & Feedback
3. Interaktion zwischen Sender und Empfänger
4. Probleme innerhalb der zwischenmenschlichen Kommunikation
4.1. Selbstoffenbarungsseite der Nachricht
4.2. Sachseite der Nachricht
4.3. Bezeihungsseite der Nachricht
4.4. Appellseite der Nachricht
5. Kommunikationspsychologische Werkzeuge
5.1. Vier Stationen zwischenmenschlicher Kreisläufe
5.2. Werte und Entwicklungsquadrat
6. Kommunikationsstile
6.2. Der bedürftig-abhängige Stil
6.3. Der helfende-Stil
6.4. Der selbst-lose Stil
6.5. Der aggressiv-entwertende Stil
6.1. Einführung
6.7. Der bestimmende-kontrollierende Stil
6.8. Der sich distanzierende Stil
6.9. Der mitteilungsfreudig-dramatisierende Stil
7. Das Modell des inneren Teams
7.2. Inneres Konfliktmanagement
7.3. Zusammenhang inneres Team und Gehalt einer Situation
8. Exkurs: Interkulturelle Unterschiede in der Kommunikation
Nachricht als Gegenstand der Kommunikationsdiagnose
Sach-Ohr
Beziehungs-Ohr
Appell-Ohr
Selbstoffenbarungs-Ohr
2.6. Empfangsfehler
3. Interaktion
Kommunikationspsychologische Werkzeuge
Innerungen von Person 1
Vier Stationen zwischenmenschlicher Kreisläufe
5.2. Werte- und Entwickungsquadrat
1
2
4
3
konträre
Gegensätze
positives Spannungsverhältnis
entwertende Übertreibung
entwertende Übertreibung
"Überkompensation"
Person 1
Person 2
Innerungen von Person 2
Äußerungen von Person 1
Äußerungen von Person 2
Kommunikationsstile
7. Das Modell des inneres Teams
8. Exkurs: Interkulturelle Unterschiede in der Kommunikation
1.3. Selbstoffenbarung
6.6. Der sich beweisende Stil
7.1. Einführung
„Ich bin schwach und hilflos.
Alleine bin ich dem Leben nicht gewachsen.“
„Wenn ich mich öffne und jemand ganz an mich heran lasse, begebe ich mich in große Gefahr!
Ich könnte in eine solche Abhängigkeit geraten, dass ich jeder Verletzung preisgegeben bin und mich selbst in der Gefangenschaft der Verschmelzung verliere.“
Sachinhalt
Selbstoffenbarung
Beziehung
Appell
Kommunikationsdiagnose
Selbstoffenbarungsangst = Angst vor Mitmenschen (Empfängern) zu versagen
muss vor anderen „gut dastehen“
Imponier- Fassaden- und Verkleinerungstechniken
Der sich beweisende Stil
7.1. Einführung
• Persönlichkeitsmodell von Schulz von Thun
• Metapher innere Pluralität
• Teammitglieder:
Früh- und Spätmelder
laut und leise
unwillkommen und willkommen
• Teamleiter= übergeordnetes Ich

2 Probleme
Sachlichkeit
Verständlichkeit
erreicht, wenn die Verständigung auf der Sach-Ebene weiter kommt ohne die 3 anderen Seiten zu stören
1. Strategie: "Das gehört nicht hierher"
2. Strategie: "Störungen haben Vorrang"
Was ist das?
Was ist das?
Merkmale zur Verständlichkeit
1.Einfachheit
2.Gliederung und Ordnung
3.Kürze und Prägnanz
4.Zusätzliche Stimulanz
Der helfende Stil
Keine Sorge ich bin ganz für dich da! Das werden wir schon hinkriegen
Für mich ist es eine Katastrophe schwach (traurig, ratlos,verzweifelt) und bedürftig zu sein
Der mitteilungsfreudige-dramatisierende Stil
2. Mit vier Ohren empfangen
Botschaft wird auf der Sachebene wahrgenommen
Problem:
Menschen die ein stark ausgeprägtes Sachohr haben, denen fällt es schwer Botschaften aufzunehmen bei denen die Sache nicht im Vordergrund der Nachricht steht.
Der bedürftig-abhängige Stil
Der selbstlose Stil
Der aggressiv-entwertende Stil
Der bestimmende-kontrollierende Stil
Der sich distanzierende Stil
Die fünf Phasen der Konfliktbearbeitung
1. Identifikation
2. Selbstoffenbarung der Gegenspieler
3. Dialog
4. Versöhnung
5. Teambildung
"Ein vierdimensionaler Raum, in dem wir spazieren gehen, uns aber auch kläglich verirren können. [...]
Es ist gut, Karte und Kompass dabeizuhaben, wenn man dabei ist, sich zu verirren oder sich bereits verirrt hat"
Friedemann Schulz von Thun
(Psychologe und Kommunikationswissenschaftler)
Vier Seiten einer Nachricht - Einführung
"Man kann nicht
nicht
kommunizieren!"
Paul Watzlawick (Kommunikationswissenschaftler)
Selbstoffenbarung
Beziehung
Appell
Kommunikationsdiagnose
Information über den Sender in jeder Nachricht
Selbstoffenbarung
gewollte Darstellung
unfreiwillige Selbstenthüllung
Was ich von dir halte, oder wie wir zueinander stehen
vermittelt durch: Formulierung, Tonfall und anderen nichtsprachlichen Begleitern
Nachricht senden = dem Angesprochenen eine Art von Beziehung auszudrücken
enthält Du-Botschaften & Wir-Botschaften
Nachricht enthält Sachinformation
Worüber ich informiere
Sender Einfluss auf Empfänger
Sachinhalt
1. Vier Seiten einer Nachricht
Diesen Menschen fällt es schwer, nur den Inhalt der Botschaft zu hören.
Problem:
Wenn der Sender nur sachliche Informationen besprechen möchte.
"Ich selbst bin unwichtig - nur im Einsatz für dich und für andere kann ich zu etwas nütze sein!"
"Ich bin nicht in Ordnung, mache erbärmlich alles falsch. Wehe jemand merkt es dann werde ich untergebuttert und gnadenlos verachtet."
"Ich selbst bin nicht (liebens)wert - nur in dem Maße, wie ich "gut" bin, verdiene ich Liebe und Anerkennung"
"Ich bin voll von chaotischen sündhaften, unervernünftigen Impulsen - nur wenn ich mich an strenge Regeln halte, kann ich mich in der Gewalt haben und ein anständiger Mensch bleiben."
"Ich bin unwichtig. Wie mir wirklich zu Mute ist, interessiert niemanden. Nur wenn ich mich geschickt mit starken Mitteln in den Vordergrund spiele, werde ich beachtet."
9. Quellen
7.3. Inneres Team & Gehalt einer Situation
Kongruenz (nach Carl Rogers)= Übereinstimmung von innerem Erleben, Bewusstsein und Kommunikation des Senders
Carl Rogers
(Psychologe)

Kongruenz ≠ Inkongruenz
Inkongruenz erster Art:
Inkongruenz zweiter Art:
kein Bewusstsein über Gefühle

Stimmigkeit

„Eine Situation ist dann stimmig, wenn dem Raum gegeben wird, was im Raume ist“


Situatives Gespür haben alle, man muss nur damit umzugehen wissen
Hilfreich ist es, Gehalt einer Situation genau zu erfassen, um die darin enthaltende Forderungen mit einer geeigneten inneren Aufstellung entsprechen zu können
Becker & Jäger: Leitfadenmodell
1. Initialphase: Leiter als Gastgeber, Situationserklärer & Anstifter
2. Aktionsphase: Leiter als non-direkter Moderator & Ordnungshüter
3. Integrationsphase: Leiter als Machtinhaber des Geschehens, Leiter als Wächter der Disziplin
4. Umsetzungsphase: Leiter als Kontrolleur

Personale Bandbreite + flexible Umstellungsfähigkeit + situationslogisches Verständnis = adäquate innere Aufstellung
Eine Situation zeichnet sich durch das „systematische Drumherum aus
Kongruentes Kommunizieren (Sender)
Kongruentes Kommunizieren (Empfänger)
weniger Selbstdar-stellung
geht mehr auf Empfänger ein
Empfänger fühlt sich akzeptiert
besseres Verständnis beim Empfänger
Sender kommuniziert offener
Empfänger muss nicht „auf der Hut sein“
kann zuhören
Sender fühlt sich verstanden und angenommen
"Was sagt mir die Nachricht über
dich
?"

Gibt dem Empfänger die Möglichkeit, sich in die Gefühlswelt des anderen einzufühlen
"Was verlangt meine Umwelt von mir?"

Bietet aber auch die Möglichkeit, Appelle kritische zu hinterfragen
2 Aspekte des Beziehungsgeschehens









die Transaktionale Analyse
1. Das Eltern-ich
2. Das Kindheits-ich
3. Das Erwachsene- ich

Vier Reaktionen des Empfängers auf einen Beziehungsvorschlag:

1. Akzeptieren
2. Durchgehen lassen
3. Zurückweisen
4. Ignorieren

„So eine bist du“!
(Du- Botschaft)
„So stehen wir zueinander“
(Wir-Botschaft)
Nachricht
Erfolglosigkeit mancher Appelle
Verdeckte Appelle
Paradoxe Appelle
Offene Appelle
Eine Eigenschaft von Informationstexten, die in vier Bereiche zerfällt.
Mut zur Metakommunikation
Neue Felder entdecken
Gefühle werden Unterdrück, um sachlich zu bleiben
ausbalanciertes Modell wie es sein sollte
Die Spaltung von Sach- und Beziehungsebenen in der heutigen Zeit
offizielles und eigentliches Thema
wir sind "ganz bei der Sache", wenn innere Energie dem Thema zur Verfügung steht
"Was ist mir jetzt und in dieser Situation mit dir wichtig?"
Ernstnehmen der Frage macht das Thema zum wirklichen
Treffpunkt
9. Quellen:
Literatur:
Schulz von Thun, Friedemann (2013): Miteinander reden: 1, 50. Auflage Rowohlt Taschenbuch Verlag Hamburg

Schulz von Thun, Friedemann (2013): Miteinander reden: 2 , 33. Auflage, Rowohlt Taschenbuch Verlag Hamburg

Schulz von Thun, Friedemann (2013): Miteinander reden:3, 21. Auflage, Rowohlt Taschenbuch Verlag Hamburg

Krumbier, Dagmar & Schulz von Thun, Friedemann (2013), 6. Auflage, Interkulturelle Kommunikation: Methoden, Modelle, Beispiele

Internet:

http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/nachricht.html (17.01.2014)

Bildquellen:

www.stiehllover.de (14.1.2014)

www.schulz-von-thun.de (14.1.2014)

www.blatner.com (14.1.2014)

www.habitus.schweifreim.de/habitus/bilder/scan1.jpg (14.1.2014)

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/thumb/2/24/Teufelskreis_thun_abstrakt.svg/440px-Teufelskreis_thun_abstrakt.svg.png (14.1.2014)

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/3/36/Schaubild_Sitmodell.JPG/220px-Schaubild_Sitmodell.JPG (14.1.2014)

Schulz von Thun, Friedemann (2013): Miteinander reden 1, 39, 126, 154, 155

Schulz von Thun, Friedemann (2013): Miteinander reden 2, 99, 197

Schulz von Thun, Friedemann (2013): Miteinander reden 2, Zugehörige Grafik zu jedem Stil, 69-287

Videoquellen:

w w w.youtube.com/watch?v=tVgqM8WKfes (14.1.2014)
w w w.youtube.com/watch?v=A1s-U1Ns9Rw (14.1.2014)
w w w.youtube.com/watch?v=1O_lLaBakuE (14.1.2014)




(eigene Darstellung nach Schulz von Thun, Miteinander reden 2, 69-287)
(eigene Darstellung nach Schulz von Thun, Miteinander reden 2, 42)
(eigene Darstellung nach Schulz von Thun, Miteinander reden 2, 34)
Quelle:
Schulz von Thun, Friedemann (2013): Miteinander reden:1 , 33. auflage, Rowohlt Taschenbuch Verlag hamburg
1. Explizite Botschaft
2. Implizite Botschaft
3. Nonverbale Nachricht

„Man kann nicht nicht kommunizieren.“


Interaktion-gemeinsames Spiel von Sender und Empfänger

Kommunikation ist ein Wechselwirkungsgeschäft.


7.2. Inneres Konfliktmanagement
5.1. Vier Stationen zwischenmenschlicher Kreisläufe
Zitat von F. Schulz von Thun aus einem Videointerview (2009) mit Nicole Bußmann (für managerSeminare. de)
Paul Watzlawick 1996,53
eigene Darstellung nach Schulz von Thun (2013, 15)
(Vgl. Schulz von Thun, Miteinander reden 1 (2013), 29)
(Vgl. Schulz von Thun, Miteinander reden 1 (2013), 33)
(Vgl. Schulz von Thun, Miteinander reden 1 (2013), 110 )
(Vgl. Schulz von Thun, Miteinander reden 1 (2013), 118 )
(Vgl. Schulz von Thun, Miteinander reden 1 (2013), 119-128)
(Vgl. Schulz von Thun, Miteinander reden 1 (2013), 131 )
eigene Darstellung nach Aussagen Karl Rogers (1973)
(Vgl. Schulz von Thun, Miteinander reden 1 (2013), 132 )
(Vgl. Schulz von Thun, Miteinander reden 1 (2013), 133 )
(Schulz von Thun, Miteinander reden 2 (2013), 183)
(Vgl. Schulz von Thun, Miteinander reden 3 (2013), 32-33, 35, 79)
(Vgl. Schulz von Thun, Miteinander reden 1 (2013), 28)
(Vgl. Schulz von Thun, Miteinander reden 1 (2013), 30-31)
(Schulz von Thun, Miteinander reden 1 (2013), 140 )
(Vgl. Schulz von Thun, Miteinander reden 1 (2013), 147-148 )
(Vgl. Schulz von Thun, Miteinander reden 1 (2013), 149 )
"Störungen haben Vorrang" - 1975, Ruth Cohn
(Vgl. Schulz von Thun, Miteinander reden 1 (2013), 150-153 )
(Vgl. Modell von Ruth Cohn, Miteinander reden 1 (2013), Schulz von Thun, 154-155 )
( Vgl. Schulz von Thun, Miteinander reden 1 (2013), 156 )
( Vgl. Schulz von Thun, Miteinander reden 1 (2013), 159 )
( Vgl. Schulz von Thun, Miteinander reden 1 (2013), 161 )
(Schulz von Thun, Miteinander reden 2 (2013), 71 )
(Schulz von Thun, Miteinander reden 2 (2013), 89 )
(Schulz von Thun, Miteinander reden 2 (2013), 109 )
(Schulz von Thun, Miteinander reden 2 (2013), 139 )
(Schulz von Thun, Miteinander reden 2 (2013), 207)
(Schulz von Thun, Miteinander reden 2 (2013), 233)
(Schulz von Thun, Miteinander reden 2 (2013), 277)
(Vgl. Schulz von Thun, Miteinander reden 1 (2013), S. 59)
(Vgl. Schulz von Thun, Miteinander reden 1 (2013), S. 64 f.)
(Vgl. Schulz von Thun, Miteinander reden 1 (2013), S. 70-76)
(Vgl. Schulz von Thun, Miteinander reden 1 (2013) S. 242-292)
(Vgl. Schulz von Thun, Miteinander reden 3 (2013), 173-181)
(Vgl. Schulz von Thun, Miteinander reden 1 (2013), 91 ff.)
(Vgl. Schulz von Thun, Miteinander reden 3 (2013), S. 315 ff.)
(Vgl. Schulz von Thun, Miteinander reden 1 (2013), 34)
(Vgl. Schulz von Thun, Miteinander reden 1(2013), S. 51-56.)
(Vgl. Schulz von Thun, „Miteinander Reden 1“, S.56-59)
(Vgl. Schulz von Thun, Miteinander reden 1 (2013), S.180-236)
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