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Der systemtheoretische Ansatz

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by

Ingrid Schieb

on 16 May 2014

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Transcript of Der systemtheoretische Ansatz

Der systemtheoretische Ansatz
Silvia Staub-Bernasconi
Person

1936 in Zürich geboren

Ausbildung zur Sozialarbeiterin

Social Work Studium in New York

seit 1967 Dozentin an der Schule für Soziale Arbeit (Zürich)

1983: Abschluss des Studiums der Soziologie, Sozialethik, Pädagogik

seit 2002: Leitung des Kooperationsstudiengangs Master of Social Work

Über 170 Publikationen
Niklas Luhmann
Niklas Luhmann
Silvia Staub-Bernasconi
Inhaltsverzeichnis
Eine allgemeine Einführung in die Systemtheorie
Ein System, was ist das?

Der Wandel: Systemisches Denken
alles hat einen Zusammenhang
zusätzlicher Einbezug von Beobachter jener Zusammenhänge zu Ursache und Wirkung

Vier Kriterien
Vom Teil zum Ganzen
Von Objekten zu Beziehungen
Von Strukturen zu Prozessen
Von Objektivitäten zur Konstruktion der Wirklichkeit

Niklas Luhmann
Eine allgemeine Einführung in die Systemtheorie
Systeme und Systemzugehörigkeit
Ganzheit und Übersummation
Sub- und Suprasystem
Exosysteme
Hierarchie
Umwelt und Referenzsysteme

Systemmerkmale
Systemgrenze
Umweltoffenheit
Homöostase, Fließgleichgewicht
Zur Person:
8.12.1927 in Lüneburg geboren
6.11.1998 in Oerlinghausen gestorben
1944 offizieller Luftwaffenhelfer
1945 amerikanische Kriegsgefangenschaft
1946-50 Jurastudium
1954-60 Oberverwaltungsgericht & Kultusministerium
1960 Heirat
1960/1 Soziologiestudium
1962-65 Referent für Verwaltungswissenschaften
1965 Abteilungsleiter der Sozialforschungsstelle in Dortmund
1966 Dissertation & Habilitation
1968 Professor für Soziologie an der Universität Bielefeld
1993 Emeritierung
ab 1964 zahlreiche Veröffentlichungen
Eine allgemeine Einführung in die Systemtheorie

Niklas Luhmann

Silvia Staub-Bernasconi
Silvia Staub-Bernasconi
Historisches Kontext
ab 2. Hälfte des 19. Jh. Reaktion der Frauen in Europa und USA auf Massenarmut
Frühkapitalismus
Engagement und Proteste gegen den Umgang mit sozialen Problemen und eigene Benachteiligung
Frauen- und Friedensbewegung
Settlement-Bewegung
neue sozialwissenschaftliche Methoden und wissenschaftliche Reflexion
Ziele:
Brot und Frieden für alle Menschen
SA über Methodenpluralismus und Methodeneklektizismus zu neuen wissenschaftlich und theoretisch fundiertem Selbstbewusstsein
Silvia Staub-Bernasconi
Theorie
Lebenswelt
soziomaterieller Bereich
reflexiver Bereich
ideel-symbolischer Bereich
aktiv-pruduktiver Bereich
Bereich sozialer Beziehungen
Bereich der Machtquellen
realwissenschaftlicher Ansatz basierend auf materialistischen bzw. wissenschaftlichen Verständnis von Ontologie
alle Menschen haben mehr oder weniger gleiche Bedürfnisse
Kategorisierung sozialer Problemlagen
Ausstattungsprobleme
Austauschprobleme
Verknüpfungs- bzw. Machtprobleme
Kriterien- bzw. Wertprobleme
Bezugsrahmen: Menschenrechte
Theorie
Basis: "emergentistischer Materialismus" von Mario Bunge (Physiker & Wissenschaftstheoretiker)
Systemismus als Mittelweg zwischen Atomismus und Holismus
Kritik an Luhmanns Theorie sozialer Systeme
Forderung: bedürfnistheoretische Ausrichtung
Atomismus: "Mensch ohne Gesellschaft"
Holismus: "Gesellschaft ohne Mensch"
Bernasconi: "Mensch IN Gesellschaft"
Überwindung des Dualismus
systemische Koppelung
Funktion der SA: Gesamtheit der Bearbeitung sozialer Probleme
soziale Bedürfnisse
Silvia Staub-Bernasconi
Theorie
Wissenschaftliche Handlungsebenen
Gegenstandswissen
Erklärungswissen
Werte-/Kriterienwissen
Verfahrenswissen
Funktionswissen
transformativer Dreischritt
von Kenntnisnahme des Forschungsstandes zu sozialem Problem zur
Formulierung von Hypothesen der zur erreichenden Zielzustände in die
Formulierun von Handlungsregeln und Wirkungsbewertung
ökologischer Ansatz
ontologischer Ansatz
Tripelmandat
Kreuzworträtsel

1. Zu welchem System zählen Familie, Freundeskreis etc.?

2. Wie heißt die Sichtweise "Gesellschaft ohne Mensch"?

3. Wo wurde Silvia Staub-Bernasconi geboren?

4. Wie entwickelte Silvia Staub-Bernasconi das Doppelmandat weiter?

5. Eine Ebene der Sozialen Probleme nach Silvia Staub-Bernasconi!

6. Ein männlicher Vertreter der Systemtheorie!

7. Was bezieht Silvia S.B. als universal verbindlichen Bezugsrahmen?

8. Die verschiedenen Systemebenen können größere und kleiner Systeme
enthalten. Wie heißen die Größeren?

9. Was hat Luhmann neben Soziologie noch studiert?

10. Aus was ergeben sich Bedürfnisse nach Silvia Staub-Bernasconi?

11. Fachbegriff: Aufgeschlossenheit gegenüber der Umwelt?

12. Was war Luhmann als Systemtheoretiker noch?

13. Was hat nach Luhmanns Theorie einen hohen Stellenwert und ist dem
Sozialen System gleichgestellt?
Niklas Luhmann
Aufbau
allgemeine Theorie
gesellschaftlicher Aspekt mit den unterschiedlichen Systemen
Analyse von speziellen Teilsystemen

"Diese Systemtheorie erhebt für sich selbst den Anspruch, universell zu sein, das heißt "den gesamten Bereich der Wirklichkeit abzudecken"."
Niklas Luhmann
"Wenn es sich nicht selbst macht, ist es kein System."
Autopoietische Basisoperation: Systeme operieren ständig, da sie sonst nicht existieren.
Systeme sind selbstreferentiell
Drei verschiedene Systemarten:
biologisches,
psychisches und
soziales System
intakte Uhr defekte Uhr wieder intakte Uhr


Kommunikation
Kommunikation beschreibt eine Operation, die Soziale Systeme erzeugt und erhält. Und umgekehrt muss jedes Soziale System kommunizieren, um zu existieren.
"Der Mensch ist kein System und mehrere Menschen bilden kein System. Menschen sind Konglomerate verschiedener Systemtypen."
"Nur Soziale Systeme kommunizieren, nicht Menschen."

Einflüsse
"Ich bin Systemtheoretiker, weil Systeme in der Realität wirklich existieren. Die Gesellschaft z.B. ist ein soziales System."
...und ich bin Konstruktivist, weil man nur durch Beobachten/Unterscheiden die Welt erkennen kann. Unterscheidungen kommen vom Beobachter, nicht aus der Außenwelt. Darum sind Erkenntnisse Konstrukte.
verbreitete Vorstellung von Systemen --> Differenz von Teil und Ganzem
Luhmanns Theoriegebäude gründet auf --> Differenz von System und Umwelt
Def.: System
"organisierte Komplexität"
Systeme sind dynamisch
Systeme bestehen nicht aus Dingen, sondern aus Operationen
Ein System grenzt sich zur Umwelt ab. Umwelt ist alles, was das untersuchte System nicht ist. Auch die anderen Systeme sind Umwelt.
Durch die Abgrenzung des Systems von seiner Umwelt ist Identitätsbildung möglich. Umwelt ist notwendig für die Herausbildung einer eigenen Autonomie und Identität von Systemen.
Umwelt kann somit die Existenzbedingungen des Systems stören oder zerstören.
"Ein System ist Differenz zur Umwelt. Umwelt gibt es nur durch das System. Die Umwelt ist die "Außenseite" des Systems."
weitere wesentliche Voraussetzung für das Vorhandensein eines Systems ist die Autopoiesis
Luhmann ist Konstruktivist
"Wir haben es nie mit in den Aussagen abgebildeten Realitäten, sondern immer und ausschließlich mit von Beobachtern konstruierter Realität zu tun."
die projizierte Realität ist ein Konstrukt und bleibt Konstrukt einzelner Systeme
keine beliebige Realität
Konstruktion ergibt sich aus Unterscheidungen
"beobachten, wie beobachtet wird"
Niklas Luhmann
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