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Goethes Faust

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by

Alicial Kantor

on 23 March 2015

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Transcript of Goethes Faust

Menschenbild
Von Mephisto und Gott
Funktion des Theaters
Das Vorspiel
Inhalt des Dramas
Epochen
Der Pakt
Dramenformen
Offenes und geschlossenes Drama
Gretchentragödie
unterschiedliche Ansichten der religiösen Traditionen
Goethes Faust

"Es irrt der Mensch, solang` er strebt"
von Johann Wolfgang von Goethe

geschrieben im Jahre 1806 und 1808 veröffentlicht

Grundproblematik
ist der Konflikt des Menschen zwischen dem Streben nach Höherem und der Sinnlosigkeit dieses Strebens

Theaterdirektor
möchte das Publikum begeistern
Ziel: hohes Einkommen
will für das Theater werben
Ein einmaliges Erlebnis schaffen durch die verschiedenen Facetten der Effekte
will das breite Publikum erreichen
-> finanzielle Orientierung
Lustige Person
Vergnügen und Spaß
Ort der verschiedenen Emotionen
Stück regt humorvoll zum Nachdenken an
Charakterisiert das alltägliche Leben
Interessenerweckung
-> Unterhaltende Orientierung
Dichter
Überzeugung des Volkes
Vermittlung von Freude
Dichter: ist die höchste Priorität des Theaters, Sprecher für die Menschheit
Verherrlichung des monotonen (unbedeutenden) Lebens
Geniegedanke- Genieestetik
-> Inhaltliche Orientierung

Die Gelehrtentragödie
Fausts Verzweiflung

Nacht-> Faust Verzweiflung an unbefriedigten Erkenntnis-
drang
Mephistos Dienste und die Wette
1. Vor dem Tor
2. Studierzimmer I -> Vorbereitung der Wette
2. Studierzimmer II -> Faust schwankt zwischen Genuss und Streben
Reisestationen
1. Auerbachs Keller in Leipzig
2. Hexenküche -> Verjüngung
Die Gretchentragödie
Begegnung und Liebe
1. Straße I -> Erste Begegnung von Faust und Gretchen (Margarete)
2. Abend -> Aus Begierde wird Liebe
3. Spaziergang
4. Der Nachbarin Haus
5. Straße II
6. Garten -> Kontrast von echter und berechnender Liebe
7. Gartenhäuschen -> Vertiefung der Liebesbeziehung
Gretchentragödie
Vereinigung und Schuld
1. Wald und Höhle -> Wendepunkt
2. Gretchens Stube
3. Marthens Garten -> Höhepunkt der Beziehung
4. Am Brunnen -> Erahnung von Gretchens Schicksal
5. Zwinger -> Tragische Auswegslosigkeit
6. Nacht. Straße -> Mord an Valentin
7. Dom -> weltliche und religiöse Ächtung

Drei Prologe
1. Zuneigung-> Faust als Lebenswerk des Dichters
2. Vorspiel auf dem Theater-> Direktor, Dichter und Schauspieler unterhalten sich auf einer Wanderbühne
3. Prolog im Himmel-> Mephisto erhält vom Herrn die Erlaubnis für den
Versuch, Faust vom rechten Weg abzubringen

Gliederung
1. Inhalt des Dramas
2. Funktion des Theaters (Vorspiel)
3. Menschenbild von Mephisto und Gott
4. Charakterisierung von Faust, Margarete und Mephisto
5. Wette zwischen Gott und Mephisto
6. Pakt
7. Gretchentragödie
8. Dramenformen
9. Fünfter Akt

Zugang zum Drama
Gretchentragödie
Scheitern und Tod
1. Walpurgisnacht -> Ablenkung Fausts von Gretchen
2. Walpurgisnachtstraum
3. Trüber Tag- Feld -> Faust wird sich zu spät seiner Schuld bewusst
4. Nacht- offen Feld -> Vorausdeutung auf Gretchens Schicksal
5. Kerker -> Erlösung Gretchens
Menschenbild
Mephisto

Menschen plagen sich
vergleicht den Menschen mit einer Heuschrecke, die immer das gleiche macht
d.h. der Mensch bleibt stehen und entwickelt sich somit nicht weiter
„bedauert“ die Menschen
Gott

Wenn sich der Mensch verirrt, findet er stets auf den rechten Weg zurück
Menschen sind bequem, faul und wollen deswegen ihre Tätigkeiten irgendwann ruhen lassen
noch nicht vollkommen
Teufel: das Böse dient als Antrieb, um sich weiterzuentwickeln


Wette
Mephisto will Faust in die Hände des Teuflischen zwingen -> Verwandlung von Faust in einen schlechten Menschen
Gott ist der Überzeugung, dass der Mensch am Ende zu seinem Ursprung (Gott) zurück findet
Einsatz ist die Seele von Faust
Charaktere
Faust
Margarete

Margaretes Perspektive:
Unerfahren in Bezug auf Männer
Lebt in ärmlichen Verhältnissen
Ist gläubig,
Bescheiden
Verantwortung, fürsorglich
bedacht auf ihr Äußeres




Mephisto
Teil der Schöpfung
Stellt sich gegen Gott
Knecht vom Herren -> dienende Rolle
Steht für Chaos, Zerstörung und repräsentiert das Böse
unterliegt Grenzen
Bedauert die Menschen -> treibt seine Spiele mit ihnen
Teil des Heilsplan


Bewunderung der Schönheit
Befangen von ihrer Erscheinung
Tägliche Unterweisung durch die Mutter

Sehr gläubig, „unschuldig Ding“, christliche Erziehung
weiß nicht was sie will und was von ihr erwartet wird
Mephistos Perspektive:
Fausts Perspektive:
Wie sieht Faust sich selbst?
beschränkt trotz überdurchschnittlicher Bildung
Kein Bezug zum wahren Leben
gefangen in den Grenzen der Wissenschaft
Ebenbild der Gottheit
Furchtlos vor christlichen Elementen
Woran leidet er?
Ist unzufrieden mit sich selbst
übermenschliche Wissen kann er nicht aus Büchern entnehmen
Mangel an weltlichen Gütern
Mangel an Lebensfreude und Idealen
Grenzen des menschlichen Lebens
Wonach strebt er?
Überschreitung der menschlichen Grenzen des Denkens
Formel des Lebens zu verstehen
Magische Kräfte zu rufen, zu halten und dienstbar zu machen
Ebenbild der Gottheit zu sein

Wie versucht er sein Ziel zu erreichen?
a). Magie -> Zusammenhang aller Dinge zu begreifen
-> Entgrenzung: Menschsein überwinden
b.) Selbstmord -> Freiheit des Geistes

Was erfährt/lernt er dabei?
Grenzen der menschlichen Erkenntnis
Enttäuschung, Desillusionierung über eigene Kräfte
Zurückverweisen auf das Erdendasein
Fazit:
a.) Tiefste Verzweiflung über das Mensch-Sein
b.) Lebenswille und christliche Traditionsverbundenheit sind bei aller Verzweiflung stärker;
Letzter Entgrenzungsversuch durch Selbstmord gescheitert
Was erstrebt Faust?
Unendlichkeit
Wunsch gottgleich zu sein
Unmögliches möglich machen
Selbstzufriedenheit durch eine ganzheitliche Erfahrung
Was bietet Mephisto?
Bietet sich als Diener im Menschenleben an
Ermöglicht Faust das Unmögliche (Übermenschliche)
Mut, Schnelligkeit, Ausdauer im Kampf, Jugendlichkeit
Bietet ihm vor allem das Erlebnis von Glück und Freude
Was verlangt Mephisto?
Bedingungslose Dienerschaft im Jenseits
Mephisto wird quasi der Besitzer von Faust
Faust soll den Vertrag über den Pakt mit Blut unterzeichnen
Wie reagiert Faust auf Mephistos Forderungen?
Faust zeigt Interesse und stellt Fragen
Glaubt an Hintergedanken von Mephisto
Stellt Forderungen
Sieht dem Pakt hoffnungs- und erwartungsvoll entgegen
Furchtlos; Leben im Diesseits ist wichtig
Wann soll der Pakt als erfüllt gelten?
Wenn Faust glücklich ist-> stirbt er und wird Mephistos Diener
Der entscheidende Satz ist: „ Verweile doch! Du bist so schön.“
-> Solange Faust diesen Satz nicht ausspricht, lebt er weiter
Fazit
Mephisto bietet Faust Dinge an, die Faust selbst nicht erstrebt. So kann man sagen, dass Mephistos Angebot mit Fausts Nachfrage nicht übereinstimmt.
Gretchen
• Hat einen wichtigen Bezug zur Religion
• Gestaltet ihr Leben nach christlichen Werten
• Beurteilt andere nach den christlichen Werten
-> aus christlicher Perspektive

Fazit
Die Liebe/Begierde siegt vor der religiösen Vernunft.
Besinnung auf die christlichen Tugenden und Erfüllung der Prophezeiung.
Faust
• Hat jeglicher Religion abgeschworen
• Ist einem Pakt mit dem Teufel eingegangen
• Faust reagiert ausweichend auf die Frage nach der Religion
• Glaubt an, das, aus der Religion erwachsene, „selige Gefühl“,
verbindet es nicht mit dem religiösen Hintergedanken
Perspektive eines wissenschaftlichen Gelehrten

Aufklärung (1720-1800)
Sturm und Drang
(1765-1785)
Klassik
(1786-1805)
Romantik
(1795-1830)
Subjekt
Autonomie des Ichs
Rationalität, Vernunft des Subjekts als Maßstab der Moral
Pflicht zur Bildung
"Lass dich deine Lektüre nicht beherrschen, sondern herrsche über sie."(Lichtenberg)
"Es eifre jeder seiner unbestochenen, von Vorurteilen freien Liebe nach"(Lessing)
Universale Vernunft
"Habe den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!"(Kant)
Gesellschaft
Erstarkung des Bürgertums
Forderung: Toleranz, Gleichheit vor dem Gesetz
Natur/Gott
Emanzipation des Ichs von Gott
Eigenständigkeit der Natur
Erforschung von Gesetzmäßigkeiten durch Erfahrungswissenschaften
Gottesglaube in Form des Deismus
Subjekt
Dichter als Genie
Vitalität, Emotionalität, Spontanität
Individualität und Freiheit des Ichs statt Autoritätshörigkeit
"Du hast noch eine Klugheit neben deiner Liebe?"
Freiheit
Uns, uns ein hoher seelenverklärender/Gedanke! Freiheit! Freiheit! wir fühlen dich!(Stolberg)
Natur/Gott
unmittelbare Empfindung für die Natur
Natur: Quelle der Kreativität/des Unverfälschten
Pateismus: Mensch, Welt, All, Natur verbindet sich zur Einheit -> drückt Göttliche aus
Gesellschaft
soziale Ungleichheit
absolutistisch, autoritäre Herrschaftsstrukturen
Literarische Revolte gegen gesell. Zustände
Subjekt
ästhetsche Erziehung des Menschen
Freiheit und Verantwortlichkeit
Ausgleich zwischen Verstand und Gefühl
"Denn die Kunst ist eine Tochter der Freiheit."(Schiller)
"Edel sei der Mensch hilfreich und gut."(Goethe)
Humanität
Harmonie
"schöne Seele"
"Edle Einfalt, stille Größe." (Winckelmann)
Gesellschaft
Ziele: Verbesserung der Gesellschaft drch Bildung: Humanität, Freiheit, Moralität
Natur/Gott
Deismuskonzept
Natur als Untersuchungsgegenstand
Harmonischer Ausgleich zwischen Mensch und Natur
Subjekt
bürgerliche vs. poetische Existenz
Entgrenzung des Ichs-Blick nach innen
"Dichter und Priester waren im Anfang eins."(Novalis)
Romantisieren der Welt
Gesellschaft
Industrialisierung. Mensch als Zweck
Ziel: Gesellschaft poetisieren
Natur/Gott
Natur: Landschaft, Spiegel der Seele, Ort der Sehnsucht
Gott: Anwesenheit in der Natur
Frage 1
Aus welchem Grund sagt Faust: "Verweile doch du bist so schön"?
Frage 2
Welche Partei gewinnt?
Wie erreichen sie, dass Fausts Seele gerettet wird?
Frage 3
Warum konnte Faust von XY gerettet werden?
e
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