Loading presentation...

Present Remotely

Send the link below via email or IM

Copy

Present to your audience

Start remote presentation

  • Invited audience members will follow you as you navigate and present
  • People invited to a presentation do not need a Prezi account
  • This link expires 10 minutes after you close the presentation
  • A maximum of 30 users can follow your presentation
  • Learn more about this feature in our knowledge base article

Do you really want to delete this prezi?

Neither you, nor the coeditors you shared it with will be able to recover it again.

DeleteCancel

Himmel, Hölle, Fegefeuer

No description
by

Dr. Werner Kleine

on 19 March 2013

Comments (0)

Please log in to add your comment.

Report abuse

Transcript of Himmel, Hölle, Fegefeuer

Himmel, Hölle, Fegefeuer Was kommt nach dem Tod? Existentielle Menschheitsfragen: Wo kommen wir her? Wo gehen wir hin? Der Glaube an die Auferstehung ist für das Christentum unerlässlich. 1 Korinther 15,14
Ist aber Christus nicht auferweckt worden, dann ist unsere Verkündigung leer und euer Glaube sinnlos.
(ähnlich auch 1 Korinther 15,17) Die Entstehung des Auferstehungsglaubens Am Anfang steht ein einfaches Weltbild Gott ist ein Gott des Lebens. Gott wirkt geschichtlich. Gott ist gerecht. Die Gerechtigkeit Gottes ereignet sich innerweltlich (Tun-Ergehen-Zusammenhang) Die Logik dieses einfachen Weltbildes wird in der frühjüdischen Zeit gestört. Das ungerechte Leiden der Gerechten führt zu der Frage nach einer Gerechtigkeit über den Tod hinaus. Makkabäer Hiob Innerhalb des Judentums entstehen u.a. zwei Strömungen: Phärisäer - die Pharisäer glauben an eine Auferstehung nach dem Tod Sadduzäer (im Neuen Testament auch "Schriftgelehrte" genannt)- lehnen den Auferstehungsglauben ab Die Auferstehungshoffnung des Neuen Testamentes Im Mittelpunkt stehen die Erfahrung von (Kreuzes)Tod und Auferstehung Jesu Christi.

Weil Christus stirbt wie ein Sünder, können jetzt auch die Sünder Hoffnung auf die Auferstehung haben. 2 Korinther 5,21

Er hat den, der keine Sünde kannte, für uns zur Sünde gemacht, damit wir in ihm Gerechtigkeit Gottes würden. Der Fluchtod des Kreuzes galt als Ausweis der Gottverlassenheit. Weil Jesus trotzdem auferweckt wird, hat das Konsequenzen für den christlichen Auferstehungsglauben: Und die Gerechtigkeit? Alle, ausnahmslos alle werden zu Gott kommen. Alle, ausnahmslos alle werden auferstehen. Die Gerechtigkeit Gottes erfordert das Gericht.
Täter und Opfer können nicht gleich behandelt werden. Mittelalterliche Straf- und Satisfaktionskonzepte führten zusammen mit dem Erleben der "Hölle auf Erden" (Feuersbrünste, 30jähriger Krieg) zur Vorstellung einer ewigen Hölle. Wo Gott ist, kann keine Hölle sein. Seit dem Hinabstieg Jesu in die Unterwelt hat die Hölle aufgehört, Hölle zu sein. Die Liebe und Barmherzigkeit Gottes verbietet die Vorstellung einer ewigen Strafe. 2 Korinther 5,10
Denn wir alle müssen vor dem Richterstuhl Christi offenbar werden, damit jeder seinen Lohn empfängt für das Gute oder Böse, das er im irdischen Leben getan hat. 1 Korinther 3,13
Das Werk eines jeden wird offenbar werden; jener Tag wird es sichtbar machen, weil es im Feuer offenbart wird. Das Feuer wird prüfen, was das Werk eines jeden taugt. Das Gericht ist Selbsterkenntnis Im Angesicht Gottes erkennen wir uns als die, als die Gott uns gedacht hat. Wir erkennen, wo wir den Weg Gottes gegangen sind und wo wir ihn unbewusst oder bewusst verfehlt haben. Diese Selbsterkenntnis bereitet uns Himmel oder Hölle.
Full transcript