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Der Kauf von billig produzierten Textilien- mit dem Gewissen

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Chiara Leubner

on 17 April 2015

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Transcript of Der Kauf von billig produzierten Textilien- mit dem Gewissen

Gliederung
1. Einleitung
2. Arbeitsbedingungen in Fabriken am Bsp. Bangladesch
3. Argumentation
3.1 Pro
3.2 Con
4. Moralprinzipien
5. Umfrage auswerten
6. Alternativen und Tipps zu konventionellen Modemarken
7. Fazit
8. Quellen
Moralprinzipien
Wie kommt es zu diesen Arbeitsbedingungen?
Image by Tom Mooring
Argumentation
Pro-Contra

Der Kauf von billig produzierten Textilien- vereinbar mit dem Gewissen?
Pro
viele Industrieländer fingen so an
Produkte wären teurer
Firmen würden in anderes Land gehen
sonst gar keine Arbeit u. Lohn
WAS kann man denn sinnvolles tun?
Contra
Schadstoffe in der Kleidung gefährden unsere Gesundheit & Umwelt
Lohn der Näherinnen reicht nicht für Lebensunterhalt
Wsk-Rechte von 1966
Gewinn der Unternehmen durch faire Löhne kaum reduziert
menschenunwürdige Bedingungen
Arbeitsbedingungen am Bsp. Bangladesh
Entwicklungsland
enorme Korruption

Textilproduktion wichtiger Wirtschaftsfaktor
20 mio. davon abhängig

miserable Bedingungen
menschenunwürdige Behandlung

Sicherheitsmängel enorm
keine Fluchtwege
keine Brandmaßnahmen
Hedonismus
Utilitarismus
Teleologie
ethischer Egosimus
Fazit
Quellen
Einsturz des Rana Plaza
April 2013
ca. 1.100 Tote
ca. 2.500 Verletzte
Polizei verbot Zutritt; wurde ignoriert

Fabrikbesitzer nun im Gefängnis
kurzzeitig Druck auf Textilbranche
Internet:
"Unglücke in Textilfabriken von Bangladesch werfen fragen nach Verantwortung auf", http://www.vzbv.de/meldung/ungluecke-textilfabriken-von-bangladesch-werfen-fragen-nach-verantwortung-auf , 30.04.2013
"Textilproduktion: Wenn billig Leben kostet", http://einblick.dgb.de/++co++f746e4ac-c464-11e2-bb3f-00188b4dc422 , 24.05.2013
"Billig-Textilien: Das schlechte Gewissen beim Schnäppchenkauf", http://m.focus.de/kultur/mode/mode-billig-textilien-das-schlechte-gewissen-beim-schnaeppchenkauf_id_4058254.html , 13.08.2014
''Bangladesh ist zur Näherin der Welt geworden.''. http://www.welt.de/wirtschaft/article125663716/Bangladesch-ist-zur-Naeherin-der-Welt-geworden.html , 14.04.2015
''Kultur der Verantwortungslosigkeit'' http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/textilindustrie-in-bangladesch-sicherheitsmaengel-in-allen-fabriken-1.2173117-2 , 14.04.2015
''Der Kampf der Näherinnen aus Bangladesh'' http://www.abendblatt.de/wirtschaft/article107883753/Der-Kampf-der-Naeherinnen-aus-Bangladesch.html , 14.04.2015
''Unternehmer:'' Sklavenarbeit in Textilfabriken'' http://www.augsburger-allgemeine.de/wirtschaft/Unternehmer-Sklavenarbeit-in-Textilfabriken-id25404816.html , 14.04.2015
"Allgemeine Erklärung der Menschenrechte" http://www.un.org/depts/german/menschenrechte/aemr.pdf , 10.12.1948
"Sozialpakt", http://www.institut-fuer-menschenrechte.de/menschenrechtsinstrumente/vereinte-nationen/menschenrechtsabkommen/sozialpakt-icescr/ , 19.12.1966
Def.: höchste ehtische Prinzip= Streben nach dauerhafter Lusterfüllung
sehr gut, weil Arbeiterinnen Lohn, man selbst Lusterfüllung
kurzzeitig befriedigte Lust, dann Einsetzen von Gewissensbissen
Def.: Gut= alles Nützliche für die größtmögliche Menge an Betroffenen
PRO-Einstellung
CON-Einstellung
PRO-Einstellung
CON-Einstellung
Arbeiterinnen haben wenigstens kleinen Lohn
ich habe billiges
T-shirt
lieber verzichten
öffentlichen Druck
bessere Arbeitsbedingungen


wirklicher Nutzen
Def.: Folgen= moralische Richtigkeit
PRO-Einstellung
CON-Einstellung
kurzzeitiges
Glücksgefühl
sorgt für Arbeit
unterstützen der Bedingungen
Verbesserung unwarscheinlich
menschenunwürdige Produktion
Deontologie


Def.: Ethik als Pflichtenlehre


PRO-Einstellung
CON-Einstellung
Def.: man soll/darf tun,was nach eigener Auffassung für einen selbst am besten sei
PRO-Einstellung
Con-Einstellung
Literatur:
Gisela Burckhardt: ,,Todschick- Edle Labels, billige Mode- unmenschlich produziert''. Heyne, 2014
Hannes Jaenicke: ,, Die grosse Volksverarsche''. Gütersloher Verlagshaus, 2013
Tanja Busse: ,,Die Einkaufsrevolution- Konsumenten entdecken ihre Macht''. Blessing, 2006
"Duden" , Dudenverlag, 1996
Alternativen und Tipps zu konventionellen Marken
Bilder:
http://www.fairwear.org/506/resources/ 14.04.2015 18:35
http://www.cleanclothes.at/media/image_uploads/photos/gallery/1521/501/P1010691.JPG 14.04.2015 18:39
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/0/0c/Dhaka_Savar_Building_Collapse.jpg 14.04.2015 18:40

Secondhandläden/plattformen
informieren, nachfragen

Siegel wie Fwf
Seite der Kampagne für saubere Kleidung
Umfrage
Übergewicht
Selbstentscheidung
hilft, Bangladesch's Wirtschaft anzukurbeln
Arbeiterinnen haben Arbeit
kein gewissenhaftes Handeln
ich habe modische Kleidung zu günstigem Preis
ich gefährde meine Gesundheit durch Chemikalien in der Kleidung
Andere kaufen trotzdem
Selbstentscheidung
Befriedigung=Rechtfertigung
Ereignisse ab 1960/1970
kaum Zugang zu (mangelhafter) Bildung
erhebliche Veränderung unseres Konsumverhaltens
Unmengen an Geld für Werbekampagnen
& Marketing
Erziehung in Bangladesch verlangt Frauen Unterordnung unter Männern ab

korrupte Politiker & Unternehmen
mangelnder politischer Wille
just-in-time-Prinzip
wehren sich kaum gegen Ausbeutung
Druck durch Auftraggeber & weltweite Konkurrenz
EPZ
unverlässliche Überprüfungen (Audits) der Sozialstandarts
Demütigungen oder Verbot von Gewerkschaften und Arbeiter/innen-Versammlungen
keine Qualifizierungen für bessere Jobs
fehlt zur Verbesserung der Produktions-Bedingungen
Jugendliche:

23 gehen in ''Billigen'' Geschäften einkaufen
nur 2 wussten nicht über Bedingungen Bescheid
9 hätten kein schlechtes Gewissen, Begründung= es würde nichts ändern
nur 9 kannten Alternativen
trotz schlechten Gewissens und Wissen, keine Änderung des Kaufverhaltens
Bei unserer Themenfrage: ,,Der Kauf von billig produzierten Textilien- vereinbar mit dem Gewissen?'' sind wir zum Schluss gekommen, dass es nicht mit dem Gewissen vereinbar ist. Unserer Meinung nach verstößt es gegen jegliches Moralempfinden und ist ein von Staat und Unternehmen oft vertuschtes Verbrechen an der Würde des Menschen.
Die Frage der richtigen Verhaltensweise ist schwieriger. Ein völliger Boykott der billig produzierten Textilien ist nicht die Lösung. Es würde den Menschen und der Volkswirtschaft Bangladeschs schaden. Doch wir denken, dass alle Konsumenten Verantwortung für die Bedingungen in Bangladesh tragen und somit auch ihre Möglichkeiten nutzen müssen, etwas zu verändern.
Eine sinnvolle Maßnahmen des Staates wäre die Einführung eines gesetzlich festgelegten Siegels, an dem sich die Verbraucher orientieren können.
Abschließend lässt sich sagen, dass wir persönlich in Zukunft mehr auf unseren Textilkonsum achten werden, denn die schockierenden Bedingungen lassen sich nicht mit dem Gewissen vereinbaren!
Erwachsene:
13 gehen bei ''unfairen'' Geschäften einkaufen, 17 verneinten dies
alle wussten über die Bedingungen bescheid
7 der 30 meinten, kein schlechtes Gewissen zu haben, begründeten es damit, dass sich nichts ändern würde
21 kannten keine Alternativen
das meist gewählte Moralprinzip ist der Utilitarismus gefolgt von ethischen Egoismus
Interview:
Anna Korittke, Kampagne für saubere Kleidung
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