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Alfred Döblin - Berlin Alexanderplatz

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by

Max Plotnikov

on 22 November 2012

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Transcript of Alfred Döblin - Berlin Alexanderplatz

Alfred Döblin (1878-1957) Berliner Alexanderplatz Handlung 1929 -stammt aus einer bürgerlichen jüdischen Familie
-zog mit seiner Mutter 1888 nach Berlin, wo er 1900 das Abitur bestand.
-war schon früh begeistert von den technische Fortschritt, der sich im Großstadtleben ausdrückte
-der Roman "Berlin Alexanderplatz" macht ihn zu einem populären Autor in der Weimarer Republik.
-1905 bis 1930 als Nervenarzt
-schrieb in seiner Berliner Zeit zahlreiche Artikel
über das Leben in den Straßen der Hauptstadt
-emigriert am 28. Februar 1933 aufgrund seiner jüdischen Herkunft einen Tag nach dem Reichstagsbrand über Zürich nach Paris.
-Er nimmt die französische Staatsbürgerschaft an.
- konvertiert 1941 vom Judentum zum Katholizismus. -Berlin in den Zwanzigerjahren: Protagonist Franz Biberkopf, der, soeben aus dem Gefängnis(weil er seine Geliebte Ida erschlug entlassen worden ist und nun versucht, sich in Berlin eine neue Existenz aufzubauen und dort Fuß zu fassen.
- Nach seiner Entlassung nimmt er sich vor, ein anständiges Leben zu führen und verdient seinen Lebensunterhalt als Hausierer und Zeitungsverkäufer.
-fühlt sich von seiner wiedergewonnenen Freiheit in der Großstadt Berlin erschlagen.
-Biberkopf besucht oft die Kneipen am Alexanderplatz
-Im Kino schaut er sich einen erotischen Film an und sucht sich Prostituierte, nach jahrelanger Abstinenz ohne Erotik.
-Biberkopf steckt immer wieder in Problemen z.B. wegen einer Vergewaltigung oder einer Handgreiflichkeit am Alexanderplatz
-er lernt falsche Freunde kennen, die ihn dazu bringen wieder auf die schiefe "Bahn" zu geraten+ einer seiner falschen Freunde wirft ihm während eines Überfalls aus dem Auto =>verliert Arm und wacht im Krankenhaus wieder auf.
-Er wird steckbrieflich Gesucht, einziger Zufluchtsort: seine geliebten Kneipen auf dem Alexanderplatz.
-er kommt ins Gefängnis, doch durch seine Nahtod Erfahrung+ der Tod seiner Geliebten, wird er einsichtig für sein bisherigen Taten und beginnt daraufhin ein komplett neues Leben.



Besonderheiten Inhaltsangabe
1.Biographie von Alfred Döblin
2.Alexanderplatz allgemein
3.Handlung
4.Besonderheiten des Alexanderplatzes (Erzähltechnik)
5. Quellen Erzähltechnik Abkehr von traditionellen Helden und der chronologisch erzählten Handlung + neuartiger Mittel des Erzählens und die häufig eingesetzte Montagetechnik.
Personale Erzählsituation, die sich der literarischen Techniken des Bewusstseinsstroms, inneren Monologs und der erlebten Rede bedient.
Die geschlossene Struktur der Handlung werden aufgebrochen und werden ergänzt durch zahlreiche Zitate aus der Bibel, Liedtexte, Zeitungsmeldungen, Wetterberichte und Straenplakate, die überganglos in den Roman eingefügt sind. Auerdem findet ein stetiger Wechsel der Sprachstile statt. Der Erzähler tritt hierbei zurück und kommentiert nur gelegentlich das Geschehen. Die Wirklichkeit wird als scheinbar objektive Dokumentation wahrgenommen. -Bedeutendster deutscher Großstadtroman ( zur Zeit der Weimarer Republik )
-Neue Romantechnik :
-Orientierungshilfen
-Rückblenden durch innere Monologe
-Technik der Montage
Textstelle Die Strafe beginnt. Er schüttelte sich, schluckte. Er trat sich auf den Fuß. Dann nahm er einen Anlauf und saß in der Elektrischen. Mitten unter den Leuten. Los. Das war zuerst, als wenn man beim Zahnarzt sitzt, der eine Wurzel mit der Zange gepackt hat und zieht, der Schmerz wächst, der Kopf will platzen. Er drehte den Kopf zurück nach der roten Mauer, aber die Elektrische sauste mit ihm auf den Schienen weg, dann stand nur noch sein Kopf in der Richtung des Gefängnisses. Der Wagen machte eine Biegung, Bäume, Häuser traten dazwischen. Lebhafte Strassen tauchten auf, die Seestrasse, Leute stiegen ein und aus. In ihm schrie es entsetzt: Achtung, Achtung, es geht Los. Seine Nasenspitze vereiste, über seiner Backe schwirrte es. „12 Uhr Mittagszeitung“ , „ B.Z.“ , „ Die neueste Illustrierte“ , „ Die Funkstunde neu“, „ noch jemand zugestiegen?“ Die Schupos haben jetzt blaue Uniformen. Er stieg unbeachtet wieder aus dem Wagen, war unter Menschen. Was war denn? Nichts. Haltung, ausgehungertes Schwein, reiss dich zusammen, kriegst meine Faust zu riechen. Gewimmel, welch Gewimmel. Wie sich das bewegte.

( Seite 15 ; Zeilen 15 bis 32) Quellen http://de.wikipedia.org/wiki/Berlin_Alexanderplatz_(Roman)
http://www.deutschserver.mpgmuenchen.de/site/material-main/werke/alexanderplatz.pdf
http://germslav.byu.edu/perspectives/2009/Bates_Nathan.pdf Montagetechnik Die Technik der literarischen Montage ist eine Bezeichnung für das Zusammenfügen unterschiedlicher Texte oder Textteile, die unterschiedliche Inhalte beziehungsweise oft unterschiedliche Sprachebenen und -stile transportieren. Dies dient der Erzeugung von Überraschungsmomenten und der Annäherung an die moderne, immer komplizierter werdende Wirklichkeit.
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