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Mediendidaktik 1 (2015/16)

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by

Wolf Hilzensauer

on 8 December 2015

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Transcript of Mediendidaktik 1 (2015/16)

Mediendidaktik 2015/16
medium (lat.) - "in der Mitte"
Vermittlungsträger von Informationen
Arbeitsblatt
Flashcards
Unterrichtsmedien-
Klassenraummedien
Tafel
Interaktives Whiteboard
Overhead Projektor
http://bildungsmedien.salzburg.gv.at/
Bücher
Lehrfilme
Lehrbuch
Lernprogramme
Modelle
Reale Form


Modellhafte Form


Abbildhafte oder
schematische Form


Symbolische Form
(vgl: Tulodziecki 2004, 15)
Wozu brauchen wir
Medien in der Bildung?
Reale Erfahrungen sind beim Handeln und Beobachten in der Wirklichkeit, bei der personalen Begegnung mit Menschen oder beim realen Umgang mit Sachen gegeben.
Modellhafte Erfahrungen sind beim Umgang mit Modellen oder beim simulierten Handeln gegeben.
Abbildhafte Erfahrungen ergeben sich beim Umgang mit Informationen in realgetreuer oder schematischer Darstellung.
Symbolische Erfahrungen treten bei der Aufnahme von Informationen aus verbalen Darstellungen (Erklärungen) oder (nicht-verbalen) Zeichen und Symbolen auf.
Zeitung
Wolf Hilzensauer, PH-Salzburg
Online Mediathek
Medienpädagogik
Die Medienpädagogik meint die Gesamtheit aller pädagogisch relevanten handlungsanleitenden Überlegungen mit Medienbezug einschließlich ihrer medientechnischen und medientheoretischen bzw. empirischen und normativen Grundlagen.
(vgl: Tulodziecki 2004, 249
Mediendidaktik
Die Mediendidaktik bezeichnet den Bereich der Didaktik, in dem alle Überlegungen zusammengefasst sind, bei denen es im wesentlichen um die Frage geht, wie Medien bzw. Medienangebote oder Medienbeiträge zur Erreichung pädagogisch gerechtfertigter Ziele gestaltet und verwendet werden können oder sollen.
(vgl: Tulodziecki 2004, 249
(vgl: Grundsatzerlass Medienerziehung, bm:ukk, 2001)
Medienkompetenz
Medienkompetenz umfasst neben der Fertigkeit, mit den technischen Gegebenheiten entsprechend umgehen zu können, vor allem Fähigkeiten, wie Selektionsfähigkeit, Differenzierungsfähigkeit, Strukturierungsfähigkeit und Erkennen eigener Bedürfnisse u.a.m
(vgl: Grundsatzerlass Medienerziehung, bm:ukk, 2001)
Medienerziehung
Medienerziehung ist eine Form pädagogischen Umgangs mit Medien, der zur kritisch-reflexiven Nutzung aller Medien heranführen soll. Wo Medien als Mittel der Information, Unterhaltung, Bildung und Alltagsorganisation für die Sozialisation des Menschen Bedeutung erlangen, werden sie zum Gegenstand der Medienerziehung.
Johann Amos Comenius (1659)
Orbis sensualium pictus
"Die sichtbare Welt"
Mediendidaktische Konzepte
Lehrmittelkonzept
Arbeitsmittelkonzept
Bausteinkonzept
Systemkonzept
Interaktionskonzept
http://tinyurl.com/medienkonzepte
Quelle:
früheste Verwendung von "Medien" (siehe Comenius)
Medien als Werkzeuge für Lehrpersonen
flexibel einsetzbar, weil die Medien nur Informationen enthalten
Über die Art des Einsatzes (Didaktik) entscheidet die Lehrperson
Beispiel: klassische Unterrichtsmaterialien wie Bilder, Texte, Sachfilme, ...
kommt aus der Reformpädagogik
Medien sollen zum Arbeiten anregen und sind Werkzeuge für Lernende
das Material hat in sich einen didaktischen Aufbau
Bei der Erstellung muss auf das Ziel des Arbeitsmittels geachtet werden
Beispiel: Arbeitsblätter, Legematerial (Montessori)
Lernprozess wird auf ein Medium übertragen!
Audio-Visuelle Medien, die einen didaktischen Prozess integriert haben (Schulfernsehen).
Medien sind nicht beliebig flexibel einsetzbar
Jedes Medium bildet einen (mehr oder weniger großen) Baustein
Lehrperson stellt Bausteine zusammen
Beispiel: Selbstlernmaterialien (z.B. Stationenbetrieb), Schulfernsehen, Lehrfilm, Tonbildreihen, ...
alle Komponenten des Lernprozesses sollen von einem System erfasst werden
"Lehrmaschinen" - programmierter Unterricht
Mischung aus Instruktion und entdeckendem Lernen
Vorläuferkonzept einer frühen Form des E-Learning
Ziel: Lehre ohne Lehrpersonen
Beispiele: Intelligente Tutorielle Systeme,
Medien laden auf vielen Ebenen zur Interaktion ein
Arbeitsmittelkonzept kommt wieder ins Bewusstsein
Verbindungen zwischen den Medien müssen von den Lernenden selbstständig hergestellt werden
Aktive Beteiligung der Lernenden
Erstellung von Medien sowie kritische Reflexion nehmen an Bedeutung zu
Beispiel: Kombination aus Arbeitsauftrag, -mittel, Recherchesysteme, kooperative Prozesse und Mediengestaltung
Wie setzte ich Medien im Unterricht ein?
1. Auswählen und Nutzen von
Medienangeboten
2. Eigenes Gestalten und Verbreiten von
Medienbeiträgen
3. Verstehen und Bewerten von
Mediengestaltungen
4. Erkennen und Aufarbeiten von
Medieneinflüssen
5. Durchschauen und Beurteilen von
Bedingungen der Medienproduktion
und Medienverbreitung
(vgl: Tulodziecki 2004, 239 ff)
Auswahl und Nutzen:
Kinder sollen lernen, Medienangebote (mediale Produkte, Werkzeuge und Kommunikationsdienste) bewusst auszuwählen und zu nutzen. Als Vorraussetzung für eine reflektierte Verwendung sollen Kinder unterschiedliche Medien und Medienangebote kennen, sie verwenden sowie vergleichen können.
Gestalten und Verbreiten
Kinder sollen in der Lage sein, ihre Meinung medial ausdrücken zu können. Dabei können die Beiträge dokumentarischer, fiktionaler, experimenteller oder instrumenteller Natur sein.
Als Beispiele kommen dafür
Bilder, Fotos
Schrift-Bild Kombinationen
Hörbeiträge
Videoarbeiten oder
Computeranwendungen in Frage.
Verstehen und Bewerten
Kinder sollen in der Lage sein, Mediengestaltungen zu verstehen und zu bewerten. Dafür ist es notwendig, die wesentlichsten Gestaltungselemente von Medien (Bild, Audio, Video) sowie deren Gestaltungsabsicht kennenzulernen.
Das gilt sowohl für die
Gestaltungsmittel (Grafik, Film, Tonaufzeichungen)
Gestaltungstechniken (Überschriften, Tonmischungen, Kameratechniken)
Gestaltungsformen (Zeitungsartikel, Hörspiel, ...)
Erkennen und Aufarbeiten
Kindern soll bewusst sein, dass sie sich im Einflussbereich von Medien befinden. Diese Einflüsse können sich auf
Gefühle (z.B. Freude, Angst, Vergnügen)
Vorstellungen (z.B. angemessene oder irreführende Annahmen)
Verhaltensorientierungen (z.B. prosoziale oder aggresive Konfliklösemuster)
Werteorientierungen (z.B. Konsum und Leistungsorientierungen, soziale Werte)
beziehen
Durchschauen und Bewerten von Medienproduktionen:
Kindern soll bewusst sein, dass die Produktion von Medien in einem größeren und komplexen System betrachtet werden muss. Musikvideos, Tauschbörsen und Urheberrecht sind dabei nur einzelne Beispiele.
Zielsetzungen der Medienarbeit
bei der Arbeit mit Kindern/Jugendlichen
nach Gerhard Tulodziecki
Unterrichtsprinzip "Medienerziehung"
Grundsatzerlass des bm:bf (v. 2012)
Reflektierende Begegnung und
Auseinandersetzung mit der Wirklichkeit
Aufgabe der Schule
Pädagogik mus immer auch Medienpädagogik sein!
Ziel der Medienbildung:
Medienkompetenz
Medienkunde:
Fähigkeit, mit Technik umzugehen (rezeptiv und produktiv)
Medienkritik:
Selektionsfähigkeit / Differenzierungsfähigkeit / Strukturierungsfähigkeit
Medienutzung:
Verwednung von Medien für unterschiedliche Bedürfnisse
Mediengestaltung:
erstellen eigener Medienbeiträge

Medienarbeit in der Schule ist ein Unterrichtsprinzip
und muss daher in JEDEM Fach vorkommen!!!
Basismedium: Sprache!
Sender-Empfänger-Modell
Ziele
Was sind Medien?
Beispiele für Medien um Unterricht
Welche Zielsetzung hat Medieneinsatz?
Welche gesetzlichen Rahmenbedingungen gibt es?
Welche Möglichkeiten gibt es?
Lizenzen und Rechte
Kernpunkte
Medienerlass des Bildungsministeriums
Medienpädagogik, -didaktik,-erziehung, -kunde
Lehrmittelkonzept, Arbeitsmittelkonzept, Interaktionskonzept
Fernsehen als Lernform
Erstellen und Schneiden eines Filmclips
Filmen immer im Querformat!
Was sind Medien?
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