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Berthold Brecht - Stationen eines Dichters

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Vanessa Katzula

on 20 March 2014

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Transcript of Berthold Brecht - Stationen eines Dichters

Eugen Berthold Friedrich Brecht

Kindheit und Jugend

Geburt: 1898, Augsburg
: Eugen Berthold Friedrich Brecht
Vater Berthold Friedrich
Arbeitet in der Haindl´Papierfabrik,
1916
lernt er Paula Banholzer kennen, ein Jahr wird sie schwanger von ihm,
Bertolds
Mutter Sophie
stirbt 1920 an Brustkrebs
Bertold litt frühzeitig an
Herzproblemen
,
Augsburg
München
1917
: Berthold meldet sich zum Kriegsdienst und kann so ein vereinfachtes "Notabitur" ablegen.
Es folgt ein
Studium der Naturwissenschaften und Medizin
in München. Eigentlich will er
Schriftsteller
werden
1918
: Geburt seines Sohnes "Stefan" der Vater ist gegen die Beziehung mit Paula
1922
Uraufführung des Dramas "Trommeln in der Nacht" in München
Heirat mit Opernsängerin Marianne Zoff, Geburt von Tochter Hanne
1922
Begegnung mit Helene Weigel
Berlin
1924:
endgültiger Umzug nach Berlin, Arbeiten mit Zuckmayer & Reinhardt am Deutschen Theater
1924:
Weigel wird von Brecht schwanger
1926:
Berthold Brecht liebäugelt mit der KPD, marxistischer Einfluss wird in seinen Werken erkennbar (wird jedoch kein Mitglied)
1927:
Scheidung von Zoff, Heirat mit Helene Weigel am 10. April 1929, ein Jahr später das 2. gemeinsame Kind "Barbara"
1928 Uraufführung der
"Drei-Groschen-Oper"
, einer der größten Theater-Erfolge der Weimarer Republik
1930
begannen die Nationalsozialisten, Brechts Aufführungen vehement zu stören.
1933
Reichsbrand, Exil nach Prag
Prag
Wien
Thurö bei Svendborg
"Und er packte ein, was er so brauchte:
Wenig. Doch es wurde dies und das.
So die Pfeife, die er abends immer rauchte
Und das Büchlein, das er immer las.
Weißbrot nach dem Augenmaß."


-
Verarbeitung seiner Erfahrungen im Exil im Werk
"Legende von der Entstehung des Buches Tao Te King
auf dem Weg des Laotse in die Emigration"

1935
Brechts Bücher werden von den Nazis verbrannt, Aberkennung der deutschen Staatsbürgerschaft
1938
Entstehung des Werkes "Leben des Galilei"
1939
Ausbruch des 2. WK, Brecht wandert nach Schweden aus
Helsinki
Aufenthalte in Lidingö bei Stockholm, Helsinki, dann Marlebäck
Fertigstellung der Werke "Herr Puntila und sein Knecht Matti" & "Der gute Mensch von Sezuan"
19. April 1941 wird „Mutter Courage“ in Zürich uraufgeführt
1941 erhält er sein USA-Visum
Santa Monica
Über Moskau und Sibirien reist Brecht mit seiner Familie nach Kalifornien
Ursprünglicher Plan, Drehbücher zu schreiben wird verfehlt
Brecht kommt nicht mit der amerikanischen Mentalität (Desinteresse seitens der Amerikaner) zurecht, er fühlt sich als "Lehrer ohne Schüler"
1947
: Brecht muss sich vor dem Ausschuss für unamerikanische Umtriebe verantworten aufgrund seiner Nähe zum Kommunismus
Zürich
1-jähriger Aufenthalt in Zürich, Brecht wird die Rückkehr in die westdeutsche Besatzungszone vorerst untersagt
Nach Wiedereröffnung mehrerer Kulturbetriebe durch Sowjets in Berlin: Rückkehr nach Deutschland nach Einladung des Kulturbundes zur demokratischen Erneuerung Deutschlands (später: Kulturbund der DDR)
Gründung des Berliner Ensembles am
12.11.1949
Erstes Stück "
Herr Puntila und sein Knecht Matti"
Brecht lehnt die Staatsbürgerschaft der DDR ab, nimmt jedoch die österreichische an.
Neuinszenierung von Die Mutter 1950/51: Brecht forciert das
"didaktische Theater"
und nimmt somit eine Sonderrolle unter den DDR-Künstlern ein
19. März 1954
eröffnete Brecht mit seinen Mitarbeitern das Theater am Schiffbauerdamm
21. Dezember 1954
Brecht wird mit dem Internationalen Stalin-Friedenspreis ausgezeichnet
14. August 1956
: Brecht stirbt an Herzversagen in der Chaussee-Straße 25, dem heutigen Brecht-Haus
Quellen
:
www.Zeitonline.de
www.jungefreiheit.de
www.Spiegel.de
www.dieterwunderlich.de
www.dhm.de
Blickpunkt Deutsch
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