Loading presentation...

Present Remotely

Send the link below via email or IM

Copy

Present to your audience

Start remote presentation

  • Invited audience members will follow you as you navigate and present
  • People invited to a presentation do not need a Prezi account
  • This link expires 10 minutes after you close the presentation
  • A maximum of 30 users can follow your presentation
  • Learn more about this feature in our knowledge base article

Do you really want to delete this prezi?

Neither you, nor the coeditors you shared it with will be able to recover it again.

DeleteCancel

Hartmann Lauterbacher

No description
by

Ida Hegemann

on 5 June 2016

Comments (0)

Please log in to add your comment.

Report abuse

Transcript of Hartmann Lauterbacher

Inhalt
1. Hartmann Lauterbacher

1.1. Biographische Daten
1.2. Politischer Werdegang

2. Hitler-Jugend

2.1. Organisation
2.2. HJ im Gau Süd-Hannover-Braunschweig

3. Gerichtsverhandlungen und Verurteilung Lauterbachers

4. Diskussionsfrage

5. Fazit

6. Quellen

• zog im April 1929 nach Braunschweig, um auf die Drogistenakademie zu gehen
• Stabsführer und stellvertretender Reichsjugendführer
• Gauleiter, Obergruppenführer der SA und SS, Oberpräsident, preußischer Staatsrat und Reichverteidigungskommissar
• lernte Adolf Hitler 1925 persönlich kennen
• wird schnell zum Ortsgruppenführer der HJ
• organisierte Heimabende und Führerschulungen, begann den Aufbau einer Hitler-Jugend in der Ortsgruppe Braunschweig


• Zog die Arbeit als Ortsgruppenführer der beruflichen Karriere vor
• 1930 Ernennung zum Gauführer und Versetzung nach Hannover
• Lauterbacher jüngster Gauleiter, den es je gegeben hatte
• Propagandamaterial, um die Jugendlichen zu gewinnen und mächtiger zu werden
• guter Redner, bildete Bezirks- und Gefolgschaftsführer zu „Zehn-Minuten-Rednern“ aus
• Mai 1934 Ernennung zum Stabsführer der Hitler-Jugend und Stellvertreter des Reichsjugendführers der NSDAP
• November 1940 in der SS den Rang eines Brigadeführers und bis Januar 1944 Aufstieg zum SS-Obergruppenführer
• „Aktion Lauterbacher“ September 1942

3. Gerichtsverhandlungen und Verurteilung Lauterbachers
• Verhaftung, erster Aufenthalt im Bezirksgefängnis von Tamsweg, von dort aus Überführung in das Landesgefängnis nach Klagenfurt
• Arbeitslager Rosental
• viele Vernehmungen, dann „Kriegsverbrechergefängnis“ Nürnberg
• Dachau, amerikanisches Gericht
• Erneut totaler Freispruch

5. Fazit


• Kriegsverbrecher und einer der einflussreichsten Nationalsozialisten seiner Epoche
• Mitglied des Reichstages, SS-Obergruppenführer und die höchste nationalsozialistische Autorität im hannoverschen Lande
• Buch „Erlebt und mitgestaltet-Kronzeuge einer Epoche 1923- 1945“ identifiziert sich mit der Ideologie des Nationalsozialismus
• verherrlicht sein politisches Wirken
• war selbst überrascht, nicht verurteilt zu werden
• eindeutig ein Täter des Nationalsozialismus


1.1. Biographische Daten
• am 24. Mai 1909 in Reutte (Tirol) geboren
• starb am 12. April 1988 in Seebrück am Chiemsee
• 1917 Umzug nach Kufstein
• Kufstein der Ausgangspunkt seines politischen Bewusstseins
• mit zehn Jahren Wechsel auf das Gymnasium in Kufstein

2. Hitler-Jugend

2.1. Organisation

• Prinzip: Familie-Schule-Hitler-Jugend
• Dreieinigkeit der Erziehung
• „Gesetz über die Hitler-Jugend des Deutschen Reichs“
o neben der Schulpflicht eine Jugenddienstpflicht
o vormilitärische Ausbildung in der HJ
• Organisation der NSDAP
• Perspektiven lagen in Jugenderziehung und Jugendarbeit
• Wehrsport als die am ehesten angemessene Erziehung
• Organisation der HJ war für größere Gebiete ausgewiesen

Hartmann Lauterbacher
Verschiedener Kriegsverbrechen angeklagt, jedoch bei bedürftiger Beweislage freigesprochen
• Vier Gliederungen:
- Jungvolk der Hitler-Jugend Jungen im Alter von 10 bis 14 Jahren
-Hitler-Jugend Jungen im Alter von 14 bis 18 Jahren
-„Jungmädchen“ Mädchen im Alter von 10 bis 14 Jahren
-Bund Deutscher Mädel, Mädchen im Alter von 14 bis 18 Jahren

1.2. Politischer Werdegang
• Propagandamaterial der Nationalsozialisten in der Schule
• aktives politisches Leben in der „Deutschen Jugend“
• erste öffentliche Rede 1923 bei einer Feier des Turnvereins „Jahn“
• nach dem Gymnasium, Eintritt ins Berufsleben
• Ausbildung in der Medizinaldrogerie, beendete seine Berufsausbildung planmäßig und meisterte alle kaufmännischen und medizinaldrogistischen Prüfungen

• vor dem Entnazifizierungsgericht in Stade letzter Prozess
• Urteil: sieben Jahre Arbeitslager in Emsland vor
• Flucht nach Bayern, wo er einige Zeit mit seiner Frau lebte
• gemeinsam unter neuen Papieren nach Kufstein zurück
• keine Bestrafung bis zum Tod

2.2. HJ im Gau Süd-Hannover-Braunschweig
• Ende Mai 1928 erste organisatorisch geordnete Hitler-Jugend im Gau Süd-Hannover-Braunschweig gegründet
• bedeutende Rolle für die Entwicklung im Reich
• schlagkräftigen Nachwuchsorganisation
• im Gau Mitte Juni 1931 bereits 70 Ortsgruppen und mindestens genauso vielen Stützpunkte
• War Hartmann Lauterbacher ein Kriegsverbrecher?
6. Quellen
• Benz, Wolfgang, 2009 „Wie wurde man Parteigenosse? – Die NSDAP und ihre Mitglieder“, Frankfurt am Main.,
• Schubert-Weller, Christoph, 1993 „Hitlerjugend: vom „Jugendsturm Adolf Hitler“ zur Staatsjugend des Dritten Reiches“, München.,
• Lauterbacher, Hartmann, 1. Auflage 1984 „Erlebt und mitgestaltet- Kronzeuge einer Epoche 1923-1945“, Preußisch Oldendorf.,


• o.V., www.hannover.de/Kultur-Freizeit/Architektur-Geschichte/Stadtgschichte/Hannover-Geschichtein-Zahlen/Industriestadt-in-der-preußischen-Provinz letzter Zugriff:07.04.2016,14:30 Uhr).,

• o.V., http://www.nsspurensuche.de/index.php?id=4&topic=15&key=20, (letzter Zugriff: 12.04.2016, 17:00 Uhr).,

• o.V., https://de.wikipedia.org/wiki/25-punkte-programm , (letzter Zugriff: 14.03.2016, 19:30 Uhr).,

• o.V., http://www.wissensreise.de/Wissensreise/Hitlerjugend/System/FS-WR-HJ-Reichenbergrede.html , (letzter Zugriff: 07.04.2016, 16:00 Uhr).
Full transcript