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Exilliteratur

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by

Sophie Ha

on 12 January 2015

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Transcript of Exilliteratur

Deutschsprachige Exilliteratur
1933-'45

Gliederung
Wie konnte es dazu kommen?
Bücherverbrennung
Leben & Schreiben
im Exil

Romane
Formen
Werke
"Jede Form von Emigration verursacht an sich schon unvermeidlicherweise eine Art von Gleichgewichtsstörung. Man verliert - auch dies muss erlebt, um verstanden zu sein - von seiner geraden Haltung, wenn man nicht die eigene Erde unter sich hat, man wird unsicherer, gegen sich selbst mißtrauischer.(...) Etwas von der natürlichen Identität mit meinem usrprünglichen und eigentlichen Ich blieb für immer zerstört. (...) Nein, am Tage, da ich minen Paß verlor, entdeckte ich mit achtundfünfzig Jahren, daß man mit seiner Heimat ein bisschen mehr verliert als einen Fleck umgrenzter Erde."
- Stefan Zweig
"So gut wie jeder, der vor 1933 das präsentierte,
was man weltweit
unter deutscher Kultur verstand,
ist heute ein Flüchtling."

- Dorothy Thompson
Sowjetunion
Tschechoslowakei
Spanien
Mexiko
Chile
Frankreich
Schweden
Norwegen
Dänemark
Belgien
Niederlande
Schweiz
Großbritannien
Österreich
Polen
Türkei
Jugoslawien
Italien
China
Palästina
USA
Marxisten
Sozialisten
Pazifisten
Liberale
Weltbürger
Juden
deutschsprachige Autoren im Exil
Thomas Mann
Heinrich Mann
Bertolt Brecht
Erich M. Remarque
Carl Zuckmayer
Alfred Döblin
Robert Musil
Franz Werfel
Lion Feuchtwanger
Kurt Tucholsky
Vicki Baum
Stefan Zweig
Klaus Mann
Rose Ausländer
Irmgard Keun
Else Lasker-Schüler
Mascha Kaléko
30.01.1933
Machtergreifung Hitler
10.05.1933
Bücherverbrennung
1935
Nürnberger Gesetze
1939
Beginn des 2.Weltkrieges
1945
Ende des 2.Weltkriegs
Deportation Juden und Oppositioneller in Konzentrationslager
Diskriminierung
schon 1920 NSDAP 25-Punkte-Programm:
"Wir fordern den gesetzlichen Kampf gegen eine Kunst- und Literaturrichtung, die einen zersetzenden Einfluss auf unser Volksleben ausübt und die Schließung von Veranstaltungen, die gegen vorstehende Forderungen verstoßen."
Redakteure , Radiosender, Veranstalter, Verleger eingeschüchtert durch Straßengewalt der SA
Ausarbeitung Schwarzer und Weißer Listen
nach Machtergreifung durch Hitler
Gleichschaltung: Verbote
Bücherverbrennung
schon vor Machtergreifung durch Hitler
Erika Mann
Verlauf der Emigration
1933: Bücherverbrennung
1. Emigrationswelle

1938: Anschluss
Österreichs
1939: Besatzung der
Tschechoslowakei

2. Emigrationswelle
1939: Beginn 2. Weltkrieg
Verschlechterung
Lebensbedingungen
1940:
- Besatzung Norwegens
& Schwedens
- Kapitulation
Niederlande & Belgien
- Besatzung nördl.
Hälfte Frankreichs
Flucht nach England
vorallem in die USA,
nach Mexiko und
Südamerika
fremd & neu
Integration
Bezug zur Heimat
& Widerstand aus der Ferne
schriftstellerische Karriere
kaum Interesse für dts. Literatur im Exilland

kein geregeltes Einkommen, Abhängig von Unterstützung, Existenznot

das Problem der Sprache

Schaffensprobleme

Veröffentlichungsmöglichkeiten
Fremdenhass
Abschiebung
Unsicherheit
bürokratische
Hürden
Isolation
Gefühl der Entwurzelung
staatenlos, heimatlos
aufgrund internationalen Erfolges,
wenige Probleme



große Problem
oder
gar Ende der Karriere
Fortführen der Karriere
& Möglichkeiten des Veröffentlichens
Hoffnung auf Sturz Hitlers
Idee der "Volksfront"
Clubs und Exilorganisationen
Widerstandkämpfer im spanischen Bürgerkrieg
"Die Emigration war nicht gut. (...) Ganz abgesehen von den Tausenden, die in der Fremde verhungerten, sogar bei den materiell relativ Gesicherten blieben die lebenstechnischen Probleme der quälenden Kompliziertheit, wozu der psychologische Druck, die seelische Spannung, kam. Da war die Angst, die hilflose, verzweifelte Angst vor einem Verhängnis, das man immer unabwendbarer, immer unentrinnbarer werden sah; und da war der Ekel."

- Klaus Mann
Widerstandkämpfer in Frankreich
> la résistance
Zeitschriften
Verlage
Thomas Manns Radioansprache vom 18.01.1943
"Querido & Allert Lange" -
Amsterdam

"Oprecht" -
Zürich

"El libro libre" -
Mexico

"Little&Brown" -
Boston

Erzählprosa
Flugblatt
Manifest
Tarnschriften
Radioreden
Zeitschriften
Lehrstücke
Lyrik
Drama
Zeitroman
"Deutschlandroman"
Exilroman
Historischer
Roman
Autobiografien
Stefan Zweig
Schachnovelle
Erzählphasen

1. Handlungsgegewart:
auf dem Schiff

2.Vorgeschichte 1:
Czentovics Jugend und
Auftieg bis zur Gegenwart

3.Handlungsgegenwart:
das erste Aufeinandertreffen

4. Vorgeschichte 2:
Dr.B.s Gefangenschaft

5. Handlungsgegenwart:
das zweite
Aufeinandertreffen

McConnor
Ich-Erzähler
anderen Zuschauer
Dr.B.
Czentovic
Elke Rehder
"Wo man Bücher verbrennt, verbrennt man am Ende auch Menschen."

- Heinrich Heine
1.
Warum?

- geschichtlicher Hintergund

2.
Wer?

- wen verboten die Nazis

- wer emigrierte

3.
Wohin?

- Ziele der Emigranten

4.
Leben & Schreiben im Exil

5.
Exilliteratur
- Formen
- Arten der Romane
- wichtigsten Werke

6.

Wer war
Stefan Zweig
?
sein Werk:
Schachnovelle
"Das Wort" -
Moskau

"Neuen Deutschen Blätter" -
Prag

"Die Sammlung" -
Amsterdam

"Pariser Tagesblatt"
"Der Aufbau"
Thomas Mann


Heinrich Mann

Bertolt Brecht


Lion Feuchtwanger

Anna Seghers


Joseph und seine Brüder
Doktor Faustus

Henri Quatre

Der gute Mensch von Sezuan
Mutter Courage und ihre Kinder

Exil

Das Siebte Kreuz
Transit
Quellen
Paul Riegel, Wolfgang van Rinsum:

Deutsche Literaturgeschichte - Drittes Reich und Exil
Hans Sarkowcz, Alf Mentzer:
Schriftsteller im Nationalsozialismus - Ein Lexikon
Edda Ziegler:
Verboten, Verfemt, Vertrieben - Schriftstellerinnen im Widerstand egen den Nationalsozialismus
Erika und Klaus Mann:
Escape To Life
Stefan Zweig:
Die Welt von Gestern
Stefan Zweig:
Schachnovelle
Bertold Heizmann:
Stefan Zweig Schachnovelle interpetiert
http://www.literaturwelt.com/epochen/exil.html
http://www.nilsole.net/referate/exilliteratur-deutscher-autorinnen-und-autoren-1933-bis-1945/
http://www.planet-wissen.de/politik_geschichte/persoenlichkeiten/thomas_mann/index.jsp
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