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Entwicklung, Sozialisation & Identität im Jugendalter

nach Klaus Hurrelmann
by

Laura Klein

on 11 March 2013

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Transcript of Entwicklung, Sozialisation & Identität im Jugendalter

nach Klaus Hurrelmann Entwicklung, Sozialisation und Identität im Jugendalter Entwicklungsaufgabe Entwicklungs- und Sozialisationsprobleme nach Klaus Hurrelmann Analyse von Entwicklungsproblemen psychische und soziale
Anforderungen, die in einem
bestimmten Lebensabschnitt an
eine Person gestellt werden 1) Loslösen vom Elternhaus

2) Entwicklung eines eigenen Normen- und Wertesystems

3) Entwicklung von Handlungsmustern für die Nutzung des Konsum- und Freizeitmarktes

4) Eigene Geschlechterrolle entwickeln
-> Ziel: Familiengründung

5) Entwicklung bestimmter intellektueller und sozialer Kompetenzen
-> Ziel: Beruf ausüben -> Existenzsicherheit Worum geht es? Definition Entwicklungsaufgabe
Entwicklungsaufgaben
(Kind, Jugendlicher, Erwachsene)
Das Modell der produktiven Realitätsverarbeitung
Analyse von Entwicklungsproblemen
Ursachen
Pädagogische Würdigung = Das Modell der
produktiven
Realitätsverarbeitung 1.Maxime 2.Maxime 3.Maxime 4.Maxime 5.Maxime 6.Maxime 7.Maxime 8.Maxime Gestaltung der Persönlichkeitsentwicklung durch Wechselspiel von Anlage & Umwelt
50% = genetische Ausprägung
50% = soziale & physische Umwelt
genetische Ausstattung = Rahmen, Möglichkeiten
Merkmale meist sozial erlernt & weiter ausgebildet dynamische und produktive Verarbeitung der inneren (körperlich, psychisch) & äußeren (soz. Umweltbedingungen) Realität
Entwicklung von Formen & Strategien der Selbstorganisation
-> lebenslange Erhaltung schöpferische Konstrukteure ihrer Persönlichkeit
Profilierung als aktiv handelnde Individuen
(Phase des Ausprobierens)
starke Reaktionen auf Veränderungen
Jugendwahn möglich = Ich-Identität durch Synthese von Integration (= Prozess der Vergesellschaftung) & Individuation (= Aufbau einer eigenen Persönlichkeitsstruktur)
=> Selbstbildnis krisenhafte Sozialisation bei unerfüllten Entwicklungsaufgaben
-> große Belastung
Gefahr von Entwicklungsdruck
Überforderung -> soz. & gesundheitlichen Entwicklungsstörungen Notwendigkeit von personalen (individuelle Befähigung) & sozialen (Bezugspersonen) Ressourcen
Hilfestellung durch Unterstützungsnetzwerk
flexibler Handlungsspielraum, aber "Mindeststandards" Sozialisationsinstanzen als Vermittler & Unterstützer
Ablösung der primären Instanzen durch die sekundären (Gleichaltrige)
Problem: Steigender Einfluss der geheimen Instanzen (?)
gegenseitige Ergänzung Jugend = eigenständige Phase
vor 100 Jahren kürzere Jugend
heute ungleich Übergang vom Kind zum Erwachsenen
-> Dauer: bis zu 15 Jahren gesundheitlicher Preis für Reize & Verlockungen der Umwelt (Reizüberflutung + Überforderung)

-> Kindheit: vermehrt Auftreten von Krankheitsbildern (Asthma, ADHS etc.)

-> Jugend: gehäuft psychische Krankheiten/Störungen (Magersucht, Aggression, Suchtverhalten etc.) 1.Familie 2.Schule/Freizeit Ursachen familiäre Probleme
Vernachlässigung
"Scheidungskinder" haben es oft schwerer hoher Leistungsdruck & Anforderungen vom soz. Umfeld
Oft keine Übereinstimmung von Interessen & Schulinhalten Hurrelmanns kritisches Verständnis von "Kindheit" Kritik an stereotypen Kindheitsbildern "fundamentalistischer" Strömungen
Übertriebene Pädagogisierung
Moralisierung
Intimisierung Ziel:
realistisches Bild & besondere Entwicklungs- & Entfaltungsstufen herausarbeiten
Betonung der Relevanz als eigene Lebensphase
Modell der "wechselseitigen Beziehungen zwischen Subjekt & gesellschaftlich vermittelter Realität" -> Prozessgeschehen
Sozialisation auch "subjektiver Faktor"
Entwicklung in allen Lebensphasen als aktive Auseinandersetzung mit Realität (Innere & äußere)
-> vier Systeme: Körper, Psyche, soziale und physische Umwelt Pädagogische
Würdigung des Modells Hurrelmanns Lob Kritik Anerkennung Jugend = wichtige Lebensphase
Wichtigkeit der Unterstützung von Erwachsenen -> dennoch Konstrukteure eigener Persönlichkeit
Notwendigkeit von Ressourcen (Komplexität der pädagogischen Hilfe)
Mitverantwortung der Jugendlichen wenig Berücksichtigung der gesamtgesellschaftlichen Bedingungen (gesellschaftl./ökonomisch bedingte Perspektivlosigkeit = negative Auswirkung)
unkontrollierter Umgang mit Medien?
Wie wirken Sozialisationsinstanzen optimal zusammen?
keine Berücksichtigung individueller Bedingungen (generalisiert)
wenig Beachtung der Verantwortung für Mitmenschen bei Identitätsentwicklung
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