Loading presentation...

Present Remotely

Send the link below via email or IM

Copy

Present to your audience

Start remote presentation

  • Invited audience members will follow you as you navigate and present
  • People invited to a presentation do not need a Prezi account
  • This link expires 10 minutes after you close the presentation
  • A maximum of 30 users can follow your presentation
  • Learn more about this feature in our knowledge base article

Do you really want to delete this prezi?

Neither you, nor the coeditors you shared it with will be able to recover it again.

DeleteCancel

Make your likes visible on Facebook?

Connect your Facebook account to Prezi and let your likes appear on your timeline.
You can change this under Settings & Account at any time.

No, thanks

Soziale Ungleichheit und Sozialstrukturanalyse

No description
by

M. H.

on 3 March 2014

Comments (0)

Please log in to add your comment.

Report abuse

Transcript of Soziale Ungleichheit und Sozialstrukturanalyse

Soziale Ungleichheit
Sozialstrukturanalyse
Definition
Berufsprestige
Beruf
Elite
Definition
Ursachen
Ständegesellschaft
Schichten & Klassen
Millieu-Modelle
Bolte-Zwiebel
Dahrendorf-Haus
Klassengesellschaft
"Wenn von den knappen begehrten Gütern einer Gesellschaft die Menschen je nach ihrer Stellung in gesellschaftlichen Gefügen mehr oder weniger viel erhalten,
spricht man von sozialer Ungleichheit."

Wohnort
Geld
Einkommensabstufungen
Vermögensdisparitäten
ungleiche Bildungschancen
familiäre Verhältnisse
Migrationshintergrund
Prestige
Macht
Debatte
Soziale Ungleichheit beibehalten oder abschaffen?
höhere Qualifikationen werden gewürdigt
komplette Gleichheit nicht möglich, daher fördern soziale Ungleichheiten auch Individualität
soziale Ungleichheit als unfair, da weder Wohnort noch familiäre Verhältnisse frei bestimmbar
Chancen auf soziale Gleichheit und dem Erreichen von Zielen muss universell gegeben sein -> nicht umsetzbar
Maßnahmen um Chancengleichheit zu gewährleisten und soziale Ungleichheiten abzuschaffen
Beck´sches Individualisierungstheorem
-> Gruppierung von Menschen durch gemeinsame Eigenschaften und Charakteristika des Denken und Handelns
Kriterien der Einteilung
→ Bildung
→ Einkommen und Vermögen
→ Beruf
→ (Macht und Einfluss)
→ (Sozialprestige)

Bolte ist der Ansicht, dass die traditionelle Einteilung in Schichten wie Oberschicht, Mittelschicht, Untersicht mit der Einteilung nach „neuem“ und „altem“ Mittelstand verbunden werden können.
Karl Martin
Bolte
Ralf
Dahrendorf
"falscher Mittelstand"
-> sich zum Mittelstand gehörig fühlende Personen ohne ent-
sprechende finanzielle Mittel
gestrichelte Linien = Aufstieg bzw. Abstieg möglich
Quellen
Politik und Wirtschaft 2, Cornelsen
http://www.uni-giessen.de/dafblog/wordpress/wp-content/uploads/karikatur-gleichberechtigung.gif

http://www.jovoto.com/projects/unicef/ideas/3312
http://www.io-home.org/portfolios/m/showAjaxImage? k_BildDB=31066&k_User=1222
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/thumb/c/c6/Bolte_2.jpg/220px-Bolte_2.jpg
http://javierprietogonzalez.blogspot.de/2010/08/un-nuevo-modelo-de-sociedad.html
Becksche These
Situation
Wandlungsprozess in der Gesellschaft
Entlassung aus Sozialformen (Schichten etc.)
Struktur der Ungleichheit hat Bestand
Max Weber
Menschen handeln unpersönlich, sachlich und utilitaristisch
-> Grund: Marktbeziehungen statt menschlicher Be
ziehungen, durch erwartungsorientiertes Handeln und unflexible Strukturen


-> Individuum als "isolierter Wirtschaftmensch"
Karl Marx
Individualisierung im Prozess der Klassenformierung
Schübe der Freisetzung des Individualismus durch die Ausbreitung des Frühkapitalimus

-> keine Stand und Klasse, aber "Individualisierte Existenzformen und- lagen"
Der Mensch als Mittelpunkt seiner Lebensplanung und Lebensführung
Folge der Situation
BRD in der Nachkiegszeit:
gesellschaftlicher Individualisierungsschub, aber konstante Ungleichheitsrelationen
-> keine traditionellen Klassenbindungen: eigenem Schicksal überlassen
Individualisierung nach Beck
Prozess des Übergangs eines Individuums von Fremd- zu Selbstbestimmung
-> durch Individualisierung und
Modernisierung der westlichen Gesellschaft

-> eigener Lebenlauf als biographische Lösung systemischer Widersprüche
3 Dimensionen der
Individualisierung
Freisetzungsdimension: Herauslösung aus
Sozialformen/- bindungen


Entzauberungsdimension:
Verlust traditioneller Sicherheiten

Kontroll- und Reintegrationsdimension:
neue Art sozialer Entbindung
finanzielle Unterstützung durch den Staat -> z.B. Arbeitslosengeld
"Viertelbildung" unterbinden -> Verkehrsanbindungen verbessern
Bekämpfen von Vorurteilen
Mischung aller sozialen Gruppen
ausgebautes Gesundheits- und Bildungssystem
Folgen der Individualisierung
Entstehung nichtständischer Klassensolidaritäten
Wertewandel
Gesellschaft der Unselbstständigen
Prioritäten zugunsten immaterieller Werte
mehr Entfaltungsmöglichkeiten
-werden durch Befragungen an deutschen Bürgern ermittelt
-in Diagramm-form:
x-Achse: Grundorien-tierung
y-Achse: Soziale Lage
Sinus-Millieus
Sinus-Millieus
Sinus-Millieus
Sinus-Millieus
Sinus-Millieus
alle Schichten haben eine ähnliche Stellung im Wirtschaftsprozess, jedoch herrscht ökonomische Ausbeutung durch verschiedene Lohnverhältnisse
in Klasse eingeboren, aber Klassen-
wechsel durch mehr/weniger
Besitz möglich
Obere Klasse -> viele Grundstoffe & viel Geld
Untere Klasse -> wenig Lohn
=>Unterschiede in Interessen etc.
(nach Karl Marx)
Kritik an den Schichtenmodellen
Kritik am Millieu-Modell:
Elite (urspr. vom lateinischen electus, „ausgelesen“) bezeichnet soziologisch eine Gruppierung (tatsächlich oder mutmaßlich) überdurchschnittlich qualifizierter Personen (Funktionseliten, Leistungseliten) oder die herrschenden bzw. einflussreichen Kreise (Machteliten, ökonomische Eliten) einer Gesellschaft.
Konkret bezieht sich der Begriff meist auf näher definierte Personenkreise, wie z. B. die Positionselite oder die Bildungselite.
Der Elite gegenüber stehen die Masse oder der Durchschnitt („Normalbürger“).

Lexikalisch bedeutet Elite soviel wie Auslese der Besten.
Bildungsexpansion
Elitenförderung
immer mehr Menschen mit höherem Bildungsabschluss
-> Abschlüsse wichtig für beruflichen Erfolg
"lebenslanges Lernen" durch Fort- & Weiterbildungen
Wandel zur Wissensgesellschaft
- 50er Jahre -> die Un- & Angelernten in der Mehrheit
Heute -> deutliche Minderheit
- 50er -> 80% der Menschen auf der Hauptschule
Heute -> weniger als 1/3
- 1960 -> Abiturquote 6%
Heute -> ca. 30%
Hauptschule als "Restschule"
Bildungsnorm: mindestens mittlere Reife
Kritik an der Bildungsexpansion
zwar weniger Jugendliche die Schulsystem mit Hauptschulabschluss verlassen, aber mehr ohne ausreichende schulische Grundqualifikation

-> schlimme Folgen für deren Berufschancen:
min. 1/3 ohne Lehrabschluss
2000 haben 10% der jungen Deutschen keine abgeschlossene Berufsausbildung
sogar 38% der jungen Ausländer ohne Berufsausbildung

Befragungen durch verschiedene Institute
Forsa befragt über Ansehen für Berufe im öffentlichen Dienst
Institut in Allensbach befragt mehr als 1500 Personen über 16; Leitfrage: “Hier sind einige Berufe aufgeschrieben. Könnten Sie bitte die fünf davon heraussuchen, die Sie am meisten schätzen, vor denen Sie am meisten Achtung haben?”
jeder Befragte muss 5 Berufe wählen
-> Skala wird erstellt
Bezeichung dient als Gliederungs- und Strukturprinzip im sozialen Raum

Stabilität von Beschäftigung nimmt ab

hohe Anforderung an Mobilität
Machtelite = Politiker, Vorstände von großen Unternehmen
Einkommenselite = Bestverdiener
Sportelite = Spitzensportler
Sportschulen werden vom DOSB gefördert und dann zur Eliteschule d. Sports ernannt

Kennzeichen: Kenntnis von Dress- und Benimmcodes, oftmal hoher Bildungs-grad, stechen durch jeweilige Besonder-heit heraus, nicht organisiert im Gegensatz zu z.B. Parteien
-
ungerechtfertig-te Privilegien

hohe Bedeutung der sozialen Herkunft

keine durchlässige Gruppe
+
sichert Zugang zu Sptzenpositionen

Eliten bieten Sicherheit

führen zur generell höheren Qualifizierung
-> Weltrisikogesellschaft
Full transcript