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Aggressionsverhalten beim Menschen

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by

Vera Prechtel

on 24 March 2015

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Transcript of Aggressionsverhalten beim Menschen

Aggressionsverhalten beim Menschen

Definition von Aggression
Aufbau des Vortrags
1. Was ist Aggression?

2. Überblick über die psychologischen Aggressionshypothesen
a) Triebhypothese
b) Frustrations-Aggressions-Hypothese
c) Lerntheoretische Hypothese

3. Kritik

4. Fazit

Triebhypothese der Aggression

"aggredi" = herangehen; in Angriff nehmen positiv
heutzutage: Aggressionen negativ
Definition von Aggression (völkerrechtlich): "Aggression, ein manifestes Verhalten, dessen Ziel die körperliche oder bloß symbolische Schädigung oder Verletzung einer anderen Person, eines Tieres oder auch einer Sache ist (...)"
"Prügel und Intrigen gehören zu uns Menschen wie Lieben und Glück! Schlagen sie nach bei Shakespeare. Oder lesen sie die Bibel!" (Björkqvist, 2003)
Konrad Lorenz
Vorliegen einer sich ständig selbst verstärkenden Motivation
Bei "Triebstau": Ablaufen einer aggressiven Handlung im Leerlauf
Ziel
des angeborenen Aggressions - Instinkts: Erhaltung des Individuum (evolutionärer Zweck der Selbst- und Arterhaltung)
Frustrations - Aggressions - Hypothese
John Dollard
Frustration Aggression
"Wenn - Dann - Mechanismus"
1. Faustregel:
Umso größer die Frustration, desto stärker die Aggression
Lernhypothese der Aggression
Albert Bandura
Aggressionen: durch Erziehung und Außenreize erworbene Verhaltensweisen
optimistische Variante der Erklärung von Aggressionen
Aggressives Verhalten: angeboren
"Bobo Doll" - Experiment
Gr. 1: Betrachtung eines Erwachsenen mit aggr. Verhalten
Gr. 2: Betrachtung der Szene als Film im Fernsehen
Gr. 3: Betrachtung aggr. Verhaltensweisen in einem Cartoon
Gr. 4: Betrachtung keiner aggressiven Verhaltensweisen (Kontrollgruppe)
Milgram - Experiment
Empirische Studien
Zimbardo - Experiment
Kritik an den Hypothesen zu Aggressionen
Triebhypothese
Möglichkeit des Entgegenwirkens der "Triebe"
(kulturell hochentwickelte Fähigkeiten)
+
keine Belege für
Aggressionsminderung durch kathartisches Ausleben von aggressiven Gefühlen
einen triebgesteuerten Selbstaufladungsvorgang
Frustrations - Aggressions - Hypothese
Frustration
Aggression
?
?
+
Nicht Beachtung der Fähigkeit der kognitiven Frustrationsbewältigung
Lernhypothese der Aggression
nur Erklärung von
abgeschautem Verhalten
Mehrzahl der beobachteten Lernvorgänge: Verstärkung von Leistungen
Fazit
Jede der 3 Hypothesen:

nur ein Aspekt zur Entstehung von Aggression
ABER:

sehr viele Auslöser, Motive und Formen von Aggressionen
jede Hypothese hat Wahrheitsgehalt, aber keine Hypothese erklärt alleine die Entstehung von Aggression
Quellen:
Natura 12. Biologie für Gymnasien. Ernst Klett Verlag. Stuttgart/Leipzig
https://onmogul.s3.amazonaws.com/uploads/article/thumbnail/7214/hr_baby.jpg
https://lerevdr.files.wordpress.com/2008/05/stanford_prison_experiment.jpg
http://www.moguul.de/papil/wp-content/uploads/2008/02/bobo-doll-experiment.jpg
http://webspace.ship.edu/cgboer/bandura.jpg
http://www.denistouret.fr/droitsoc/dollard_john.jpg
http://www.nndb.com/people/757/000091484/konrad-lorenz-1-sized.jpg
http://bilder.t-online.de/b/64/27/34/78/id_64273478/610/tid_da/laut-paedagoge-jesper-juul-sollten-eltern-aggressionen-bei-ihren-kindern-nicht-unterdruecken-.jpg
http://www.lebenshilfe-abc.de/aggressionen.html
http://www.psychosoziale-gesundheit.net/psychiatrie/agression.html
http://www.psychologie.uni-heidelberg.de/ae/allg/lehre/wct/m/M03/M0307agg.htm
http://www.gewalt-online.de/gewalt-erklarungsansatze/
2. Faustregel:
Umso größer die Ähnlichkeit zwischen dem Ersatzziel der Quelle und der Quelle selbst, desto stärker die Aggression

Genetisch - Soziale Hypothese
(Zusammenarbeit vieler Aggressionsforscher)
Bestimmung des Aggressionsverhaltens durch komplexes Zusammenwirken von Erbanlagen und Umwelteinflüssen

Steuerung und Beeinflussung durch folgende Bereiche
1) Gene
2) Physiologie
3) Gesamtorganismus
4) Sozialer Verband
5) Ökologischer Zusammenhang


Wie müsste eine Erziehung nach der Frustrations - Aggressions - Hypothese optimal von statten gehen?
Welches Verhalten von Kindern, die nach dieser Hypothese erzogen wurden, ist zu erwarten, wenn sie in die Schule kommen?
Extremfall: keinerlei Einschränkungen für Kinder (z.B. nur essen was sie wollen, wann sie wollen und wie sie wollen)

Frustrationsfrei erzogene Kinder:
a) Schwierigkeit bei Regelbefolgung
b) Keinerlei Erfahrung mit Bewältigung frustrierender Situationen
gesteigertes Aggessionspotential
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