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Faust

Der Tragödie Erster Teil
by

Nomiko B.

on 8 March 2015

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Transcript of Faust

Faust
Der Tragödie Erster Teil

Gliederung
Allgemeines
Dreifacher Zugang zum Faust-Drama: Zueignung, Vorspiel, Prolog
Die Gelehrtentragödie
Die Wette
Erste Reisestationen
Die Gretchentragödie
Video Faust in 5 Minuten
Quellen
Dreifacher Zugang zum Faust-Drama
Zueignung
Sprecher weist auf die Umstände hin -> Lebenswerk des Dichters
Dichter spricht Personen des Dramas direkt an
Erwachen des Schaffensprozesses
trauert den vergangenen Zeiten
Allgemeines
Faust-Dichtung (1772-1832) Goethes Lebenswerk
durch Christopher Marlowes "Die tragische Historie vom Doktor Faustus" (1589) beeinflusst
Wiederaufnahme des Stücks dank Schiller
Faust-Drama beginnt mit einer dreifachen Einleitung, die sich auf beide Teile beziehen
Faust 1- Faust 2: von 1500 bis unser Jh.
Vorspiel auf dem Theater
Direktor, lustige Person und Dichter streiten über Sinn und Zweck eines gelungenen Theaterstücks
Direktor betont unternehmerische Absichten
Dichter betont künstlerische Absichten
Lustige Person betont unterhaltende Absichten
Ihr Kompromiss: das folgende Stück, Faust :
"
So schreitet in dem engen Bretterhaus/ den ganzen Kreis der Schöpfung aus,/ und wandelt mit bedächt‘ger Schnelle vom Himmel durch die Welt zur Hölle!
"
Prolog im Himmel
3 Erzengel (Raphael, Gabriel, Michael) verherrlichen Gottes Werke -> wird durch den Teufel Mephistopheles in Frage gestellt
Gott und Mephisto schließen eine Wette ab
Gott überlässt Faust Mephisto
sagt aber voraus, dass dieser verlieren wird:
" Und steh beschämt, wenn du bekennen musst:/Ein guter Mensch, in seinem dunkeln Drang/ Ist sich des rechten Weges wohl bewusst."
Die Gelehrtentragödie
: Fausts Verzweiflung an der Erkenntnis

Nacht (354-807):
Fausts Verzweiflung an der Wissenschaft (hat "Wissensdurst")
Wissenschaft ist weit davon entfernt zu erklären,
"was die Welt im Innersten zusammenhält"
"Habe nun, ach! Philospohie,/ Juristerei und Medizin,/ Und leider auch Theologie!/ Durchaus studiert, mit heißem Bemühn./ Da steh ich nun, ich armer Tor!/ Und bin so klug als wie zuvor..."
Faust wendet sich der Magie zu, Beschwörung eines Erdgeistes
als letzte Grenzüberschreitung: Selbstmord durch Gift
wird verhindert durch Glockenläuten zum Ostersonntag
Die Wette
: Mephisto tritt in Fausts Leben

Vor dem Tor:
Frühlingsspaziergang mit Wagner
Faust unter Bürgern und Bauern
Entgrenzungserlebnis - erzählt Wagner von den "zwei Seelen" in seiner Brust:
"Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust,/ Die eine will sich von der andern trennen;/ Die eine hält, in derber Liebeslust,/ Sich an die Welt, mit klammernden Organen;/ Die andre hebt gewaltsam sich vom Dust/ Zu den Gefilden hoher Ahnen."
Es folgt ihnen ein schwarzer Pudel, Faust nimmt ihn mit
Studierzimmer 1
Faust übersetzt die Bibel
Mephisto ist des
"Pudels Kern"
er stellt sich vor als
"ein Teil von jener Kraft,/ die stets das Böse will und stets das Gute schafft"
, und als
"der Geist der stets verneint"
Studierzimmer 2
Faust sagt dem Erkenntnisstreben ab und will das wirkliche Leben erfahren
Wette mit Mephisto, dass dieser ihm keine Befriedigung schaffen könne:
"... Kannst du mich schmeichelnd je belügen/ Dass ich mir selbst gefallen mag,/ Kannst du mich mit Genuss betriegen;/ Das sei für mich der letzte Tag!/ Die Wette biet ich!"
Mephisto, als Faust verkleidet, unterhält sich mit einem Schüler
Mephisto wird Faust zuerst die kleine Welt (=Welt d. Bürger - Faust 1) und dann die große Welt (=Welt d. Regierenden- Faust 2) zeigen
Aufbruch zur Lebensreise
Erste Reisestationen
: Auerbachs Keller und Hexenküche
Auerbachs Keller in Leipzig
Streit und Lärm in "lustiger Gesellschaft"
Mephisto zeigt seine Zauberkünste
Hexenküche:
Faust wird in einen jugendlichen Liebhaber verwandelt
Erblickt eine schöne Frau im Spiegel
Die Gretchentragödie
Straße 1
Fausts erste Begegnung mit Margarete (Gretchen)
Mephisto sieht Schwierigkeiten wegen Gretchens Unschuld
Abend
Faust hinterlässt in Gretchens Schrank ein Schmuckkästchen
Gretchen findet den Schmuck, glaub aber nicht, dass es für sie ist
Spaziergang
Mephisto berichtet Faust, dass Gretchen den Schmuck ihrer Mutter übergeben hat und dass diese es dann dem Pfarrer gegeben hat
Der Nachbarin Haus
Gretchen hat neuen Schmuck und sucht Rat bei ihrer Nachbarin, Marthe Scherdtlein
Mephisto lügt über den Tod ihres verschollenen Mannes
Mephisto arrangiert ein Treffen im Garten
Straße 2
Faust lehnt ab, falsches Zeugnis zu geben
wird von Mephisto verspottet
Garten
Faust gesteht Gretchen seine Liebe und Gretchen ihm
Marthe macht Mephisto Eheanträge
Gretchen spürt, dass Mephisto nicht gut ist
Ein Gartenhäuschen
Faust küsst Gretchen zum ersten Mal, diese erwidert den Kuss
Marthe und Mephisto mahnen zum Aufbruch
Wald und Höhle
Faust zwischen Harmonieerlebnis und Leiden an seiner Zerrissenheit
Mephisto treibt ihn wieder zurück zu Gretchen
Faust ist sich bewusst, dass er Gretchen Unglück bringen wird
Gretchens Stube
Gretchens findet keine Ruhe mehr
hat Sehnsucht nach Faust
Marthens Garten
Gretchenfrage:
" Nun sag, wie hast du‘s mit der Religion?"
Fausts Antwort: Bekenntnis zur Gottnatur:
"...Nenn‘s Glück! Herz! Liebe! Gott!/ Ich habe keinen Namen/ Dafür! Gefühl ist alles..."
Verabredung der Liebesnacht
Faust gibt Gretchen ein Schlafmittel für die Mutter
Am Brunnen
Kleinstadtklatsch über Bärbelchen
Gretchen fühlt sich schuldig am Tod der Mutter
erwartet vielleicht ein Kind
Zwinger
Gretchen betet vor der Gottesmutter, Maria
bittet um Errettung vor Schmach und Tod
Nacht. Straße vor Gretchens Tür
Faust ersticht mit Mephistos Hilfe Valentin, Gretchens Bruder
sterbend verflucht er seine Schwester
Faust und Mephisto verlassen die Stadt
Dom
Gretchen besucht einen Gottesdienst
böser Geist plagt Gretchen, erinnert sie an ihre Schuld
sie fällt während der Messe ihn Ohnmacht
Walpurgisnacht
Mephisto führt Faust in das Reich sinnlicher Vergnügungen, wo Gretchen ihm in einer Vision erscheint
Walpurgisnachtstraum
Intermezzo
Theaterstück zur goldenen Hochzeit des Elfenkönigspaares Oberon und Titania, ein "Stück im Stück"
Trüber Tag. Feld
Prosaszene
Faust erfährt nun, dass Gretchen im Kerker sitzt
er gibt Mephisto die Schuld an Gretchens Schicksal
will sie retten
Nacht. Offen Feld
Faust und Mephisto auf schwarzen Pferden unterwegs
Kerker
Margarete lehnt die Befreiung ab
gibt sich, vor Mephisto zurückschaudernd, in Gottes Hand:
"Dein bin ich, Vater! Rette mich!/ Ihr Engel! Ihr heiligen Scharen,/ Lagert euch umher, mich zu bewahren!/ Heinrich! Mir graut‘s vor dir."
Quellen
http://de.wikipedia.org/wiki/Faust._Eine_Tragödie.#Historischer_Hintergrund
http://www.inhaltsangabe.de/goethe/faust-1/
http://www.hausarbeiten.de/faecher/vorschau/103871.html
J.W. Goethe, Faust, Der Tragödie erster Teil, Reclam
J.W. Goethe, Faust Erster und Zweiter Teil von Eberhard Hermes, Klett Lektürehilfen
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