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MORBUS PARKINSON

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by

Marike Grave

on 15 September 2014

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Transcript of MORBUS PARKINSON

PARKINSON
Wieso? Weshalb? Warum?
Was ist das?
Psychische Symptome?
Was hilft?
Allgemeines
Morbus Parkinson
James Parkinson
1817
langsam fortschreitende neurologische Erkrankung
Altersleiden
An Essay on the Shaking Palsy
Bewegungsstörungen
4 Hauptsymptome
Tremor
Zittern
meist zuerstnur die Hände, dann die Füße und der Kiefer
vor allem in Ruhephasen
verschwindet bei gesteuerten Bewegungen
vermehrt bei Anspannung
und Aufregung
Bradykinese
Verlangsamung der
Bewegungen
bemerkbar z.B. beim Gehen, der Mimik, dem Schriftbild und der Sprache
langsam fortschreitend
Rigor
Muskelsteifheit
meistens in Schultern und Nackenbereich
Postulare
Instabilität
Gang- und Haltungsstörungen
typisch gebeugte Haltung
kleinstrittiger Gang
Füße folgen nicht mehr
Gleichgewichtsstörungen
Idiopathisches Parkinson
ohne erkennbare Ursache
75% aller Erkrankten
dopaminhaltige Nervenzellen sterben aus bisher ungeklärten Gründen ab
Klassifikation
erblich bedingt
sehr selten
Symptomatisches Parkinson
ausgelöst durch z.B.:
jahrelange Medikamenteneinnahme
Umwelteinflüsse (Giftstoffe)
andere Erkrankungen
Atypisches Parkinson
im Zusammenhang mit weiteren Krankheiten, bei denen eine Neurodegeneration stattfindet
Familiäres Parkinson
Schlafstörungen
in den meisten Fällen Folge motorischer Störungen
nächtliche Hypokinesen
Albträume -> Anzeichen für bevorstehende Halluzinationen
REM-Schlaf-Verhaltensstörungen -> äußern sich stark motorisch auf ihre Träume
Tagesmüdigkeit
Angststörungen
Blockierungsängste -> Angst, nicht von der Stelle zu kommen (,,Freezing“)
soziale Phobien -> Angst vor Menschenansammlungen
eher eine Folge der Symptome beziehungsweise Erfahrungen mit der Umwelt
Halluzinationen
weisen eine gravierende Störung der Realitätsabschätzung auf
ausgelöst durch die medikamentöse Therapie
,,Parkinson-Psychose“
drei Schweregrade:
1. sehen für meist nur wenige Sekunden eine Person oder auch ein Tier im Raum; sind dabei aber bewusstseinsklar
2. nach belebten Albträumen -> Minuten andauernde wahnhafte geformte Halluzinationen
3. szenische Halluzinationen und para-
noide Denkstörungen
Suizid(gedanken)
Folge all dieser psychischen Störungen
können sich nicht vorstellen, weiter zu leben, falls sich ihr Parkinson-Syndrom noch weiter verschlechtern sollte
aber nur die wenigsten handeln glücklicherweise danach
Bradyphrenie
Schwäche der Merkfähigkeit und Konzentration sowie zunehmende Vergesslichkeit
gilt als psychisches Korrelat zu den motorischen Verlangsamungen
Typische Symptome: Verzögerung der Gedankenabläufe, Aufmerksamkeits-störung, verlangsamtes Reaktions-vermögen

Depressionen
Reaktion auf die motorische Einschränkung -> Angst- oder Panikattacken
verstärkt durch z.B. Schlafstörungen oder Antriebsmangel
können aber auch ein frühes Anzeichen für Parkinson sein
Demenz
verschieden starke Ausprägungen:
1. können neue Informationen nicht speichern; lernen Neues nur sehr langsam dazu
2. gerade Erfasstes wird nur kurz behalten; aber auf gut Erlerntes und Vertrautes kann noch zurückgegriffen werden
3. erheblicher Verlust des Gedächtnisses; neue Informationen können nicht aufgenommen werden
in Beziehung mit dem Abbau von
weiteren Hirngegenden

Dopamin-Agonisten
chemisch ähnlich aufgebaut wie Dopamin
ahmt dessen Wirkung effektiv nach
langzeitig mit weniger Komplikationen verbunden im Gegensatz zu L-Dopa
MAO-B- und COMT-Hemmer hemmen den Abbau von dem körpereigenen und medikamentös zugeführten Dopamin
Anticholinergika
u. Glutamat-Antagonisten
wirken reduzierend auf die beiden anderen Botenstoffe Acetylcholin bzw. Glutamat
Tiefe Hirnstimulation
operativen Parkinson-Therapie
Therapie
L-Dopa
Enzym Decarboxylase baut L-Dopa schon zu unbrauchbaren Stoffen ab, bevor es überhaupt im Gehirn ankommt
hemmt dieses Enzym
-> mehr L-Dopa erreicht das Gehirn
steigern indirekt die Wirkung des L-Dopas
effektivstes Medikament
Levodopa
zeigt ziemlich schnell eine positive Wirkung
Vorläufersubstanz des Dopamins
auftretenden
Nebenwirkungen nehmen mit
der Zeit weiter zu, während Wirkdauer immer kürzer andauert
Dopamin
Acetylcholin
Glutamat
Noradrenalin
Serotonin
Dopamin
Serotonin
Glutamat
Noradrenalin
Acetylcholin
Decarboxylase-Hemmer
Stammzellen
abgestorbenen Nervenzellen sollen durch funktionstüchtige Stammzellen ersetzt werden
Noch Fragen?
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