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Sterbehilfe

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by

caro moi

on 9 December 2012

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Transcript of Sterbehilfe

Mord oder Nächstenliebe? Aktive Sterbehilfe 3. Stellungnahme der evangelischen Kirche 4. Aktive Sterbehilfe
- Pro & Contra Urteilsfindung
+ Fazit 6. Filmbeitrag
zum Thema aktive Sterbehilfe und mögliche Alternativen 2. Gesetzliche
Regelungen in Deutschland
in den Niederlanden 1. Unterscheidung der verschiedenen Arten von Sterbehilfe Unsere & Eure aktive Sterbehilfe
passive Sterbehilfe
assistierter Suizid Arten der Sterbehilfe - Assistierter Suizid -> Hilfeleistung zur Selbsttötung (z.B. durch Beschaffung und Bereitstellung eines tödlichen Medikaments) - Passive Sterbehilfe -> der Verzicht auf lebensverlängernde Maßnahmen (den natürlich Sterbeprozess geschehen lassen)
passive Sterbehilfe nicht strafbar - Aktive Sterbehilfe -> das gezielte Herbeiführen des Todes (»Tötung auf Verlangen«) (ein unmittelbar tödlich wirkendes Mittel wird verabreicht) Gesetzliche Regelungen in Deutschland aktive Sterbehilfe ist in Deutschland verboten (Bereitstellung einer „tödlichen Dosis“ ist also erlaubt; jedoch wäre jeder Sterbehelfer im Anschluss verpflichtet den Notarzt zu alarmieren, da er sich sonst der unterlassenen Hilfeleistung strafbar macht.) Es muss sich an die vorher festgelegte Patientenverfügung gehalten werden. Durch diese kann beispielsweise vorbeugend untersagt werden künstliche Beatmung oder Ernährung weiterzuführen. Im Fall von aktiver Sterbehilfe in Deutschland können fünf Jahre Haft oder Verurteilung wegen Totschlags erfolgen assistierter Suizid ist in Deutschland nicht strafbar passive Sterbehilfe ist nicht strafbar http://www.zdf.de/ZDFmediathek/#/beitrag/video/1719636/Sein-Lebensende-selbst-bestimmen? Gesetzliche Regelung in den Niederlanden 2001: „Gesetz zur Kontrolle der Lebensbeendigung auf Verlangen und Hilfe bei der Selbsttötung“ tritt in Kraft, somit ist die aktive Sterbehilfe unter Berücksichtigung bestimmter Sorgfaltskriterien erlaubt Er muss zu der Überzeugung gelangt sein, dass der Patient seine Bitte freiwillig und nach reiflicher Überlegung geäußert hat.
Er muss zu der Überzeugung gelangt sein, dass keine Aussicht auf Besserung besteht und der Patient unerträglich leidet.
Er muss den Patienten über dessen Situation und über die medizinische Prognose aufgeklärt haben.
Er muss mit dem Patienten zu der Überzeugung gelangt sein, dass es für dessen Situation keine andere annehmbare Lösung gibt.
Er muss mindestens einen anderen, unabhängigen Arzt zu Rate ziehen, welcher den Patienten untersucht und schriftlich zur Einhaltung der Punkte 1. bis 4. Stellung nimmt.
Er muss die Tötung oder die Hilfe zur Selbsttötung fachgerecht durchführen.
Anschließend ist der Arzt verpflichtet, die Tötung an eine Kontrollkommission zu melden, die die Tötung auf die Einhaltung der Sorgfaltskriterien überprüft. seit der Legalisierung der aktiven Sterbehilfe steigt die Anzahl der Tötungen, auch in den letzten Jahren (2007 bis 2010), stark an.





mehr als 2300 Menschen nahmen in den Niederlanden laut Gesundheitsministerium im Jahr 2005 auf eigenen Wunsch Anspruch von aktiver Sterbehilfe, dies entspricht fast zwei Prozent aller Sterbefälle. Statistische Werte Mögliche Gründe hierfür:


"Gewöhnungseffekt" an die Praktik
leichtfertiger Umgang und damit verbundene abnehmende Sorgfaltspflicht der Ärzte 5. Alternative Stellungnahme der Kirche Eine Legalisierung ist ganz klar abzulehnen
Hinter dem Wunsch steht oft nur die Angst vor einem qualvollen Tod
Motiv für die Forderung nach der Legalisierung: Mitleid
„Ein so verstandenes Mitleid, das nicht bereit ist, den Weg mit den Sterbenden zu gehen, erweist sich letztlich als Verweigerung von Anteilnahme und Solidarität.“
Verletzung der Menschenrechte
Ein großer Unterschied zwischen einer Tötung und dem Sterbenlassen Pro und Kontra Aus der Sicht des Arztes Weltärztebund der Bundesärztekammer hat mehrheitlich gegen die Legalisierung der aktive Sterbehilfe gestimmt

Verstoß gegen die ethischen Prinzipien des Berufsethos
Muss sich auf den Erhalt des Lebens konzentrieren und auf Wunsch hin ein Leben beenden
Enstehung von Gewissenskonfilkten
Große Verantwortung Pro und Kontra Aus der Sicht des Patienten und deren Angehörigen Patient
Garantie eines angenehmen, sanften und würdevollenTodes
Erfüllung des letzten Wunsches
Beendigung des Leidens

Familie
Es kann vernünftig Abschied genommen werden
schlechtere/bessere Verarbeitung des Todes Pro und Kontra Aus der Sicht der Kirche Es ist anmaßend, den Sterbezeitpunkt selbst festzulegen
Das Leben als Geschenk Gottes,kein eigenmächtiges Verfügen
Ex 20,13: "Du sollst nicht töten" – auch nicht Kranke und Sterbende Fazit Zusammenfassend lässt sich sagen, dass alle Argumente begründete und nachvollziehbare Positionen sind !

Es kann keine moralisch- ethische unanfechtbare Position für dieses sensible Thema geben, da jeder eine andere ethische Einstellung und eine andere Moral vertritt

Allerdings bietet die Hospizbewegung überzeugende Alternativen für Betroffene. Würdiges Sterben ist so auch ohne Sterbehilfe möglich und übermäßige Schmerzen lassen sich palliativmedizinisch weitgehend vermeiden. Alternativen zur Sterbehilfe Hospizarbeit und Palliative Care Mittels Palliativmedizin werden die körperlichen Beschwerden des Betroffenen gelindert

Im Mittelpunkt steht nicht die Verlängerung des Lebens, sondern das Wohlbefinden und die Wünsche des Patienten

Psychische, soziale und spirituelle Aspekte werden berücksichtigt Hospizarbeit Filmbeitrag zum Thema Aufzeigen von Alternativen zur aktiven Sterbehilfe
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