"Unterrichtsstörungen"

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by Ines Bieler23 views·Updated Jun 17, 2020
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Transcript

vielfältige Ursachen = innere, äußere Einflüsse; bewusstes und unbewusstes Verhalten (S+L)

1. keine Patentrezepte

2. unterschiedliches Einschätzen und Empfinden von Störungen

3. abhängig von Charaktereigenschaften und Erfahrungen

Selbstbewusstsein

störungsreduzierendes Lehrerverhalten:

Geduld

Angemessenheit

Lob

Gerechtigkeit

Wertschätzung

Aufmerksamkeit

Humor

Kollegiale Fallberatung

Engagement

Selbstsicherheit

Distanz und Nähe

Toleranz

berechenbares Verhalten

Akzeptanz

Schlagfertigkeit

Empathie

Ruhe

Fairness

Einführung in das Konzept der

Kollegialen Fallberatung

Übersicht für die

Kollegiale Fallberatung

Blitzlicht

Dauer ca. 5 Minuten

Beteiligung aller außer dem Erzähler

Ein Satz, ein Wort, kurzer Kommentar

Ausdruck von Gedanken und Gefühle

Ohne Bewertung oder Lösungsvorschläge

Leitfrage: Wie hat das Gehörte auf euch gewirkt? (Gefühle, Tonfall, Auswahl der Infos, Blickwinkel des Fallerzählers?)

Casting ()

Schilderung des Falles ()

Schlüsselfrage d. Berichtenden ()

Blitzlicht ()

Erweiterung des Berichts ()

Nachfragen u. Ergänzungen ()

Perspektivwechsel: „Ich als...“()

1. Schritt, Lösungsvorschläge ( )

Feedback u. Vorsätze ()

Schlüsselfrage

Casting ()

Schilderung des Falles ()

Schlüsselfrage d. Berichtenden ()

Blitzlicht ()

Erweiterung des Berichts ()

Nachfragen u. Ergänzungen ()

Perspektivwechsel: „Ich als...“()

1. Schritt, Lösungsvorschläge ( )

Feedback u. Vorsätze ()

Übersicht für die

Kollegiale Fallberatung

Dauer ca. 5 Minuten

Dialog zwischen Moderator und Erzähler

Formulierung des Klärungswunsches und der Klärungsrichtung

Formulierung so konkret wie möglich

Protokollierung

Leitfrage: Welchen Klärungswunsch hat der Fallerzähler in Bezug auf seine Situation?

Dauer 5 Minuten

Erweiterung und Konkretisierung der Situation

Ergänzung von Informationen

Übersicht für die

Kollegiale Fallberatung

Erweiterung des Berichts

Casting ()

Schilderung des Falles ()

Schlüsselfrage d. Berichtenden ()

Blitzlicht ()

Erweiterung des Berichts ()

Nachfragen u. Ergänzungen ()

Perspektivwechsel: „Ich als...“()

1. Schritt, Lösungsvorschläge ( )

Feedback u. Vorsätze ()

Casting ()

Schilderung des Falles ()

Schlüsselfrage d. Berichtenden ()

Blitzlicht ()

Erweiterung des Berichts ()

Nachfragen u. Ergänzungen ()

Perspektivwechsel: „Ich als...“()

1. Schritt, Lösungsvorschläge ( )

Feedback u. Vorsätze ()

Schilderung eines Falles

Übersicht für die

Kollegiale Fallberatung

Dauer ca. 5 - 10 Minuten

Aktuelle Situation

Genaue Beschreibung

Unterbrechungen und Nachfragen sind in dieser Phase nicht möglich

Leitfragen: Worum geht es? Wie stellt sich die Situation für den Fallerzähler dar?

Dauer 5 Minuten

Dialog

Zusätzliche Informationen

Erfassung der Gesamtsituation

Noch keine Lösungen

Übersicht für die

Kollegiale Fallberatung

Nachfragen u. Ergänzungen

Casting ()

Schilderung des Falles ()

Schlüsselfrage d. Berichtenden ()

Blitzlicht ()

Erweiterung des Berichts ()

Nachfragen u. Ergänzungen ()

Perspektivwechsel: „Ich als...“()

1. Schritt, Lösungsvorschläge ( )

Feedback u. Vorsätze ()

Casting ()

Schilderung des Falles ()

Schlüsselfrage d. Berichtenden ()

Blitzlicht ()

Erweiterung des Berichts ()

Nachfragen u. Ergänzungen ()

Perspektivwechsel: „Ich als...“()

1. Schritt, Lösungsvorschläge ( )

Feedback u. Vorsätze ()

Casting

Übersicht für die

Kollegiale Fallberatung

Dauer ca. 5 Minuten

Dialog mit allen Beteiligten

Rollen besetzen (Moderator, Protokollant, Fallerzähler)

Protokollierung

Leitfragen: Welche Fälle sind da? Wer übernimmt welche Rolle?

Dauer 5 – 10 Minuten

Hineinversetzen in verschiedene Rollen

Übersicht für die

Kollegiale Fallberatung

Perspektivwechsel:

„Ich als...“

Casting ()

Schilderung des Falles ()

Schlüsselfrage d. Berichtenden ()

Blitzlicht ()

Erweiterung des Berichts ()

Nachfragen u. Ergänzungen ()

Perspektivwechsel: „Ich als...“()

1. Schritt, Lösungsvorschläge ( )

Feedback u. Vorsätze ()

Übersicht für die

Kollegiale Fallberatung

Casting ()

Schilderung des Falles ()

Schlüsselfrage d. Berichtenden ()

Blitzlicht ()

Erweiterung des Berichts ()

Nachfragen u. Ergänzungen ()

Perspektivwechsel: „Ich als...“()

1. Schritt, Lösungsvorschläge ( )

Feedback u. Vorsätze ()

Ablauf

der Kollegialen Fallberatung

Nutzen

der Kollegialen Beratung

Hypothesen, erster Schritt,Lösungsvorschläge

Dauer 5 – 10 Minuten

Ich würde...

Protokollierung

Leitfrage: Was geben wir dem Fallerzähler in Bezug auf seine Schlüsselfrage mit?

Rückhalt durch die Gruppe

Entlastung durch Mitstreiter

Fachlicher Austausch

Vernetzung

Ausbau einer Unterstützungskultur

Merkmale

Übersicht für die

Kollegiale Fallberatung

Kollegiale Beratung findet in Gruppen statt.

Ein professioneller Berater ist nicht anwesend.

Die Beratung folgt einem festen Ablauf.

Der Ablauf und die Methoden sind allen Teilnehmer bekannt.

Die Beratungsrollen und die Aufgaben werden verteilt.

Alle Teilnehmer sind aktiv an der Beratung beteiligt.

Lösungen für berufliche Praxisprobleme werden entwickelt.

Casting ()

Schilderung des Falles ()

Schlüsselfrage d. Berichtenden ()

Blitzlicht ()

Erweiterung des Berichts ()

Nachfragen u. Ergänzungen ()

Perspektivwechsel: „Ich als...“()

1. Schritt, Lösungsvorschläge ( )

Feedback u. Vorsätze ()

Was ist Kollegiale Fallberatung?

Feedback u. Vorsätze

Dauer 5 Minuten

Bilanz

Leitfragen für den Erzähler: Was ist mir klar geworden? Welche Rückmeldungen oder Anregungen sind für mich besonders wichtig? Was werde ich konkret tun? ...

Kollegiale Fallberatung ist ein strukturiertes Beratungsgespräch in einer Gruppe,

in der ein Teilnehmer von den übrigen Teilnehmern nach einem festgelegten Ablauf mit verteilten Rollen beraten wird

mit dem Ziel, Lösungen für eine konkrete berufliche Schlüsselfrage zu entwickeln.

Übersicht für die

Kollegiale Fallberatung

Casting ()

Schilderung des Falles ()

Schlüsselfrage d. Berichtenden ()

Blitzlicht ()

Erweiterung des Berichts ()

Nachfragen u. Ergänzungen ()

Perspektivwechsel: „Ich als...“()

1. Schritt, Lösungsvorschläge ( )

Feedback u. Vorsätze ()

Was ist Kollegiale Fallberatung?

Merkmale

Nutzen

der Kollegialen Beratung

Kollegiale Fallberatung ist ein strukturiertes Beratungsgespräch in einer Gruppe,

in der ein Teilnehmer von den übrigen Teilnehmern nach einem festgelegten Ablauf mit verteilten Rollen beraten wird

mit dem Ziel, Lösungen für eine konkrete berufliche Schlüsselfrage zu entwickeln.

Ablauf

der Kollegialen Fallberatung

Kollegiale Beratung findet in Gruppen statt.

Ein professioneller Berater ist nicht anwesend.

Die Beratung folgt einem festen Ablauf.

Der Ablauf und die Methoden sind allen Teilnehmer bekannt.

Die Beratungsrollen und die Aufgaben werden verteilt.

Alle Teilnehmer sind aktiv an der Beratung beteiligt.

Lösungen für berufliche Praxisprobleme werden entwickelt.

Rückhalt durch die Gruppe

Entlastung durch Mitstreiter

Fachlicher Austausch

Vernetzung

Ausbau einer Unterstützungskultur

Definitionen:

Casting

Übersicht für die

Kollegiale Fallberatung

Übersicht für die

Kollegiale Fallberatung

Schilderung eines Falles

Übersicht für die

Kollegiale Fallberatung

Dauer ca. 5 Minuten

Dialog mit allen Beteiligten

Rollen besetzen (Moderator, Protokollant, Fallerzähler)

Protokollierung

Leitfragen: Welche Fälle sind da? Wer übernimmt welche Rolle?

Dauer ca. 5 - 10 Minuten

Aktuelle Situation

Genaue Beschreibung

Unterbrechungen und Nachfragen sind in dieser Phase nicht möglich

Leitfragen: Worum geht es?

Wie stellt sich die Situation für den Fallerzähler dar?

Casting ()

Schilderung des Falles ()

Schlüsselfrage d. Berichtenden ()

Blitzlicht ()

Erweiterung des Berichts ()

Nachfragen u. Ergänzungen ()

Perspektivwechsel: „Ich als...“()

1. Schritt, Lösungsvorschläge ( )

Feedback u. Vorsätze ()

Casting ()

Schilderung des Falles ()

Schlüsselfrage d. Berichtenden ()

Blitzlicht ()

Erweiterung des Berichts ()

Nachfragen u. Ergänzungen ()

Perspektivwechsel: „Ich als...“()

1. Schritt, Lösungsvorschläge ( )

Feedback u. Vorsätze ()

Casting ()

Schilderung des Falles ()

Schlüsselfrage d. Berichtenden ()

Blitzlicht ()

Erweiterung des Berichts ()

Nachfragen u. Ergänzungen ()

Perspektivwechsel: „Ich als...“()

1. Schritt, Lösungsvorschläge ( )

Feedback u. Vorsätze ()

Reaktionsmöglichkeiten:

Gordon (1994)

Schlüsselfrage

Blitzlicht

Übersicht für die

Kollegiale Fallberatung

Übersicht für die

Kollegiale Fallberatung

Erweiterung des Berichts

Dauer 5 Minuten

Erweiterung und Konkretisierung der Situation

Ergänzung von Informationen

Dauer ca. 5 Minuten

Beteiligung aller außer dem Erzähler

Ein Satz, ein Wort, kurzer Kommentar

Ausdruck von Gedanken und Gefühle

Ohne Bewertung oder Lösungsvorschläge

Leitfrage: Wie hat das Gehörte auf euch gewirkt?

(Gefühle, Tonfall, Auswahl der Infos, Blickwinkel des Fallerzählers?)

Dauer ca. 5 Minuten

Dialog zwischen Moderator und Erzähler

Formulierung des Klärungswunsches und der Klärungsrichtung

Formulierung so konkret wie möglich

Protokollierung

Leitfrage: Welchen Klärungswunsch hat der Fallerzähler

in Bezug auf seine Situation?

Ortner (2000)

Casting ()

Schilderung des Falles ()

Schlüsselfrage d. Berichtenden ()

Blitzlicht ()

Erweiterung des Berichts ()

Nachfragen u. Ergänzungen ()

Perspektivwechsel: „Ich als...“()

1. Schritt, Lösungsvorschläge ( )

Feedback u. Vorsätze ()

Casting ()

Schilderung des Falles ()

Schlüsselfrage d. Berichtenden ()

Blitzlicht ()

Erweiterung des Berichts ()

Nachfragen u. Ergänzungen ()

Perspektivwechsel: „Ich als...“()

1. Schritt, Lösungsvorschläge ( )

Feedback u. Vorsätze ()

“Verhaltensweisen, die der Befriedigung der Bedürfnisse des Lehrers im Wege stehen oder den Lehrer veranlassen, sich frustriert, besorgt, irritiert oder ärgerlich zu fühlen. Ganz offenbar verursachen diese Verhaltensweisen den Lehrern ein Problem. Damit der Unterricht fortgesetzt werden kann, muss der Lehrer jedes dieser Probleme unmittelbar nach auftreten lösen.”

“Eine konkrete oder potentielle Unterrichtsstörung umfasst alles, was dazu führt oder führen kann, den Prozess oder die Beziehungsgefüge von Unterrichtssituationen zu unterbrechen (Biller 1981). Auf das Verhalten eines Schülers bezogen betrifft Stören des Unterrichts alle Aktionen und Reaktionen, mit denen dieser sich bewusst über schulische Normen und Regeln hinwegsetzt. Das Störverhalten richtet sich dabei gegen den Lehrer, die Mitschüler oder gegen den Unterrichtsverlauf.”

Übersicht für die

Kollegiale Fallberatung

Nachfragen u. Ergänzungen

Übersicht für die

Kollegiale Fallberatung

Perspektivwechsel:

„Ich als...“

Übersicht für die

Kollegiale Fallberatung

Dauer 5 – 10 Minuten

Hineinversetzen in verschiedene Rollen

Dauer 5 Minuten

Dialog

Zusätzliche Informationen

Erfassung der Gesamtsituation

Noch keine Lösungen

Casting ()

Schilderung des Falles ()

Schlüsselfrage d. Berichtenden ()

Blitzlicht ()

Erweiterung des Berichts ()

Nachfragen u. Ergänzungen ()

Perspektivwechsel: „Ich als...“()

1. Schritt, Lösungsvorschläge ( )

Feedback u. Vorsätze ()

Casting ()

Schilderung des Falles ()

Schlüsselfrage d. Berichtenden ()

Blitzlicht ()

Erweiterung des Berichts ()

Nachfragen u. Ergänzungen ()

Perspektivwechsel: „Ich als...“()

1. Schritt, Lösungsvorschläge ( )

Feedback u. Vorsätze ()

Casting ()

Schilderung des Falles ()

Schlüsselfrage d. Berichtenden ()

Blitzlicht ()

Erweiterung des Berichts ()

Nachfragen u. Ergänzungen ()

Perspektivwechsel: „Ich als...“()

1. Schritt, Lösungsvorschläge ( )

Feedback u. Vorsätze ()

https://www.scook.de/blob/278046/3b7ade5b2be6662b8a5b7c5d727f2af8/handout-webinar-unterrichtsstoerungen-data.pdf

https://www.scook.de/blob/278046/3b7ade5b2be6662b8a5b7c5d727f2af8/handout-webinar-unterrichtsstoerungen-data.pdf

Feedback u. Vorsätze

Hypothesen, erster Schritt,Lösungsvorschläge

Übersicht für die

Kollegiale Fallberatung

Übersicht für die

Kollegiale Fallberatung

Dauer 5 Minuten

Bilanz

Leitfragen für den Erzähler: Was ist mir klar geworden?

Welche Rückmeldungen oder Anregungen sind für mich besonders wichtig? Was werde ich konkret tun? ...

Dauer 5 – 10 Minuten

Ich würde...

Protokollierung

Leitfrage: Was geben wir dem Fallerzähler

in Bezug auf seine Schlüsselfrage mit?

Casting ()

Schilderung des Falles ()

Schlüsselfrage d. Berichtenden ()

Blitzlicht ()

Erweiterung des Berichts ()

Nachfragen u. Ergänzungen ()

Perspektivwechsel: „Ich als...“()

1. Schritt, Lösungsvorschläge ( )

Feedback u. Vorsätze ()

Casting ()

Schilderung des Falles ()

Schlüsselfrage d. Berichtenden ()

Blitzlicht ()

Erweiterung des Berichts ()

Nachfragen u. Ergänzungen ()

Perspektivwechsel: „Ich als...“()

1. Schritt, Lösungsvorschläge ( )

Feedback u. Vorsätze ()

Lohmann (2003)

Weitere Definitionsversuche:

5. Unterrichtsstörungen können bewusst oder unbewusst von Schülern oder Lehrern ausgehen und das Lehren und Lernen negativ beeinflussen. Sie werden von jedem anders empfunden.

6. Unterrichtsstörungen sind Vorkommnisse, die den Unterrichtsfluss behindern. Sie können in ihrer Ausprägung unterschiedlich stark ausfallen.

7. Alles, was den aktuellen Unterrichtsverlauf stört, ist eine Unterrichtsstörung. Die Wahrnehmung dieser Störungen ist individuell unterschiedlich.

8. Wenn das Lehren und Lernen durch Unterbrechungen, die nicht mit dem aktuellen Unterrichtsverlauf harmonisieren, gestört wird, handelt es sich um eine Unterrichtsstörung.

9. Eine Unterrichtsstörung ist ein Ereignis, dass den laufenden Unterricht negativ beeinflusst. Verhaltensweisen von Schülern, Lehrerkräften oder äußere Einflüsse können sie verursachen.

10. Unterrichtsstörungen lenken Schüler und/oder Lehrkräfte vom Unterricht ab. Je stärker eine Störung ausfällt, umso größer sind die negativen Auswirkungen auf die Lernatmosphäre.

Winkel (2005)

“Unterrichtsstörungen sind Ereignisse, die den Lehr- und Lernprozess beeinträchtigen, unterbrechen oder unmöglich machen, indem sie die Voraussetzungen, unter denen Lehren und Lernen erst stattfinden kann, teilweise oder ganz außer Kraft setzen.”

Synonyme:

“Eine Unterrichtsstörung liegt dann vor, wenn der Unterricht gestört ist, d.h. wenn das Lehren und Lernen stockt, aufhört, pervertiert, unerträglich oder inhuman wird.”

https://www.scook.de/blob/278046/3b7ade5b2be6662b8a5b7c5d727f2af8/handout-webinar-unterrichtsstoerungen-data.pdf

https://www.scook.de/blob/278046/3b7ade5b2be6662b8a5b7c5d727f2af8/handout-webinar-unterrichtsstoerungen-data.pdf

"Unterrichtsstörungen"

Disziplinkonflikte

Verhaltensauffälligkeit

soziologischer Ansatz:

lerntheoretischer Ansatz:

kommunikationstheoretischer Ansatz:

Einfluss von gesamtgesellschaftlichen Einflüssen und Prozessen

"erlernte" Verhaltensweisen

Erziehungsschwierigkeiten

Bsp.: Missverständnisse

Bsp.: Subkultur, Wohngegend, Familiensituation

Bsp.: Störungen produzieren Aufmerksamkeit ==> Verstärkung

Ursachen:

system-konstruktivistischer Ansatz:

schwierige Schüler

Einfluss vieler Subsysteme, die stetigem Wandel unterliegen

individualpsychologischer Ansatz:

Bsp.: unangemessene Verhaltensweisen, die in einem der Subsysteme positiv gewertet werden

resultierend aus übermäßig entwickeltem Minderwertigkeitskomplex

Formen:

Verhaltensprobleme

Bsp.: Neurosen, Machtstreben, kriminelles Verhalten

12 Ansätze zur Klassifizierung

ökologischer Ansatz:

beeinträchtigte Interaktion zwischen Kind und Umwelt

humanpsychologischer Ansatz:

psychoanalytische Ansatz

biophysischer Ansatz

Bsp.: Nichteinhaltung von kontextgebundenen Verhaltensregeln

inneres Streben nach persönlicher Weiterentwicklung gestört

inadäquate Ich-Entwicklung

medizinischer Ansatz

Mensch = Ergebnis genetischer Ausstattung (innere Anlagen, Instinkte, Prägungen)

Unterrichtsstörungen

  • die sich aus Eigenschaften und Verhaltensweisen von Schülern ergeben
  • die sich aus Eigenschaften und Verhaltensweisen von Lehrkräften ergeben
  • die durch äußere Ereignisse resultieren

Bsp.: nicht förderliches Klima führt zu Störungen

körperliche Dysfunktionen

Bsp.: Intoleranz, Angst, fehlende Frustrationstoleranz, ...

didaktischer Ansatz:

Bsp.: Aggressionen, Angst

kognitivistischer Ansatz:

Bsp.: ADHS, Hörschädigung

Resultat des Unterrichtsprozesses und seiner Rahmenbedingungen

Resultat innerer kognitiver Prozesse

Bsp.: Klassenstärke, demotivierender Unterricht, Materialausstattung

Bsp.: Wunsch nach Macht, Rache, Anerkennung