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Narkose Referat

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by

Avista Brownie

on 27 January 2014

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Transcript of Narkose Referat

Narkose
Übersicht
Definition
Synonym: Allgemeinanästhesie

medikamentös induzierter Schlafzustand eines Organismus (Mensch)
chirurgische, diagnostische oder therapeutische Eingriffe
OHNE
Bewusstsein, Schmerzempfindung oder Abwehrreaktionen
schafft optimale Bedingungen für Patienten und Arzt

Einleitung + Aufrechterhaltung dieses Zustandes wird Narkose genannt
Durch Anwendung von Allgemeinanästhetika (Narkosemittel) erzielt
wirken im ZNS oder auf Skelettmuskulatur (Relaxation)
griechisch: Erstarrung
Formen
Vollnarkose: kein Bewusstsein, nicht ansprechbar z.B. OP am offenen Herzen

„Teilnarkose“: Lokal- und Regionalanästhesie: lediglich regionale Schmerzausschaltung, z.B. beim Zahnarzt

Weiterentwicklung: Analgosedierung = eine Art Dämmerschlaf, Unterschied zur Narkose: Patient reagiert auf äußere Reize und atmet selbstständig
Ziele
Bewusstseinsverlust (durch Hypnotika, z.B. Äther, Chloroform, Lachgas)

Schmerzausschaltung (durch Analgetika / schmerzdämpfende Mittel z.B. Opioide)

Muskelentspannung (durch Muskelrelaxanzien)

Reflexdämpfung = vegetative Dämpfung (reflex-dämpfende Mittel)

Geschichte
Früher:
Versuche chirurgische Eingriffe:
Fesseln, Schmerzlinderung durch Alkohol, Kräuter, Kompression der Halsschlagader
Mangelhafter Erfolg, gefährlich für den Patienten
Beginn der modernen Anästhesie:
1884:
Entdeckung Kokain als erstes Lokalanästhetikum
1940:
erstmals Pfeilgift Curare zur Muskelentspannung in der Anästhesie eingesetzt
Opioide meistverwendetes Schmerzmittel
Morphin stärkstes bekanntes natürliches Analgetikum
Fachgebiet der Anästhesiologie entwickelt sich ständig weiter
Durchführung
Narkosestadien
1) Einleitung der Narkosemittel
2) Unterhaltung (statische Phase)
3) Ausleitung Narkosemittel
Vorbereitung
Nüchternheit:
Keine Nahrungsaufnahme in den letzten Stunden, kein Alkohol
Vermeidung Aspiration bei Narkose-Einleitung



Rauchverbot:
möglichst nicht rauchen
verbessert Sauerstoffgehalt des Blutes + verringert Risiko Komplikatione
Narkose-Einleitung
Atemwegssicherung + Beatmung
Anästhesie-Aufrechterhaltung
Dauer Narkose abhängig von Verlauf d. OP
Medikamentenzufuhr wird dem wechselnden Bedarf angepasst

Beurteilung d. Narkosetiefe + Steuerung Medikamentengabe = Monitoren zeigen Blutdruck, Herzfrequenz, Messung Gehirnaktivität zum Ausschluss d. Wachzustands

Dadurch, dass Patient bewusstlos ist
->
Blutdruck kann nicht durch autonomes Nervensystem reguliert werden

Grund für Aufrechterhaltung: biologische Ursache: Narkosemittel werden im Körper abgebaut, ab geatmet
Ausleitung
Nach OP: Ausleitung Allgemeinanästhesie durch Beenden der Anästhetika Zufuhr
Abbau vorhandener Wirkstoffe (durch Enzyme an Synapsen / Rezeptoren, Ausatmung)
Bei Bedarf: Wirkung Muskelrelaxanzien durch kompetitiven Antagonisten aufgehoben
Wiederherstellung der neuromuskulären Funktion, Normalisierung ZNS, Spontanatmung d. Patienten + Abwehrreflexe wieder vorhanden
Postoperative Überwachung
Schmerztherapie nach OP durch Regionalanästhesie-Verfahren + Schmerzmittel
Biologische Prozesse
Nebenwirkungen und Risiken
Verfahrenstechnisch:


mögliche Krampfzustände im Kehlkopfbereich
Atemsicherungsprobleme aufgrund von Problemen während der Ausleitung
Nachwirkungen:

Hemmende Wirkung auf vegetatives (autonomes) Nervensystem, damit auf vegetative Regulation d. Blutgefäße, d. Herzschlags und d. Blutdrucks (Abfall)
Intraoperative Wachzustände
(sehr selten) aufgrund von

mangelnder Dosierung der Narkosemittel (schnell abgebaut)
technischen Problemen
können zu postoperativen Traumata + psychischer Belastung führen

Wir vermuten:
vielleicht haben manche Menschen die Rezeptoren nicht, an die die Narkosemittel binden? (Genetische Veranlagung/ Disfunktion)
Postoperative Probleme
Störungen der kognitiven Hirnfunktion
Gedächtnis, Orientierung, Wahrnehmung, Konzentration, Bewusstseinsstörungen
Je älter die Patienten + je länger die OP andauert, desto höher ist das Risiko
Auswirkungen reichen von Aufmerksamkeitsstörungen bis hin zu Demenz
Ursachen noch nicht ausreichend erforscht und unklar
Wir vermuten:
Narkosemittel nicht völlig abgebaut ?
Grenze überschritten ?
zu viel Narkose „Gift“ ?
veränderter Blutfluss (größere Stress Reaktion)
-> Blutfluss am Gehirn nicht gemessen/ kontrolliert
-> temporäre Unterversorgung mit Sauerstoff nicht festgestellt (-> Gehirnzellen absterben)
Ziel: Verlust Erinnerung an OP
möglicherweise andere Bereiche des Großhirns, des Gedächtnisses beeinträchtigt?

1884
1932
Heute
1940
1846
<1800
begann am 16. Oktober 1846 in Boston
amerikanischer Zahnarzt:
William Thomas Green Morton
gelang erfolgreiche Durchführung der
ersten Äthernarkose
während einer Tumorresektion am Hals
Morton: erste öffentlich dokumentierte Durchführung einer Allgemeinanästhesie
Barbitursäure-Abkömmling Hexobarbital zur intravenösen Narkose eingeführt
Intravenöse Einleitung
(Induktion)
Zugang mit Hilfe eines peripheren Venenkatheters zur Infusion
direkt ins Blut
Inhalative Einleitung
(Inhalation)
Einatmen Inhalation-Anästhetikums über Maske
gelangt über Lunge ins Blut
Weitere Anästhetika zur Vervollständigung injiziert
2 Alternativen:
Gründe für Notwendigkeit:
durch Verabreichung Narkosemittel Atemantrieb aufgehoben
durch Einsatz Muskelrelaxanzien Atemmuskulatur ausgeschaltet
Körper + Gehirn müssen mit Sauerstoff versorgt werden
Ermöglichung:
Zeit benötigt:
Anreicherung von Sauerstoff im Körper durch Beatmungsmaske
danach Atemwege sichern
Patient mit Narkosegerät beatmen
Verschiedene Atemwegssicherungen:
Kurze
, unkomplizierte Eingriffe: Sauerstoffzufuhr durch Beatmungsmaske

Größere
Eingriffe: endotracheale Intubation: Beatmungsschlauch (Tubus) durch Mundraum + Kehlkopf in Luftröhre eingebracht

In jedem Fall:
Aspiration vermeiden
Bisher keine allgemein anerkannte Theorie zu den komplexen Wirkmechanismen!

Nervenzellen in ihrer Fähigkeit gestört elektrische Impulse weiterzuleiten
Nervensystem = Kommunikationssystem
Gehirn = Kontrollsystem

Was man weiß:
Narkosemittel blockieren die Synapsen und die chemische Reizweiterleitung
binden an Rezeptoren auf der postsynaptischen Membran und verhindern, dass Neurotransmitter daran binden können
blockieren Ionenkanäle (können trotz Signal nicht geöffnet werden)
keine Depolarisation der postsynaptischen Membran
keine Reizweiterleitung
keine Schmerzempfindung -> Bewusstlosigkeit
Auch Mittelhirn zuständig für Bewusstseinslage des Menschen
(wird beeinflusst)
Wir vermuten auch:

Kommunikationsstörungen zwischen bestimmten Gehirnarealen führen zu Bewusstlosigkeit/ Wahrnehmungsstörung
Narkosemittel unterdrücken synchronisierte Aktivität der Nervennetzwerke:
Folge:
Quellen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Narkose
http://de.wikipedia.org/wiki/An%C3%A4sthesie
http://flexikon.doccheck.com/de/Narkose
Von Sandra und Avista
1932:
Heute:
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