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Synapsengifte

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by

Anna van der Linde

on 19 November 2012

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Transcript of Synapsengifte

Allgemeines: Substanzen, welche die Funktion von chemischen Synapsen erheblich stören oder sogar unterbinden

Die Wirkung auf die Synapse hängt vom Gift ab

Die Wirkung hängt stark von der Dosierung ab Wirkungsweisen: blockieren der Abgabe der Transmitter in den synaptischen Spalt

Blockade des Acetylcholin - Rezeptors

Hemmung der Acetylcholinesterase

Gleichzeitige Entleerung aller synaptischen Bläschen in den synaptischen Spalt

..... Gebrauch der Synapsengifte: Pflanzen und Tiere als Fraßschutz und/oder zum Beutefang

Menschen benutzen Synapsengifte als Jagdwaffen; z.B.: Pfeilgift (siehe Curare)

medizinischer oder kosmetischer Gebrauch Wirkung von Synapsengiften Die Schwarze Witwe (Alpha-Latrotoxin): Spinne der Gattung Latrodectes
auch Südliche Schwarze Witwe genannt
kommt in den südöstlichen Bundesstaaten der Vereinigten Staaten vor
lebt in trockenen, steppenähnlichen Gebieten in Bodennähe zwischen Steinen und Gestrüpp Alpha-Latrotoxin: gleichzeitige Entleerung aller synaptischen Bläschen der Motorischen Endplatten in den synaptischen Spalt
Symptome/Folgen:
Schüttelfrost, Schmerzen, Atemnot, Tod
oft durch Herzversagen oder Atemlähmung Gefleckter Schierling (Coniin): Wirkstoff bindet an Rezeptormoleküle für Acetylcholin, ohne die Natriumkanäle zu öffnen

Symptome/Folgen:
bei vollem Bewusstsein eine schlaffe Lähmung und schließlich
den Tod durch versagen der Atemmuskulatur Curare (Pfeilgift der Indianer): blockiert die Acetylcholinrezeptoren der motorischen Endplatten
Transmitter Acetylcholin kann somit nicht mehr an Rezeptor binden; Ionenkanäle öffnen nicht; Reize werden nicht weitergegeben
Muskellähmung, Tod durch Atemstillstand, da keine Kontraktion der Rippen- und Zwerchfellmuskulatur Suxamethodium: Acetylcholinähnliche Substanz
öffnet Natriumkanäle
wird jedoch wesentlich langsamer durch Acetylcholinesterase abgebaut
Dauerdepolarisation
Krämpfe Alkylphosphate: Bestandteile von Insektiziden, Weichmachern in Kunststoffen, chemischen Kampfstoffen (Tabun, Sarin)
Hemmen die Acetylcholinesterase
Dauerdepolarisation

Verkrampfung der Skelettmuskulatur, Tod durch Atemlähmung Hemmung der Acetylcholinesterase Entleerung aller synaptischen Bläschen Blockade des Acetylcholin-Rezeptors Botulinumtoxin (Clostridium botulinum): gebildet vom anaeroben Bakterium Clostridium botulinum)
lebt z.B. in schlecht konservierten Nahrungsmitteln, wie Fisch-, Fleisch- oder Bohnenkonserven
eines der stärksten bekannten Gifte (tödlich bei 0,01mg in der Nahrung, 0,003mg in der Blutbahn)
Kochen macht das Gift unwirksam
Hemmung der Transmitterausschüttung aus den Vesikeln
Aktionspotentiale können nicht mehr vom Nerv auf
die Muskeln übertragen werden

Muskelschwäche, Tod durch Atemlähmung oder Herzstillstand Anwendungen von
Botulinumtoxin zugelassenes Arzneimittel primär in der Behandlung von speziellen Bewegungsstörungen
Ausschüttung der Transmitter wird gehemmt
entsprechender Muskel kann nicht mehr angespannt werden
andere Nervenfunktionen – wie das Fühlen oder Tasten – werden nicht beeinflusst
Verringerung der Hyperhidrose (übermäßige
Schweißproduktion) Botulinumtoxin A als "Botox" Mittel zur Glättung mimisch bedingter Falten
1992 veröffentlichten J. und A. Carruthers eine Arbeit über den glättenden Effekt von Botulinustoxin A auf Hautfalten
Anwendung begann nach 1992, eine Zulassung erfolgte erst 2002
millionenfach verdünnt
für eine Falte: 20 Botox-Einheiten; bedrohliche Dosis: 50.000 Einheiten
lähmt die Muskulatur, die die Falten verursacht
Haut kann nicht mehr in Falten gelegt werden, wie
beispielsweise beim Stirnrunzeln
wirkt 2-6 Monate Quellen: Natura, Biologie für Gymnasien; Klett 2005
http://dokumente-online.com/synapsengifte-zusammenfassung.html
http://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%BCdliche_Schwarze_Witwe
http://de.wikipedia.org/wiki/Botulinumtoxin
http://de.wikipedia.org/wiki/Curare von Anna van der Linde Weitere bekannte Gifte: Muskarin, Gift des Fliegenpilzes (wirkt wie Acetylcholin; nicht von Cholinesterase abgebaut)
Atropin, Gift der Tollkirsche (Blockade der Acetylcholinrezeptoren)
Nikotin, Gift der Tabakpflanze (wirkt wie Acetylcholin; nicht abgebaut))
Insektizide wie E 605 (hemmt die Acetylcholinesterase) wirkt wie Acetylcholin Inhalt: Allgemeines
Gebrauch der Synapsengifte
Wirkungsweisen
Die Schwarze Witwe
Alkylphosphate
Gefleckter Schierling
Curare
Suxamethonium
Botulinumtoxin und seine Anwendungen
Weitere bekannte Gifte
Quellen Das für die Vergiftungen verantwortliche Bakterium wurde 1895–1897 erstmals von Emile van Ermengem, bei der Untersuchung von Schinken, der für drei Todesfälle verantwortlich war, isoliert. Handelsnamen u.a. Vistabel, Botox, Dysport, Xeomin
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