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Geschichte der Astronomie

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Maike Naumann

on 7 October 2018

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Transcript of Geschichte der Astronomie

Ist die Erde eine Kugel?
Ja, wegen des kreisförmigen Schattens der Erde bei Mondfinsternissen.
Die Sonne befindet sich in der Mitte des Sonnensystems
Bezweifelt das geozentrische Weltbild: Wenn die Planeten, wie damals angenommen in unsichtbare, konzentrische Sphären eingebettet seien, müssten sie sich mit gleichbleibender Helligkeit und Geschwindigkeite über den Himmel bewegen - das tun sie aber nicht! Daher: Die Erde dreht sich, außerdem ist es unwahrscheinlich, dass sich tausende Sterne alle 24 Stunden sich um sie bewegen.
Isaac Newton, 1643-1727, England
stellte das Gravitationsgesetz auf: Massenaziehung nimmt mit dem Quadrat der Entfernung ab
Geschichte der Astronomie
Was wissen wir?

Die Welt wie ich sie (mit einem Auge) sehe. Welche Teile dieses Bildes gehören zu „mir“, welche zur „Außenwelt“, mit welcher Interpretation der Wahrnehmungen leiste ich die Zuordnung? Abbildung aus Ernst Mach, Die Analyse der Empfindungen (1900), S. 15.
Ja.
Aristoteles, 384-322 v. Chr., Nordgriechenland
Doch befindet sich die Erde in der Mitte
des Universums. Sie steht still und rotiert
nicht. Sterne und Planeten bestehen
aus dem 5. Element, dem Äther.
Aristarch(os) von Samos (griechisch Ἀρίσταρχος Arístarchos; * um 310 v. Chr. auf Samos; † um 230 v. Chr.) war ein griechischer Astronom und Mathematiker.
Er untersuchte die Winkel zwischen Sonne, Erde und Mond bei Halbmond und errechnete, dass es zwischen den Himmelskörpern ein nahezu rechtwinkliges Dreieck gab. Entgegen der damaligen Annahme, Sonne und Mond seien etwa gleich groß, kam er aufgrund seiner Beobachtungen zu dem Schluss, dass die Sonne viel größer und weiter entfernt von der Erde ist als der Mond. Somit fand er es plausibel, dass die Sonne sich in der Mitte befinden musste, konnte es selbst aber nicht beweisen. Seine Ideen galten aber als unpopulär und standen zudem im Schatten von Aristoteles.
Ptolemäus
griechisch-ägyptisch, ca. 85-165 n. Chr.
vermaß mit Hilfe eines Stabes den Schatten der Sonne und kam zu dem Schluss, dass die Umlaufbahnen um die Erde kreisförmig sein müssen
Er verwarf Aristarchos' heliozentrisches Weltbild und verfeinerte das des Aristoteles, indem er Epizyklen erfand, um die retrograden Planetenbewegungen zu erklären
Bradley E. Schaefer kam 2002 zu dem Schluss, eine beträchtliche Anzahl der von Ptolemäus genannten Beobachtungsdaten habe dieser (bzw. seine Assistenten) selbst gewonnen. Er habe jedoch dann, wenn ältere Daten besser zu seinem Modell passten als seine eigenen, diese ohne ausdrückliche Quellenangabe übernommen. Diese Vorgehensweise war zu einer Zeit, in der man an wissenschaftliche Arbeiten noch nicht die heutigen Maßstäbe anlegte, üblich.

Arybhata, 476-550, aus Indien
"Die Sterne sind fix, die Erde dreht sich!"
"Dann würden aber alle Gegenstände auf der Erdoberfläche in den Weltraum geschleudert werden!"
Berechnete Länge des Siderischen Tages (Zeit einer Erdrotation bezüglich der Sterne)
Am 3. Januar 1851 führte der französische Physiker Léon Foucault im Keller seines Hauses einen Versuch durch, bei dem er ein zwei Meter langes Pendel dicht über dem Boden schwingen ließ und seine Bahn genau markierte. Er beobachtete, dass sich die Schwingungsebene des Pendels langsam drehte. Die Schwerkraft, die nur senkrecht wirkt, konnte diese Drehung nicht verursachen, und keine weitere äußere Kraft wirkte auf das Pendel ein. Also war es nicht das Pendel, sondern der Boden (die Erde), der seine Richtung änderte. Genau genommen beschreibt das Pendel eine enge Rosettenbahn, womit sich die Schwingungsebene des Pendels gegenüber dem Boden langsam dreht.
Letzlicher Beweis für Erdrotation
Kopernikus, 1473-1543, Polen
Die Kirche hält am geozentrischen Weltbild fest und argumentiert damit, dass es keine Parallaxe bei den Fixsternen zu beobachten gibt. Mit den damals verfügbaren Beobachtungsinstrumenten war diese nicht nachweisbar. Den Beweis lieferte erst 1725 James Bradley, ein englischer Astronom.
Die Beobachter
Tycho Brahe, 1546-1601 aus Dänemark, heute Schweden
- untersuchte Parallaxe weiter, diese war mit den damaligen Instrumenten nicht feststellbar (sie müssten 100x genauer sein)
- hielt am geostationären Weltbild fest, obwohl er Kopernikus bemerkenswert fand
Johannes Kepler, 1531-1630, deutsch
Brahes Assistent, berechnete elliptische Planetenumlaufbahnen, arbeitete mit Galileo zusammen und machte Vorschläge zur Verbesserung seiner Telekope
Keplers Teleskopprinzip
Gallileo Gallilei, 1564-1⁶43, Italien
entdeckte die 4 größten Jupitermonde, Io, Europa, Ganymed und Kallisto

Hielt an kreisförmigen Umlaufbahnen fest

Legte sich mit der Kirche und wurde zu Hausarrest verurteilt
Forschte in Optik, Mechanik, Astronomie, Mathematik, war aber auch Theologe, Alchemist und Magier

Galt als genialer, aber schwieriger Mensch
Führte Optik-Experiment am eigenen Auge durch
Vera Cooper Rubin, USA, 1928-2016
Wies nach - basierend Newtons Gesetzen, dass Galaxien von einem Halo dunkler Materie umgeben sein müssen
Diese Materie kommt häufiger vor als die sichtbare Materie
Noch häufiger ist jedoch die dunkle Energie vertreten

Es gibt Gravitationswellen

Das ist aber noch in Arbeit :-)

Immerhin kann man sich heutzutage eingestehen, etwas nicht zu wissen
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