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Mitteleuropäische Musikgeschichte

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by

Sebastian Müller

on 4 May 2016

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Transcript of Mitteleuropäische Musikgeschichte

Mitteleuropäische Musikgeschichte
Das Mittelalter (800-1400)
Renaissance (1400-1600)
Barock (1600-1750)
Klassik (1730-1830)
Frühklassik (1730-1780)
Romantik 1800-1920
Gregorianik
800-1100
Einstimmiger Gesang
Legende von Papst Gregor
Religiöse Funktion
Liturgische Texte dienen als Grundlage für spätere Komponisten (Bsp. Kyrie, Gloria, Credo, Sanctus, Agnus Dei)
Entwicklung der Notenschrift
Guido von Arezzo
Notre Dame
1100-1300
Grundlage ist der Gregorianische Choral
Quart-, Quintparallelen
Entschleunigung, zweite Stimme (Motetus)
Erste Komponisten Leonin und Perotin
Notwendigkeit des Metrums
Frühe Mehrstimmigkeit
Ars Nova
1300-1400
Neue Regeln führen zu mehr Komplexität
Philippe de Vitry und Guillaume de Machaut
Isorhythmie
Stimmenbezeichnung (Tenor = "Halter" des Cantus Firmus)
Verbot durch Papst Johannes XXII
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Volksmusik
Troubadours, Minnesänger
1100-1300
"Liebeslyrik" der Ritter
Walther von der Vogelweide und Neidhart von Reuental
Musik als Wettkampf
Formen: Rondeau, Virelai, Ballade
geistliche Musik
weltliche Musik
Frankoflämische Vokalpolyphonie
Verwendung von uns geläufigen Konsonanzen
Prinzip der Imitation
Jede Stimme ist für sich selbständig

Josquin Desprez
Weltlich und / oder geistlich?
Kontrafaktur: Viele Melodien haben sowohl einen geistlichen als auch einen weltlichen Text
Viele Komponisten schreiben Kirchen- UND (derbe) Unterhaltungsmusik
Orlando di Lasso
Römische Schule
Giovanni Pierluigi da Palestrina
Strenge Satzregeln garantieren den Wohlklang
Maximale Verständlichkeit bei polyphoner Satztechnik
Venezianische Schule
Mehrchörigkeit erlaubt akustische Effekte und dynamische Abstufungen
Wegweisend für die spätere Konzert-entwicklung des Barock
Giovanni Gabrieli - Jubilate Deo
Instrumentalmusik
Hans Holbein: Die Gesandten
Höfische Tanzmusik
Vokalmusik für Laute umgeschrieben
Orgelmusik in der Kirche
Tanzmusik der Renaissance
Claudio Monteverdi (1567-1643)
Monteverdis Werk markiert die Wende von der Renaissance zum Barock.
Die Seconda Pratica erlaubt Dissonanzen, wenn es der Text erfordert.
Die Monodie (Einstimmiger, begleiteter Gesang) wird wichtig und garantiert Textverständlichkeit.
Lamento d'Arianna
Heinrich Schütz (1585-1672)
Die mit Tränen säen
In der Affekten- und Figurenlehre werden musikalische Formeln gesucht, welche die Gefühlslagen passend wiedergeben.
Die evangelische Kirchenmusik wird zur klingenden Predigt im Gegensatz zur klingenden Liturgie der katholischen Kirchenmusik.
Antonio Vivaldi (1678-1741)
Die vier Jahreszeiten - Frühling
Im Solokonzert steht ein einziges Instrument dem Orchester gegenüber.
Vivaldi schrieb knapp 500 Konzerte, davon 241 für Violine.
Nach der Priesterweihe unterrichtete Vivaldi am Ospedale della Pietà, einem Waisenhaus für Mädchen in Venedig.
Georg Friedrich Händel (1685-1759)
Händel ist bekannt für seine zahlreichen Opern und Oratorien ("Halleluja" aus dem Oratorium "Messias").
Kastraten waren sehr begehrte Operndarsteller wegen ihrer ungebrochenen und trotzdem kräftigen Stimme.
Händel verbringt den grössten Teil seines Lebens in London.
Lascia ch'io pianga aus der Oper "Rinaldo"
Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Brandenburgische Konzerte
Bach gilt als Vollender des Barockzeitalters.
Neben den Brandenburgischen Konzerten sind "Das wohltemperierte Klavier", "Die Kunst der Fuge" und zahlreiche Kantaten Höhepunkte seines Schaffens.
Zu Lebzeiten war Bach als Orgelvirtuose und Improvisationskünstler bekannt. Seine Kompositionen fanden erst lange nach seinem Tod eine angemessene Beachtung.
Der Generalbass (Basso continuo)
Der Barock wird oft auch "Generalbass-Zeitalter" genannt.
Der Generalbass ist die vorwiegende Kompositionstechnik des Barock: Geschrieben wird nur die Melodie und eine Basslinie. Die Basslinie wird mit Ziffern versehen. Die Ziffern geben an, nach welchen Regeln die zusätzlichen Stimmen improvisierend ergänzt werden müssen.
Typische "Basso continuo"-Instrumente sind: Orgel, Laute, Cembalo, Gambe, Cello, etc.
Gattungen
Oper
Kantate
Sonate
Oratorium
Suite
Concerto grosso
Solokonzert
Passion
Instrumentenbau
Wiener Klassik (1780-1830)
Empfindsamer Stil
Galanter Stil
Mannheimer Schule
Carl Philipp Emanuel Bach
Cellokonzert in A-Dur, 3. Satz
Carl Stamitz – Symphonie in G-Dur, 1. Satz
Johann Joachim Quantz
Joseph Haydn (1732-1809)
Streichquartett Op. 76 Nr. 3, 2. Satz
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Die Zauberflöte - Königin der Nacht
Ludwig van Beethoven (1770-1827)
5. Sinfonie in C-Moll, 1. Satz
Abkehr vom Barock
Verzicht auf strenge Schreibart
Singbare und eingängige Melodien werden zum Ideal erhoben
Musik soll Gefühle direkt ansprechen
Wichtiges Ausdrucksmittel ist der Wechsel der Leidenschaften
Verlangsamung des Harmonischen Rhythmus
Am Mannheimer Kurfürstenhof entsteht ein Orchester aus den besten Musikern der damaligen Zeit.
Dieses Orchester zeichnet sich aus durch innovative Neuerungen (Mannheimer Manieren).
Der Grundstein zu einer standardisierten Orchesterbesetzung ist gelegt.
Jahrzehntelange Tätigkeit als Hofkapellmeister im Fürstenhaus Esterhazy.
Produktiver Komponist (über 100 Sinfonien, 68 Streichquartette, 24 Opern u.v.m)
Integrierte wieder kontrapunktische Elemente (z.B. Fugen) in die klassische Form.
Mozart galt als musikalisches Wunderkind und wurde von seinem Vater entsprechend gefordert.
Er reiste viel und hatte die Begabung, sämtliche Stile nachzuahmen.
Verbindet scheinbar Leichtes mit musikalisch Anspruchsvollem.
Bekannt für seine Opern und Konzerte.
Beethoven gilt als Vollender der Klassik und als Wegbereiter der Romantik.
Im Vergleich zu anderen Komponisten ist Beethovens Werk von geringer Quantität, dafür qualitativ sehr sorgfältig ausgearbeitet.
Bekannt sind die 9 Sinfonien und 32 Klaviersonaten.
Geplagt von mehreren Krankheiten und einem Gehörleiden starb er vermutlich an einer Bleivergiftung.
Frühromantik 1800-1840
Hochromantik 1840-1890
Spätromantik 1890-1920
Die musikalische Entwicklung verläuft nicht mehr einheitlich.
Der innere Seelenzustand wird nach aussen getragen (auch Abgründe).
Neue Ideale werden gesucht (Natur, Fantasiewelten, Vergangenheit).
Franz Schubert (1797-1827): Das Lied
Niccolo Paganini (1782-1840): Der Teufelsgeiger
Gioachino Rossini (1792-1862): Die Belcanto Oper
R. Schumann / F. Chopin:
Klavierminiaturen
Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809-1847): Klassizismus
Johannes Brahms (1834-1897): Das Volkstümliche
Nationale Stile in ganz Europa
Franz Liszt (1811-1886): Sinfonische Dichtung
Richard Wagner (1813-1883): Musikdramen
Johann Strauss Sohn (1825-1899): Wiener Walzer
Giuseppe Verdi (1813-1901): Italienische Oper
Gustav Mahler (1860-1930): Bis an die Grenzen
Max Reger (1873-1916): Harmonische Dichte
Claude Debussy (1875-1937): Impressionismus
Gedichtvertonungen
Liederzyklen (z.B. Winterreise)
Abgründe der Seele
Der Lindenbaum aus der Winterreise
Geigenvirtuose heute: David Garrett
Spieltechnik wird erweitert
Ausgedehnte Konzertreisen durch ganz Europa
Arie des Figaro aus "Der Barbier von Sevilla"
Belcanto: spezielle Gesangstechnik (Verzierungen)
Auch bekannt von Rossini: Wilhelm Tell Ouvertüre
Totentanz - Paraphrase über "Dies Irae"
Verarbeitung eines gregorianischen Chorals
Lyrikvertonung ohne Text
Erweiterung der Harmonik: Tristan-Akkord
Durchkomponierte Bühnenwerke (Die Walküre ca. 3h45)
Umstritten: Wagners Antisemitismus
Aus Kinderszenen: Träumerei
Hochzeitsmarsch aus Sommernachtstraum
Rückbesinnung auf klassische Formen und vergangene Komponisten (J.S. Bach)
Erster Dirigent im modernen Sinn
Ungarischer Tanz No. 5
Suche nach absoluter, dauerhafter Musik
Musikstreit zwischen Wagner und Brahms
Beispiele: Edvard Grieg (Norwegen), Bedrich Smetana (Tschechien), Edward Elgar (England), Sergei Rachmaninov (Russland), u.v.m
Luciano Pavarotti: La donna è mobile
An der schönen blauen Donau
Sir Simon Rattle dirigiert Symphonie Nr. 5
Bearbeitung von "Der Mond ist aufgegangen"
Claire de Lune
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