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Religionskritik von Sigmund Freud

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Annsophie von Frenckell

on 26 November 2014

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Religionskritik von Sigmund Freud

Biografie Sigmund Freud

wurde 1856 in Mähren geboren
Sohne eines jüdischen Kaufmanns
Vater starke Autoritätsperson
emotionale Beziehung zu seiner Mutter
Jugend in Wien
starke antisemitische Vorurteile
Studierte Medizin
1886: Facharzt für Nervenleiden
spezialisierte sich auf die Erforschung der Beziehungen zwischen körperlichem und seelischem Leid
Traumdeutung
Freud emigrierte 1938 nach London
Verstarb 1939
Religion als Ausdruck der Infantilität

Religion als infantiles (= kindliches) Abwehrverhalten gegen die menschliche Unterlegenheit
personalisierung der Naturkräfte
Eventuelle Situation der Hilflosigkeit
"Denken Sie an den betrübenden Kontrast zwischen der strahlenden Intelligenz eines gesunden Kindes und der Denkschwäche des durchschnittlichen Erwachsenen. Wäre es so ganz unmöglich, daß gerade die religiöse Erziehung ein großes Teil Schuld an dieser relativen Verkümmerung trägt?"
Ödipuskomplex und Instanzenmodell
Religion als Neurose und Illusion
schwaches, hilfloses Kind ist den Gefahren der Außenwelt ausgesetzt
Elterninstanz biete Schutz; Obhut
Erwachsenes Individuum greift auf Erinnerungsbild zurück
Erhebung des Vaters zur Gottheit
Gott regiert mit Hilfe des Systems von Lohn und Strafe
Religion als Illusion, Erfüllung der ältesten, stärkste, dringendsten Wünsche der Menschheit
Religion als Erleichterung der Einzelpsyche
Wissenschaft hat bewiesen, dass sie keine Illusion ist
Schaubild
Quellen
http://www.tabularasa-jena.de/artikel/artikel_3097/ (Zugriff am 22.11.14; 15:38)
http://www.dober.de/religionskritik/freud.html (Zugriff am 22.11.14; 17:45)
https://prezi.com/x9y7d-sunlew/sigmund-freud-religionskritik/ (Zugriff am 22.11.14; 17:55)
http://www.welt.de/print-welt/article215025/Religion-als-Neurose.html
http://www.gotteswahn.info/Personen/Freud.htm (Zugriff am 23.11.14; 09:04)
http://www.uni-protokolle.de/foren/viewt/96235,0.html (Zugriff am 23.11.14; 09:31)
http://www.schreiben10.com/referate/Psychologie/7/Die-Religionskritik-Sigmund-Freuds-reon.php (Zugriff am 24.11.14; 22:09)

"Nach diesen ÜEs gibt keine Instanz über der Vernunftbereinstimmungen und Analogien könnte man sich getrauen, die Zwangsneurose als pathologisches Gegenstück zur Religionsbildung aufzufassen, die Neurose als individuelle Religiosität, die Religion als eine universelle Zwangsneurose zu bezeichnen. Die wesentliche Übereinstim- mung läge in dem zugrunde liegenden Verzicht auf die Betätigung von konstitutionell gegebenen Trieben; der entscheidende Unterschied in der Natur dieser Triebe, die bei der Neurose ausschließlich sexueller, bei der Religion egoistischer Herkunft sind."
"Die Psychoanalyse hat uns den intimen Zusammenhang zwischen dem Vaterkomplex und der Gottesgläubigkeit kennen gelehrt, hat uns gezeigt, dass der persönliche Gott psychologisch nichts anderes ist als ein erhöhter Vater, und führt uns täglich vor Augen, wie jugendliche Personen den religiösen Glauben verlieren, sobald die Autorität des Vaters bei ihnen zusammenbricht."


"Antworten auf Rätselfragen der menschlichen Wissbegierde, wie nach der Entstehung der Welt und der Beziehung zwischen Körperlichem und Seelischem, werden unter den Voraussetzungen dieses Systems entwickelt; es bedeutet eine großartige Erleichterung für die Einzelpsyche, wenn die nie ganz überwundenen Konflikte der Kinderzeit aus dem Vaterkomplex ihr abgenommen und einer von allen angenommenen Lösung zugeführt werden . . ."



"Es gibt keine Instanz über der Vernunft."
Einstiegszitat
Kritik
1.) Anschauungsmaterial aus den religiösen Vorstellungen und Verhaltensweisen seiner Patienten (NICHT REPRESENTATIV)
2.) Gottesbild im Alten und Neuen Testament unterscheiden sich (Vergleich Gottesbilder in verschiedenen Religionen S3)
3.) Kritik von den Kirchen: Der Pansexualismus Freuds ist unerträglich, seine Religionskritik absurd. (Beispiel Papst Pius XII)
4.) Religion ist keine Krankheit
Ziel: Freiheit


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