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Zur Rolle der Fachkraft in der bedürfnisorienierten Kleinkin

letzte Überarbeitung. Stand 08.10.2014
by

Susanne Mann

on 20 January 2015

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Transcript of Zur Rolle der Fachkraft in der bedürfnisorienierten Kleinkin

Förderauftrag gemäß
§ 22 (3) SGB VIII
Erziehung, Bildung, Betreuung
Bildungs- und Orientierungspläne der Länder als Handlungsgrundlage
UN-Kinderrechtskonvention
"Es gibt keine validen Studien, aus denen man eindeutig ableiten könnte, dass eine frühe institutionelle Betreuung für Kinder schädlich ist und beispielsweise zu sozialen Auffälligkeiten führt. Die in dieser Hinsicht verschiedentlich angeführte Längsschnittstudie "NICHD Study of Early Child Care" deutet dies
nur für eine bestimmte Gruppe
unter bestimmten Bedingungen an - nämlich
für Kinder mit niedrig gebildeten Müttern in qualitativ schlechten Einrichtungen
und zwar auch nur für eine
leichte Erhöhung der Aggressivitätswerte
. (...)
(Keller, H. 2012)
660.750
Für unter 3-jährige Kinder
in Kindertageseinrichtungen wird
durchschnittlich eine Betreuungszeit von fast 38 Wochenstunden
von den Eltern vereinbart. Quelle: Presseinformation zur Zahl der Woche des Statistischen Bundesamts vom 16.9.2014

Aus dem Newsletter Nr. 540 Der Deutschen Liga für das Kind
Zur Rolle der Fachkraft in der
bedürfnisorientierten
Kleinkindbetreuung

Susanne Mann,
auf dem Papier: "Kindheitspädagogin"
tätig als Fachberaterin Kita

Rasanter Anstieg Kinderbetreuung U3 in Tageseinrichtungen...
http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/kinder-und-jugend,did=209450.html [10.09.2014]
http://www.fuerkinder.org/kinder-brauchen-bindung/experten-meinen/404-fruehkindlicher-stress-in-der-fremdbetreuung-und-seine-langfristigen-folgen [10.09.2014]
http://www.freiewelt.net/interview/fruehe-fremdbetreuung-schadet-kindern-und-eltern-10015319/ [10.09.2014]
Rechtsanspruch auf Kitaplatz ab vollendetem 1. Lebensjahr
§ 24 SGB VIII

"Erzieherin: Beruf oder Berufung?"
Ein Film von Kurt Gerwig
Filmtipp (5')
http://www.av1-shop.de/kitas-traeger/277/erzieherin-beruf-oder-berufung?c=78
Ausgangslage (10')
Zur Rolle der Fachkraft (30')
... auf Kosten der Qualität?

Stichtag 1. März 2014
verwendete Bilder bereitgestellt durch Google

Verwendete Literatur

Bertelsmannstiftung
(2008): Ländermonitor frühkindliche Bildungssysteme.
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
(2013):
Kinder- und Jugendhilfe. Achtes Buch Sozialgesetzbuch.
4.Auflage. Im Internet: http://www.bmfsfj.de/RedaktionBMFSFJ/Broschuerenstelle/Pdf-Anlagen/Kinder-_20und_20Jugendhilfegesetz_20-_20SGB_20VIII,property=pdf,bereich=bmfsfj,sprache=de,rwb=true.pdf [06.10.2014].
BRAUN
, U. (2007):
Welche Qualität hat eine Kindertageseinrichtung? Gütesiegel für Kindertageseinrichtungen werden entwickelt, um gute Qualität für Kindertageseinrichtungen sichtbar zu machen.
In: Kita aktuell NRW, Heft 03/2007, S. 56-59. Teilweise gekürzt im Internet unter: http://www.kindergartenpaedagogik.de/1612.html [02.10.2014].
Brisch, K.-H. (2014):
DEUTSCHE LIGA FÜR DAS KIND
(2008):
Positionspapier. Gute Qualität in Krippe und Kindertagespflege.
Im Internet: http://liga-kind.de/downloads/krippe.pdf [02.10.2014].
DJI
(2012):
Kinderbetreuung. Ausbau, Qualität und Herausforderungen der Früherziehung
. impulse Das Bulletin des Deutschen Jugendinstituts 2/2012, Nr. 98, Im Internet: http://www.dji.de/fileadmin/user_upload/bulletin/d_bull_d/bull98_d/DJIB_98.pdf [06.10.2014].
FUCHS-RECHLIN
, K. (2013):
Personalausstattung in KiTas – genauer hingeschaut.
In: KomDat. Kommentierte Daten der Kinder- und Jugendhilfe. Heft Nr. 1 / 13, 16. Jg. Im Internet: http://www.forschungsverbund.tu-dortmund.de/fileadmin/Files/AKJ-KomDat/2013_Heft1_KomDat.pdf [30.09.2014].
GAIMH
(2008):
Verantwortung für Kinder unter drei Jahren.
Empfehlungen der Gesellschaft für seelische Gesundheit in der frühen Kindheit/ German speaking Association for Infant Mental Health zur Betreuung und Erziehung von Säuglingen und Kleinkindern in Krippen. Im Internet: http://www.gaimh.org/files/downloads/b8b3d3e77d238fe33d920ad208f30499/Verantwortung.pdf [06.10.2014].
GUTKNECHT
, D. (2013):
Kleinkindbetreuung. Mehr als nur sensibel.
https://www.gew-bw.de/Binaries/Binary31829/Titelthema_JuliAugust.pdf#page=5 [02.10.2014].
GUTKNECHT
, D. (2013):
Kleiner Wechsel, große Wirkung. Übergänge im Krippenalltag sensibel gestalten.
In: Entdeckerkiste, 01/2013, Im Internet unter: http://www.eh-freiburg.de/inc/template/ehfreiburg/de/Pdf/aktuelles/Hochschule%20in%20den%20Medien/EKI_0113_Kleiner%20Wechsel,%20grosse%20Wirkung.pdf [05.10.2014].
GUTKNECHT
, D. (2013):
Die Fachkraft Kind-Interaktion in Krippe, Kita oder Kindertagespflege: Responsiv handeln in den Alltagsaktivitäten.
Im Internet unter: http://www.soziales.bremen.de/sixcms/media.php/13/Gutknecht_Responsivit%E4t.pdf [07.10.2014].
GUTKNECHT
, D. (2012):
Auf das Wie kommt es an. Zur aktuellen Debatte um die Auswirkungen außerfamiliärer Betreuung von Kleinkindern.
Im Internet: http://www.erzieherin.de/auf-das-wie-kommt-es-an.php [02.10.2014].
GUTKNECHT
, D. (2014):
Antworten und sich Abstimmen.Was gemeint ist, wenn von Responsivität pädagogischer Fachkräfte gesprochen wird.
In: Welt des Kindes. Band 92/2. ISBN: 0373-5885, S. 44-46.
GUTKNECHT
, D. (2010):
Professionelle Responsivität. Ein hochschulbezogenes Ausbildungskonzept für den frühpädagogischen Arbeitskontext U3: Kinder unter drei Jahren und ihre Familien.
Im Internet: http://opus.bsz-bw.de/phhd/volltexte/2010/7522/pdf/Gutknecht_Professionelle_Responsivitaet.pdf [30.09.2014].
HECK
, M. (2010/11):
Pädagogische Qualität in Kindertageseinrichtungen.
Seminarunterlagen zum Studium der Frühen und Elementaren Bildung an der PH Heidelberg.
KELLER
, H. (2012):
Krippen - Risiko oder Chance für die Kleinsten?
Interview von bildungsklick.de, Im Internet unter http://www.didacta.de/Fruehe-Bildung_Heide-Keller-Krippen-Risiko-oder-Chance%20.php [02.10.2014].
JUUL
, Jesper (2012):
Mischt euch ein!
Interview geführt von Jeanette Otto. In: Die Zeit. Im Internet: http://www.familylab.de/files/Artikel_PDFs/Presse_2012/NL-16-2012/JJ-Interview-ZEIT_S.78+79_2012.pdf.pdf.pdf [06.10.2014].
SCHELLE
, R.; DJI (Hrsg.) (2011):
Die Bedeutung der Fachkraft im frühkindlichen Bildungsprozess.Didaktik im Elementarbereich.
Im Internet unter http://www.weiterbildungsinitiative.de/uploads/media/WiFF_Expertise_18_Schelle_Internet_PDF.pdf [08.10.2014].
SCHMIDT
, N. (2010):
Krippenbetreuung. Babys in Betreuung - wenn dann richtig.
Im Internet: http://www.unerzogen-magazin.de/download/?b=false&artID=195 [02.10.2014].
SCHOBER
, P. S. und
SPIEß
,C. K. (2014):
Die Kita-Qualität ist für das Erwerbsverhalten von Müttern mit Kleinkindern relevant – Zusammenhang eindeutiger in Ostdeutschland.
DIW Wochenbericht Nr. 21. 2014. Im Internet unter: http://www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.465060.de/14-21-1.pdf [06.10.2014].
TIETZE
, W.,
BECKER-STOLL
, F.,
BENSEL
, J.,
ECKHARDT
, A. G.,
HAUG-SCHNABEL
, G.,
KALICKI
, B.,
KELLER
, H.,
LEYENDECKER
, B. (Hrsg.)(2012): NUBBEK–Nationale Untersuchung zur Bildung, Betreuung und Erziehung in der frühen Kindheit. Forschungsbericht. Weimar/Berlin: verlag das netz.
6. November 2014
Gemeinsame
Konferenz
von Bund und Ländern
zur Qualität früher Bildung
geplant...
... nach der Bundestagswahl
Frage: Qualität als Wahlversprechen?
Vorwurf an die Politik des Kita-Ausbaus:
Kinderbetreuung stark auf Quantität ausgerichtet
Personalschlüssel
gilt als ein Qualitätsfaktor
Fakt: Große Länderspezifische Unterschiede
"Im Osten muss jede Vollzeitkraft rechnerisch im Durchschnitt 3 Ganztagskinder mehr betreuen als im Westen." (Fuchs-Rechlin, 2013)
Entwicklung eines Grundgedanken des Kita-Ausbaus:
Dritte
interdisziplinäres Arbeiten (Tagespflegepersonen, Kindergärten, Schulen, Physio-/Ergotherapeuten, Logopäden, Sonderpädagogen, Ärzte, Jugendamt, Familienhilfe...)
Öffentlichkeit
Die Rolle der Fachkraft sollte über die Qualität in der Kita definiert werden
50 %
Prozessqualität=
realisierte Pädagogik
25 %
Strukturqualität



25%
Orientierungs-qualität
"Qualitativ hochwertige Bildung, Erziehung, Betreuung und Förderung von Säuglingen und Kleinkindern stellt besonders hohe Ansprüche an die
institutionelle Ausstattung
von Tageseinrichtungen und die
Qualifikation des Personals
, denn dieser Altersbereich erfordert von den angehenden Fachpersonen die Entwicklung hoher Interaktionsfähigkeiten, die sich nicht nur auf die Säuglinge und Kleinkinder selbst, sondern auch auf deren Eltern sowie auf eine optimierte Gestaltungsfähigkeit der Kommunikation auf der Ebene des professionellen Teams beziehen. "
(Gutknecht, 2010, S. 5)
Migration/
Zuwanderungs-geschichte
(kulturelle)
Diversität
Gender
Darstellung von Qualität als Synergie von Diller, A. et al./ Fthenakis, W./ Heck.
100%
Wohlbefinden und Entwicklungsförderung von Kindern und
Unterstützung von Eltern
Quelle: http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/kinder-und-jugend,did=209450.html?view=renderPrint
www.youtube.com/channel/UCih9W5cmpjtz9tp9yTgZbcQ
Gestern: Vereinbarkeit von Familie und Beruf
Morgen: Vereinbarkeit von Familie und Beruf
für Kinder?

Heute: Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Frauen
Gesundheit, Bewegung und Ernährung
Dienstleistung
Scheidungs-/ Trennungs-
kinder
Liebe Eltern, "Mischt euch ein!" (Juul 2012)
Kinderschutz/ Kindeswohl
u.v.m. ...
Zentrale Thematiken der Mutterschafts-/ Vaterschaftskonstellation
nach Daniel Stern, 2006
"Die sog. Mikrotransitionen, also die kleinen Übergänge im Alltag von einer Situation in eine andere, beanspruchen in der Arbeit mit Kindern bis drei Jahren mehr als die Hälfte des gesamten Tagesablaufes." (Gutknecht, 2013)

"Berliner Modell" kann als Orientierungsrahmen dienen, ist aber nicht ausschlaggebend für eine gelingende Eingwöhnung, denn...

...es gibt kein Pauschalrezept für eine Eingewöhung,
da diese IMMER vom Kind und seinen primären
Bezugspersonen abhängig zu gestalten ist.
Thema der unterstützenden
Matrix, holding environment
Thema der Reorganisation der Identität in der neuen Rolle
Thema: Leben und Wachstum des Babys
Thema der Bindung als primärer Bezogenheit
Gelingt es mir, mein Kind zu ernähren? Schaffe ich es, eine gute Stillbeziehung aufzubauen? Habe ich genug Milch für mein Kind? Gelingt es mir, für sein Überleben zu sorgen? Gedeiht das Kind bei mir?

Aktivierung in der Krippe bei allen
Ernährungsfragen/ Pflegethemen
Übernommen von Gutknecht, 2012
Gelingt es mir, eine tiefe emotionale Bindung zu meinem Kind herzustellen? Kann ich seine Bedürfnisse erkennen, es trösten, mich an ihm freuen? Gelingt es mir, einen natürlichen, selbstverständlichen Kontakt zu etablieren? Kann ich lieben, oder bin ich hölzern, gehemmt, unzulänglich, leer?

Angst die Liebe des Kindes an Krippenfachperson zu verlieren, Eifersucht, hohe Beschämungsrisiken, Notwendigkeit des Supports
Wo finde ich Unterstützung für mich und mein Baby, wer bemuttert mich? Kann ich Unterstützung für mich schaffen und annehmen?

Aufgabe der Krippenfachkräfte:
Eine Holding Matrix bieten!
Schaffe ich es, meine neue Rolle als Mutter/ Vater anzunehmen und positiv zu besetzen? Schaffe ich es, mich in den neuen Anforderungen gut zu organisieren, den Alltag mit meinem Kind gut zu managen?

Dauerkonflikte um zu spät kommende Eltern
WAS
sollte die Fachkraft den Eltern
WIE
kommunizieren?
Chancengleichheit
soziale Ausgrenzung
Regenbogen-familien
Alleinerziehung
Patchwork
Wie sollte sich die Arbeitswelt verändern, damit Kinder von ihren berufstätigen Eltern profitieren können?
TEAM
Prozessqualität meint die Gesamtheit aller Interaktionen in der Kita
Partizipation
Inklusion
Vorurteilsfreie Begegnung
Individualität
Kita
als
Bildungsort
Bewältigung eines "kritischen Lebensereignisses":




Wie gestaltet sich der Übergang von der Familie in die Kita?
(…) Trotz der zunehmenden institutionellen Betreuung in Krippe und Kindergarten
hat die Familie
den nach wie vor und mit Abstand
größten Einfluss auf die Entwicklung und Bildung ihrer Kinder
. Dies belegen zahlreiche internationale Studien wie auch jüngst die "Nationale Untersuchung zur Bildung, Betreuung und Erziehung in der frühen Kindheit" (...)
(…) Für Deutschland gibt es noch gar
keine entsprechenden langfristigen Studien
, die solche Aussagen zulassen. Aber keine noch so aufwändig angelegte wissenschaftliche Längsschnittstudie wird uns Pauschalurteile über den Nutzen oder die Risiken eines frühen Krippenbesuches ermöglichen. Immer werden wir die Situation des einzelnen Kindes und seiner Familie differenziert betrachten müssen.
(…) Kinder aus bildungsfernen Schichten und Defiziten in der deutschen Sprache
profitieren
ganz eindeutig von einer frühen institutionellen Betreuung. Ganz entscheidend ist hier der
möglichst frühe deutsche Spracherwerb

für Kinder mit Migrationshintergrund
ohne den schon ein früher Bruch in der Bildungsbiografie droht. Und übrigens gilt dies nicht nur für Kinder mit Migrationshintergrund, denn auch
Kinder deutscher Herkunft
haben
immer öfter Sprachprobleme
, weil in ihren Familien immer weniger geredet, erzählt und vorgelesen wird und zugleich der Medienkonsum zunimmt. (…)
(…) Bei den Krippen ist nicht nur ein konsequenter quantitativer, sondern auch ein konsequenter qualitativer Ausbau notwendig. Viele Erzieher/-innen sind derzeit nicht hinreichend für die Betreuung, Bildung und Erziehung von unter dreijährigen Kindern ausgebildet. (…)".




Professionelle
Responsivität
(Vgl. Gutknecht)
Was brauchen Fachkräfte?
Empathie
Positive Gruppen-atmosphäre
Individuelle Reaktionen auf die Bedürfnisse eines jeden einzelnen Kindes
Beziehungskompetenz
Balance
Kontinuität
Verlässlichkeit
Feinfühligkeit
Aufmerksamkeit
Wertschätzung
Fachwissen
Reflexions-fähigkeit
durch Supervision und Weiterbildung fördern
spezifisches Wissen Entwicklung Kinder U3

!
Bindung, Beziehung, Persönlichkeit, Emotionen, SPIEL, Lernen, Sprache, Kognition, Wahrnehmung, Körper, Motorik, ...
Kita-Alltag (Inhalte zwingend auf U3 ! abgestimmt)

Bedeutung & Gestaltung von
Mikrotransitionen

(Vgl. Gutknecht)
Selbstbildung und Ko-Konstruktion/ Das kompetente Kind!
Methodisch-Didaktische Vielfalt (sogenanntes Handwerkszeug: Musikalische, Rhythmische, Tänzerische, Ästhetisch-Künstlerische, Mathematisch-Logische, Naturwissenschaftliche, Philosophische, Interreligiöse, u.a. Ebenen) -> responsiver Umgang, da sonst Gefahr der Überhäufung/ Überforderung ...
Qualität im Kontext Kita
z.B. Umgang mit Nationalem Kriterienkatalog
Selbst-/Fremdevaluation
Beobachtung und Dokumentation
Kinaesthetiks Infant Handling
Säuglingspflege
Übergänge Familie->Kita / Kita->Schule
...

(Aufzählung fragmentarisch)
Forschungsergebnisse benennen "Responsivität der Bezugspersonen als den eigentlichen Wirkfaktor für Entwicklungs- und Bildungsprozesse bei Kindern bis drei Jahren (...) (Bornstein 2002, H. Papoušek & M. Papoušek 1987, Eshel u.a. 2006, Remsperger 2011, Guknecht 2012, Sarimski 2012)".
(Gutknecht, 2014, S. 44)
"Unterschiedliche Blickwinkel und Theorien spielen (...) eine wichtige Rolle, beispielsweise die Ergebnisse aus der Bindungsforschung, aus der Biografie- und Interaktionsforschung bis hin zu Perspektiven der Lerntheorien und Kognitionsforschung oder die Bedeutung unterschiedlicher pädagogischer Settings." (Schelle, 2011. S.8)
Was ist Professionelle Responsivität bezogen auf Kita-Fachkräfte?

"Antwortlichkeit" "Antwortverhalten" "sich auf jemanden abstimmen"
Wie gut kann sich eine Fachkraft abstimmen, bezogen auf...
das Kind, die Kindergruppe?
die Eltern?
das Team?
ELTERN
KINDER U3
Wahrnehmung und Befriedigung physiologischer Bedürfnisse
Sicherheit durch Bindung(sbeziehung)
Stimulation und Regulation
Erkundung und Selbstwirksamkeit
(Vgl. GAIMH, 2008)
"In der Interaktion mit Säuglingen und Kleinkindern bedeutet Professionelle Responsivität die reflexive Umsetzung intuitiv-didaktischer Verhaltensweisen, die sich in der sprachlichen, stimmlichen, musikalischen und Bewegungsinteraktion der Fachperson ausdrücken. (...)

insbesondere wenn sie noch nicht über Sprache verfügen, ist die Einschätzung der somatischen und emotionalen Ausdruckszeichen in Bezug auf Entspannung und Anspannung, Zugewandtheit und Abgewandtheit, Offenheit und Belastung von hoher Relevanz."
(Gutknecht, 2011, S. 44ff)
Wiebke Gericke empfiehlt einen Beitrag auf Youtube.
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