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Nyéléni in Deutschland

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by

Junge AbL

on 22 July 2016

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Transcript of Nyéléni in Deutschland

Juni
2014

September
2014


Januar
2015

26.-30. Oktober 2016
Mobilisation
Homepage erstellen

Festlegung nächster Schritte
AG-Arbeit
kleinere Treffen
Finanzierung aufstellen
Anstoßen der Regionalprozesse
3 Bildungstage
zum Aufbau der Regionalgruppen
Bienenwerder
Leipzig
Arbeit in AGs
Arbeit in den Regionen
Cluj, Rumänien
2.
NYÉLÉNI
EUROPE
FORUM

Nachbereitung und
Weiterarbeit in
Regional- und Projektgruppen
Koordina-
tionstreffen
Arbeits-
gruppen-treffen
Aktions-
gruppen-treffen
Treffen vom Runden Tisch Ernährungs-souveränität
Zeitleiste Nyéléni_d_Prozess
Projekt-treffen
Koordina-
tionstreffen
Regional-
gruppen-treffen
Bewegungen für Ernährungssouveränität
Nyéléni-Europe Forum 2011 in Krems
Projekt-treffen
Koordina-
tionstreffen
Regional-
gruppen-treffen
Treffen in Bienenwerder
unsere Kontexte
- FoodCoops, CSAs, Hofladen
- Hofkollektiv
- Freie Ausbildung (Demeter)
- Reclaim the Fields
- Junge AbL
- Bündnis Junge Landwirtschaft, Stoppt Landgrabbing in Ostdeutschland-Kampagne
- Commons Bewegung
- AgrarAttac Österreich
- ÖBV Vía Campesina
- Teilnahme und Vorbereitung anderer Nyéléni-Foren
- Studium Internationale Entwicklung in Wien, Konsumanthropologie, Agrarwissenschaft
wir verbinden mit Ernährungssouveränität
- Die demokratische Mitgestaltung unseres Lebensmittel- und Agrarsystems
- Selbstbestimmtes Handeln und die Ermöglichung von Autonomie der Produzent*innen und Konsument*innen
- Die Zusammenarbeit von Produzent*innen und Konsument*innen
- Nicht einfach genügend Essen sondern die Frage, was wo wie angebaut wird.
- Eine nicht nur ökologische sondern auch selbstbestimmte, kleinbäuerliche, emanzipatorische, nicht-hierarchische Form der Landwirtschaft
- Ein würdiges Leben für die Produzent*innen unserer Lebensmittel und für alle …auch für die Tiere
- Die Möglichkeit, Zugang zu Land und zu Nahrungsmitteln zu haben, selbst bei fehlenden finanziellen Mitteln. Dies sollte ein Recht sein, keine Ware. Auch Bäuerin/ Bauer zu sein, sollte trotz Geldmangel möglich sein.
- Das Recht, von der Landwirtschaft leben zu können, die Ermöglichung von würdevoller und kreativer Arbeit
- Ressourcengerechtigkeit
- Commons, Bedürfnis-, empfundene Fairness
- Solidarität
- Anti-Kapitalismus, DIY, Graswurzel
- Eine Souveränität, die nicht auf die nationale Ebene beschränkt ist, sondern auf verschiedenen Ebenen anzusiedeln ist. Vorsicht mit der Konzentration auf das Nationale, insbesondere bei der Organisation eines nationalen Forums…
- Eine deutliche Abgrenzung von rechtsextremem Gedankengut, bzw. die Inklusion von verschiedenen Kulturen, Geschlechtern, von Migrant*innen, etc.
- Ernährungssouveränität geht nur mit Geschlechtergerechtigkeit und impliziert anti-rassistische und dekoloniale Praktiken
- Der Respekt der Ernährungssouveränität anderer Gemeinschaften und Länder
Allgemein:
Transparenz unserer Grundsätze
Email-Verteiler, Open Atrium, Skype- oder Telefonkonferenz
Treffen von Entscheidungen im Konsensprinzip
Gewaltfreie Kommunikation, keine Verallgemeinerungen,
gendersensible Sprache
keine Fremd- und Selbstverurteilung
Offenheit
Grenzen respektieren
gute Aufgabenverteilung
„self care“ – Beachtung der eigenen Bedürfnisse

Bei unseren Treffen:
Einbindung der Personen, die nicht anwesend sein können durch gemeinsames Erarbeiten der Tagesordnung von Treffen im Vorfeld und Möglichkeit der Stellungnahme nach versenden des Protokolls
Rücksichtnahme und Achtsamkeit
gleichmäßige Verteilung Redeanteilen
„awareness teams“ bei größeren Treffen
rotierende Moderation

ÜBER UNSERE ARBEITSWEISE:
Aufbau der Nyéléni-Bewegung in Deutschland
Einzelpersonen, Initiativen, Gruppen, Organisationen, NGOs, Institutionen
Runder Tisch Ernährungs-souveränität
Fünf thematische Achsen, um Ernährungssouveränität zu erreichen
Achse 1: Die Art und Weise, wie Nahrungsmittel erzeugt werden verändern
Vorrang für die Ernährung der Menschen
Wertschätzung für die Lebensmittel-erzeuger*innen
Etablierung lokaler Erzeugungssysteme
Sechs Säulen der Ernährungssouveränität
Achse 2: Die Art und Weise, wie Nahrungsmittel verteilt werden verändern
Achse 3: Die Arbeitsbedingungen und sozialen Verhältnisse in Landwirtschafts-
und Ernährungssystemen verbessern und neu bewerten
Achse 4: Das Recht auf unsere Gemeingüter zurückfordern
Achse 5: Die Politiken verändern, die unsere Landwirtschafts- und
Delegation aus Deutschland mit dabei
erstes Nyéléni-Forum 2007 in Mali
seit dem gibt es einen Newsletter
www.nyeleni.org
www.nyelenieurope.net
Österreich Forum 2014 in Goldegg
www.ernährungssouveränität.at
Aktionsplan für Nyeleni in Deutschland
Ernährungssysteme bestimmen
(entwickelt beim NyeleniEurope Forum 2011)
Stärkung der lokalen Kontrolle
Die Konstruktion von Wissen und Fertigkeiten
Arbeit mit der Natur

Ernährungssouveränität stellt das Recht auf eine ausreichende, gesunde, kulturell adäquate Ernährung für alle Individuen, Völker und Gemeinschaften, inklusive jener, die an Hunger leiden, in besetzten Gebieten oder Konfliktzonen leben oder marginalisiert sind, in den Mittelpunkt der Ernährungs-, Landwirtschafts-, Viehzucht- und Fischereipolitik.







Sie weist die Behauptung des Lebensmittelsektors zurück, dass Lebensmittel ein Produkt wie jedes andere sind.
Ernährungssouveränität würdigt und unterstützt die Praktiken sowie respektiert die Rechte von Männern und Frauen, BäuerInnen und HirtInnen, FischerInnen, WaldbewohnerInnen, Indigenen und LandarbeiterInnen sowie MigrantInnen, die kultivieren, wachsen lassen, sammeln und Lebensmittel herstellen.










Sie weist jegliche Politik und sämtliche Aktionen und Programme zurück, die die ProduzentInnen entwerten, ihre Subsistenzmittel bedrohen und dazu beitragen, dass sie verschwinden.
Ernährungssouveränität nähert die Produ-zentInnen und Konsu-mentInnen einander wieder an und stellt sie ins Zentrum der Entscheid-ungsprozesse über Ernährungsfragen. Auf den lokalen Märkten schützt sie die ProduzentInnen vor Dumping durch Importe und durch Nahrungs-mittelhilfen, sie schützt die KonsumentInnen vor ungesunder und degene-rierter Nahrung, vor unangemessener Lebens-mittelhilfe und vor Lebensmitteln, die mit GVO verseucht sind.


Sie erlaubt es, sich gegen Institutionen, Abkommen und Praktiken zu wehren, die nicht nachhaltigen und ungerechten inter-nationalen Handel voran-treiben bzw. davon ab-hängen und die trans-nationale Konzerne mit beträchtlicher ungerecht-fertigter Macht ausstatten.
Ernährungssouveränität legt die Verwaltung des Landes, des Bodens, der Weiden, des Wassers, des Saatguts, der Tiere und des Fischfangs in die Hände der lokalen Produzent*innen und respektiert ihre Rechte. Sie können sie benutzen und sie nach sozial und ökologisch nachhaltigen Kriterien aufteilen, die die Bewahrung der Vielfalt erlauben. Ernährungssouveränität erkennt die Tatsache an, dass lokale Territorien nicht immer die geopolitischen Grenzen respektieren, und erlaubt den lokalen Gemeinschaften, ihre Territorien zu bewohnen und zu nutzen. Sie unterstützt die Abstimmung und das kollektive Handeln von Produzent*innen unterschiedlicher Regionen sowie von unterschiedlichen Sektoren und trägt damit zu einer Lösung von internen Konflikten bzw. von Konflikten mit lokalen oder nationalen Autoritäten bei.

Sie weist die Privat-isierung von natürlichen Res-sourcen auf das schärfste zu-rück, sei es durch Gesetze, durch Handelsabkommen oder durch intellektuelle Eigentumsrechte.
Ernährungssouveränität baut auf dem Wissen und den Fertigkeiten von lokalen ProduzentInnen und lokalen Organisationen auf, welche Produktionssysteme und lokale Kulturen entwickeln sowie erzeugen. Deswegen ermöglicht sie die Entwicklung von angemessenen Forschungsprogrammen, die zukünftige Generationen nicht bedrohen.






Sie weist alle Technologien zurück, die die ProduzentInnen oder zukünftige Generationen unterwerfen, bedrohen oder sie verseuchen, wie z.B. die Gentechnik.
Ernährungssouveränität nützt die Umweltressourcen mittels Praktiken und Produktionsmethoden, die agrarökologisch und diversifiziert sind, wenig Inputs verbrauchen, die Ökosysteme optimieren sowie die Resilienz und die Anpassung speziell an den Klimawandel verbessern. Sie versucht, die Erde zu heilen, damit die Erde uns heilen kann.




Sie verweigert Praktiken, die Ökosysteme schädigen, wie Monokulturen und intensive Tierhaltung, welche enorm viel Energie verbrauchen, zerstörerische Fischfangpraktiken und andere industrielle Produktionsmethoden, die die Umwelt zerstören und zum Klimawandel beitragen.
regionale Delegation
Info-Post-
Verteiler
Orga-
Verteiler
info@nyeleni.de
Kommunikation
Geschichte von Nyéléni
Nyéléni (der Name bedeutet "erste Tochter") war das einzige Kind eines malischen Bauernpaares in einer Zeit, in der es als beschämend galt, nur einem Kind zu haben, und dann auch noch eine Tochter. Trotz dieser Voraussetzungen wurde Nyéléni eine hoch angesehene Bäuerin, die die eigenen Familie und viele andere unterstützte durch harte Arbeit und Einfallsreichtum in der Erzeugung und Verarbeitung von Lebensmitteln. Sie hat ein lokales Getreide namens "Fonio" entwickelt, das mehrere hundert Jahre später immer noch eine wichtige Nahrungspflanze ist.

Dass der Prozess den Namen einer Frau, einer Bäuerin aus dem globalen Süden trägt, ist ein wichtiges Symbol dafür, dass Ernährungssouveränität nicht ohne das Ende des Patriarchats und der globalen Ungleichheiten erreicht werden kann.
500 Delegierte aus 80 verschiedenen Ländern
400 Delegierte aus 34 europäischen Ländern
300 Delegierte aus vielen Regionen Österreichs
"Food
Otherwise"
Niederlande, 2014

"food sovereignty now!" in Großbritannien
Nyeleni in den ehemaligen
jugoslawische Ländern
CSA-Konferenz in Miland 2012 und Paris 2014
Mitmachen
In allen AGs brauchen wir noch weitere Engagierte! Meld dich gern bei info@nyeleni.de oder direkt bei der jeweiligen Arbeitsgruppe.
Gelebte Ernährungssouveränität ist auf vielen Wegen möglich! Wenn du aktiv werden willst (z.B. Organisation einer Veranstaltung, Forschungsarbeit, Radiosendung,…) melde dich gerne bei info@nyeleni.de, gemeinsam geht’s meist leichter als alleine!
Wir freuen uns, wenn ihr eure Organisation oder Initiative als Teil der Nyéléni-Bewegung seht. Ihr könnt Nyéléni finanziell oder mit Arbeitszeit unterstützen und über eure Homepage und Newsletter die Informationen verbreiten.
Wenn du dich für eine Regionalgruppe interessierst, schreib an: info@nyeleni.de
Ziel ist das
Vernetzen
der aktiven Personen und Initiativen rund um das Thema Landwirtschaft und Ernährung.
Kollektive Mappings
, Lektüren und Diskussion zum gemeinsamen Verständnis von Ernährungssouveränität, das Identifizieren von Problemen und Konfliktherden in der Region, die Organisation von Aktionen, etc.).

Schreib einfach eine E-Mail mit der konkreten Bitte an
info@nyeleni.de
3. Mach mit in einer Arbeitsgruppe
2. Mach mit in einer Regionalgruppe oder gründe eine
1. Lass dich auf unseren Nyéléni-Newsletter setzen
4. Beteilige deine Organisation und Initiative
5. Beteilige dich auf deine eigene Weise
Nyeleni Kroatien
2013
"Ernährungssouveränität ist das Recht der [Gemeinschaften] auf gesunde und kulturell angepasste Nahrung, nachhaltig und unter Achtung der Umwelt hergestellt. […] Sie ist das Recht der Bevölkerung, ihre Ernährung und Landwirtschaft selbst zu bestimmen. Ernährungssouveränität stellt die Menschen, die Lebensmittel erzeugen, verteilen und konsumieren, ins Zentrum der Nahrungsmittelsysteme, nicht die Interessen der Märkte und der transnationalen Konzerne"
(aus der Deklaration des weltweiten Forums für Ernährungssouveränität, Mali, Februar 2007)
eine Bewegung für Ernährungssouveränität aufbauen bzw. verbreitern
, d.h. schon bestehende Initiativen zusammen-bringen und viele neue Personen und Initiativen
mit einbinden
Ziele
ein gemeinsames Verständnis von Ernährungssouveränität schaffen
Herausforderungen
für die Umsetzungen von Ernährungssouveränität

in unserer Region gemeinsam erarbeiten.
regionale
Strategien
und Aktionen

entwickeln

Gründung
von AGs und
der NyKo
Ökologisierung der Anbaumethoden

Vorrang für die lokale Erzeugung zur Ernährung der Bevölkerung
Zugang zu Ressourcen - z.B. Land, Wasser, Saatgut, Kredite
Kleinbauernrechte anerkennen
Das Recht auf Nahrung durchsetzen
Das Recht der Verbraucher zu entscheiden, was sie konsumieren und wie und von wem es produziert ist
Das Recht sich vor billigen Lebensmittelimporten zu schützen
Die Notwendigkeit, landwirtschaftliche Preise an den Erzeugungskosten auszurichten
Dialog und Partizipation
Gendergerechtigkeit
(aus der Deklaration Nyeleni-Forums in Mali, Februar 2007)
www.nyeleni.de
weitere Anforderungen
ein Drittel Erzeuger*innen
gerechte Geschlechterverteilung
ein Drittel junge Menschen
Wofür steht Ernährungs-souveränität?
Wofür steht sie nicht?
2. Nyéléni-Europe Forum Oktober 2016
in Rumänien

www.nyelenieurope.net
Delegation aus Deutschland geplant
Berlin

Anfang
2016

Arbeit in AGs
Zusammenstellung und
Vorbereitung der Delegation
Nyéléni-Werkstätten
Vor-bereitungs-Treffen der Delegation
am 3. Oktober in Berlin im direkten Anschluss an den WHES-Kongress
31. Juli
2016
Bewerbungsfrist zur Teilnahme an der Delegation
breites Themenspektum
breites Sektorenspektrum
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