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Savannen

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by

susanne lenz

on 20 April 2018

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Transcript of Savannen

Savannen in den Sommerfeuchten Tropen
Feuer in der Savanne
Savannen

Einführung
Klima
Relief
Boden
Vegetation
Landnutzung

Feuer in der Savanne
Allgemeines
Schutzmechanismen von Pflanzen
Savannisierung


Verbreitung
Tropisches Wechselklima
Trockenzeit - Regenzeit
Ganzjährig hohe Durchschnittstemperaturen
Hoher Sonnenstand
Rolle der ITC
Klima
Klima - Mesoklima
Feuchtsavanne - Dornstrauchsavanne
Trockensavanne
Feuchtsavanne
- Feuer in der Savanne
Savanne: Feuer wichtiger als Regen?
Differenzierung
Differenzierung nach hygrischen Faktoren
Alle Savannentypen in Asien und Afrika verbreitet
Relief der Savanne
Durch eine ebene Fläche gekennzeichnet
Sehr geringe Neigung (mit bloßem Auge meist nicht erkennbar)
Abtragungsprozesse - Spüldenudation
Spüldenudation: dominierender Abtragungsprozess
während der Regenzeit
Trockensavannen gelten als besonders betroffen
Abspülung tritt meist in Form von
Schichtfluten
oder
Rillenspülung
auf
Beide Formen führen zu einer
Tieferlegung
des Bodens.


Gully-Effekt
Rillenspülung kann im Extremfall
Erosionsschluchten
bilden
Entstehung von Schluchtwänden im Boden
Voraussetzung:
Zerstörung der Vegetationsdecke
oder
Bodenverdichtung.
Inselberge
Einzelberge oder Bergruppen
bBefinden sich meist in
isolierter
Lage
Deutlicher "Gefälleknick" erkennbar
Ursachen für die Entstehung der Inselberge sind umstritten
Tektonische Bildung
bzw. aufwachsender
Tiefenverwitterungshöcker.
http://periplus.blogger.de/static/antville/periplus/images/uluru02k
http://liportal.giz.de/fileadmin/_migrated/pics/Inselberg_bei_Ingall_03.
Vegetation
Unterteilung in
Trockensavannen, Feuchtsavannen und Dornensavannen
Gemeinsames Merkmal: Kombination aus
Bäumen und Gräsern
Ca. 1750 Arten auf 10.000 km²
Beinahe so Artenreich wie Regenwälder (ca. 2000 Arten je 10.000 km²)
http://www.nikon-fotografie.de/vbulletin/picture.php?albumid=7845&pictureid=105978
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/f/f2/South_Namibia.
http://www.water-for-africa.org/tl_files/content/pictures/photo/grassavanne_03722.
Savannenbäume
durchschnittliche Höhe von 2-6 Metern (selten auch bis zu 12 Meter)
Verzweigter
Baumwuchs
Baumkronen meist
rund- oder schirmförmig
kommen deswegen mit
weniger Blätter
aus, als Bäume in anderen Klimazonen
Wurzelsystem verläuft
lateral und vertikal
in den Boden
Wurzelsystem ist besser ausgeprägt
, als oberflächliche Phytomasse.
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/7/71/Umbrella_thorn_acacia_or_israeli_babool_tree_plant_acacia_tortillis.
Savannenbäume
Immergrüne
(sklerophylle) Bäume in Savannen Südamerikas
für immergrüne Vegetation ist ein
Wasservorrat

in tieferen Bodenschichten
notwendig
Ist der Boden reicher an Nährstoffen, so dominiert in diesen Gebieten eine
regengrüne Vegetation
(malakophyll)
Laub solcher regengrünen Bäume kennzeichnet eine
feine Gliederung
Grasschichten in der Savanne
Prägendes Merkmal der Savannenlandschaft
80-100 Prozent
der Vegetation einer Savanne
Wuchshöhe variiert mit
Nährstoffgehalt des Bodens
(1-3 Meter)
Differenzierung zwischen Niedrig- und Hochgrassavanne
Savannengräser und Sträucher sind zudem fast ausschließlich
Hemikryptophyten
(gehen nach Einsetzen der Trockenzeit ein)

https://www.wohnmobilforum.de/files/06_670.
http://www.gschwieters.de/galerie/0610/cheetah-www.
Grasschichten in der Savanne
Savannengräser zählen zu den
C4-Gräsern
(Gräser nutzen ihren Stoffwechselweg so, dass sie Kohlenstoffdioxid für die Photosynthese vorfixieren).

Produktivität dieser Pflanzen wird unter vergleichsweise
nährstoffarmen Bedingungen
aufrecht erhalten.

Gräser reichern ihre
Streu über mehrere Wachstumsperioden
hinweg an.

Intensität der Brände wird dadurch gefördert.
Grasschichten in der Savanne
Mit zunehmender
Aridität
kommen auch
Therophyten
vor.
Überwiegend in
Trockensavannen
zu finden,
Krautige Pflanzenarten, die nur eine
kurze Lebensdauer
haben.
Besonders
ausgeprägt in Dornensavannen
während der Regenzeit-
Beispiel:
Rosettenpflanzen
:
Aloe
in Afrika oder
Bromeliaceae
in Südamerika.
http://www.kapstadt.de/images/stories/kapstadt-de/suedafrika/pflanzen/aloe-pflanze.
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/4/46/Guzmania_berteroniana_%28Scott_Zona%29_001.
Grasschichten in der Savanne
Geophyten können in
weniger trockenen Savannen
großen Anteil der Pflanzenarten ausmachen.
Bis zu 30 Prozent
der gesamten Pflanzenarten.
Pflanzen, die in der Erde überdauern.
Benötigen dabei besonders
viele Nährstoffe.
In arideren Gebieten
können
Xylopodien
auftreten (Pflanzen mit verholzten, unterirdischen Organen).
Feuer - Schutzmechanismen von Pflanzen
Pflanzen sind dem Feuer nicht schutzlos ausgeliefert

ähnlich geschützt, wie Pflanzen gegenüber Herbivoren (Pflanzenfressern)

nehmen dabei unterschiedliche
Schutzmechanismen
bzw.
Verhaltensweisen
an

nach Pfadenhauer werden
fünf verschiedene Arten von Verhaltensweisen
unterschieden
Schutzmechanismen nach Pfadenhauer
1.)
Endurers
:
Treiben nach einem Brand ihre geschädigten oberirdischen Organe wieder aus
verwenden dafür Knospen, Sprossen und Samen

2.)
Resisters
:
Schützen ihre Sprossen vor hohen Temperaturen
Sprossen werden von einem Mantel umgeben

3.)
Avoiders
:
umgehen den Brand, indem sie an Orten wachsen, an denen das Feuer keinen Zugang hat
Felskuppen oder Termitenbauten

4.)
Envaders
:
Pflanzen bilden eine unterirdische Samenbank
Feuer reicht nicht bis in diese Tiefe

5.)
Invaders
:
Pflanzen, die ihre Samen mit dem Wind verbreiten (anemochore Samen)
können konkurrenzfreie Situation ideal nutzen können um sich zu verbreiten
Rolle der ITC (Innertropische Konvergenzzone)
Gebiet tiefen Luftdrucks
Höchster Sonnenstand am Äquator
Erhöhte Konvektion und Wolkenbildung
Starke Niederschlagsereignisse
Wandert über die Sommerfeuchten Tropen
Sommerliche Regenzeit
Was ist der Boden?

Definition
Bodenkunde


Bodenbildungsprozesse

Wechselfeuchte Klima → periodische Durchfeuchtung der Böden
Hohe Temperaturen → starke Chemische Verwitterung
Starke Erosion in der Regenzeit
Viel biologische Aktivität → wenig Humus


Böden der Savanne
Lixisole
- relativ stark verwitterte tropische Böden
- sandige Oberboden
- geringe Aggregatstabilität, leicht verschlämmbar
- Trockenheit verursacht Verhärtung des Oberbodens
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/6/67/Brachystelma_barberiae_curtis_botanical_magazine_pl.5607.
- mittlere biologische Aktivität, oft viel Biotubation durch Termiten
- meist gute Durchwurzelung
https://de.wikipedia.org/wiki/Brachystelma_barberiae#/media/File:Brachystelma_barberiae_1.
- Subhumiden, (Sub-) Tropen der Trocken- und Feuchtsavanne verbreitet
- auf alten Landoberflächen
- Afrika, Mittelamerika, Südamerika, O-Indien, SO-Asien, NO-Australien ,
- extensive Beweidung, Forstwirtschaft, Baumkulturen
- hohe Erosionsgefahr, deswegen z.B. Terrassierung, Konturpflügen.
Nitisole
Feuer in der Savanne: Allgemeines
https://de.wikipedia.org/wiki/Feuchtsavanne#/media/File:1632x1224_sertaoe_rio_grande_do_norte_landscape_panorama_brasil.
Regengrüne Vegetation (Brasilien)
Kommt seit Jahrmillionen natürlich vor.
Tritt häufig zum Ende der Trockenzeit auf.
Trockene und anfällige Phytomasse
Brände bestimmen weitgehend die Vegetationsstrukturen.
Savannen am häufigsten von Brandereignissen betroffen.

Aber: Intensität vergleichsweise gering
Landnutzung
- Dicht besiedelt

- Boden unfruchtbar

-
Länge und Ergiebigkeit der Regenzeit reichen überall für
Regenfeldbau zahlreicher Nutzpflanzen


- Geschlossene Grasdecke → günstig Viehzucht

- Hohe Sonnenintensität gut für Landwirtschaft
Regenfeldbau
- Viele Nutzpflanzenarten

- Annuelle Arten

- Trockenheitsresistente Arten
Vachellia tortilis
Guzmania berteroniana
Aloe Ferox
Brachystelma Barberiae
Brachystelma Barberiae
http://www.schattenblick.de/infopool/umwelt/lebens/ulefo270/kameldornakazie.
http://images.fotocommunity.de/bilder/landschaft/luftaufnahmen/savannenbrand-von-oben-19b0655e-f22c-419d-adb2-d8a879f2c9cb.
http://www.fire.uni-freiburg.de/feueroekologie/img/feuer_6.
https://www.klett.de/sixcms/media.php/klett72.a.427.de/upload/trockensavanne_rother.
Feuer in der Savanne - Feuer wichtiger als Regen?
Studie im Etosha-Nationalpark
500 mal 500 m große Fläche
"künstliche" Fläche ohne anthropogenen Einfluss
https://www.ufz.de/export/data/1/27991_versuchsflaeche_etosha.
http://www.schoepfung.eu/fileadmin/win/sc/dateien/3/pflanzen/affenbrotbaum.
Afrikanischer Affenbrotbaum (Adansonia digitata)
Abgestorbene Gräser behindern Wachstum neuer Gräser
Brände sorgen für neuen Platz
Positive Auswirkungen auf die Ökologie
http://www.m-forkel.de/klima/grafiken/itc-veget.
- Stabiles Polyedergefüge

- Kaum Bodenskelett
- Trockenen Zustand hart, im feuchten zerbrechlich
- Hohe Wasserdurchlässigkeit

- Intensive Bioturbation
- Hohe Durchwurzelungsdichte (2m Tiefe)

-
Entwicklung unter feuchtwarmen Klimabedingungen
- Weniger intensiv, tiefgründig Verwittert
- Äthiopien, Kenia, Australien, Portugal

- Ackerbaulich genutzt
- Auf Hangstandorten besteht nach Entwaldung
Erosionsgefahr


Shifting Cultivation

- Flächen werden periodisch genutzt

„Wandernde Ackerflächen“

Großer Flächenbedarf notwendig.
Landwechselwirtschaft
http://www.payer.de/hbiweltweit/weltw0404.
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/2/26/Lixisol.gif/440px-Lixisol.
Schultz, Jürgen (2008): Die Ökozonen der Erde. Stuttgart.
Savannisierung
https://www.klett.de/sixcms/media.php/klett72.a.427.de/upload/feuchtsavanne_tansania_rich.
http://www.geographie.uni-stuttgart.de/exkursionsseiten/Namibia_2007/images/landschaft_geologie/3_l.
Entwicklung von einem
geschlossenem Wald
zu einer
Savanne

abhängig von Faktoren wie:
Klima
,
Waldtyp
und (gegebenenfalls)
sozio-kulturellen Aspekten

ungünstige Standortbedingungen und Feuerdruck führen zu
Degradation von Waldgesellschaften

Artenverarmung durch Feuer (Selektion)

Feuerangepasste Pflanzen und Gräser
treten häufiger auf.
Literaturverzeichnis
SCHULTZ, J. (2008): Die Ökozonen der Erde. Stuttgart.

PFADENHAUER, J. (2014): Vegetation der Erde. Berlin.

STRAHLER, ALAN .H.; STRAHLER, ARTHUR .N. (2006) Physische Geographie. 4. Auflage. Stuttgart: Verlag Eugen Ulmer

ZEPP, HARALD. (2008) Geomorphologie. 4. Auflage. Paderborn: Verlag Ferdinand Schöningh GmbH

http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-8853-2008-09-22.html: idw - Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ, 22.09.2008 - DLO


Fragebogen
Feuchtsavanne
Trockensavanne
Dornenstrauchsavanne
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