Loading presentation...

Present Remotely

Send the link below via email or IM

Copy

Present to your audience

Start remote presentation

  • Invited audience members will follow you as you navigate and present
  • People invited to a presentation do not need a Prezi account
  • This link expires 10 minutes after you close the presentation
  • A maximum of 30 users can follow your presentation
  • Learn more about this feature in our knowledge base article

Do you really want to delete this prezi?

Neither you, nor the coeditors you shared it with will be able to recover it again.

DeleteCancel

Gesellschaftlicher Vergleich BRD und DDR in den 4 Jahrzehnte

No description
by

Katarina Friedrich

on 14 March 2016

Comments (0)

Please log in to add your comment.

Report abuse

Transcript of Gesellschaftlicher Vergleich BRD und DDR in den 4 Jahrzehnte

Gesellschaftlicher Vergleich der BRD und DDR in den 4 Jahrzehnten der Teilung
Gliederung
1. Lebensstandard in beiden deutschen Staaten
1.1 Wohnsituation
1.2 Konsumverhalten
1.3 Urlaub
1.4 Freizeitgestaltung
2. Jugend in BRD und DDR
2.1 Freizeitgestaltung und Interessen
2.2 Mode
3. Vergleich der Bildungssysteme
3.1 Allgemeine Fakten und Bildungsziele
3.2 Bedeutung von Kinderkrippe und Kindergärten
3.3 Schulsytem in BRD und DDR
Lebensstandard
Wohnsituation
DDR
Wohnungsmangel, wenig Geld für flächendeckenden Wohnungsbau
staatlich festgesetzte Mieten, diese waren sehr niedrig ( 40-120 Mark der DDR)
Zwangszuweisungen
oft hatten Wohnungen kein Bad oder Dusche - 1989 nur 82%
nur 16% der Haushalte besaßen Telefon
durch Honeckers Sozialpolitik Bau von landesweit identischen Neubauten
diese boten relativ komfortable Verhältnisse
rapider Verfall der Altstädte
Eigenheim war oft nicht finanzierbar, Baumaterialien etc. sehr teuer
BRD
ebenfalls Wohnungsmangel
Programm des sozialen Wohnungsbaus: in 1950er und 1960er Jahren jährlich 500 000 bis 600 000 Wohnungen fertiggestellt
Suburbanisierung
ab 1970er ebenfalls Wohnungsnot in Großstädten, da Mieten sehr teuer wurden
Mieten allgemein höher als in DDR
99% der Wohnungen hatten Bad oder Dusche
90% der Haushalte hatten Telefon
Traum vom Eigenheim war realer als in DDR
Konsumverhalten
DDR
Menschenschlangen vor Geschäften bei Mangelware, Tauschgeschäfte, Bückware
Berlin = "Schaufenster der Republik"
Einkommen auf Grundversorgung angepasst, Festpreise für Grundnahrungsmittel
1974 Devisengesetz: Besitz von Westwährung erlaubt
Intershops, Interhotels, Exquisit-oder Delikatläden
BRD
Soziale Marktwirtschaft
1950er Jahre "Wirtschaftswunder"
durch Adenauers Politik der Westintegration erzielte BRD rasantes Wachstum
wachsendes Realeinkommen ermöglichte Kauf von Luxusgütern
Motorisierung, Tourismus, Massenmedien
teilweise Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit
weniger Frauen als in DDR berufstätig
Urlaub
DDR
Urlaub Teil der Politik
war verfassungsmäßig gesichert
begrenzte Urlaubsziele ( Inland, "sozialistische Bruderstaaten")
FDGB machte Urlaub günstig und massentauglich
FKK- Strände
Camping als Alternative
BRD
Mittelmeerländer als bevorzugtes Reiseziel
Camping
großes Angebot an Reisezielen
Freizeitgestaltung
DDR
Sport ( DTSB - Deutscher Turn - und Sportbund; KJS - Kinder-und Jugendsportschulen), sowie Leistungssport
Massenorganisationen
Literatur, Zeitschriften, Illustrierte
mehr und oftmals günstigere Freizeitangebote, wie Theater, Museen und Kinos
Datsche als Rückzugsort
BRD
mehr Freizeit allgemein als in DDR
Trendsportarten ( Aerobic, Rollerblades)
Trimm-dich-Pfade = Parcours in Wäldern und Parks
viel Zeit auch vor dem Fernseher ( Tagesschau)
Jugend
DDR
FDJ und andere Massenorganisationen
amerikanische Stars als Vorbilder/ Idole
Brauch der Jugendweihe - Zurückdrängen von Kirche und Religion
politisch uninteressiert
Mode: Nylonhemd, Niethosen, Plateauschuhe
Jugendclubs, Disco/ Tanz
BRD
"Halbstarke"
ebenfalls US- amerikanische Idole
rebellierten gegen alte Gesellschaftsstrukturen, z.B. Mädchen rauchen
Milchbars als Treffpunkte
neue Jugendkulturen
Mode: Lederjacken, Elvistolle, Petticoats, enge Blusen und Röcke, Twinset, Stöckelschuhe
Bildung
Allgemeine fakten und Bildungsziele
DDR
bestand seit 1946 als Einheitsschule
Bildungssystem zweimal grundlegend reformiert
"Gesetz über das einheitliche sozialistische Bildungssystem" von 1965 bestimmte Schulsystem bis zum Ende der DDR
Bildungswesen unterstand SED
1963-1989 Volksbildungsministerin Margot Honecker
einheitliche Lehrmittel in gesamter DDR
Kinder und Jugendliche zu Mitgliedern der "sozialistischen Gesellschaft"
Verbindung von praktischer und theoretischer Ausbildung
stark ideologisch geprägter Unterricht
politische Kriterien wichtig für weiterführende Bildungseinrichtungen
BRD
nicht ideologisch behaftet, keine antifaschistische Aufklärung wie in DDR
Ziel: mündiger,kritischer und hinterfragender Staatsbürger
nur 9 Pflichtjahre ( DDR 10 Jahre)
bis in 1970er Jahre hinein Prügelstrafen und Übernahme ehem. Nationalsozialisten als Lehrer ( in DDR abgeschafft)
weniger praxisbezogener Unterricht, sowie Hausaufgaben - und Ferienbetreuung
keine einheitliche Lehrmaterialien
Kindergärten
und Kinderkrippen
DDR
Pflege der Kinder, medizinische Überwachung und Betreuung
kümmerten sich um vollständigen Impfschutz
pädagogische Frühforderung ( Malen, Basteln, Singen, Einhalten von Regeln etc.)
einfache Mengenlehre, erste Schreibversuche
staatsbürgerliche Elemente, politische Erziehung im Sinne des Sozialismus
BRD
außerhäusliche Kleinkindbetreuung als Schreckensbild schlechthin
Krippen standen für Einmischung des Staates in Privatleben und Kollektivismus
Orte, an denen benachteiligte Eltern ihre Kinder ablieferten ( finanzielle oder andere Nöte)
keine kostenlose Gesundheitsvorsorge bzw. für Impfungen musste selbst gesorgt werden
Familie als idealer Ort für Erziehung
Krippe und Kindergarten als Notlösung,dementsprechend wenig Plätze
Schulsysteme
DDR
Polytechnische Oberschule
ab 1959 grundlegender Schultyp der DDR
in drei Stufen gegliedert ( Unterstufe, Mittelstufe, Oberstufe)
Abschlusszeugnis entspricht heutigem Realschulabschluss
auch Samstags Unterricht
Erweiterte
Oberschule
Abitur, 11. und 12. Klasse
nur bestimmte Anzahl der Schüler konnte zur EOS
mit Abitur oder Hochschulreife konnte Studium begonnen werden, Voraussetzung für Männer war Zustimmung des Wehrkreiskommandos
für jeden Abiturienten war Studienplatz vorhanden
BRD
dreigliedriges Schulsystem
zunächst Volksschule (1. - 8. Klasse), Realschule, Gymnasium
aus Volksschule später Grundschule und Hauptschule entstanden
auch Samstags Unterricht
in 1970er Jahren Kurssystem in gymnasiale Oberstufe eingeführt, erste Gesamtschule
individuelle Förderung
FDJ
Freie Deutsche Jugend 1946 gegründet
Formen der Jugendlichen zu sozialistischen Persönlichkeiten
zentralistisch aufgebaut
ab 14 Jahren Mitglied, freiwillig - keine Mitgliedschaft brachte Nachteile
Kleidung: "Blaumhemd"
Gruß: "Freundschaft"
Fackelumzüge, Ernteeinsätze, Jugendbrigaden, "Junge Welt"
Ideologie im Schulalltag
Beginn der Stunde Lieder singen
Bereitschaft zum Unterricht musste angemeldet werden
Appelle
Grüße der FDJ oder Pioniere am Stundenbeginn
Quellen
http://www.kas.de/wf/de/71.6589/
http://www.kas.de/wf/de/71.6590/
http://www.kas.de/wf/de/71.6591/
https://www.planet-schule.de/wissenspool/alltag-in-der-ddr/inhalt.html
https://de.wikipedia.org/wiki/Bildungssystem_in_der_DDR
http://www.zeitklicks.de/brd/zeitklicks/zeit/alltag/wohnen-und-leben-1/
https://www.inhaltsangabe.info/geschichte/brd-und-ddr-vergleich-als-tabelle
http://www.zeitklicks.de/ddr/zeitklicks/zeit/alltag/freizeit/urlaub/
http://www.forum-ddr-grenze.de/t3238f109-Urlaub-Wie-war-s-in-der-DDR-und-BRD-frueher-2.html
http://www.zeitklicks.de/ddr/zeitklicks/zeit/alltag/freizeit/
http://www.zeitklicks.de/brd2/zeitklicks/zeit/alltag/freizeit-und-sport/
https://www.planet-schule.de/wissenspool/alltag-in-der-ddr/inhalt/hintergrund/jugend.html
http://www.zeitklicks.de/brd/zeitklicks/zeit/alltag/kindheit-und-jugend-2/jugendliche-rebellen/
Deutschland und die Welt nach 1945 - Buchners Kolleg
Full transcript