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Sprachursprungstheorie & Sprachentwicklung

von Florian H. & Nils B.
by

Nils Börnard

on 27 March 2013

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Transcript of Sprachursprungstheorie & Sprachentwicklung

Sprachursprungstheorie
& Sprachentwicklung Gliederung:
-Was bedeutet der Terminus "Wort" & woher kommt die Sprache?
-Die Sprachursprungstheorien
-Kindersprache
-Sprachwandel Die Sprachursprungstheorien Kindersprache Einwortsätze Scheinbegriffe Sprach- & kindliche Gesamtentwicklung Herder Süßmilch Rousseau Condillac Was bedeutet der Terminus
"Wort" nach : Woher kommt die Sprache?

BRAINSTORMING Was bedeutet der Terminus "Wort" & woher kommt die Sprache? Johannes Evangelium

Johann Wolfgang von Goethe

Christian Morgenstern 1. Sprachstufe (Dauer ca. 0,5 Jahre)
Sprachnovize spricht um Stellung zu nehmen bzw. um eine Stellungnahme von anderen zu fordern
"mama" = Satzwort -> z.B. "Mutter komm her"
nur ein "Wellengipfel" erreicht eine solche Höhe, dass er die Verständniswelle erreicht und nun vom Kind aufgegriffen wird (unter Mitwirkung mannigfacher Verständnishilfen)
enthält alles was Kind zu sagen hat
Kind benutzt unbewusst selbst Verständnishilfen
-> Einwortsatz gewinnt dadurch an Bedeutungsschärfe logische Beschaffenheit: Verzicht auf Einordnung in übliche Kategorien
Beginn mit undifferenziertem Urzustand
Worte für individuelle Gegenstände & eine Reihe von Objekten ähnlicher Art (Bedeutungswandel)
1.Wortbedeutungen = Schein- oder Pseudobegriffe
Kind fehlt Grundvoraussetzung für den begrifflichen Symbolwert der Sprache (1 Wort = 1 Bedeutung)
Kind = Augenblickswesen
1. Worte = Bekanntheitssymbole
"Wiedererkenne" = Vertrauensgefühl gegenüber dem gerade Wahrnehmbaren
oberfl. Ähnlichkeit genügt, um das gleiche Wort auszulösen Das "Wort" ist Gott <=> Gott ist das "Wort"

Das "Wort" ist das Licht des Menschen Wort -> Sinn -> Kraft -> Tat (Entwicklung)

das "Wort" wird als machtlos eingestuft Das "Wort" ist alles.

Unsere Existenz begann mit dem "Wort" Fazit Urform der Sprache Kritik Denken & Vernunft Mensch <->Tier Grundposition Sprache als biologischer Prozess
(Instinkt) (tierische Urform) Stufenprozesse bei Mensch und Tier Sprache <=> Vernunft Laute & Gesten
=>Gebärdensprache biologischer Prozess
=>Prozess geht vom Menschen aus Details fehlen(Namen)
Warum haben Tiere keine Sprache?
Zeitraum?
Umweltbezug fehlt
Sprachvarianten nicht vorgesehen Fazit Urform der Sprache Kritik Denken & Vernunft Mensch <->Tier Grundposition Göttlicher Ursprung nicht vorhanden Sprache wird zum Objekt der Vernunft (Gott ist Verantwortlich) Vollkommen, da Wunderwerk der Schöpfung kein Zufall, sondern Gottgewollt keine Beweise
"Vollkommen“ kann sich nicht Entwickeln
Wie kann man Sprache weiterentwickeln?
Anfang unklar
Umweltbezug fehlt
Funktion fehlt Fazit Urform der Sprache Kritik Denken & Vernunft Grundposition Sprache als Zirkel Sprache Sprache Denken 1. Zirkel 2. Zirkel Sprache Konventionen 3. Zirkel Mensch <->Tier Laute von Tieren übernommen

Freiheit => Weiterentwicklung Gedanken
=>Wörter notwendig Gesten und Laute
=>Wiederholungen
(Schrei der Natur) siehe Zirkel keine Theorie
(nicht beweisbar) Chomsky Fazit Urform der Sprach Kritik Denken & Vernunft Mensch <-> Tier Grundposition stufenweiser Prozess Sphären: Besonnenheit Ursprung aus der Seele Sprache entsteht aus Verbindungen von rationalen Voraussetzungen (Besonnenenheit) und Erfahrungen Wortbildung wird nicht mit einbezogen
Biologie wird nicht berücksichtigt
Beweise fehlen
Seele wird nicht definiert
Vernunft keine Voraussetzung für gelungene Sprache
Entwicklungsprozess unklar
Zeitlicher Aspekt wird nicht beachtet nach Clara und William Stern Königliche Akademie der Wissenschaft 11. Juli 1700 : Friedrich III. gründet "Sozietät der Wissenschaften"
Präsident : Gottfried Wilhelm Leibniz
Zentrum : methodisch betriebene Forschung
Wissenschaftler aus nahezu allen Disziplinen
1744 : Sozietät der Wissenschaften + "Société Littéraire de Berlin" = "Königliche Akademie der Wissenschaften"
jährliche Preisausgaben = wichtiger Impuls des wissenschaftlichen Lebens
1769 : Frage : Ursprung der Sprache (31 Antworten) angeborene mentale Sprachkultur
normaler Sprachgebrauch ist produktiv
=>keine Wiederholung von bereits Gesagtem
Sprachgebrauch ist potenziell unendlich in seiner Reichweite & frei von Regelungen durch feststellbare Stimuli
Sprache = Instrument des Denkens und des eigenen Ausdrucks
"Universale Grammatik" = Ausdruck des 'Wesens der menschlichen Sprache'
Sprachen unterscheiden sich in anderen zufälligen Eigenschaften Gesellschaft Tier Mensch Sprach-

wandel Fehler machen Worte ständiger Sprachwandel
Rudi Keller : Trampelpfade
Sprachwandel aufgrund von Energiesparung -> Bequemlichkeit
formaler Fehler
Pioniere überzeugen Andere durch Vorzüge der neuen Option
neue Normen etablieren sich selbst -> "unsichtbare Hand" (Adam Smith)
Sprache = Flexibel -> passt sich Zeit und Benutzer an
äußere Einflüsse : englischer Input (Dieter E. Zimmer) SMS-Texte (Peter Schlobinski) Standardsprache wird neu und verändert gebraucht
Schriftsprache kommt unter Druck "emulierter" Mündlichkeit
Abkehr vom orthografisch fundierten Zeichensystem hin zu grafischen Zeichensystemen
Schriftsprache von gesprochener Sprache und Visualisierungstechniken unter Druck gesetzt Abweichung von Standardorthografie
kurze und einfache Texte mit sprechsprachlichen Elementen und graphostilistischen Mitteln
SMS-Mitteilungen = schriftbasiert + konzeptuell mündlich
Betonungen und nonverbale Inhalte der Face-to-Face-Kommunikation werden besonders dargestellt
technische Voraussetzungen bestimmen Kommunikation
Teilhabe an technokulturell geformter Kommunikationsgemeinschaft aufgrund der Integration in globale Netzwerke
erzwingt Anpassung an Logik , technische Voraussetzungen , voreingestellte Muster und Parameter , Kodierung und Dekodierung
Auswirkung auf lokale Sprach- und Kommunikationsgemeinschaften historisch : Folgen des Buchdrucks
neue Sprache : Zurichtung auf technische Parameter = Kunstsprache / Standardsprache
Standardsprache gewinnt bei Entwicklung einer neueren Generation von tech. Informations- und Kommunikationssystemen an Natürlichkeit -> Renaturalisierung
internet- und mobilfunkbasierte Schriftkommunikation Versuch über den Ursprung der menschlichen Erkenntnis (1746 Die These vom göttlichen Ursprung der Sprache (1756) Über den Ursprung der Ungleichheit unter den Menschen (1755) Abhandlung über den Ursprung der Sprache (1770) Das Postulat einer angeborenen mentalen Sprachkultur (1973) Ende :)
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