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Der Prozess - Referat 

Hekmat, Felix, Steffen, Schahin
by

Hekmat Rahmani

on 11 February 2016

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Transcript of Der Prozess - Referat 

Franz Kafka - "Der Prozess"
"Der Prozess"
Entstehung und Quellen
Besonderheit der Sprache
"Ich glaube, man sollte überhaupt nur noch solche Bücher lesen, die einen beißen und stechen. Wenn das Buch, das wir lesen, uns nicht mit einem Faustschlag auf den Schädel weckt, wozu lesen wir dann das Buch? [...] Ein Buch muß die Axt sein für das gefrorene Meer in uns." - Brief an Oskar Pollak, 27. Januar 1904
Franz Kafka
Eltern
Vater: Tschechisch-jüdisch
Mutter: Deutsch-jüdisch
Materialistisch
Bedacht nach sozialen Aufstieg
Autoritär
Hohe Erwartungen
Kafka
1913-1917
1918-1921
1925-1943
1922-1924
1903-1912
1883-1902
1913-1917
Heiratsantrag an Felice Bauer
Offizielle Verlobung
Beginn an dem Roman "Der Prozess"
Weiterarbeit an verschiedenen Werken
Zweite offizielle Verlobung mit Felice
Beginn der Lungentuberkuloseerkrankung
Entlobung
1918-1921
Hebräischstudien
Verlobung mit Julie Wohryzek
Brief an den Vater
Felice Bauer heiratet einen Anderen
Entlobung von Julie Wohryzek
1922-1924
Vorzeitige krankheitsbedingte Pensionierung
Diagnose: Kehlkopftuberkulose
3. Juni: Tot
1925-1943
Max Brod gibt das Romanfragment "Der Prozess" heraus
Schwestern sterben im Vernichtungs- und Konzentrationslager
1883-1902
Geburt
Abitur
Studienbeginn Chemie und Jura
Germanistikstudium
Erste Begegnung mit Max Brod
1903-1912
Rechtshistorische Staaatsprüfung
Arbeit an verschiedenen Werken
Festigung der Freundschaft mit Max Brod
Beschäftigung mit dem Judentum
Bekanntschaft mit Felice Bauer
Entstehung von "Das Urteil" und "Die Verwandlung"
1914/15 schrieb Kafka den Prozess
Entlobung von Felice Bauer als Anstoß
"Gerichtshof" im Hotel
Kriegsausbruch im August 1914 als weiterer Antrieb
Der Roman bleibt Fragment
1925 Herausgabe durch Max Brod
Im leeren Sitzungssaal

Freundin
Der Onkel - Leni

Der Prügler
Erste Untersuchungen
Verhaftung
Im leeren Sitzungssaal - Der Student - Die Kanzleien
Unaufgefordert erneut in Gerichtssaal
Bekommt Hilfe der Mieterin angeboten - kommen sich näher
Unterbrechung durch den Studenten, Frau soll zum Untersuchungsrichter geführt werden
K. besucht Gerichtskanzlei mit Gerichtsdiener
Schwächeanfall wegen stickiger Luft
Freundin des Fräulein Bürstner
K. will sich bei Fräulein Bürstner wegen seiner Aufdringlichkeit entschuldigen
Fräulein Montag erklärt im Namen Bürsterns die Nutzlosigkeit dieser Aussprache
Bürstner ist weggezogen

Der Prügler

Wächter werden in Rumpelkammer der Bank verprügelt
Grund dafür: K.´s Beschwerde über sie im Gerichtssaal
K. versucht Prügler zu bestechen aufzuhören - erfolglos
Fordert am nächsten Tag die Bankdiener die "Rumpelkammer zu entrümpeln"
Der Onkel - Leni
Onkel erfährt vom Prozess - eilt zur Hilfe
Suchen gemeinsam Anwalt auf
Dieser ist Krank und wird von Leni gepflegt
Leni rät K. zu einem Geständnis und verführt ihn
Verhaftung
Gespräch mit Frau Grubach - dann Fräulein Bürster
Verhaftung durch Wächtern in Wohnun
Keine Bekanntgabe des konkreten Haftbefehl (Ursache)
Verlangt nach dem Vorgesetzten
Empfindet keine Schuld und hält Verhaftung für nichts
Drei Beamter seiner Bank sind ebenfalls anwesend
Ärgert sich über die Unordnung - will sich bei Frau Grubach entschuldigen
Frau G. zweifelt an Fräulein Bürstner
K. führt Gespräch mit Fräulein B. und wird zudringlich
Erste Untersuchungen
Voruntersuchung in einer ärmlichen Vorstadt
Suche nach dem Gericht
Tritt vor Untersuchungsrichter - Denkt es handle sich um zwei Parteien
Demütigt den Richter
K. als selbsternannter Sprecher
Denunziert das gesamte Gericht
Durchschaut die "korrupte Bande"
Erklärt sich für unschuldig
Im Dom
Ende
2013
2010
Kaufmann
Advokat -
Fabrikant -
Maler
Im Dom
Soll italienischen Geschäftsmann den Dom zeigen
Italiener erscheint nicht
K. Wird zu Geistlichem geführt
Wird über Ende des Prozesses aufgeklärt
Türhüterlegende als Ausdeutung der Gerichtes
Diskussion über die Legende
Ende
Wortlose Abführung durch zwei Männer des Gerichts
K. stellt unterwegs fest, dass kein Urteil über ihn gefällt worden ist
Wird in Steinbruch gebracht
Ermordung durch Fleischermässer in den Rücken
Das Gericht greift aktiv ein
Advokat - Fabrikant - Maler
Überlegt über Kündigung des Advokaten
Reicht selbst Eingabe bei Gericht ein
Wird unwilliger seiner Arbeit durch Vertiefung in Prozess
Bekommt Aufgaben in der Bank entzogen
Erkennt Ausmaß der Wissenden über Prozess
Bekommt Rat Titorelli (Gerichtsmaler) aufzusuchen
Titorelli: K. brauche nicht mit Freispruch rechnen
Kann Verurteilung nur durch scheinbaren Freispruch oder Verschleppung entgehen
Kaufmann Block - Kündigung des Advokaten
K. Kündigt Advokaten
Begegnung mit Kaufmann Block - dessen Prozess zieht sich seit 6 Jahren
Advokat will K. als Mandanten behalten
Inhalt
Josef K. und das Gericht
Kapitel 1-5
Josef K.
passiv
Gericht verhält sich scheinbar passiv
Kapitel 6-8
Josef K. aktiv
Das Gericht greift aktiv ein
Kapitel 9-10
Josef K. passiv
Die Türhüterlegende
K A F K A E S K
Rationale, distanzierte Schilderung zur Beschreibung unerklärlicher Prozesse
Unverhältnismäßigkeit zwischen Art der Schilderung und Inhalt des Geschilderten
Darstellen absurder, inhumaner Vorgänge in einer verwalteten Welt
Darstellen der Entfremdung Einzelne rund ihrer Ohnmacht gegenüber nichtbeeinflussbarer Prozesse
Darstellen praktisch schicksalsträchtiger, nicht beeinflussbarer Prozesse
Brief an den Vater
Gesellschaftskritik
Über 100 seitig, 1919 geschrieben
Kafkas Sicht über seinen Vater und deren Beziehung
Analyse ihres gemeinsamen Lebens
Beschriebt Zusammenstöße der beiden - Kafka als schwacher Sohn
Verteidigt Wesen des Vaters
Unbewusst auch Vorwurf
Interpretiert Ereignisse
Daher subjektive Verzerrung der Beziehung
Brief wurde nie vom Vater gesehen - im Nachlass gefunden
Literarisches als auch biografisches Werk
Individuum gegen übergeordnete Macht
Machtlosigkeit des Einzelnen
Gesellschaftliche Isolation des Individuums = Schwäche
Isolation von Familie = innere Einsamkeit und Heimatlosigkeit
Was ist Illusion und was Wirklichkeit

Vielfältige Deutungsansätze
Motive: Schuld, Macht, Kleidung, Reinheit/Schmutz, Krankheit, Gegensätzlichkeit, Isolation
Interpretationen: Philosophisch, theologisch, textimmanent, psychoanalytisch, biographisch, soziologisch, reflexiv
''Prozess'' vor dem Hintergrund der Moderne
"Ein Buch muss die Axt sein für das gefrorene Meer in uns." Franz Kafka
Sprache und Stil: präzise, emotionslos, distanziert -> äußere Vorgänge,
Vergleiche, Symbolik (z.B. Raummetaphorik), Fragmentierung, Kanleistil (Normen), Wechsel zwischen Indikativ und Konjunktiv, Sprache des Gerichts (andere Bedeutungen) -> Unsicherheit

Erzählperspektive: "Hineinwerfen" des Lesers, Perspektivierung auf K., radikale personale Perspektive ohne eindeutigen Erzähler,

Erzählhaltung: fesselnd, unheimlich -> kafkaeask ; fehlende auktoriale Erzählform, Leser = Hauptprotagonist -> kann K. nicht entkommen (subjektiver eingeschränkter Bewusstseinsraum K.s)

Erzählstil: hypothetisch, Suche nach Wirklichkeit -> Unsicherheit (glauben, scheinen, möglicherweise, wahrscheinlich etc.)

Erzähltechnik: - Erzählbericht -> Geschichte wird dargestellt und nicht erzählt, monoperspektivisch -> Innenleben K.s -> Hineinversetzen des Lesers (äußere Rahmenbeingungen), narratives (szenisches) Erzählen -> Handlung/Bewegung (dritte Person indikativ Präteritum)

Erzählverhalten: Joseph K. = Hohlform -> gesellschftlicher Prozess, Zeitgeist (Entfremdung, Anonymität, fehlende Identität); Auswegslosigkeit bezüglich Subjektivierung

Parabel: "Vor dem Gesetz" schon 1915 eigenständig veröffentlicht, Türhüterlegende = Schlüssel zum Roman (Gleichnis, Parallelen) -> existenzieller Aspekt, keine eindeutige Interpratation, Unendlichkeit (konfuse Gedankenwelt), Widersprüchlichkeit, Verweis auf andere Werke
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